Ensel und Krete von Walter Moers

Buchvorstellung

Ensel und Krete von Walter Moers

Originalausgabe erschienen 2000, 254 Seiten.ISBN 3-570-30431-0.

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In Kürze:

Nach „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ entführt Walter Moers die Leser erneut in das Zauberreich Zamonien, eine Welt, die von unsterblichen Sternenstaunern, Wollhühnchen und einer Waldspinnenhexe bevölkert ist. Hier spielt auch das höchst ungewöhnliche Märchen des Geschwisterpaars Ensel und Krete …

Ihre Meinung zu »Walter Moers: Ensel und Krete«

Alalala zu »Walter Moers: Ensel und Krete«01.12.2009
Meiner meinung nach hat Walter Moers in diesem Buch mal wieder alles richtig gemacht. Die abschweifungen mögen anfänglich etwas langweilig sein, doch je weiter man sich in das Buch einarbeitet desto genialer werden sie.

Außerdem bin ich nicht der meinung das man das Buch lesen "muss" um andere Walter Moers bücher zu verstehen, diejenigen die es nicht lesen wollen sollten es lassen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
barbara zu »Walter Moers: Ensel und Krete«07.09.2007
Ich sehe das genau anders herum - gerade die von Mythenmetzschen Ausschweifungen sind in diesem Buch das Salz in der Suppe. Die Randbemerkungen dieses selbstgefälligen, hypochondrischen, rechthaberischen, nachtragenden und sehr unterhaltsamen Autors haben mich oft zum Lachen gebracht. Besonders gelungen sind "die sieben Grundtugenden des Dichters" und die Beschreibung der Utensilien, mit denen sich von Mythenmetz in Schreib-Stimmung bringt. Auf jeden Fall schaue ich seitdem morgens immer in meinen "Grimassierspiegel". Auch seine Abrechnung mit dem ihm nicht gerade wohl gesonnenen Buchkritiker gefiel mir gut. Die halbe Biographie (schön wissenschaftlich mit Fußnoten) rundet das Buch ab.
krimifan63 zu »Walter Moers: Ensel und Krete«08.07.2007
Unwillkürlich denkt man beim Titel an Märchen „Hänsel und Gretel“. Und ein klein wenig diente es wohl auch als Vorlage.
Wurde im ersten Band „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ der Kontinent Zamonien vorgestellt, so handelt es sich diesmal um eine Geschichte, die in einem bestimmten Bereich Zamoniens spielt. Zudem wird sie erzählt von Hildegunst von Mythenmetz, dem berühmtesten Dichter Zamoniens (Walter Moers hat sie „lediglich“ aus dem Zamonischen übersetzt). Eigentlich fängt die Geschichte interessant an. Doch der mehrfach dazwischen quatschende Autor (er nennt das Mythenmetzsche Abschweifung) und eine zunehmend verflachende Geschichte, bei der man als Leser am Ende nicht mehr so recht weiß, war es Traum oder doch noch Realität, reduziert das Lesevergnügen.
Auch diesmal lernt man wieder viele Phänomene und Daseinsformen in Zamonien kennen, was durchaus interessant ist, doch ändert das leider nicht meine Meinung, dass es sich um die schlechteste Zamonien-Geschichte handelt. Man muss sie (leider) lesen, da es in den folgenden Geschichten immer wieder Verweise darauf gibt, die man kennen sollte.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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