Das Buch von Wolfgang & Heike Hohlbein

Buchvorstellung

Das Buch von Wolfgang & Heike Hohlbein

Originalausgabe erschienen 2003, 859 Seiten.ISBN 3-453-53276-7.

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In Kürze:

Leonie stammt aus einer altehrwürdigen Buchhändlerfamilie. Wie schon ihre Großmutter ist auch sie eine „;Hüterin der Wirklichkeit“;. Ihre Aufgabe ist es, über ein riesiges Archiv auf der „;anderen Seite“; zu wachen, in dem Scriptoren – hässliche Gnome – damit beschäftigt sind, minutiös Buch über das Leben jedes einzelnen Menschen zu führen. Als ihre Eltern ein Buch aus dem Archiv entwenden, muss sich Leonie einem gefährlichen Kampf um die einzig gültige Wahrheit stellen, denn die beiden schreiben die Wirklichkeit um – mit katastrophalen Folgen!

Ihre Meinung zu »Wolfgang & Heike Hohlbein: Das Buch«

Jana zu »Wolfgang & Heike Hohlbein: Das Buch«03.04.2016
Ich bin kein passionierter Fantasy-Leser, aber die Idee der immer neuen Wirklichkeit hat mich durchaus interessiert. Da gibt es ja bereits verschiedenste Ansätze, z. B. den Film Und ewig grüßt das Murmeltier. Auch aus der Esoterik ist mir die Vorstellung von Parallelwelten bekannt - daher war ich also an der Hohlbeinschen Interpretation interessiert. Die Geschichte fängt ganz interessant an und ist natülich dramaturgisch gut aufgebaut. Sie beginnt aber irgendwann im Mittelteil an langweilig zu werden. Auch wenn die Geschichte bis zum Schluss immer wieder offene Fragen beantwortet, so bleibt in mir ein unbefriedigtes Grundgefühl zurück - da habe ich mich auf rund 850 Seiten durch gefühlt unzählige Verfolgungsjagden gequält und weiß am Schluss gar nicht so genau: warum?
Sebastian Mon zu »Wolfgang & Heike Hohlbein: Das Buch«07.12.2015
Ich habe das Buch gelesen und habe einen gemischten Eindruck. Leider gibt es wohl keine Homepage, wo man über Bücher diskutieren kann, deshalb lasse ich das mal hier.

Das Buch hat stark begonnen, aber insgesamt war es doch etwas zäh und ich habe 3 Wochen gebraucht.

Achtung Spoiler!!! Nur weiterlesen, wenn ihr auch zum Ende des Buches ein paar offene Fragen habt und darüber diskutieren sollt!!!
Mein Hauptkritikpunkt ist, dass sich die Handlung ständig wiederholt. Beim Lesen hatte ich ständig die Autoren imSinn, die das Buch in Einleitung, Hauptteil (wiederholt sich) und Schlussteil gliedern. Einleitung ist zu Ende, wo der Vater das Buch klaut und die Wirklichkeit verändert. Dann kommt Hauptteil 1, an dessen Ende ein großes Problem gibt und der Vater wieder einfach die Wirklichkeit auf Null steht. Das Muster wiederholt sich bis zu Hauptteil 5 oder 8. Jedes Mal, wenn Leonie die Eltern zur Rede stellen will oder was anderes krasses geschieht, schreibt Vater die Wirklichkeit um. Auf vielleicht Seite 800 dann beginnt das große Finale, an dessen Ende dann, Überraschung (Ironie) der damals verstorbene Bruder wieder lebt. Ich fand die Erlärung des Finales irgendwie zu vage. Der Bruder taucht unter der Kapuze in dem Geheimraum auf, in der Taschenbuchausgabe S.852. „Leonies Gesicht verdüsterte sich, als sich ihre Augen vollends an das dämmerige Zwielicht hier drinnen gewöhnt hatten und sie die Ursache für die merkwürdigen Kratzgeräusche erkannte....“Heißt das, der Bruder hat dort das Leonieschicksalbuch in der Hand und und die ganze „Das Buch“-Geschichte über immer in Form der kleinen Maus und des Kindes Maus Leonie unterstützt? Oder hat er sein eigenes Schicksalbuch in der Hand? Aber war er nicht eigentlich tot? Oder wurde er einige Seiten vorher, beim Endkampf mit dem Archivar im Arbeitsraum beim Tresor, wo Leonie in letzter Sekunde in ihr Schicksalbuch was schrieb, von Leonie wieder lebendig, also nie tot, geschrieben? Für mich ist das alles etwas vage und ich habe das Gefühl, der Autor weiss das auch nicht so ganz.
Ähnlich ist das mit der Rolle der Großmutter; Am Anfang lebt sie, dann der Flugzeugabsturz (erschrieben vom Vater? Ihre eigene Idee, um den Archivar in Sicherheit zu wiegen? Aber eigentlich ist es doch gar nicht sie, sondern der Archivar, da er am Anfang des Buches in der Bibliothek sie gegen sich ausgetauscht hat?), dann seit vielen Jahren tot, dann in der Kutsche (ok, das ist klar der Archivar), dann im Kerker im Archiv (seit wann ist sie denn da, aus welcher Wirklichkeit kommend?).

Wer hierzu ne Idee hat oder ein Forum kennt, wo man über die Handlung diskutieren könnte, kann mir gerne schreiben 2083389396@qq.com
Ansonsten ist die Idee des Buches aber geil, die Wirklichkeit verändert sich während man liest. Aus dem geilen Auto mit Chauffeur wird ein altes Klappriges, weil Vater gerade alles ändert. Leider kommt die Story zwischen (gefühlt) Seite 100 und 800 kaum vorwärts. Vielleicht bin ich mit 30 Jahren auch zu alt für Hohlbein, als Jugendlicher konnte ich noch so in Büchern versinken, ach ja ...
Alexander Reif zu »Wolfgang & Heike Hohlbein: Das Buch«24.10.2014
Das Buch.......es ist einfach nur phantastisch. Normalerweise lese ich dieses Genre nicht so gerne. Aber bei "Das Buch" wurde ich beim lesen quasi stundenlang gefesselt. Ich konnte es nicht zur Seite legen. Wenn ich am Ende einer Seite war, wollte ich zwingend wissen was auf der nächsten passiert.

Vielen Dank und meinen Glückwunsch zu diesem wirklich tollen und spannenden Buch.
WAK zu »Wolfgang & Heike Hohlbein: Das Buch«14.04.2014
Ich muß sagen die Story ist schon originell und es hätte wirklich ein supertolles Buch sein können.

Ich hätte die Seitenzahl zwar nicht halbiert, das wäre wohl des Guten zu viel gewesen, aber etwas über 600 Seiten hätte auch gereicht. Dafür die lästigen Wiederholungen wegfallen lassen, da geben ich "Ernst" vollkommen recht. Aber auch die nervigen Formulierungen hätten nicht sein dürfen, z.B.: "...irgendetwas war...falsch...", dem muß ich voll und ganz zustimmen.

Aus den genannten Gründen auch für mich leider nur mittelmäßig, Schade um die ansonsten tolle Idee.
Ernst zu »Wolfgang & Heike Hohlbein: Das Buch«03.04.2014
Als ein ausgesprochener Fan von SF & Fantasy bewerte ich dieses Buch als mittelmäßig.

Die Romanidee ist durchaus originell, allerdings wird sie im Verlauf der Handlung reichlich überzogen und zu stark ausgewalzt.

Der Schreibstil ist ziemlich simpel; Wortwahl und Satzbau sind streckenweise ermüdend durch Wiederholungen und Eintönigkeit. Gelegentlich gerät die versuchte Steigerung von Superlativen zu lächerlicher Bombastik.

Es werden unterschiedliche Realitäten nebeneinander und hintereinander dargestellt, die daher zwangsläufig zu Brüchen, Widersprüchen und anderen Irrationalitäten zwischen den einzelnen Wirklichkeiten führen müssen - das ist völlig richtig und macht ja den Reiz des Romans aus. Allerdings agieren die Figuren innerhalb einzelner Realitäten seltsam hölzern und sich wiederholend, teils sogar widersprüchlich und unglaubwürdig - das ist ärgerlich.

Die unhandlichen 860 Seiten wären besser auf rund die Hälfte gekürzt worden und sowohl inhaltlich als auch stilistisch ausgefeilt worden - ich als Leser wäre begeistert gewesen.
Jacky zu »Wolfgang & Heike Hohlbein: Das Buch«25.03.2013
Ich bin zwar gerade erst bei der hälfte, wo teresa u, leonie im archiv sind also beim leimtopf und muss sagen, dass es eines der besten bücher ist, dass ich bis jetzt gelesen habe wenn nicht auch das beste... ja gut. es ist etwas verwirrend und ich denke dass ich es dann nochmal ein 2. mal lese weil mir dann warscheinlich viele einzelheiten ins auge springen werden die wichtig sind um das buch zu verstehen,..
ich würde es jedem empfehlen, wenigstens mal reinzuschauen...

Viel spaß beim lesen!
wendelin zu »Wolfgang & Heike Hohlbein: Das Buch«10.10.2012
Das Buch ist mir sehr wichtig, da es das erste Buch war, dass mich nach dem Lesen noch sehr lange beschäftigt hatte.
Es handelt von einem Mädchen, Leonie, welche die Tochter einer Buchhändlerfamilie ist. Als in ihrem Keller plötzlich eine rätselhafte Tür wie aus dem nichts erscheint, und ihre Eltern darin verschwinden, beschließt sie, ihnen zu folgen.
Nach und nach findet sie heraus, dass das Leben eines jeden Menschen in Büchern aufgeschrieben wird. Jedes Buch, gefüllt mit einem Leben, steht im unterirdischen Zentralarchiv. Sie werden geschrieben von Scriptoren und bewacht von zweieinhalbmetergroßen Aufsehern. Herrscher über alldem ist der unheimliche Archivar. Alls Leonie in diese Welt auf der anderen Seite der Tür eindringt, scheint sie schreckliche Dinge in Gang zu setzen - mit schweren Folgen.
Als dann ihr Vater auch noch ein Buch stiehlt, welches der Archivar um jeden Preis zurückhaben will, scheint ihr Schicksal besiegelt.
Wie, um es noch schlimmer zu machen, beginnt ihr Vater, die Vergangenheit umzuschreiben. Kein Mensch merkt, dass seine Vergangenheit nicht die wirkliche ist, keiner außer - Leonie. Denn sie hat die Gabe der Hüterinnen der Wirklichkeit.
Der Archivar schickt nach dem Buch. Er hat die Kontrolle über mächtige Kreaturen und die Unterwelt.
Leonies Vater hat das Buch, und somit die Kontrolle über die Vergangenheit.
Leonie steht dazwischen und gerät dabei im einen Strudel von Abenteuern, Gefahren und wilden Hetzjagden - und in einen Kampf um ihr Leben und die Existenz der wahren Wirklichkeit.

Ein spannend geschriebenes Buch, welches man nicht einfach überfliegen kann, schon allein wegen den wechselnden Realitäten.
z.B. , Leonie steigt in eine Limousine ein, und steigt aus einem alten VW wieder aus.
man muss erst einmal begreifen, worum es geht. Die Wortwahl ist vielseitig .
Tini zu »Wolfgang & Heike Hohlbein: Das Buch«10.10.2012
Ich finde das Buch total gut, ich habe es an einem Tag gelesen, und konnte gar nicht mehr damit aufhören. Ich träume mich gerne in andere welten, und habe dieses Buch sofort verschlungen!!
Wer es langweilig und nicht toll findet, muss es ja nicht lesen, aber es entgeht ihm/ihr halt etwas!!!

Er/ Sie soll erst eimal selbst ein Buch schreiben, und sich dann die Kritik anhöhren, bevor er kritisiert!!:)
abonda zu »Wolfgang & Heike Hohlbein: Das Buch«14.03.2012
Also ich fand das Buch genial und spannend. Die immer wieder wechselnden Realitäten fordern einen zu immerwährenden Mitdenken.

Das war das zweite Buch von Hohlbein nach der Moorhexe und ich muss sagen, mitterweile habe ich auch die komplette Sammleredition des "Hexers" von Hohlbein gelesen.

Ich finde seine Geschichten sehr kurzweilig und unterhaltend.
isi zu »Wolfgang & Heike Hohlbein: Das Buch«12.01.2012
Hey..
Ich hab irgendwann einfach aufgehört "das buch weiterzulesen..so anfangs/mitte..
es ist so schlecht! total verwirrend!und nervig.
vorallem das mit Leonis Eltern kotzt mich total an.. immer diese Geheimnistuerei..und dann kommt immer dieser anwalt../priester../was weiß ich..(der alte mann mit pferdeschwanz) der ständig von dem immer dümmer werdenden vater abgewiesen wird..

und es kann doch nicht sein das die da voll des abenteuer bei ach so hässlichen viechern in einer anderen welt die sie durch eine unsichtbare tür in ihrem keller erreicht haben!! und danach einfach nichts weiteres spannendes passiert.
es nimmt einfach kein ende weil die eltern einfach alles wichtige leugnen was ja doch wichtig für die geschichte is..
das buch hätte so viiell kürzer sein können was das nicht wäre..
richtig enttäuschend! :(

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