Der Sturm von Wolfgang Hohlbein & Bernhard Hennen

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Der Sturm von Wolfgang Hohlbein & Bernhard Hennen

Originalausgabe erschienen 1993, 314 Seiten.ISBN 3-404-20222-8.

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Ihre Meinung zu »Wolfgang Hohlbein & Bernhard Hennen: Der Sturm«

Naburon zu »Wolfgang Hohlbein & Bernhard Hennen: Der Sturm«11.08.2009
Ich habe noch während meiner Schulzeit regelmäßig mit Freunden DSA gespielt. Als ich vor kurzem die Möglichkeit hatte, die Trilogie \"Das Jahr des Greifen\" günstig zu erwerben, habe ich gleich zugeschlagen.

Orks belagern die Stadt Greifenfurt, wobei ein Inquisitor versucht, diese Belegarung mit Hilfe von Streitkräften, zu beenden. Erhofft wird dabei die Unterstützung der kaiserlichen Armee, die jedoch auf sich warten lässt. Dafür bekommen die Orks immer mehr Unterstützung. Als ob die Lage aus Sicht der Greifenfurter nicht schon schlecht genug wäre, steht in der Stadt ein Vampir von den Toten auf, der das Ende der Stadt miterleben möchte, aber nicht zu schnell, sondern lieber langsam und qualvoll!

Die Geschichte ist interssant und sehr Konflikt geladen. Der Inquisitor der den Aufstande gegen die Belagerung der Orks wagt und gleichzeitig einen von Hass erfüllten Vampir im Auge behalten muss, sich sogar im Laufe der Zeit mit diesem verbünden, was weiteres Konfliktpotential schafft (die Inquisition wäre sicher nicht begeistert, wenn sie das mitbekommt). Zudem trägt er einen inneren Konflikt aus, der auf seinen Taten der Vergangenheit beruht. (Er im Namen der Inquisition seine Partnerin verbrannt). Auch wurde die Geschichte gut in die Welt des schwarzen Auges integriert.

Sprachlich ist das Buch teilweise etwas holprig. Mir haben die Szenenbeschreibungen, die oftmals aus vielen kurzen, etwas abgehakt wirkenden Sätzen aufgebaut sind, weniger gut gefallen.
Zudem sind die Charaktere recht oberflächlich ausgefallen und haben keinerlei Chancen, sich zu entfallten, da das Buch ganz klar davon lebt, dass alle paar Seiten gekämpft oder gestritten wird. (Hat aber auch seinen Reiz, da eigentlich immer was spannendes passiert)
Zudem wirken die Dialoge zwischen den Charakteren immer wieder sehr aufgesetzt.

Fazit : Im Prinzip ist immer was los. Schlachten, kleinere Kämpfereien und eine Geschichte mit vielen Konflikten. Dabei wurden die Charaktere zu sehr vernachlässigt. Sie haben Standarteigenschaften zugeschrieben bekommen und haben keinerlei Möglichkeiten, sich zu entfallten. Das wirkt für mich zu oberflächlich. Daher ein Buch, dass recht nett zu lesen ist und Spass macht, mit richtig guten Fantasy-Büchern meiner Meinung nach nicht mithalten kann. 79% gibts dafür von mir.
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