Elfenblut von Wolfgang Hohlbein

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2009, 768 Seiten.ISBN nicht vorhanden.

»Elfenblut« kaufen oder zum Merkzettel hinzufügen

bestellen bei amazon

in mein Bücherregal

In Kürze:

Wolfgang Hohlbeins großes Elfenwerk ist eine fantastische Reise durch Raum und Zeit: Die junge Pia wird aus den brutalen Slums von Rio in eine mittelalterliche, winterliche Welt katapultiert. Dort ist die junge Frau plötzlich die schöne Gaylen, und eine große Elfen-Prophezeiung wartet darauf, in Erfüllung zu gehen.

Ihre Meinung zu »Wolfgang Hohlbein: Elfenblut«

B-o-bobbl-b zu »Wolfgang Hohlbein: Elfenblut«06.05.2013
ich habe nicht wirklich viel Ahnung über die Mentalität der Brasilianer und ehrlich gesagt wäre mir das wahrscheinlich eh nicht aufgefallen, da ich das Buch so verschlungen habe, dass ich über solche Details hinweg sah. Elfenzorn fängt schon recht früh sehr Actionreich an. Während ich das Buch las startete auch immer bei mir gleich ein Kopfkino, da sich Wolfgang Hohlbein in dem Buch sehr auf gute Beschreibungen sämtlicher Szenarien versteht, ohne dabei auch alles in die Länge zu ziehen. Öde Landschaftsbeschreibungen bleiben daher aus. Eine spannende Handlung folgt auf die nächste und es fällt immer schwerer das Buch wegzulegen. Die Elfenwelt wird so beschrieben, das man sich wirklich perfekt hineinversetzen kann und man das Gefühl hat, man befinde sich auch in Winterwald. Gegen Ende wird es nur etwas schwierig noch den Überblick zu haben, da durch die vielen Charaktere man nicht mehr weiß wer eigentlich gut und wer böse ist. Dennoch beweist Hohlbein, dass er ein Meister seines Faches ist und der Leser sogar nach 800 Seiten immer noch mehr von seiner Welt haben möchte. Fazit: eins der besten Bücher Hohlbeins
Florian zu »Wolfgang Hohlbein: Elfenblut«07.09.2012
Also zunächst einmal finde ich die Idee wirklich witzig, daß ein ehemaliges Straßenmädchen aus Rio in einer Paralellwelt eine verfolgte Elfenprinzessin ist. Und die Geschichte zeiht daraus einen großen Reiz. Wobei zunehmend klar wird das Hohlbeins Rio wohl doch eher Gütesloh ist, weil Pias Erinnerungen an ihre Heimat und ihre Mentalität so unglaublich westdeutsch sind. Sie beklagt in der Mittelalterwelt fehlende Zentralheizungen ( die gibts in den Favelas in Rio wohl kaum) und einen ordentlichen Sommer mit 30 Grad...So heiss ist es in rio fast das ganze Jahr , während es im Sommer schnell 40 werden... Pia zuckt stets zusammen , wenn sie jemand berührt ( an der Schulter) ist extrem prüde und will immerzu ihre Ruhe haben- solche Mädchen möchte ich in Rio kennenlernen. Flirten ist ihr zuwider, sie scheint es nicht zu kennen. Aber kämpfen kann sie, sagt aber immer sofort das es Zufall war: Brasilianer mit Verlaub sind in der Regel eher gutgelaunte Angeber- auch die Frauen, ungern allein, und haben überhaupt kein Problem mit oberflächlichem Körperkontakt...In Brasilien sofort als sogenannte Zapatona ( Lesbe) geoutet werden. Egal: die Behauptung ist trotzdem lustig und so norddeutsch Pia auch wird, man mag sie ...Schade das die Hndlung nach disziplinierten 500 Seiten plötzlich so aus den Fugen gerät, als hätte Wohlgang Hohlbein seine tägliche kaffeedosis verpoppelt-oder Koks aus Rio? Als sie mit einer Gauklertruppe aus der Stadt flieht , trifft sie ihren Kinderfreund Jesus aus Rio wieder , der sich auch auf dem neuen Planeten befindet und Clabführer eines angeblich mächtigen Nomadenvolkes geworden ist. Pia bisher vollkommen aseptisch unterwegs geht sofort mit ihm in die Büsche und koitiert heftig. der Clanführer wird fünf Minuten später von einer aus dem Nichts anfliegenden Axt gespalten und auch aus Pias Gedächtnis ist er bald verschwunden. Ebenso sind die mächtigen Clans aus dem Gedächtnis des Autors verschwunden- nachdem Seitenlang über deren naturfreundlichen Lebensstil referiert wurde, spielen sie von da an keine Rolle mehr...naja dann geht es dramaturgisch doch rasend schnell in den Keller. Hernandez, der ehemalige Polizeichef aus Rio taucht als grün angemalter Anführer einer Horde von Orks und Barbaren auf usw...Ist schade, daß das mühsam aufgebaute und vom Leser geduldig betrachtete Setting einer so kurzatmigenund effekthascherischen Dramatugrie geopfert wird...Naja, ich werde mir zähneknirschend den zweiten Teil trotzdem kaufen...Florian
Ihr Kommentar zu Elfenblut

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.