Fingerhut-Sommer von Ben Aaronovitch

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2014unter dem Titel „Foxglove Summer“,deutsche Ausgabe erstmals 2015, 400 Seiten.ISBN 978-3423216029.Übersetzung ins Deutsche von Christine Blum.

»Fingerhut-Sommer« kaufen oder zum Merkzettel hinzufügen

bestellen bei amazon

In Kürze:

Obwohl sich Police Constable Peter Grant schon unwohl fühlt, wenn er Londons Skyline auch nur ein paar Kilometer weit hinter sich lässt, wird er jetzt in die tiefste Provinz geschickt: in einen kleinen Ort in Herefordshire – wo sich Fuchs, Hase und der Dorfpolizist Gute Nacht sagen. Aber es werden zwei Kinder vermisst, und ihr Verschwinden erfolgte womöglich unter magischen Umständen. Also muss Peter notgedrungen sein angestammtes Biotop verlassen. Mit der Flusstochter Beverley Brook begibt er sich mutig nach Westen, hinein ins ländliche England …

Ihre Meinung zu »Ben Aaronovitch: Fingerhut-Sommer«

Iplaytrumpet zu »Ben Aaronovitch: Fingerhut-Sommer«18.04.2016
Ich fand das Buch klasse und habe es an einem Tag ausgelesen, nachdem mich der Vorgänger sehr rastlos zurückgelassen hatte :)
Ich lese die 'Peter Grant'-Reihe auf Englisch (Foxglove Summer) und bin einfach begeistert.
Als Fan des Krimi und Fantasy Genre hat es mir eine große Freude gemacht, diese Serie für mich zu entdecken. Bei jeder 'nerdischen' Anmerkung von Dr.Who über Herr der Ringe bis hin zu dem Autor C. S. Lewis musste ich unwillkürlich lächeln.

Die Reise auf's Land und die Anfangs 'echte' Polizeiarbeit waren eine tolle Abwechslung. Auch die Darstellung von alltäglichem Rassismus gegenüber Peter wird glaubwürdig dargestellt.


Bis zum Sommer heißt es nun warten auf 'The Hanging Tree'.

Bis dahin:

- Working Together For A Stranger London -
walli007 zu »Ben Aaronovitch: Fingerhut-Sommer«01.12.2015
Miss Naturphänomen

Auf dem Land außerhalb Londons sind zwei Kinder verschwunden, möglicherweise sogar entführt. Peter Grant wird von Nightingale entsandt, um festzustellen, ob das Geschehen etwas mit Magie zu tun haben könnte. Zwar kann Peter keine genaueren Hinweise finden, doch da die Polizei jede Hilfe bei der Suche nach den beiden Mädchen gebrauchen kann und wegen der Ereignisse, die ihm Leslie entrissen haben, bleibt Grant erstmal auf dem Land. Dort findet er recht schnell Anschluss. Er wird im abrissbedrohten Kuhstall der Mutter des Kollegen Dominic untergebracht und mit diesem gemeinsam trägt er zu den Ermittlungen bei.

Der Zauberlehrling und Polizeianwärter von London findet sich nachdem er sich an die Hitze gewöhnt hat auch in der Provinz zurecht. Es sieht so aus als sei hier wirklich keine Spur von Magie zu finden. Die Polizeikräfte der ganzen Region wurden zusammengezogen, um die Mädchen zu suchen. Und auch viele Freiwillige helfen mit. Doch die Sache bleibt rätselhaft, keine Forderungen werden gestellt. Da sind die Begegnungen mit dem alten Zauberer Hugh Oswald ein Quell der Information, auch wenn der sehr betagte alte Magier manchmal seinen eigenen Worten nicht mehr folgen kann. Und als Beverly Brook am Ort des Geschehens auftaucht, ist dies eine Erfrischung für Peter Grant und auch eine Hilfe.

Eigentlich ein normaler Krimi - bis das magische Geschehen so langsam in die Handlung einsickert und dem Fall eine ganz andere, aber durchaus folgerichtige Richtung gibt. Peter Grant gibt sich die Ehre und Ehre verdient er auch. Und Beverly Brook fließt wie ein frischer lebhafter Fluss durch Peters Leben. Wie allerdings auch schon in den Vorbänden wären etwas eingehendere Informationen zur Rahmenhandlung wünschenswert. Hier verliert der Autor einzelne Sätze und man fragt sich, wo das hinführen soll. Eine endlose Serie etwa, bei der man die Hintergründe nie erfährt, oder wird es irgendwann ein heftiges Finale geben, wenn der Autor und seine Figur sich auseinander gelebt haben. Als Kriminalroman mit magischem Einschlag macht dieses Buch dennoch eine ganze Menge her.
Ueda zu »Ben Aaronovitch: Fingerhut-Sommer«07.11.2015
Ich möchte mich bei allen, die hier ihre Meinung über die Bücher von Ben Aaronovitch geschrieben haben, bedanken. Ihr habt mich zu einem Fan dieser Serie gemacht. Am Anfang war ich echt skeptisch, ob diese Bücher was für mich sind. Sind sie. Spannend und mit der richtigen Brise Humor und mit einer Romanfigur, die sehr sympathisch ist. Und London wird auch gut beschrieben. Alles wurde von mir gegoogelt. Was ich da alles so gelernt habe.
benfi zu »Ben Aaronovitch: Fingerhut-Sommer«08.10.2015
Der schon fünfte Roman um den Zauberlehrling Peter Grant wird mit dem Buch 'Fingerhut-Sommer' von Autor Ben Aaronovitch aufgeboten und diesmal schickt der Autor seinen Helden Peter auf's Land. Dies offenbart natürlich automatisch eine gewisse 'Ironie', ist der Constable und angehende Zauberer doch durch und durch ein Stadtkind. Interessant und flüssig lesbar wird von der Magie abseits der Großstadt berichtet und der Leser kann sich an Peters Improvisationstalent gebündelt mit den strikten Vorgehensweisen der polizeilichen Behörden erfreuen, nicht ohne die mittlerweile aus den bisherigen Romanen gewohnte heitere und zynische Note zu vernachlässigen. Allerdings finde ich die Reklame auf der Rückseite des Buches arg überzogen, denn 'temporeich', was schlechthin bedeutet, dass der Roman eine Kette von herausragenden Aktionen hergibt, kann man die Ermittlungen nun nicht nennen. Die 'Action' ist wohl dosiert und steigert sich erst gegen Ende des Buches. Aaronovitch führt stattdessen angenehm in die Geheimnisse der ländlichen Magie und peppt diese mit der etwas eigenwilligen Flussgöttin Beverly auf. Somit ist 'Fingerhut-Sommer' ein weiterer rundum guter Roman, der zwar die wahren Ereignisse des Falles um die vermissten Mädchen aufdeckt, dem Leser jedoch viele offene Fragen um den gesamten Hintergrund hinterlässt, was die Befriedigung am Ende trübt. Doch hält uns der Autor weiterhin an der Leine; die unheilvolle Botschaft, welche Peter in Richtung Zukunftsaussichten erhält, lässt den Leser gespannt auf die nächsten Abenteuer um Peter und dem 'Folly' warten....
p.s. Schaut mal im Internet nach dem 'Folly in Herefordshire; jenem Gebäude, in dem Mister Oswald lebt ... beeindruckend...!
79°
A. Thees zu »Ben Aaronovitch: Fingerhut-Sommer«09.09.2015
Wenn man einmal Fan von Peter Grant ist, muss man es auch bleiben. Ich habe meine ganze Familie infiziert und war sehr gespannt auf den neuen Band. Im Gegensatz zum letzten Band finde ich, dass der "Fingerhutsommer" nicht so richtig in die Gänge kommt. Die Auflösung zum Schluss lässt so viele Fragen offen, beispielsweise die nach dem Warum. Warum vertauschen die Fae Kinder?? Wo kommt diese Lok her?? Was ist das für eine Parallelwelt ?

Natürlich hat sich der Leser gewünscht, von Lesley zu hören bzw. dem Gesichtslosen. Die wenigen SMS, die ausgetauscht werden, sind für die Handlung unergiebig und man fragt sich, was diese sollen. Ein bisschen hat man das Gefühl, hingehalten zu werden, damit man die nächsten Bände auch gekauft werden. Das ist schade und das hat Aaaronovitch eigentlich auch nicht nötig, es sei denn, ihm fällt nichts mehr ein. Also: Bitte, bitte im nächsten Buch wieder mehr Spannung und Weiterspinnen der Story.
Ihr Kommentar zu Fingerhut-Sommer

Hinweis:Wir behalten uns vor, Kommentare ohne Angabe von Gründen zu löschen.Beachten und respektieren Sie jederzeit Urheberrecht und Privatsphäre.Werbung ist nicht gestattet.Lesen Sie auch die Hinweise zu Kommentaren in unserer Datenschut­zerklärung.