Sternenriff von David Brin

Buchvorstellung

Sternenriff von David Brin

Originalausgabe erschienen 1995unter dem Titel „Brightness Reef“,deutsche Ausgabe erstmals 1997, 502 Seiten.ISBN 3-442-24759-4.Übersetzung ins Deutsche von Marcel Bieger.

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In Kürze:

Seit Jahrhunderten leben sechs Rassen unter dem schützenden Blätterdach des Planeten Jijo zusammen – friedlich, doch voller Furcht. Sie haben Angst, von den Mächten der Fünf Galaxien entdeckt zu werden, denn Jijo ist ein verbotener Planet. Eines Tages erscheint ein fremdes Raumschiff am Himmel über Jijo und landet in der Nähe des großen Heiligtums. Drohen nun alle Befürchtungen von der Vergeltung Wirklichkeit zu werden? Sollen die Siedler von Jijo ausgelöscht werden, weil sie sich dem Verbot der Galaktsichen Institute widersetzt haben? Die Besatzung gibt sich freundlich, doch für Jijo beginnt eine Zeit der größten Gefährdung.

Ihre Meinung zu »David Brin: Sternenriff«

Peter zu »David Brin: Sternenriff«27.12.2017
Stimmt, etwas verkünstelt in die Länge gedehnt. Es sind in der Story Teile eingebaut, die vollkommen überflüssig waren. Die Zitate aus den "Schriften von XYZ" und dem "Buch von BlaBla" ...tragen auch nur begrenzt zum Verständis der beschriebenen Kultur bei.

Aber so wie ich es mag eine exotische Welt konstruiert mit exotischen Lebewesen, deren Beschreibung aber etwas sehr zu kurz kommt.

Keine Space-Opera, obwohl multi-galaktisch angelegt in der Kurzbeschreibung und vom Backgroun der Story. Aber es spielt sich alles auf einem begrenzten Terrain auf Jijo ab. Es wird viel "gereist". Aber keine Reisebeschreibung à la Tolkien. Eher langweilig die beschriebene Reisezeit. Gehört zur "künstliche Längen-Dehnung".

Die Beschreibung der Tiere und Fauna eher dünn, obwohl gute bis sehr gute Ideen dabei sind.

Großer Mist, dass nicht erkennbar war, dass dies nur ein erster Band von ?? ist. Dann hätte ich mir den Schmöker nicht angetan. Am Ende bleiben sogar einzelne Handlungsstränge völlig offen und die ganze Story hört eigentlich auch mittendrin auf. Fürchte das ist bei Band 2 genauso. Deshalb verzichte ich auf die Fortsetzung.

Fazit:
Wer Space-Operas mag. Fehlanzeige.
Wer detailierte Beschreibungen von exotischen Welten, deren Bewohnern und Kultur mag. Schulnote Befriedigend.
Wer eine abgeschlossene Geschichte mag. Finger weg.
geronimox zu »David Brin: Sternenriff«03.10.2016
Das wichtigste zuerst: Dieser Roman ist trotz Fliegendreckschrift 900 Seiten dick – und hat sich am offenen Ende auch noch als erster Teil einer Romanserie entpuppt. Ufff! Mit diesem Wissen kann sich jeder ausmalen, dass Autor Brin mal wieder eine exotische, aber ausufernd breit erzählte Space-Opera in Angriff genommen hat.

Für diesen epischen erzählten Roman muss man viel Zeit und Konzentration mitbringen. Ich gebe zu dass ich das letzte Viertel des Buches nur noch quergelesen habe, da zwischen extraplanetarem Lokalkolorit nur ein dünner weiterführender Handlungsfaden herauszulesen ist.

Schriftstellerischer Vorsatz? Das Buch endet mit zwei heftigen Cliffhangern, die den Leser zum weiterlesen animieren sollen. Für mich jedoch gilt: Wenn ich die Nachfolgeromane mal in der Bücherei finden sollte werde ich wohl weiterlesen, gekauft wird da allerdings nix.

Mein Fazit: Eine Space-Opera wie ein Kaugummi mit aufregend exotischem Geschmack – am Anfang gut, verliert aber rasch das Aroma.

6/10

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Rainer Kirch zu »David Brin: Sternenriff«23.03.2015
Das Buch hat erhebliche Längen. Es wird viel be- und geschrieben, was eigentlich nicht mit der Geschichte zu tun hat. Außerdem sollen wohl die vielen angeblichen Zitate dazu dienen, einen hohen literarischen Standard vorzutäuschen. Ich habe schon besseres gelesen. Am Ärgerlichsten ist aber, dass das Buch einfach abbricht, ohne dass es der Verlag für nötig hält, mitzuteilen, dass es eine Fortsetzung gibt. Man hätte die ganze Geschichte mit Leichtigkeit in einem Band unterbringen können.
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