Das Zeitalter der Sterne von Mike Resnick

Buchvorstellung

Das Zeitalter der Sterne von Mike Resnick

Originalausgabe erschienen 1982unter dem Titel „Birthright: The Book of Man“,deutsche Ausgabe erstmals 1985, 361 Seiten.ISBN nicht vorhanden.Übersetzung ins Deutsche von Rainer Schmidt.

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Ihre Meinung zu »Mike Resnick: Das Zeitalter der Sterne«

Impreval zu »Mike Resnick: Das Zeitalter der Sterne«21.02.2018
Der Author beschreibt in diesem Buch den beflügelten Aufstieg sowie den knallharten Untergang des Menschen.

Mike Resnick erschafft in "Das Zeitalter der Sterne ein so lebendiges und realistisches Universum, dass man nicht umhinkommt sich zu fragen, ob diese Zukunftsvision tatsächlich eintreffen könnte.

In Wirklichkeit beschreibt Mike Resnick aber nicht die ferne Zukunft als viel mehr die lange (aber doch kurze) Vergangenheit des Menschen. Rund 15.000 Jahre.

Er schildert gnadenlos das Wesen "des Menschen" in allen Facetten. Dies geht soweit, dass wir es tatsächlich mit einer Charakterstudie zutun haben.

Hier ein Zitat (zu dem Menschen):
"Er bewegte sich auf behutsamen Sohlen, wenn es nötig war, mit diplomatischem Geschick, wenn es geboten schien und mit eiserner Faust, wenn er dazu in der Lage war."

Natürlich agiert nicht jeder Mensch nach diesen Attributen, wesswegen nachfolgende Generationen, (während des langen Untergangs des Menschen) sich um ihr Geburtsrecht beraubt fühlen. Desshalb im Englischen: "Birthright". Vielmehr sitzen Menschen in Schlüsselpositionen an den Hebeln der Macht.

Um meinem vorangegangenen Rezensenten Beverly zu wiedersprechen, möchte ich erwähnen, dass in diesem Buch keineswegs eine kranke Zukunftsvision im Vordergrund steht.

Nein, in dieser Zukunftsvision wird das Menschsein erläutert.
Weltreiche, Imperien, Untergänge, Weltkriege.
Die nahe Auslöschung.
All dies haben wir bis jetzt erlebt...

"Ein Blick in die Vergangenheit offenbart die eigene Zukunft."
Ztar zu »Mike Resnick: Das Zeitalter der Sterne«05.09.2012
Man sollte kein Buch kommentieren, das man nicht gelesen hat. (bsp: kein Happy End, der Typ wird am Schluss dann an einen Baumstamm
genagelt...)

Das Buch ist GUT. SEHR GUT. Und, ja, es SCHMERZT, was wohl an der Wahrheit liegen mag, die drinsteckt.
Resnick hält uns, der "(feder)führenden Kultur" öfters mal den Spiegel vor, das tut eben mal weh, aber es lässt uns sehen was wir SIND und nicht das was wir denken zu sein.

Dieses Buch ist eine Achterbahnfahrt durch Resnicks "Birthright" Universum. Es ist gleichwohl das erste Buch, die Initialzündung sozusagen, der Rahmen, in den sämtliche "Birthright" Romane eingebettet wurden.

Ein anderer Blickwinkel, und doch sehr viele Gemeinsamkeiten zu Poul Anderson mit Dominic Flandry.

Eine Inspiration zu diesem Buch war der Umgang der westlichen Kultur mit der afrikanischen, ich würde es als schmerzlich schöne Parabel auf die Menschheit bezeichnen.
Beverly zu »Mike Resnick: Das Zeitalter der Sterne«11.04.2012
Kann man ein Buch kommentieren, von dem man nur den Klappentext und ein paar Seiten gelesen hat? Ich mache es hier!

Denn "Das Zeitalter der Sterne" von von Mike Resnick besteht dem Klappentext zufolge darin, dass die Menschheit ins All aufbricht und dort mit so ziemlich jeder anderen Zivilisation Krieg führt. Die Menschen jener kranken Zukunft streben danach, schlauer, stärker, aggressiver und bornierter zu sein als alle Aliens.

Zum bösen Schluss bricht das Sternenreich der Menschen zusammen und die letzten Menschen werden von den Nichtmenschen eingekesselt. Tut mir Leid, aber in Deutschland hatten wir das 1945 im Führerbunker und ich lege auf eine Wiederholung in welcher Form auch immer keinen Wert.
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