Menschen wie Götter von Sergej Snegow

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 1966unter dem Titel „Люди как Боги“,deutsche Ausgabe erstmals 1972, 608 Seiten.ISBN 3-453-52519-1.Übersetzung ins Deutsche von .

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In Kürze:

Die ferne Zukunft: Die Menschheit durchpflügt das Weltall, erforscht fremde Planeten, schließt Freundschaft mit außerirdischen Zivilisationen. Kurz: Sie verfügt dank ihrer fortgeschrittenen Technologie über all jene Fähigkeiten, die früher den Göttern zugeschrieben wurden. Eines Tages jedoch stößt der Raumschiffkapitän Eli bei einem Erkundungsflug auf einen Planeten, auf dem Spuren einer noch überlegeneren Zivilisation existieren …Es ist der Beginn eines atemberaubenden Abenteuers!

Ihre Meinung zu »Sergej Snegow: Menschen wie Götter«

Li zu »Sergej Snegow: Menschen wie Götter«18.12.2017
Nicht Raumschiffe, sondern einfache Boote durchpflügen in unserer Wasserwandergruppe die Gewässer der Erde. Aber sie tragen Namen wie "Eli", "Orlan" oder "Mary", also Namen unterschiedlichster Charaktere aus 'Menschen wie Götter', mit ihren Stärken und Schwächen, für die man sich beim Lesen immer wieder begeistern kann, obwohl sie nie durch Reklame oder Filme emporgehoben wurden.
Ameisentheorie, Gravitatoren, das alles ist, philosophisch oder technisch, nicht immer leicht zu lesen, aber trotzdem unterhaltsam und schön zum Diskutieren.
Tobias zu »Sergej Snegow: Menschen wie Götter«17.04.2017
Sehr linear entwickelte Vision der Zukunft, ich kann die Vorredner beim besten willen nicht verstehen. Vielleicht ist das auch schlicht der Zeit geschuldet in der das Buch geschrieben wurde aber ich fand es sehr müßig zu lesen; es erinnerte mich stark an eine zu lang gewordene Arbeit Schülers der Mittelstufe.
Tartos zu »Sergej Snegow: Menschen wie Götter«04.10.2015
Ein Buch. das Seinesgleichen sucht... Derartig gute Werke gibt es heute kaum noch... Man hat beim Lesen immer das Gefühl an Eli's Seite zu stehen... Und Snegow's technische Visionen sind so weit hergeholt das man sie ihm abnimmt... Kommunikation mittels Gravitationswellen bei Überlichtgeschwindigkeit und Antrieb durch die Umwandlung von Raum in Materie... Ich werden das Buch auch ein 8. Mal lesen.
Gerd Rupprecht zu »Sergej Snegow: Menschen wie Götter«22.11.2012
Ich habe die ersten beiden Bücher (in einem Band) wohl etwa 1976 das erste Mal gelesen - das dritte Buch nur etwas später. Die Bücher sind einfach phantastisch. Ich weiß nicht, wie oft ich die drei Bücher gelesen habe, und wie oft ich sie noch lesen werde. Mein größter Wunsch wäre eine Verfilmung.
LG, Gerd R.
Beverly zu »Sergej Snegow: Menschen wie Götter«15.07.2012
Vor über dreißig Jahren haben ich die ersten beiden Teile von "Menschen wie Götter" in der bei Heyne erschienenen Ausgabe gelesen. Auf dem Klappentext stand, Sergej Snegow beweise, dass auch Russen Space Operas schreiben können.

Auch.

Schon in den ersten beiden Teilen verblüfft Snegow mit einer Fülle teils visionärer, teils verrückter Ideen. Im dritten Teil - "Der Ring der Gegenzeit" - steigert sich Snegow noch einmal. Seine Ideen zu Raum und Zeit, zur Entwicklung von Leben und Bewusstsein im Kosmos sind so visionär und mit einer vielschichtigen Handlung verknüpft, dass mir zumindest für Ende der 1970er Jahre kein Werk einfällt, das da mithalten kann.

Das Epos hat zwar seine Macken und Längen, aber entweder verlieren sie sich im Laufe der sich stetig steigernden Handlung oder erweisen sich als Teile eines Ganzen, das seinesgleichen sucht.
Von comichaften Außerirdischen und Planeten im Stil von "Perry Rhodan" und Soap Opera mit Eli und dem Schlangenmädchen von der Wega bis zu tiefgründigen Spekulationen in der Art von Stanislaw Lem und der Strugatzkis bedient Snegow so ziemlich alle Erwartungen, die Leser an Science Fiction haben können. Es gibt Raumschlachten, bei denen ganze Planeten annihiliert werden, es gibt einen Admiral, dem seine ganze Flotte nichts nützt, es gibt menschliche Tragödien und außerirdische Komödien. Oder auch menschlich-außerirdische Tragödien. Snegow schildert eine kommunistische Zukunftswelt und präsentiert als Gegenspieler den Großen Zerstörer, der mich an Stalin denken ließ.

"Menschen wie Götter" ist ein facettenreiches Werk, das ohne Zweifel zu den Klassikern der Science Fiction gehört und mit dessen erneuter und vollständiger Herausgabe sich der Heyne-Verlag verdient gemacht hat.
fhk54 zu »Sergej Snegow: Menschen wie Götter«20.06.2012
Ich schließe mich der Meinung von Berthold vollständig an.
Allerdings setze ich noch einen drauf: Für mich ist Snegow's Trilogie eines der bemerkenswerten Werke der SF-Literatur des 20. Jahrhunderts. Snegow's Phantasien gehen weit über die von Philipp K. Dick - dem westlichen SF-Propheten - hinaus.
Snegow konstruiert ein durchweg humanistisches Menschenbild, das weit davon entfernt ist sozialistisch oder kommunistisch zu sein. Snegow's SF-Ideen sind ganz einfach zeitlos und zutiefst humanistisch!
Wenn Sozialismus oder Kommunismus mit Humanität gleich zu setzen sind, wäre es mir recht!
Roland Kühn zu »Sergej Snegow: Menschen wie Götter«11.11.2011
Diese Bände, vorallem der dritte "Der Ring der Gegenzeit" ist sehr schwer zu verstehen. Beim ersten Mal lesen klappt es sicher nicht. Auch flüchtiges lesen bringt nichts. Aber es ist sehr interessant geschrieben. Ich habe damals als Jugendlicher diese Bände in der Bibliothek gefunden und nach 30 Jahren wieder mal gelesen. Nichts kommt da ran. Selbst die Kommunismus-Theorie, die zu dieser Zeit passt, kann nicht irritieren. Auch bei Star Trek gibt es Kommunismus, obwohl keiner davon spricht.
Für eine Verfilmung wäre es schon zu spät. Heutzutage haben tiefgründige Filme leider keinerlei Chancen am Filmmarkt. Alles muss so platt wirken sonst gint es nicht genügend Zuschauer.
franz mueller zu »Sergej Snegow: Menschen wie Götter«03.07.2011
Ja, eine Verfilmung wäre genial. Ich fürchte nur, das sich da keiner rantraut. Dazu müßte sich bei den Menschen generell eitwas an Einsicht und Weisheit entwickeln. Und auch wenn hier einige philosophische Konstrukte nicht perfekt sind, wie eben nie etwas perfekt ist, so ist doch der Grundgedanke an einer Gesellschaft, der Kommunismustheorie ähnlich, sicher besser geeignet, die zunehmenden Probleme der Menschheit zu lösen, wo nicht jeder macht, was er wil, immer den eigenen Vorteil im Hinterkopf. Was dabei rauskommt, sehen wir heute, wenn man sich umschaut in unserer Welt.
Aber ich fürchte, die Natur des Menschen spielt da nicht mit.
Deshalb würden sicherlich die meisten Probleme mit den philosophischen Fragen haben, wenn es einen Film gebe, sieht man auch an den Kommentaren.
deta zu »Sergej Snegow: Menschen wie Götter«27.01.2011
Das Buch hat mich vorerst begeistert. Ich habe mich gefreut wieder ein Werk der klassischen SF der 80-er in den Händen zu haben. Nun leider musste ich feststellen, dass das buch auch einige Macken hat die ich ihm nicht verzeihen kann, da wären die ewigen Diskussionen und Plädoyers, welche die Helden untereinander Führen. Es sind auch die manchmal gar nicht versteckten Anspielungen auf dien wunderbaren Kommunismus, als vorherrschende und einzige Regierungsart des zukünftigen Menschen. Am meisten hat mich allerdings die Gedankenlosigkeit (ach wir vernichten so ein paar Planeten, damit wir etwas mehr platz haben) Verlogenheit der Protagonisten die so friedliebend sich in kriegerischen (aber immer den besten) Absichten in die Angelegenheiten Andere einmischen. Im Ganzen ist als buch ein dickes (990 Seiten) stück SF-Literatur Geschichte, für den heutigen Leser allerdings „schwere Kost“.
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mark frtisch zu »Sergej Snegow: Menschen wie Götter«15.01.2011
mit eines der bestes Sci-Fi Werke,die ich seit jahren gelesen haben...unfassbar,dass es da keine neueren Werke mehr von gibt...ebenso hätte ich gerne mehr sci-fi von diesem herrn gelesen...er lebte auf jedenfall in der falschen Epoche^^

wobei ich da als "junger" 26jähriger Leser kaum etwas von sozialismus lese,sondern eher von einer fortschrittlichen Erde, wo es aufgrund von "arbeiter werdekaum noch gebraucht,maschinen tun die meiste arbeit" keine armut mehr gibt und die Individuen sich durch andere Dinge unterscheiden,als durch besitzt und finanzen.

Ebenso kam es mir so vor,als ob ein "Demokratiscches" System bei dem menschen herrsche,wo bei wichtigen entsccheidungen immer abgestimmt wurde.


Jedem zu empfehlen...nicht zurücckschrecken vor dem "Ersterscheinungsdatum",,,,es ist trotzalledem ein grandioses Buch,mit viel gefühl und wirklich genialen Ideen über das Universum und die Physik,die in diesem herrscht!

Dieser Roman hat es auf anhieb in meine Top 5 Sci-Fi Romane geschaft..und ich habe ca 300stück gelesen


lg

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