Todesmarsch von Stephen King

Buchvorstellung

Todesmarsch von Stephen King

Originalausgabe erschienen 1979unter dem Titel „The Long Walk“,deutsche Ausgabe erstmals 1987, 362 Seiten.ISBN 3-548-26327-5.Übersetzung ins Deutsche von Nora Jensen.

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In Kürze:

Staatschef „Major“ organisiert zur allgemeinen Belustigung einen „Todesmarsch“, einen Marathon auf Leben und Tod, an dem 100 Jugendliche teilnehmen. Nur einer kann siegen, und die Überlebenschancen stehen 1:100. Die Verlierer erwartet der Tod …

Ihre Meinung zu »Stephen King: Todesmarsch«

benfi zu »Stephen King: Todesmarsch«03.03.2018
Der Roman 'Todesmarsch' ist nach 'Amok' der zweite, den der amerikanische Autor Stephen King unter dem Pseudonym Richard Bachman auf den Markt gebracht hat. Zum einen war ja das Genre ein anderes, welches er sonst bediente, zum anderen wollte er wirklich wissen, ob er tatsächlich ein so guter Autor sei, wie die Verkaufszahlen unter dem Namen Stephen King liefen. Die Bücher liefen gut, aber richtig Kasse wurde wohl erst nach bekannt werden gemacht. Das hatte King allerdings nicht beabsichtigt. Auch nach dem erneuten Lesen muss ich sagen, dass die Fiktionen des Autors Bachman düster sind und leider gar nicht so abwegig! Das erste Werk 'Amok' ließ King ja schon wegen vielen Schießereien auf amerikanischen Schulen vom Markt nehmen und ehrlich gesagt wäre ich nicht überrascht, wenn in diesem Land solch ein Todesmarsch tatsächlich gestartet würde. Die Handlung ist recht simpel. Es geht ums Laufen und um Dialoge. Das wird alles in eine Achterbahn an Emotionen gepackt, welche zwischen nichts geringerem als Tod oder Leben wandeln. Die Gedanken der Läufer sind teilweise sehr spannend und allesamt sehr authentisch. Sei es nun der so gerne beleidigende Barkovitch, der geheimnisvolle Stebbins oder der kumpelhafte McVries; alle besitzen eine gewisse Tiefe. Der Leser kann einfach nur an den unterschiedlichen Charakteren Gefallen finden, auch wenn er nicht wirklich weiß, ob diese auf der nächsten Seite nicht schon ausgezählt wird und die rote Karte in Form von Gewehrkugeln erhält. Bachman/King zeigt sich hier auch sehr gesellschaftskritisch, diese vielen Schaulustigen des Marsches stellen die wahrhaftige Krankheit in der Menschlichkeit dar und der gesamte Land hat sich unter dem 'Major' zu einem Militär-Staat verwandelt. 'Todesmarsch' ist ein wirklich kurzweiliges Vergnügen, ja, ein regelrechter Page-Turner, welcher in seinem Schrecken fasziniert. Da hat es Richard Bachman wie sein alter Ego King ja mal wieder geschafft!
92°
meni77 zu »Stephen King: Todesmarsch«14.01.2014
King oder Bachman;) beweist wieder einmal aufs Neue wie man aus einer plumpen Idee, die eher einer Schnapsidee gleicht, einen spannenden, temporeichen, charakterstarken Roman entwickelt. Man ist sofort in der Handlung, zum Teil möchte man Garraty sogar die letzten Meter ins Ziel sogar tragen, um ihn mit seiner Mutter und Freundin wieder zu vereinen. Der alte King wie er leibt und lebt, vor 1990 hat er fast keinen Schund geschrieben;)
Conny zu »Stephen King: Todesmarsch«04.05.2012
King beweist hier wieder einmal mehr seine Menschenkenntnis. Deutlich legt er die psychologischen Aspekte dieser Geschichte dar, sowohl die der Teilnehmer, als auch der Zuschauer. Wie reagieren Menschen in extremen Stresssituationen? Hier geht es eigentlich gar nicht darum, wieso dieser Marsch stattfindet, wer ihn inszeniert oder in welcher Zeit er spielt. Einzig und allein das Verhalten der Teilnehmer ist maßgebend. Meisterlich beschreibt King in "Todesmarsch", wie schon in vielen anderen seiner Bücher, die Abgründe der menschlichen Seele.
Für mich ist er der wahre "King"!
Franzi zu »Stephen King: Todesmarsch«03.05.2012
Richtig gutes Buch, ich habs jetzt schon zweimal geselesen und bin absolut begeistert! Das Einzige, was ich nicht verstehe, ist das Ende.. soll das sowas wie ein "Open End" darstellen? Ich bin mir nicht sicher ob Garraty jetzt noch lebt oder nicht, da er ja auf eine gewisse "dunkle Gestalt" zugerannt ist.. trotzdem ist es, nach Green Mile, mein Lieblingsbuch von Stephen King / Richard Bachmann (:
Matsuma zu »Stephen King: Todesmarsch«25.12.2010
Viele sind der Meinung dies wäre ein Horrorbuch. Stephen King äußerte sich dazu und sagte es solle ein Psycho/Mistery/Thriller werden, er selbst dachte nie daran es als Horrorbuch zu vermarkten. Erst später durch die Medien und Kritiker wurde es als Horrorgenre abgestempelt.
Meine Meinung zu dem Buch ist einfach: Faszinierend. Ich habe noch nie ein so fesselndes und zugleich erschreckendes Buch gelesen wie das von dem King of Horror: Stephen King.
Das Buch Todesmarsch war eine Vorlage für viele Filme und Lektüren des Menschen Verachtendes Spiel zwischen Leben und Tod. Für jeden Thriller Fan der das Entsetzen liebt wird auf seine Kosten kommen.
Artur mersch zu »Stephen King: Todesmarsch«10.07.2010
Also ich finde das buch ganz oke, wobei ich sagen muss, das es nach einer Zeit bissche langweilig wirkt, da die leute nur laufen und laufen und laufen und laufen.... [...]

anderer seits ist es auch ziemlich schlimm wenn man bedenkt, das man dabei wäre.

Horror ist das jetz nicht unbedingt....

Es ist OK, aber nicht soo der knaller für mich, ich hab schon besseres Gelesen, ehrlich... =)
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Charly zu »Stephen King: Todesmarsch«14.01.2010
Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt,

Aus meiner Sicht beschreibt King(sowohl in Todesmarsch als auch in Menschenjagd) eine beängstigende Entwicklung der medialen Gesellschaft. Er zeigt wie weit der Mensch gehen kann um seine mediale Befriedigung zu bekommen. King zeigt aber auch das im Angesicht des Todes jeder gleich ist ob Freund oder Feind.

Dieses Buch ist meiner Meinung nach ein Meisterwerk
kurz, knackig, brilliant!
Katherine zu »Stephen King: Todesmarsch«02.10.2009
Uuuffff,also...Das Buch "Todesmarsch" war so spannend dass ich es gar nicht aus der Hand legen konnte.Es ist ein echt tolles Buch,aber gleichzeitig macht es mich wahnsinnig traurig.

Stephen King hat mal wieder sein können unter Beweis gestellt.Ich glaube das ist eines der bester Bücher die er bisher je geschrieben hat.

Das schlimme daran ist ,ist das ich Amerika sowas zutrauen würde.
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PullMull zu »Stephen King: Todesmarsch«23.09.2009
Bachmann (nicht Kings) größtes Meisterwerk.
Faszinierend schlicht, erschreckend intensiv.
wo andere Autoren in der beschreibung von Kultur und Gesellschaft dieser Dystopie verloren hätten,
begnügt sich King mit wenigen Eckdaten um den Leser Vollkommen an Garrity und sein kleines Bündel Musketiere zu Fesseln.
dabei erlaubt er sich keinerlei Hänger oder langatmige ausschweifungen, sonder ist endgegen seiner sonstigen art unglaublich direkt und ehrlich.
meine eigene Ausgabe ist schon vollkommen ausgeleihert weil ich es mindesten schon 12mal gelesen habe, und doch kann ich es selbst jetzt,wo ich es wieder Lese kaum beiseite legen und hoffen insgeheim immernoch auf das Happy end das nie kommen wird...
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isidorus zu »Stephen King: Todesmarsch«20.07.2009
Meine ganz persönliche Meinung: Der vielleicht beste King-Roman überhaupt! Ein raues, dreckiges, fieses Meisterwerk. Ja, die Handlung ist extrem reduziert, es wird viel gequasselt, der Plot ist äußerst simpel ... aber gerade dadurch gewinnen für mich die existenzialistischen Ansätze und Ausführungen enorm an Gewicht. DIe meisten anderen Autoren hätten wohl den Kampf um den Sieg zum Leitthema des Buches gemacht. Nicht so King: Wer das Rennen gewinnt ist völlig unerheblich - der Weg ist das Ziel! Und dieser Weg führt über die Stationen eines Zeitraffer-Lebens: Der Start ins Rennen, unerwartete Ausfälle, Freunde bleiben zurück, Schmerz und Leid, wenige Momente des Friedens und des Trostes, und schlussendlich wartet der Tod.

Unheimlich spannend und gleichzeitig berührend, voll grimmiger Komik. Gemeinsam mit "Menschenjagd" ein Duo des dystopischen Schreckens.

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