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Carsten Kuhr
Der Zusammenbruch der Zivilisation in einem harten Action-Thriller

Buch-Rezension von Carsten Kuhr Aug 2014

Vor sieben Monaten war die Welt noch in Ordnung. Man machte sich die üblichen Sorgen – wo blieb die nächste Gehaltserhöhung, wohin solle es im Urlaub gehen und würde der Akku des Smartphones den Tag über halten, oder einen ohne Verbindung zum world wide web zurücklassen.
Dann explodierte eine Atombombe in der Atmosphäre, der elektro-magnetische Impuls zerstörte jegliche ungeschützte Elektronik und der Untergang der USA nahm seinen Anfang.

Zwei Atombomben über Washington, DC und New York später ordnete der neue, sichtlich überforderte Präsident einen nuklearen Vergeltungsschlag an – da man nicht genau wusste, wer für den Anschlag auf die Gottes gefällige Nation verantwortlich war, wurden gleich alle ausgewiesenen Feinde der USA in die Steinzeit zurückgebombt, die versprochene Aufbauhilfe der Länder, die von den Anschlägen verschont geblieben waren wurde zurückgezogen, die Überlebenden der USA sind allein.

Ex-Marine Gordon führt seine Familie und einige Nachbarn über die Wüste in Richtung Idaho. Er weiß, dass die Gegend von San Diego die dort lebenden Menschen unmöglich ernähren kann, zumal Banden marodierender Mexikaner versuchen, dort ihr eigenes Königreich zu errichten. Dass sein jüngerer Bruder, der mit den Deserteuren des Militärs gebrochen hat, ausgerechnet dort nach ihm sucht, ahnt er nicht.

Schon während der Fahrt in Richtung Idaho bekommen es Gordon und seine Begleiter mit Möchtegern-Diktatoren zu tun, die vor Recht und Moral ausspucken, ihre Träume von despotischer Macht ausleben und denen ein Menschenleben nichts aber auch gar nichts gilt. Als sie die Familie Gordons angreifen, wird die Sache für den Ex-Marine persönlich – eine Vendetta nimmt ihren Anfang.

Währenddessen versuchen die Reste der Regierung ein neues Land aufzubauen. Portland, Oregon soll die neue Hauptstadt werden, der Osten wird komplett aufgegeben. Doch auch die Reste der öffentlichen Ordnung, die mithilfe der nicht desertierten Militärs mühsam aufrecht erhalten werden, drohen im Chaos zu versinken ....

Routiniert verfasste, packende Endzeit-Action – Teil 2

Im zweiten Teil seiner Endzeit-Saga schließt G. Michael Hopf nahtlos an die Handlung aus dem Auftaktband an. Aus Sicht der alt-ehrwürdigen Tochter Gordons berichtet diese einem Reporter von den Vorgängen aus der Vergangenheit.
Auch wenn Frauen in der Handlung eine durchaus wichtige Rolle übernehmen, konzentriert sich der Autor doch hauptsächlich auf seinen tatkräftigen Männer. Sie, die buchstäblich mit dem Messer in der Hand ihre Familie verteidigen, dienen als aufrechte Helden, die sich dem Bösen in den Weg stellen.

Und fiese Widersacher gibt es in der Welt des Hopf zuhauf. Dass diese klischeehaft ausgearbeitet sind, eher Abziehbildern als realen Personen gleichen sei erwähnt, dies stört den Lesefluss aber kaum. Der Leser konzentriert sich darauf, seinen Helden in ihrem gerechten Kampf um das Überleben auf der Suche nach einer sicheren Heimat zu folgen, mit der Waffe in der Hand für Gerechtigkeit und Überleben zu sorgen, und dabei zu triumphieren. Wenn es denn ein Triumph wäre ...

Herbe Verluste warten auf unsere Helden, die emotional die Grundlage für die Racheoperationen bilden.

Interessant dabei, dass sowohl die Militärs wie auch insbesondere die Politiker in der Handlung nicht eben gut wegkommen. Der überforderte Präsident, der trotz intensiver Warnungen der Militärs den atomaren Gegenschlag auslöste erweist sich als Katastrophe für das geschundene Land, es gibt Meutereien und Desertion, dies alles in sich überzeugend dargestellt, so dass die jeweilige Motivation glaubwürdig dokumentiert wird.

Das Gebotene liest sich inhaltlich von den Grundzügen her zwar leidlich bekannt aber sehr spannend und kurzweilig durch, so dass man als Leser auf den im Vorbereitung befindlichen dritten Teil gespannt ist.

Der lange Weg

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