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Valentina Mizera
Ein seltsames Team

Buch-Rezension von Valentina Mizera Okt 2018

Um seine Tochter Anna-Lena zu retten, engagiert der Geschäftsmann Walter van Dam sechs sehr unterschiedliche Experten. Das Team soll in das geheimnisvolle Höhlenlabyrinth unter der alten Familienvilla herabsteigen um dort nach der Vermissten zu suchen. Obwohl ihnen kaum Informationen zur Verfügung gestellt werden, merken sie schnell, dass mit dem Höhlensystem etwas nicht stimmt. Spuren von Kämpfen, allerlei Warnungen an den Wänden und seltsame Vorgänge deuten darauf hin, dass ihr Auftraggeber ihnen bewusst etwas vorenthalten hat. Doch auch die Teammitglieder tragen Lügen mit sich herum, die jemand oder etwas für sich ausnutzen will. Schon bald stehen sie vor fünf rätselhaften Türen, von denen drei frische Zeichen tragen, aber nur eine sich öffnen lässt. Die !-Tür bringt sie nach Frankreich im Jahr 841, wo ihnen aber der Rückweg versperrt wird. Zu allem Übel geraten sie in ein Gefecht und es kommt zu Opfern, was bei ihnen die Befürchtung weckt, die Geschichte verändert zu haben. Während sie versuchen ihren Fehler zu korrigieren, Anna-Lena zu finden und den Mechanismus der Tür erneut zu aktivieren, versucht jemand auf der anderen Seite alles, um ihnen den Weg zu versperren und geht dabei sogar über Leichen.

3 Türen, 3 Welten, 1 Entscheidung

Mit Doors gestaltet Markus Heitz ein neues Buchkonzept, bei dem es einen Beginn gibt und man sich dann zwischen drei möglichen Wegen entscheiden muss. Hinter jeder Tür verbirgt sich eine andere Realität und ein anderer Ausgang des Ganzen, was das Mystery-Abenteuer noch interessanter macht. In diesem Fall landet das Team im Jahr 841 in Frankreich, kurz vor der gigantischen Schlacht von Fontenoy. Doch alles ist anders, als die Geschichtsbücher es berichten, denn hier regieren die Frauen. Unweigerlich muss das Team sich fragen, ob es eine andere Realität ist oder die Geschichte später von Männern umgeschrieben wurde. In wie weit dürfen sie eingreifen oder handeln, ohne Auswirkungen auf die Zukunft zu erzeugen?

Erzählt aus mehreren Perspektiven, sind der abrupte Ortswechsel in eine unbekannte Umgebung und die damit verbundene Neuorientierung perfekt, um mehr über die Charaktere zu erfahren. Nach und nach erhält der Leser Kenntnis von den Geheimnissen, die jeder von ihnen mit sich herum trägt, wenn auch nicht alle gleich stark angeführt werden. Die Handlung selbst überrascht durch verschiedene Wendungen, die die Spannung erhalten und die Neugier darüber schüren, was mit dem Team passieren wird. Werden alle zurückkehren können? Obwohl der Schreibstil des Autors und die Idee hinter dem Konzept wirklich toll sind, sind zum Schluss doch noch viele Fragen offen geblieben, vor allem um die Vorgänge in der Gegenwart, die zwar angeschnitten wurden, doch nicht ganz aufgelöst.

Fazit:

Ein Mystery-Thriller, der interessante Charaktere, einiges an Spannung und überraschende Wendungen zu bieten hat. Durch den tollen Schreibstil wird eine großartige Atmosphäre aufgebaut, die zu dem düsteren und geladenem Schauplatz passt. Das Spiel mit dem „Was wäre wenn“, gibt der Handlung noch einen besonderen Drall, auch wenn dieser am Ende nicht völlig ausgespielt wird.

Doors ! Blutfeld

Doors ! Blutfeld

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Letzte Kommentare:
02.01.2019 14:38:16
geronimox

Ich habe diesen zweiten Roman der Doors Serie zum großen Teil nur quergelesen, das es zu vier fünfteln im Mittelalter spielt – eine Epoche, die mich persönlich wenig interessiert. Wer jedoch ein Faible für Hauen, Stechen, Verstümmeln und gediegen unhygienische Verhältnissen mit Pest und Cholera hat, kommt in diesem Teil voll auf seine Kosten.

Das restliche fünftel des Romans, welches die eigentliche Geschichte um die »Doors« durch Raum und Zeit fortführt, ist leider in nur mageren Kapiteln zwischen die mittelalterlichen Passagen eingestreut.

Schade eigentlich, denn im Doors Handlungsfaden der Gegenwart werden einige wichtige Geheimnisse aufgedeckt, und der weltbeherrschenden »Organisation« erwachsen gleich zwei ausserirdische Mächte als neue Gegner.

Davon hätte ich in diesem Teil lieber mehr gelesen, aber Autor Heitz hat sich ja mit diesem Alternative Welten Konzept eine Wundertüte ausgedacht, die noch sehr, sehr oft befüllt werden soll. Schaun wer mal.

Mein Fazit: Für mich zu viel Mittelalter, zu wenig Mystery. Leider sind die wenigen »Doors« Passagen jedoch zu wichtig um diesen Teil einfach auszulassen zu können.

6/10

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31.10.2018 19:48:17
Klaus Beck-Ewerhardy

Wie in den anderen beiden Bänden beinhalten die ersten 83, am Rand eingefärbten Seiten den Inhalt aus dem kostenlosen eBook „Doors: Der Beginn“ und kann darum von denjenigen, die diesen bereits gelesen haben, problemlos übersprungen werden.

Wie der Titel nahelegt entscheiden sich unsere Helden, die von dem Millionär Van Dam in ein Höh-lensystem unter einem alten Haus geschickt worden sind um dort dessen Tochter zu finden nach dem Auffinden einiger alter und einiger frischerer Leichen, einer falschen Tochter und einem Bereich, in dem die Schwerkraft aufgehoben wurde, in einem Raum mit fünf geheimnisvollen Türen für eine von ihnen. Hinter einer von ihnen muss sich die gesuchte junge Frau befinden. Und zu dreien von ihnen gibt es Hinweise, dass sie die richtigen sein könnten. Eine mit einem X, eine mit einem ! und eine mit einem ?. In diesem Band entscheiden sich die Suchenden für die Tür mit dem ! und landen im 9. Jahrhundert. Aber dieses Mittelalter ist nicht so, wie sie es aus den Medien, dem Schulunterricht oder auch aus ihrem Geschichtsstudium kennen, denn hier scheinen Frauen an der Macht zu sein und auch die Heere, denen unsere Retter begegnen, bestehen zu einem großen Teil aus weiblichen Kämpfern.

Wieso die Welt so anders ist, als aus den Geschichtsbüchern bekannt, dafür werden hier verschiedene Erklärungen angeboten, aber die sich daraus entwickelnde Geschichte ist ganz interessant – auch wenn die Frage nach Zeitparadoxen, die hier aufgeworfen werden nur beschränkt relevant erscheinen.

In der „realen Welt“ dieses Romans entwickelt sich währenddessen eine überaus komplexe und ziemlich blutige Geschichte um mindestens zwei Institutionen und ein seltsames Wesen, die alle schon seit längerem mit den geheimnisvollen Türen zu tun haben. Tatsächlich machen die beiden Erzählebenen, die hier angeboten werden „Doors!“ zum zufriedenstellendsten Beitrag der Doors-Parallelen. Wenn man nur eine dieser Geschichten lesen möchte, dann würde ich zu dieser raten.