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Carsten Kuhr
Salvatore auf neuen, alten Pfaden unterwegs

Buch-Rezension von Carsten Kuhr Feb 2019

In einer Zeit, in der die Welt noch urwüchsig war, in der das Recht des Stärkeren regierte und die Menschen sich in Stämmen zusammenfanden, ist die Verbindung zur Natur noch ungestört. Weise Frauen hüten die kultischen Überlieferungen, waren für das Heilen und die Magie zuständig, die Männer zogen aus, Nahrung zu beschaffen. Die Jagd war ein Mittel, der Überfall auf andere Stämme ein anderes, um die gerade im Winter dringend benötigten Ressourcen zu sichern.

Dies ist die Geschichte zweier Menschen. Der Eine ist ein Händler, der die Stämme am Ufer eines Sees mit Ware aus weit entfernten Gegenden versorgt.

Die Andere, Aoleyn genannt, ist eine Waise, die vom an den steilen Hängen eines Berges lebenden Barbarenstamm aufgenommen wurde. Dass sie bei der Prüfung des heiligen Minerals Usgar große magische Kräfte offenbart hat, macht sie für den Stammesführer interessant. Auch wenn ihre Tante im Zirkel der weisen Frauen eine bedeutende Rolle spielt, sie selbst ihr Talent unter Beweis gestellt hat, scheint ihr Weg als rechtlose Frau eines der Krieger vorgezeichnet.

Schon vor Jahren raubten die Jäger des Stammes am Fuße des Berges bei den Siedlern am See eine hochschwangere Frau. Diese dient den Männern des Stammes seitdem zur Befriedigung ihrer Lust, der auf dem Berg geborene Sohn ist als tumb verschrien und verachtet. Doch so dumm und unselbständig ist der Junge gar nicht, wie auch die um ihre Freiheit kämpfende Aoleyn feststellen kann ...

Oberflächlich, bekannt, abgenützt - und doch liest sich der Roman rund

R. A. Salvatore gehört sein Jahrzehnten zu den bekannten und bei Lesern sehr beliebten Fantasy-Autoren. Seine Geschichten, die er oft in bekannten Shared World Universen ansiedelt, aber auch seine eigenen Kreationen haben ihm eine treue Fangemeinde verschafft.

Mit vorliegendem Band beginnt er eine neue Serie, deren weitere Bände erst noch verfasst werden müssen. Insoweit bereitet er vorliegend auch den Boden für die Fortsetzungen.

Wer nun allerdings meint, dass den Leser die detailreiche Beschreibung einer fremden Welt erwartet, wer vielschichtige Charaktere und ein dichtes Beziehungsgeflecht erwartet, der wird enttäuscht.

Salvatore zieht sich auf das zurück was er kann - actionreiche Fantasy, der oftmals martialischen Art. Die Figuren sind, nun nennen wir es deutlich eher eindimensional, der Ort der Handlung bleibt über die gesamte Länge des Romans hindurch rudimentär, Nebendarsteller schablonenhaft. Nicht unbedingt das Beste, was man über einen Autor oder sein Werk sagen kann.

Erstaunlich dabei dann aber, dass sich das Buch recht flott und auch nicht uninteressant liest. Auch wenn der Auftakt sich gerade rund um Aoleyn etwas mühsam und langsam gestaltet, gelingt es dem Verfasser, seine Leser mittels geschickt eingestreuter Actionsequenzen bei der Stange zu halten.

Fazit:

So bietet sich das Buch zwiespältig an. Bekannte Versatzstücke und eindimensionale Figuren verbinden sich mit einer in Teilen packenden Handlung.

Das Lied von Usgar

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