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Eva Bergschneider
Das Fantasy-Erfolgskonzept ´Quest´ allein zieht nicht

Buch-Rezension von Eva Bergschneider Feb 2008

Terry Goodman hat bereits 16 Bände des Zyklus ";Das Schwert der Wahrheit" (Original: ";Sword of Truth") veröffentlicht. Der hier vorgestellte erste Band ";Das erste Gesetz der Magie" erschien 1994 unter dem Originaltitel ";Wizard's First Rule". Ähnlich wie beim ";Eis und Feuer"-Zyklus von George R. R. Martin sind in der deutschen Ausgabe bis zum 13. Band zwei Bücher aus einem Original entstanden. Viele Fans warten begierig auf die Fortsetzung der Reihe, man munkelt in der Szene, dass der 17 Band der letzte sein könnte.

Die drei Kinder des Ärgers...

begegnen Richard Cypher auf der Suche nach dem Mörder seines Vaters. Ein geflügelter Schatten erscheint und eine Schlingpflanze verletzt ihn an der Hand. Das gleiche fremdartige Gewächs wurde im Haus seines Vaters hinterlassen, nachdem er brutal nieder gemetzelt wurde. Richards Begegnung mit Kahlan, die er vor den Quadronen beschützten muss, ist der deutlichste Hinweis, dass sich sein Leben entscheidend verändern wird.

Erste Station auf Richards und Kahlans gemeinsamer Flucht vor Monstern und Mördern, ist der Zauberer Zedd. Kahlan bittet ihn, ihren Kampf gegen den grausamen Eroberer ihrer Heimat zu unterstützen. Der Zauberer soll einen Sucher ernennen, der das ";Schwert der Wahrheit" führen und das dritte Kästchen der Ordnung finden kann. Dieses magische Instrument würde dem Tyrannen Darken Rahl zur endgültigen Macht über die Länder Westland, Midland und D'Hara verhelfen. Richard erkennt, dass er längst ein Teil von Kahlans mysteriöser Geschichte geworden ist. Er erinnert sich an eine Zeile aus dem Buch, das ihn sein Vater auswendig lernen ließ, bevor er es verbrannte:

Und wenn die drei Kästchen der Ordnung ins Spiel gebracht werden, wird die Schlangenpflanze wachsen. Richard wird zum Sucher ernannt, erhält das Schwert der Wahrheit und macht sich auf die Reise zur Grenze Midlands.

Bekannte Struktur - schwache Hauptfigur

Auch in Terry Goodkinds ";Das erste Gesetz der Magie" gerät ein naiver junger Mann unverschuldet in die Situation, die Welt retten zu müssen. Seine wichtigste Waffe, das ";Schwert der Wahrheit" übt Zauberkräfte aus, die aus dem Burschen einen Helden machen sollen.

Der Autor beginnt seinen umfangreichen Zyklus also mit einem Handlungsaufbau, der vielen Fantasy-Fans bekannt vorkommen dürfte. Vielen Autoren ist es gelungen, eine solche klassische Quest mit starken Charakteren auszufüllen. Terry Goodkind ist das in diesem ersten Teil nur bedingt geglückt, sein Hauptcharakter Richard kann nicht überzeugen. Dessen Persönlichkeitsentwicklung zum Helden wird allein durch magischen Einfluss hervor gerufen, statt von ihm selbst aus zu gehen. Die beschriebenen Erfahrungen mit dem Schwert erinnern an einen Drogenrausch und wirken lächerlich. Richards Handlungen sind zudem fast immer vorhersehbar, denn sie werden oft durch die Situation vorgegeben. Erst ganz zum Schluss ergreift der Held der Geschichte auch mal die Initiative.

Auch Kahlan kommt über die Rolle der geheimnisvollen Schönen zu wenig hinaus. Ihren nicht näher beschriebenen, aber allgegenwärtigen Sonderstatus als Konfessor nimmt man ihr manchmal nur schwer ab. Dagegen ist der Zauberer Zedd der interessanteste Charakter in ";Das erste Gesetz der Magie". Der Autor beschreibt ihn als etwas schrulligen alten Mann, der durch seine Intelligenz und wenn nötig, durch Zauberkraft, die entscheidenden Akzente setzt. Die Szenen in denen Zedd in die Handlung eingreift, gehören zu den unterhaltsamsten Passagen des Buches, denn der Zauberer begeistert mit Witz und hat einiges an originellen Ideen und Tricks auf Lager.

Kämpfe und brutale Szenen

Trotz der jugendlichen Helden, kann ";Das Schwert der Wahrheit" nicht zu den All-Age Fantasy-Zyklen gezählt werden. Der Autor beschreibt bildhaft die Schauplätze und die Einzelheiten der teilweise recht brutalen Handlung. Vor dem geistigen Auge des Lesers entstehen landschaftlichen Idyllen und düstere Orte, sowie Kämpfe und bestialische Folterszenen. Die für eine klassische High-Fantasy Story ungewöhnlich unverblümte Detailgenauigkeit, erinnert an den Stil George R. R. Martins.

Hätte Terry Goodkind seine Figuren genauso lebensecht gezeichnet, wie seine Schauplätze und Schlachten, wäre ";Das erste Gesetz der Magie" ein respektabler High-Fantasy-Roman. Die faszinierenden Schauplätze und guten Ideen in der Geschichte werden oft durch die einfallslosen Aktionen der Figuren verdorben. Dem Autor ist es nicht gelungen, dieser Quest Leben ein zu hauchen. Daher bleibt am Ende trotz einiger Szenen voller Spannung und Humor ein fader Nachgeschmack zurück. So gehört ";Das Schwert der Wahrheit" zu den eher durchschnittlichen Werken im Bereich der epischen Fantasy.

Das erste Gesetz der Magie

Das erste Gesetz der Magie

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Letzte Kommentare:
03.10.2019 22:21:29
Elena

Mich ärgern die Kommentare der anderen hier zu tiefst. Es ist ein sehr gutes Buch und fantastisch geschrieben. Klar gibt es Wiederholung, damit, wenn Leute irgendwo mittendrin anfangen, was natürlich nicht sonderlich klug ist, davon erfahren, was voher geschehen ist. Ich finde, es ist ein sehr mitreißendes Buch und die meisten der Kommentare hier sind völliger Quatsch. Entweder die Leute hier haben die Geschichte gar nicht gelesen bzw. Gehört und wollen einfach kritisieren oder sie haben gar keinen Geschmack. Ich habe es mit meinem Vater gehört und waren völlig begeistert davon. Dafür halten wir von der Serie nichts. Natürlich ist sie gut, aber es liegen Welten zwischen der Serie und den Büchern. Aber die Bücher sind durchaus zu empfehlen.

19.06.2017 13:10:09
Berdine

Ich habe sämtliche Bücher der Reihe gelesen, die meisten im englischen Original. Die Reihe hat große Schwächen: Man kämpft sich durch Wiederholungen, nach dem Motto "was bisher geschah". Richard bekommt die Lösungen eingeben, es fällt ihm einfach ein, wie praktisch. Und er erklärt auch langatmig, was Sache ist. Deus Ex Machina rettet unsere Protagonisten öfters in aussichtsloser Situation. Gut und Böse ist Schwarz und Weiß. In den späteren Büchern ist die Imperiale Ordnung der Gegner. Die sind so grotesk schlecht, grausam, so dass auch Folter von der "guten" Seite aus vollkommen akzeptabel sind. Eben mal den Attentäter zu Tode foltern? Kein Problem, machen die Bösen doch auch.
Goodkind ist anscheinend besessen von Folter und Vergewaltigung, andere Schrecken gibt es bei ihm nicht. Beim Lesen der Grausamkeiten kann einem schon mal anders werden oder man sagt sich, ja, das hatten wir schon mal. In der Regel sind die Opfer ja Frauen, aber im ersten Buch lesen wir an die 40 Seiten, wie Denna Richard bearbeitet. Warum ich die Bücher trotzdem gelesen habe? Weil ich wissen wollte, wie es mit den Charakteren weitergeht! Goodkind schreibt lesenswerte Charaktere, mit denen man fühlt und wo man einfach wissen will, wie es weitergeht. Meine Lieblinge sind Zedd, Nicci und die Mord-Sith. Bescheuert zum Teil handeln Annalina, Verna und alle, die zur sehr an Prophetie glauben, die Richard ja ablehnt.
Die Liebesgeschichte von Kahlan und Richard "Er liebt sie mehr als das Leben" finde ich ein bißchen übertrieben romantisch...
Empfehlen würde ich die Reihe nicht unbedingt. Und wenn, dann sollte man bei Konfessor aufhören, wenn man ein happy end möchte, "Warheart" hat mich richtig geärgert.

03.08.2014 10:56:46
kane_the_doomed

Dieses Buch hat mich dazu veranlasst, mich hier zu registrieren und mit anderen Lesern auszutauschen. Denn es ist ein kantiges Buch, das ich mit stark schwankendem Vergnügen gelesen habe. Als Auftakt der Reihe beginnt es entsprechend langsam und gemählich und führt dann in sich krass unterscheidende Episoden, die den Leseprozess auf der einen Seite abwechslungsreich gestalten, auf der anderen Seite aber auch eine gewisse Inkonsistenz erzeugen. Die fantastischen Elemente sind ansprechend und nachvollziehbar, die Charaktere sind abwechslungsreich, wenn auch z.T etwas naiv gestaltet, aber der große Haken ist, dass Goodkind hier Elemente eines Psychothrillers einbaut, die stellenweise nur schwer erträglich sind und ich mich öfters gefragt habe, ob Goodkind sich nicht lieber diesem Genre hätte zuwenden sollen. Besonders zwei Episoden der "bösen" Antagonisten, die er seinen Figuren und somit auch dem Leser zumutet, empfinde ich als extrem übertrieben, während die Carl-Episode noch erschauern lässt, hat mich die Denna-Episode zum Vorblättern animiert.

28.02.2013 16:46:41
SpaceLord

Naja, also richtig gut ist was anderes. Ich fand das Buch am Anfang sehr gut, die Welt war interessant und die Charaktere sehr gut gezeichnet. Doch dann verlor sich der Autor immer mehr in Wiederholungen und die Story wurde lahm. Das Ende fand ich nicht überzeugend.

Der Stil des Herr Goodkind ist einfach gehalten und nicht groß-literatisch, aber auch nicht total pulpig. War nichts gegen zu sagen :-D

Das Buch ist mit etwas über 1000 Seiten sehr lang, und ein paar Kürzungen hätten sicher gutgetan. Vielleicht wären bei mir bei 600 Seiten 80° rausgesprungen, aber so kann ich leider nicht mehr als 60° vergeben.

Der zweite Teil steht schon im Regal, ich werde mich bald an ihn heranwagen. Mal sehen, ob Goodkind wieder etwas besser wird, denn wenn es so weiter geht, werde ich mir den Dritten nicht mehr kaufen. Schade, ich hatte gedacht, ich könnte doch mal wieder schön so eine epische Reihe lesen, doch da hat mir wohl der Übermut beim Kauf einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das hier ist kein Klassiker und kein würdiger Tolkien-Nachfolger, wie überall (besonders auf Rückcover) tituliert.

Die Phantastik-Couch-Rezi kann ich total nachvollziehen. Hab sie leider vor dem Kauf noch nicht gesehen, weil damals (ist sechs Monate her oder so) noch nicht hier angemeldet war und die Seite noch gar nicht kannte. Frau Bergschneiders Betrachtung trifft genau zu, obwohl ich die Story doch ganz interessant fand (zu Anfang).

Gezeichnet,

SpaceLord

28.01.2013 22:51:35
Sascha

Wer über den ersten Teil "motzt" und von den fortgeführten Schwächen in den nächsten Teilen spricht, der scheint dem Zyklus ja aus irgendwelchen Gründen treu geblieben zu sein. Warum nur? ;-)

Vielleicht geht's ihm wie mir. Auch mir fallen die Schwächen dieser Bücher auf. Und dennoch, die Charaktere und ihre Geschichte haben einen Suchtfaktor, den ich selten zuvor erlebt habe. Ich hatte noch nie vorher einen solchen Seitendurchsatz.

Am Besten jeder macht seine eigenen Erfahrungen. Ich für meinen Teil habe sehr viel Freude an Richard, Kahlan & Co.

19.03.2012 19:45:39
Corinna

Also ich bin sehr begeistert von allen Büchern. Ich finde die Hauptfiguren sind gut beschrieben und erwachen zum Leben. Dazu braucht man halt Fanatsie, und wenn man die nicht hat kanns ja mit der Begeisterung nichts werden. Die Handlungen sind sehr gut beschrieben und jedes einzelene Buch ist sehr spannend. In der Welt von Richard und Kahlen ist alles zu finden was das Fantasy Herz höher schlagen lässt: Mystische Wesen, verborgene Stämme, wunderschöne Städte, Zauberer, Hexen und natürlich auch die Bösewichte. Also ich kann dieses Buch und überhaupt alle Bücher nur jeden ans Herz legen, aber wo ich recht geben muss: Diese Bücher sind eher für Erwachsene geeignet, da Kämpfe, Folter und alle Grausamkeiten sehr genau dargestellt werden. Aber auch dadurch wird die Geschichte lebendig und man fühlt mit den Figuren mit. Oder kann man den Krieg etwa schön schreiben....

13.10.2011 13:56:42
Thore Lindhammer

ich muss Eva Bergschneider zustimmen. ein durchshnittliches buch.
was die brutalität anbelangt find ich sie noch unverblühmter und vor allem deutlich dicker aufgetragen als bei Martin.
Richards charakter finde ich ebenfalls eher lasch. er macht keine entwicklung durch. er ist wie eine glühbirne die man einschaltet. erst ein nobody der immer nett und gerecht war und dann ein zorniger racheengel, der mit keiner sitution überfordert ist sondern sturheil mit dem kopf (oder dem schwert) durch die wand geht. er ist eine einfache schablone die der autor über jede noch so komplizierte situation legt und diese überpinselt. der richard, der kann das eben. toller typ. und wenn die situation noch so ausweglos erscheint führt in seine gabe und sein "seeker-sense" zur richtigen lösung.

und jetzt ein spoiler:

das ändert sich auch in den restlichen büchern nicht


im großen und ganzen unterhaltsam, aber genial find ich das nicht

02.09.2011 11:59:08
Conan08

Ich kann mich der Meinung von phantasticcouch überhaupt nicht anschließen.

Absolut Eeepisch. Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Vorsicht Suchtfaktor. Man möchte gar nicht mehr aufhören so lesen. Das Buch verdient definitiv die Bezeichnung "High-Fantasy-Roman". Ich bin vom Sucher-Virus positiv infiziert.

Ich könnte mich in den ausführlichen Schilderungen über die Natur bzw. Schauplätze geradezu ergötzen. Einfach fantastisch, die Beschreibungen, von Landschaften, Wäldern, Bergen, Bächen, Bäumen, Städten, Palästen..... Man kann sich richtig lebhaft vorstellen, wie all diese Orte aussehen und mit Leben erfüllt sind, die Terry Goodkind erschaffen hat. Ganz großes Kopfkino.

Die Handlung selbst ist immer spannend und sehr abwechslungsreich. Viele Ereignisse, ob Gespräche oder Kampfszenen, ganz egal, es wird einem beim Lesen nie langweilig. Das Buch ist sehr übersichtlich aufgebaut und fast alle Fragen die man hat, die während des Buches auftauchen, werden bis zum Ende des Buches beantwortet. Für die Story gibt es eine 1 von mir.

Die Actionszenen rauben einem dem Atem. Mitunter kommen sehr brutale Passagen darin vor, bei denen man allerdings das Gefühl hat, dass sie dazugehören, das Ganze realistischer machen. Es kommen sehr viele Fantasywesen darin vor, Drachen, Gars, ein Irrlicht, ein sprechender Wolf, Herzhunde, die Hexe Shota, ein Caltrop, usw....

Ich habe noch nie in einem Fantasybuch, also sprich von ca. 40 bis 50 verschiedenen, die ich bisher gelesen habe, nie gab es mehr epische Momente, wo die Zeit stillsteht, so viel Spannung, fantastische Elemente. Niemals zuvor habe ich mehr fantastische Elemente auf 1.000 Seiten so üppig und vielseitig beschrieben erleben dürfen.

Ich finde die Hauptfigur Richard einen sehr starken Charakter, eine sehr starke ausgeprägte Persönlichkeit, die in dem was sie tut, sehr authentisch rüberkommt. Genau richtig für einen Fantasyroman. Er hat klare Vorstellungen und klare Ziele. Er verhält sich sehr selbstbewusst und handelt selbstständig. Er wird nicht nur von den Kritikern, die dieses Buch gelesen haben unterschätzt, sondern auch von allen anderen Akteuren, die in diesem Buch vorkommen. Richard gibt nie auf, denkt absolut positiv, und kann sehr viel aushalten, nicht nur die Schmerzen bei den Folterszenen. Außerdem lernt er sehr schnell ihm Gesagtes umsetzen zu können und er kann sich sehr schnell auf neue SItuationen einstellen. Er verhält sich alles andere als monoton und er läuft vor sämtlichen Herausforderungen NICHT weg. Im Gegenteil er handelt sehr pflichtbewusst. Er ist mutig, tapfer, stark und sehr ehrgeizig hat außergewöhnliche magische Fähigkeiten. Zu dem ist Richard äußerst inteligent und sehr gerissen/clever und verhält sich auch dementsprechend immer wieder.

Zu Kahlan verbindet Richard eine ganz besondere Liebe. Einmalig, wie diese Art von Liebe nicht sein darf, und es gibt sie trotzdem. Am Ende kommt es ja zu einem berühmten "Happy ...". Was beide füreinander empfinden, treibt mir die Tränen in die Augen jedesmal. Zu Kahlan möchte ich einfach nicht viel sagen. Diese Frau muss "Mann" man erlebt haben. Da würde ich auch zu viele Geheimnisse vorweg verraten.

Die Gefühle in diesem Buch, die vermittelt werden, sind sehr stark: Hass, Liebe, Gerechtigkeit, Treue, Verrat. Das Buch hat außerdem eine klare Botschaft an den Leser, die uns mitgeteilt wird.

Der Charakter Zedd bringt eine ordentliche Brise Humor in dieses Buch. Aber nicht nur Zedd verströmt diese Brise. Viele Male musste ich über die ein oder andere Szene schmunzeln, über das Verhalten der Protagonisten, die damit Menschlichkeit ausdrücken und leben, und nicht alles bockernst sehen in der Welt.

Chase die Tötungsmaschine, ein positiv bekloppter Mann (Grenzer) mit vielen Dutzend Waffen am eigenen Körper.

Addie, die Knochenfrau. Eine liebevolle fürsorgliche Hexe.

Der grausame und hinterlistige Darken Rahl und seine rechte Hand Deminn Nass mit seiner eigenen Ansicht einer Weltordnung.

Das Schwert der Wahrheit: Für den Hauptprotagonisten Richard, spielt es oft das Zünglein an der Waage. Verbunden mit einer tollen Entwicklung von Richards Persönlichkeit, was sich auf die Magie des Schwertes auswirkt. Ebenso spielen "das Buch der gezählten Schatten" und die "Drei Kästchen der Ordnung" eine Rolle. Welche verrate ich allerdings nicht. Außerdem gibt es noch viele weitere besondere magischen Gegenstände, die u.a. von Addie und Zedd mit ins Spiel gebracht werden.

Was ich sehr interessant finde in diesem Buch ist, dass alle Hauptprotagonisten Geheimnisse voreinander haben, die nach und nach gelüftet werden und immer wieder neue Geheimnisse an die Oberfläche treten, von denen der Leser teilweise noch gar keine Ahnung hat.

Außerdem gibt es sehr viele positive und negative überraschende Wendungen, mit denen der Leser im Positiven Sinne nicht rechnet. Die Spannung wird auf die höchte Spitze getrieben. Man leidet richtig mit, mit allen guten Protagonisten und kann sich gut in die Lage aller Beteiligten hineinversetzen. Jedes Kapitel in diesem Buch ist ein neues Highlite, wenn man es geschehen lässt. Es gibt viel zu viele tolle Stellen, dass es mir jetzt sehr schwer fällt, den besten Abschnitt zu benennen. Ein paar Higliteszenen nenne ich einmal, aber ich möchte die Handlung nicht zusehr vorwegreifen, nur ein paar Orte. Schließlich soll die Spannung, die Vorfreude auf das Lesen erhalten bleiben. Szenen in den Launenfichten vorkommen sind richtig idyllisch, romantisch. überhaupt gibt es sehr viel romantische und zeitlose Szenen. Sämtliche Kampf- und Folterszenen sind ein Highlite. Kämpfe mit Gars z.B., oder als Richard Kahlan kennengelernt hat, oder alle Szenen um Zedds Haus im Wald. ( Sehr fesselnd, informativ und humorvoll). Die Szenen an der Grenze, die Berührung mit der Unterwelt und all ihren grässlichen Wesen. Viel Romantik zeitlose Natur, bei Addie, der Knochenfrau. Der Aufenthalt und die Begegnung mit den Schlammenschen (Diese Kapitel muss man einfach gelesen haben). Die Stadt bzw. der Palast in Tamarang. Die Begegnung und der Aufenthalt bei den Morth-Sith (Denna), die Richard sehr geprägt hat. Einmalige Szenen mit Denna (Schmerz, Folter). Der absolut riesige und epische "Palast des Volkes".

Ich habe 2 Bücher von G. Martin gelesen. Und ich finde den Feuer und Eis Zyklus mind. 2 Klassen schlechter als dieses Buch. Nicht wenn man die literarische Qualität alleine betrachtet, das nicht. Beim Feuer und Eis Zyklus fehlt der letzte Funke, der nicht auf mich überspringt. So nachdem Motto: "Zu viele gute Köche (Häuptlinge, Protagonisten) verderben den Brei." Das sind 2 vollkommen unterschiedliche Bücher bzw. Schriftsteller, die man überhaupt nicht miteinander vergleichen kann.

Zurück zum Schwert der Wahrheit Zyklus: Für mich eine grandiose Eröffnung. Eine 1 mit Stern. Absolut Episch. Mehr geht im Prinzip kaum. Ich hoffe ich habe anderen lesenden "Suchern" Appetit machen können, dass sie dieses Buch auch lesen werden, und ich freue mich riesig auf den 2. großen Band, die "Schwestern des Lichts", den ich jetzt anfangen werde zu lesen.

26.07.2011 11:33:36
Dracon

Das Erste Gesetz der Magie ist der beste Auftakt eines Fantasyzyklus ben ich seit langem gelesen habe. Die Zutaten weden hier zwar nicht neu erfunden ( Mächtiger Zauberer , Unbekannte Schöne , Schurken , Monster, Ein Held der erst noch einer werden muß ) aber so genial verwoben das man das Buch nicht aus der Hand legen will.Übertriebene Brutalität habe ich im ersten Band nicht entdecken können vieleicht lesen hier zuviel Leser Hera lind oder Rosamunde Pichler Bücher!!!. Die Handlung ist keines Wegs so durchschaubar wie hier angeprangert wird.
Die Beziehung der beiden Hauptpesonen entwickelt sich langsam aber ständig in ein Liebesverhältnis Ein weiteres Highlight ist der Aufenhalt bei den Schlammenschen .Aber lest selber ,jeder hat ja seinen eigenen Geschmack .Mein Fazit: Alles richtig gemacht Herr Goodkind .

20.05.2011 13:01:36
Sunster

Ich lese bereits den 2ten Band, aber ich muß mich leider den negativen Meldungen anschließen - leider ist mir das Buch viel zu konstruiert. Handlungen die keiner Logik entsprechen finden statt und danach heißts "du hast es intuitiv richtig gelöst" Naja - wenn einem kein stimmiges Konstrukt gelingt, muß man auf solche "Hilfsgriffe" zurückgreifen.

Alles in Allem hat man leider das Gefühl, dass der Autor einfach losgeschrieben hat und kein durchdachtes Konzept hinter den Handlungen liegt.

Es ist trotzdem so, dass die Bücher kurzweilig sind, daher lese ich auch weiter. Aber wirklich befriedigend ist es für Fantasyfans sicher nicht....

28.02.2011 15:45:35
Reco

die serie ist leider ähnlich wie buffy oder noch schlechter: ähnlich wie xenia (was kaum einen qualitätseinbruch bedeutet) auf einem rational betrachtenden stehpunkt unter aller würde. die bücher hingegen haben für ihr enormes quantatitives potential (über zehntausend seiten) einiges zu bieten! die sprache, die ideen - alles stimt. was mich vor allem begeisterte war die konsequenz der erzählung.l cheer up

02.01.2011 18:31:44
André

Jede Rezension ist subjektiv, denn manche mögen klassische Musik, andere hassen sie und lieben Rockmusik. Es gibt kein richtig oder falsch.
Ich habe die meisten Fantasyzyklen gelesen, und für mich sind die Chroniken des Zweiflers, das Lied von Eis und Feuer, der Drachenbeinthron und die Klingenromane die wichtigsten Zyklen, aber bisher habe ich drei der "Schwerter" Bücher gelesen, und ich fühle mich wirklich gut unterhalten. Es gibt genügend Nebenschauplätze, unerwartete Wendungen, und es sterben immer wieder Personen, an die man sich eigentlich gewöhnt hatte. Gerade die ab und zu auftauchende Brutalität gehört dazu, weil es sonst schnell unecht wirkt, wenn ein Held durchs Land zieht, in dem es vor Ungeheuern und Zauberern nur so wimmelt, oder..?
Also, eine schöne Geschichte, die in ihrem Umfang einzigartig erscheint.....

22.09.2010 15:53:38
Katrin

Natürlich findet man in der Fantasy oft Althergebrachtes:
ein unbeholfener Jüngling und die unbekannte Schöne, die die Welt retten müssen und sich dabei auch noch verlieben.

Solche Geschichten hab ich schon oft gelesen, trotzdem kann ich sagen, dass "Das Schwert der Wahrheit", sowohl Band 1, als auch alle restlichen Bücher, zu meinen absoluten Favoriten gehören. Das Lesen erfordert gewisses Nachdenken, besonders wenn es um Magie geht, da kann man nicht einfach mal so trüber lesen. Aber genau ddas gefällt mir ja so. Charaktere, die sich mit Begriffen wie Moral, Freiheit, Liebe u.a. auseinandersetzen.

Richard Cypher steht für diese Ideale und wird durch Familie und Freunde unterstützt. Zedd und Kahlan sind dabei ganz eigene Persönlichkeiten und teilen nicht immer die Meinung der Hauptperson. Trotzdem stehen sie zu ihm.

Terry Goodkind überzeugt mit seinen präzisen Beschreibungen, sodass man sich jede Szene vorstellen kann. Dabei wirkt es keinesfalls überladen, sondern spannend und fantasiereich- mit einem gewissen Bezug zur Realität.

Im Bezug zur Serie: Sie -basiert- nur auf den Büchern. Personen und gewisse Probleme entsprechen dem Orginal. Der Rest ist abhängig von den Drehbuchautoren u.s.w.
Man kann die Bücher nicht mit der Serie gleichsetzen. Ich selbst habe sie bis zum Schluss gekuckt und war begeistert, gerade weil ich meine Kenntnisse aus dem Buch zurückgeschraubt habe.

Ich empfehle jedem, der gerne mal in eine fremde Welt abtaucht und sich von einem Held und einer Konfessor beschützen lassen will, diese Bücherreihe. Zwar hauen die Seitenzahlen einen am Anfang um, doch am Ende ist man schneller fertig als man denkt. :-)

22.08.2010 15:48:17
Stefan83

Es passiert immer wieder, dass manche Bücher die in sie gesetzten hohen Erwartungen nicht erfüllen können. Da ist es dann eine nette Abwechslung, wenn man zwischendurch zu einem Werk greift, von dem man sich von vornherein nicht allzu viel versprochen hat.

Terry Goodkinds Auftakt zu seinem Fantasy-Zyklus „Das Schwert der Wahrheit“ gehört für mich in diese letztere Kategorie, denn sowohl die auf den Büchern basierende Fernsehserie „Legend of the Seeker“ als auch die bisherigen Rezensionen zu „Das erste Gesetz der Magie“ ließen vor der Lektüre wenig Weltbewegendes erhoffen. Und vorneweg: Goodkinds Erstling kann den Vergleich mit den Größen dieser literarischen Sparte auch nicht standhalten. Das der Blanvalet Verlag, welcher die Reihe nun endlich wie im Original (die einzelnen Bände werden nicht mehr in zwei Bücher getrennt) aufgelegt hat, Terry Goodkind dann sogar auf dem Cover vollmundig zum „wahren Erben von J.R.R. Tolkien“ erklärt, ist angesichts des Inhalts zwischen den Buchdeckeln schon mehr als blanker Hohn, denn von der Genialität und der sprachlichen Klasse des „Herr der Ringe“-Schöpfers ist der amerikanische Fantasy-Autor soweit entfernt wie die Erde vom Mond. Lässt man diesen unglücklichen Vergleich allerdings mal außer acht, muss man auch Goodkinds Epos eine gewisse Sogkraft konstatieren, der man sich trotz des durchschnittlichen Niveaus auf Dauer nicht gänzlich entziehen kann.

Die Geschichte nimmt ihren Anfang in den idyllischen Wäldern der östlichen Grenze von Westland. Hier befindet sich der junge Waldläufer Richard Cypher auf der Suche nach den Mördern seines Vaters. Als einziges Indiz dient ihm dabei eine fremdartige Schlingpflanze, welche die unbekannten Täter in seinem Elternhaus hinterließen, nachdem sie zuvor George Cypher brutal gefoltert und getötet hatten. Überall entlang der Grenze, welche mittels Magie Westland von den Midlands trennt, wächst diese seltsame Pflanze. Richard, der näheres über sie in Erfahrung bringen will, beschließt seinen Freund, den alten Einsieder Zedd, darüber zu befragen. Bevor er ihn jedoch aufsuchen kann, trifft er auf die wunderschöne Kahlan, welche von einem Quadron durchs tiefe Unterholz gejagt wird. Richard eilt ihr zur Rettung und gemeinsam gelingt es ihnen, die vier Verfolger auszuschalten.

Von nun an zieht man gemeinsam durch Westland, begleitet von Zedd, bei dem es sich in Wirklichkeit um den Zauberer ersten Grades handelt, der einst die magischen Grenzen errichtete und auf der Flucht vor dem Bösen seinen Weg in Richards Heimat fand. Nun ist dieses Böse in Form des Tyrannen Darken Rahl erstarkt. Der grausame Eroberer hat neben dem Land D\'Hara auch bereits einen Großteil von Midland unter seine Kontrolle gebracht. Kahlan, als Botschafterin dieses Landes, bittet nun Zedd um Beistand im Kampf gegen den übermächtigen Feind. Der weise Zauberer ernennt daraufhin Richard Cypher zum Sucher und übergibt ihm das Schwert der Wahrheit. Zusammen mit dem Grenzposten Chase wollen sie das dritte Kästchen der Ordnung finden, um zu verhindern, dass Darken Rahl die endgültige Macht über alle drei Länder erringen und damit in tiefe Dunkelheit stürzen kann …

Ein junger, naiver Bursche, der zufällig einer Schönheit begegnet und seiner Bestimmung folgend mit großer Macht ausgestattet die Welt retten muss. Nein, etwas wirklich Neues hat sich Terry Goodkind für den ersten Band seiner „Schwert der Wahrheit“-Saga wahrlich nicht einfallen lassen. Selbst Leser, welche sonst weniger mit dem Fantasy-Genre in Berührung gekommen sind, werden die allseits bekannte Struktur hinter dieser Handlung erkennen. Nur was z.B. in „Star Wars“ oder zuletzt in Rothfuss\' „Der Name des Windes“ dank großartig gezeichneter Hauptcharaktere für Faszination und Staunen gesorgt hat, ringt dem Leser hier, zumindest im ersten Drittel des Romans, nur ein müdes Lächeln ab. Mit Richard Cypher begegnet uns eine schablonenhafte Figur ohne jegliche Ecken und Kanten, der einfach die Tiefe fehlt, um die wohl erhofften Sympathien beim Leserpublikum wecken zu können. Sein naives Gutmenschentum zerrt bereits sehr früh an unserer Geduld und den Nerven, was noch dadurch verstärkt wird, dass sich die übliche Wandlung vom Jedermann zum Helden hier fast innerhalb eines Wimpernschlags vollzieht. Wo sonst die Persönlichkeitsentwicklung mehrere Kapitel in Anspruch nimmt, bedarf es hier einzig und allein dem Griff zum magischen Schwert, um aus dem besonnenen und tapsigen Richard einen tobenden, nach Blut gierenden Berserker zu machen. Erstmal auf die Suche nach den Kästchen angesetzt, folgt er ganz den Ratschlägen und Befehlen seiner Mitreisenden, und wird somit vom Helden zum willenlosen Handlanger degradiert. In der letzten Hälfte kehrt sich diese Entwicklung dann nochmals um, wenn Richard plötzlich die Initiative ergreift und die schwierigsten Probleme auf geniale Art und Weise aus dem Weg schafft. Für die Geschichte selbst mag das notwendig gewesen sein. Allein so richtig glaubwürdig ist das alles nicht.

Warum sollte man dann überhaupt zu diesem Buch greifen? Trotz der anfänglich offensichtlichen Schwächen der Hauptfigur geht von Goodkinds Werk eine schwer erklärbare Faszination aus. Es ist wohl ein wenig die Freude am Kitsch, die mich, wie schon damals beim herrlich trashigen He-Man, dazu bewogen hat, dem Ganzen eine Chance zu geben. Und auch der Schreibstil lässt uns relativ schnell einen Zugang zu der Handlung finden. Trotz des großen Umfangs von mehr als 1.000 Seiten liest sich „Das erste Gesetz der Magie“ überraschend flott, unterhält die lockere, flapsige Schreibweise des amerikanischen Autors erstaunlich gut. Langatmige Sequenzen gibt es, vom unheimlich zäh vorgetragenen Aufenthalt bei den Schlammmenschen mal abgesehen, eigentlich kaum. Hinzu kommt, dass es Goodkind immer wieder gelingt, die ein oder andere nicht vorhersehbare Wendung einzubauen. Diese jedoch alle logisch zu hinterfragen, ist mitunter nicht möglich, da viele Informationen, die dorthin gedeutet hätten, dem Leser schlichtweg vorenthalten werden.

Wer also etwas Innovatives sucht, wird hier eher schwerlich fündig werden. Dafür schreibt Goodkind zu konventionell, fehlt über die ganze Distanz einfach der eigene Ton und die inhaltliche Eigenständigkeit. Immer wieder fühlt man sich an andere Fantasy-Werke erinnert. Da hilft es dann auch nicht, wenn man seine Welt mit neu erfundenen Wesen bevölkert, die leider in Band 1 genauso blass daherkommen wie Richard Cypher selbst. Das der ein oder andere da bereits relativ früh die Flinte ins Korn schmeißt ist nachvollziehbar, wenngleich aber auch etwas voreilig. Spätestens ab Mitte des Buches nimmt die Geschichte nämlich endlich Fahrt auf, was nicht zuletzt daran liegt, dass der Autor mit Schauplatzwechseln und Kapitelteilungen Abwechslung ins Spiel bringt.

Ein großes Manko lässt sich jedoch nicht schönreden. Wenn der Verlag schon den Vergleich mit Tolkien heranzieht, sollte er zumindest in manchen Punkten diesen standhalten können. Besonders im Hinblick auf Goodkinds kreierte Fantasy-Welt tun sich da allerdings Abgründe auf. Bis zum Schluss konnte ich nicht so recht den Zugang zu ihr finden, wobei doch die Idee von den durch drei magische Grenzen geteilten Ländern durchaus Potenzial für mehr gehabt hätte. So schön die in der Klappbroschur beinhaltete Karte ist: Der Autor vermag sie nicht mit Leben zu füllen, geschweige denn den verschiedenen Völkern diesen Reichtum an Kultur und Atmosphäre zu vermitteln, welcher Tolkiens Werk so einzigartig gemacht hat. Ansätze sind da, mehr leider nicht. Selbiges gilt dann auch für die anderen beiden Hauptfiguren Kahlan und Zedd. Erstere bleibt über eine zu lange Distanz lediglich auf die geheimnisvolle Schönheit reduziert, wohingegen die Auftritte des herrlich schrulligen, verfressenden Zauberers viel zu klein geraten sind.

Was bleibt unter dem Strich? Trotz all der deutlich in Erscheinung tretenden Mängel muss Goodkinds Debütwerk doch das gewisse Etwas in sich bergen. Nur so lässt sich jedenfalls erklären, dass sich bei diesem epischen Werk keinerlei Langeweile eingestellt hat, ja, gegen Ende hin es mir sogar unmöglich wurde, das Buch aus den Händen zu legen. Da viele Fragen am Schluss offen bleiben und ich mich im Großen und Ganzen gut unterhalten gefühlt habe, wird wohl auch der zweite Band bald in Angriff genommen werden.

Insgesamt ist „Das erste Gesetz der Magie“ ein kurzweiliger, aber auch unspektakulärer Beginn eines inzwischen 11 Bände umfassenden Epos, der aufgrund einiger ziemlich brutaler Szenen sowie der zwischenzeitlich thematisierten Pädophilie jedoch nicht für jüngere Leser geeignet ist. Sicherlich kein Muss für Fantasy-Fans, aber nette Unterhaltung für zwischendurch.

10.05.2010 15:29:19
petsche

ich finde dieses Buch genial, vor allem die sich immer wieder unvorhersehbar ändernde und verzweigte Handlung. oft wird auch auf Dinge zurückgegriffen, die am Anfang einmal fast beiläufig genannt wurden (nichts ist also irrelevant, Bsp.: das rote Etwas am Anfang). das gesamte Buch steckt voller Einfallsreichtum. selbst die Magie bekommt in dem Buch etwas realistisches, sozusagen z.T. realistische Fantasy.
gegen Ende hin ist das Buch ziemlich brutal, aber das finde ich nicht so schlimm. Kinder unter 14 sollten es meiner Meinung nach nicht lesen.
Ich freue mich schon auf den 2. Band, den ich mir morgen kaufen werde.

15.04.2010 22:46:34
Kiki

Aufmerksam wurde ich auf die Geschichte, als die erste Folge der TV-Serie im Fernsehen lief. Tags darauf habe ich mir das Buch bestellt.

Meinen Geschmack hat \'Das erste Gesetz der Magie\' voll getroffen. Zugegeben, ich brauchte eine Weile, um mich mit den Charakteren zu identifizieren aber dann habe ich festgestellt, dass ich in Richard Cypher genau den Romanhelden gefunden hatte, den ich mir immer gewünscht hatte. Es war sogar ein wenig beängstigend, wie genau er passt. Er ist stets zielstrebig und sehr prinzipientreu, wobei er aber durchweg auch immer bereit ist, sich der entsprechenden Situation anzupassen.

Mit dem Plot und mit den restlichen Charakteren hatte ich keinerlei Probleme. Beim erneuten Lesen sind mir soviele Kleinigkeiten aufgefallen, die ich beim ersten Mal einfach überlesen hatte und welche die Zusammenhänge oftmals transparenter machten.

Ich habe in der vergangenen Woche \'Konfessor\', den bisher letzten Band der Reihe ausgelesen und kann den für Anfang/Mitte 2011 angekündigten nächsten Band kaum erwarten. Außerdem gefällt mir auch die TV-Serie, wobei man diese durchaus losgelöst von der Buchreihe betrachten sollte - ist halt nur darauf basierend.

22.02.2010 00:39:53
Ladina

Ich (13) musste das Buch für einen Vortrag lesen und ich finde es eins der besten Bücher! Ich habe es förmlich verschlungen, die Geschichte finde ich spannend und auch wie alles beschrieben wird ist klasse! Ich finde aber das Kahlens Charakter ein bisschen verwirrend ist, manchmal ist sie die mutige Konfessor nachher wieder ein selbstmord-gefährdetes Nervenbündel....

Aber ansonsten ist das Buch total cool!!!!

17.01.2010 18:00:43
sheana

man kann es zerpflücken drehen und wenden wie man will...jeder hat einen anderen geschmack.
ich finde nicht das richard farblos ist ganz im gegenteil, es ist ein sehr interessanter charakter.
aber wäre es nicht langweilig wenn jeder denselben geschmack hätte?
in diesem sinne " nichts ist jemals einfach"

02.12.2009 13:21:56
René

Ich hab mir das Schwert der Wahrheit damals gekauft weil es mir ein Freund empfohlen hatte. Ich liebe ihn dafür.

Das erste Gesetz der Magie ist ein klasse Geschichte. Das die Charakter sich manchmal ein wenig "komisch" verhalten , wie es viele bemängeln , find ich nicht weiter schlimm. Denn das reist die klasse Story um längen wieder hinaus. Und vorallem Zedd find ich als Charakter sehr gelungen.

Also von mir gibt es die volle Empfehlung für dieses Buch. Daumen hoch !

06.08.2009 11:48:04
Apache

aus der fernseh-serie hab ich mal 2 oder 3 folgen auf englisch gesehen. tut euch die lieber nicht an.

ganz grausam.

die story wurde stark gekürzt und abgeändert, und die charaktere entsprechen auch nicht annähernd meinen vorstellungen und phantasien, die ich durch die bücher bekommen habe.

da fällt gleich zu anfang die grenze zu den midlands. und zwar deswegen, weil d´hara sie mit katapulten und so komischem grünen zeug beschießt.
da hatte es mir schon gereicht :/

06.08.2009 02:48:01
Mikgor

Fürs lesen habe ich in den letzten Jahren wenig Zeit geopfert, aber als ich mal im Buchladen war und das Buch "Das erste Gesetz der Magie" sah und mir die Rückseite durchgelesen habe, hab ichs mir einfach gekauft. Ich wollte wieder mal ein Buch das mich fesselt und da machte ich wohl einen Glückstreffer!

Ich bereue es kein Stück! Gestern wurde ich mit dem ersten Buch fertig und hab mir heute gleich das zweite gekauft.

Meiner Meinung nach wirklich ein Meisterwerk, ... ja, ... eigentlich, wie unten schon einmal erwähnt, wie eine Droge ... man will immer mehr davon!

Es soll ja auch eine TV-Serie "Legende of the Seeker" davon geben, doch ob die dem Buch gerecht wird, ... das weis ich nicht.

Ich werd sie mir jedenfalls erst anschauen, sobald ich alle Bücher durch habe.
Das würd ich auch jeden raten, der das auch vor hat.

05.08.2009 20:36:50
Apache

@ Richter
hmm... eine eigenartige einstellung hast du.
ich begreife dein interesse an fantasy-literatur nicht so ganz, wenn ich sehe, wie analytisch du die geschichte sezierst.
daß die charaktere ein gefühlsleben besitzen, welches (realistischerweise) zu unlogischen handlungen und/oder reaktionen der protagonisten führt, scheint dich bei der gesamten geschichte nicht zu interessieren.

"kindisch und unreflektiert" beschreibst du das handeln der zweiten hauptfigur, die "ihrem sonderstatus als konfessor daher nie gerecht wird".
"kindisch und unreflektiert" sind typische reaktionen und handlungen von menschen (übrigens ohne altersbegrenzung), die das erste mal erfahren, was wahre liebe bedeutet, und sich damit direkt auseinandersetzen und "um den heißen brei herumtanzen" müssen.

wenn du dich mit 27 jahren zu alt für eine liebesgeschichte in einem fantasy-setting fühlst, dann solltest du dich an "Der Herr der Ringe" halten.
tolkiens gesamtwerk wird dich sicher begeistern, denn dies kann man hervorragend auseinanderpflücken, denn es lassen sich viele biographische parallelen zu tolkiens leben ziehen. und er scheint sich als akademiker für liebesgeschichten wenig zu interessieren.

15.02.2009 16:49:45
Richter

Ich bin überrascht, wie viele das Buch gut finden hier. Ich habe vom hier abgebildeten Doppelband den ersten Teil gelesen (511 Seiten) und werde es wohl weglegen. Den Ausschlag gaben die letzten 50 Seiten des ersten Teils, denn dort sind die Figuren noch unglaubwürdiger, noch inkonsistenter und noch naiver als sonst. Auch die Liebesgeschichte ist kindisch. Vielleicht bin ich mit 27 einfach zu alt für das Buch.

Dass der Hauptprotagonist farblos ist, kann man ihr verzeihen, schliesslich wird die Handlung durch Einflüsse von aussen getrieben. Die zweite Hauptfigur wird ihrem Sonderstatus als Konfessor nie gerecht, weil ihr Handeln kindisch und unreflektiert ist, und sie an keiner Stelle die Eigenschaften zeigt, von denen behauptet wird, sie wären ihr eigen, weil sie ein Konfessor ist. Ausserdem wird jede noch so unwesentliche Entscheidung ausgiebig erklärt, und meistens mit Gründen, die nicht zu dem passen, was zuvor beschrieben wird. Solche Widersprüche gibt es zuhauf, besonders, weil alle Figuren, denen die Protagonisten begegnen, unheimlich gutmütig sind und sich aus eigener Initiative Richard in Diensten stellen. Das wirkt hingeschustert und zerstört immer wieder Szenen, die durch zuvor beschriebene Konfliktpotenziale richtig spannend hätten werden können.

Die Seiten 450-511 schlagen dem Fass aber den Boden aus. Wie glaubwürdig ist es eigentlich, dass Kahlan, die ja angeblich die Midlands so gut kennt wie kaum jemand sonst, einfach mal vergisst, was es sich mit roten Früchten auf Midlands auf sich hat, OBWOHL sie gerade mal zwei Wochen zuvor diese Eigenschaft zum Grund genommen, jemanden fast zu töten? Wie dämlich ist dass denn? Würde irgend jemand der Leser aus Deutschland hier ihrem Gast aus Holland das Marihuana aus seiner Tasche holen gehen, das er vor der versammelten Familie und Lokalgrössen rauchen will, und erst dann sich daran erinnern, das kiffen in Deutschand ja verboten ist, nachdem er einen Joint gedreht hat und alle absolut schockiert sind? Das ist einfach so dahinkonstruiert, unglaubwürdig und inkonsequent. Und wie glaubwürdig sind die Schlammenschen, die ununterbrochen auf ihre Traditionen und Bräuche beharren, um sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit über den Haufen zu werfen. Wie kann man unter diesen Umständen irgend eine Bedrohung, irgend eine Weigerung ernst nehmen? An so gut wie keiner Stelle darf der Leser gespannt sein, wie die Helden die Probleme mit ihren beschränkten Mitteln lösen können, wenn es auf die naheliegende Weise nicht geht, denn am Ende taucht irgend ein beliebiger Grund, der es den Protagonisten ermöglicht, doch noch entgegen allen Erwartungen das Problem auf die naheliegende Weise zu lösen. Und die Gründe, die nachgeliefert werden sind:
a) die Voraussetzungen für die Lösung wurden von den um sie wissenden Figuren grundlos verschwiegen (4 Mal)
b) die Figur wusste darum, vergass es aber/dachte nicht daran (2 Mal)
c) Helfer, die zunächst äussert misstrauisch bis feindlich sind, werden/sind völlig gutmütig und hilfsbereit und setzen alles aufs Spiel, um ihnen zu helfen (4-5 Mal)
d) ein Ding oder eine Person, die sie mitführen, hat noch eine Eigenschaft, diese wurden dem Leser vorenthalten ergibt sich aber aus Ereignissen, die zuvor passiert sind (kommt 2-3 Mal vor)

14.10.2008 16:09:19
Viktor

Das Schwert der Wahrheit ist meine persöhnliche lieblings Saga. Sie ist einfach wunderbar geschrieben. Ich kann die Bücher jedem weiter empfehlen der gerne Bücher aus der Gattung Fantasy ließt. Und auch alle anderen Leser der anderen Gattungen, wenn ihr mit dem Schwert der Wahrheit anfangt, dann wollt ihr nichts anderes mehr lesen.

Solche Bücher haben die Magie in sich den Menschen zu verändern.
Terry Goodkind ist ein Gott im schreiben...

26.09.2008 15:45:28
Daniel

ich habe alle Bände vom Schwert der Wahrheit gelesen, und Band 1 und 2 sind meine persönlichen Lieblinge der Serie.
Diese Reihe überzeugt durch sehr gute Kampfbeschreibungen und einer hohen Moralität, wenn gleich auch manchmal leicht kitschig. Man merkt das dem Autor Philosophie und Kampfkunst am Herzen liegt. Und wohl auch die Liebe als solches, einfach beeindruckend wie hier über echte Liebe geschrieben wird. Sicher Richard(der Hauptcharakter) erscheint farblos, aber in Verbindung mit der Kampfkunst und in Zen-typischer betrachtungsweise, bleibt Richard meist emotionslos, außer im Zorn, siehe Parallelen zu Hulk oder Dragonball..bzw dem der weiß was Freikampf ist...;)

27.08.2008 08:37:12
Michaela

Ich habe eine alte Auflage des Buches gelesen(1994),und leider nur den ersten und zweiten Band.Es war Sommer 2008.Als ich den Buchrücken zuvor las,dachte ich die Bücher würden einfach langweilig werden.Ich hatte ja noch keine Ahnung.Es war eine Wucht.Ich habe vorher nicht geglaubt das ich das jemals sagen werde,aber Terry Goodkind besitzt eine unglaubliche Art zu schreiben.Es ist so als ob man träumt.Zugleich sind diese Träume so real,sodass man meinen könnte die Figuren stiegen mit Hilfe der Magie aus den Büchern.Richard Cypher wird tatsächlcih etwas dürftig beschrieben und sein Charrakter wird auch durch die Magie des Schwertes bestimmt.Doch Terry Goodkind schafft es mit seiner Begabung zu schreiben,das es keine Rolle spielt.Viel wichtiger wird die Vergangenheit von Richard und das für ihn derzeitige hier und jetzt.

Ein Puzzle ist vergleichbar mit diesem Lesestoff.Zu Anfang benötigt man Gedult um weiter zu machen(in dem Fall des Buches-zu lesen). Wenn es dann allerdings beginnt spannend zu werden, kann man das Buch kaum noch zur Seite legen.Man erwartet förmlich,wann man es das nächste Mal wieder zur Hand nehmen kann.Glaubt man auch zwischendurch, man hält eine Droge in der Hand,so ist es doch nur ein Buch. Ein Buch, welches von Terry Goodkind eine unbeschreibliche Fatasy-Welt öffnet.
Ich probierte es meinem Vater nahe zu legen,dieses Buch ebenfalls einmal(oder öfter)zur Hand zu nehmen und zu lesen.Dabei gelang es mir in keinster Weise ihm einzelne Ausschnitte zu beschreiben.Ich stotterte förmlich."Versprichst du mir, dass du das Buch lesen wirst?"

Heute habe ich hier auf dieser Internet-Seite gelesen das es von der Serie "Das Schwert der Wahrheit" sogar 16Teile gibt.Ihr könnt euch meine Freude darüber gar nicht vorstellen.Natürlich bin ich sofort in das nächste Büchergeschäft,um sie mir zu bestelle.Doch 10-11€das Stück?!
Jetzt spare ich dafür,mir auch die restlichene Bände der Bücherreihe "Das Schwert der Wahrheit" anzuschaffen.

Als persöhnlichen Tipp von mir:
Es ist stark zu raten, die Bücher von Terry Goodkind zu lesen.Denkt dabei ein bisschen an puzzlen und lasst euch mit hineinziehen in die fatastische Welt,die sich für kein Geld der Welt beschreiben lässt.

04.07.2008 18:41:52
lesemoni

Ich habe mir die Neuauflage im Doppelband gekauft wie hier abgebildet.Ich wußte nicht was auf mich zukommt als ich das Buch angefangen habe.Nun bin ich süchtig nach der Serie.Zum Glück kommt ja alle 8 Wochen ein neuer Doppelband heraus.Die Zeit bei der Richard bei den Mord-Sith war war mir doch zu brutal, da hab ich die Seiten nur überflogen.Terry Goodkind hat so fantastisch geschrieben das ich wirklich alles vor mir sah.Nun bin ich mal total gespannt wie die Serie im Fernseh rüberkommt.Ich hab nun 2 Termine gelesen einmal im Herbst 08 oder im Frühjahr 09 erstmal 22 Teile je 1 Stunde.Lassen wir uns mal überraschen.Hab übrigens schon mit dem nächsten Doppleband begonnen da ich es nicht abwarten konnte zu erfahren wie es mit Kahlan und Richard weitergeht.

Meine Empfehlung unbeedingt LESEN

17.06.2008 18:56:36
Elfenmädchen

ich finde das buch is einfach nur super (obwohl das immer noch untertrieben ist) ich hab jetzt schon 16 bände gelesen und kann es kaum erwarten, dass der 17. rauskommt.
wann ist denn endlich oktober!!!

16.06.2008 23:40:06
alternative Meinung

Als Fantasyfan werde ich mir wohl die komplette Reihe holen, nachdem ich den ersten Band gelesen habe, jedoch kann ich der kurzen Kritik oben nur zustimmen. Die Charaktere wirken manchmal schlicht und ergreifend wie aus einem durchschnittlichen Hollywoodfilm - oder einer Serie - entflohen.

Außerdem wirkt die Geschichte ab und an etwas zusammengeschustert und zensiert: Erst wird in allen Einzelheiten beschrieben welch grausame Dinge der Figuren harren, und zwei Kapitel später wird mit ein oder zwei Sätzen erklärt, dass es dann wohl doch anders kam - meißtens schlicht durch Zufall.

14.12.2007 00:14:12
max

Ein von den BESTEN Büchern, die ich je gelesen habe! Das stärkste von allen Goodkinds Bücher. Absolut Hammer! bringt so viel Spass, dass ich ... ah, ich habe keine Worte:) LESEN SIE ES, SIE WERDEN ES NIE BEREUEN!!!

29.08.2007 12:33:13
knise

kann ich auch nur allen empfehlen. goodkind vereint spannung mit liebe und humor. die bücher fesseln und man wartet sehnsüchtig auf den nächsten teil.

22.02.2007 16:54:52
Theresa

Hab vor drei wochen angefangen terry goodkind zu lesen - schwert der wahrheit is der hammer, bin inzwischen schon beim zehnten band und hab mir die anderen auch schon alle bestellt - richard und kahlan, zwei charakteren mit denen man einfach mitfühlen muss (am geilsten sind die mort-sith "cara, denna, raina, berdy")- des is richtig geile fantasy!

DAUMENHOCH !!!

30.01.2007 15:26:51
Painless

Das Beste was das Genre zu bieten hat! bei mir die Nummer1!! mehr brauch ich garnicht zu sagen, dieses Buch ist das Geld mehr als wert, ich habs chon viel gelesen aber diese Geschichte ist die Nummer 1 !