Die Zeit der Sieben von Aileen P. Roberts

Buchvorstellungund Rezension

Die Zeit der Sieben von Aileen P. Roberts

Originalausgabe erschienen 2009, 608 Seiten.ISBN 3-442-47057-9.

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In Kürze:

Ihr Schicksal ist seit fünftausend Jahren miteinander verbunden, als der Kriegsgott Thondra sie auserwählte: die Sieben, die die Welt vor dem Zerbrechen retten sollen. Immer wieder werden sie wiedergeboren, um gegen das Böse zu kämpfen, doch bisher konnten sie die dunklen Mächte nie ganz besiegen. Auch Rijana, das Bauernmädchen, und Ariac, der wilde Steppenjunge, könnten Kinder Thondras sein. Zumindest scheinen sie füreinander bestimmt zu sein. Doch erst an ihrem siebzehnten Geburtstag werden sie eines der magischen Schwerter berühren, und es wird sich zeigen, ob die Zeit der Sieben gekommen ist …

Das meint Phantastik-Couch.de: „Großartiges Fantasy-Epos“91

Fantasy-Rezension von Amandara M. Schulzke

Zauberer aus der Schule Camasann testen Jungen und Mädchen in vielen Ländern, ob sie besonders talentiert für den Schwertkampf sind und nehmen sie mit. So findet der weise Brogan Rijana und Ariac. Auf dem Weg zur Schule überfallen Soldaten des bösen Königs Scurr die Gruppe und entführen die Kinder, auch den Steppenjungen Ariac, um sie einer brutalen verachtenden Ausbildung zu unterwerfen. In Camasann geht es gerecht und liebevoll zu. Nach und nach finden sich sechs der Auserwählten, die all die Jahre zuvor schon Freunde waren. Doch haben sie nur drei der magischen Schwerter gefunden, zwei hat König Scurr. Gerade wegen der vielen Misshandlungen hat sich Ariac nie auf die Seite Scurrs ziehen lassen, doch als er 17 ist, stellt sich heraus, dass er der siebente Auserwählte ist, und Scurr umgarnt ihn. Ariac schlägt sich auf seine Seite, als er erfährt, dass die anderen sein Volk ausgelöscht haben. Bei einer Schlacht erkennt er das Bauernmädchen wieder, das immer noch sein Amulett trägt und rettet sie. Die anderen setzen ihn fest. Ist Ariac Spion oder Verräter? Mehr und mehr wächst Ariac in die Gemeinschaft der Sieben hinein. Da geschieht ein Mord, und ein blutiges Hemd liegt unter seinem Bett.

Vereinigung oder Verrat?

Lange hat ein großer Verlag gebraucht, Aileen P. Roberts zu entdecken, um ihr Werk endlich einer breiten Leserschaft nahe zu bringen. Der Goldmann-Verlag wird es nicht bereuen. Bisher brachte die Düsseldorferin ihre Pferde- und Schottlandromane im Eigenverlag heraus. Sicher werden ihre anderen Bücher jetzt nach diesem großartigen Fantasy-Epos einen Riesenboom erfahren. Wir finden mit „Die Zeit der Sieben“ klassische Fantasy mit guten und bösen Helden, magischen Schwertern, einer Prophezeiung und fantastischen Wesen. Sie beginnt wie so viele mit der Ausbildung der Kinder und Jugendlichen. Das klingt nett, wie schon viele Male so ähnlich gelesen. Und das täuscht! Wir werden in eine fesselnde Geschichte hinein gezogen, die schlaflose Nächte bereitet, weil wir wissen müssen, wie sie weiter geht.

Besonders das diffizile Verhältnis von Ariac zu allen anderen Protagonisten gelingt Roberts einfühlsam, verständnisvoll und immer spannend zu beschreiben. Wenn einer von außen kommt und vom Bösen erzogen wurde: Können sie ihm trauen? Will er das Vertrauen der anderen überhaupt? Wie passt er in die Machtspiele der Mächtigen? Super gelungen auch der Charakter des Bauernmädchens Rijanna, das über sich selbst hinaus wächst und der des Königssohns Falkanns, der sich als erster Auserwählter herausstellt und sich dann zurückgesetzt fühlt.

Roberts erfindet ein Elfenreich, das anderen ähnelt und doch ganz besonders ist. Wir machen die Bekanntschaft mit Waldlingen, Finstergnomen, einer Seenymphe und den tödlichen Feuerechsen. Eine Zeit lang begleiten wir Ariac und Rijanna auf der Flucht und auf der Suche nach den letzten magischen Schwertern. Sie sind keine Helden, die automatisch gewinnen, nur weil sie auserwählt sind. Oft genug steht ihr Leben auf Messers Schneide. Der Leser bangt und zittert mit, ob es ihnen gelingt, aus ausweglosen Situationen zu entkommen oder wieder gesund zu werden. Dieser Part gehört zu den besten des Buches.

Der Verlag hat ein wunderschönes Cover entworfen und wird dem Inhalt des Romanes mit dem Rücktitel gerecht. An bestimmten Stellen hätte sich der Leser ein aufmerksameres Lektorat gewünscht, manche Sätze klingen sehr simpel. Mit ausdrucksstärkeren Wörtern, die einfach zu finden gewesen wären, hätte das Buch mehr Perfektion erreicht. Auf den zweiten Teil „Am Ende der Zeit“, der im Dezember erscheint, darf die Leserschaft mit Spannung und Freude hoffen.

Ihre Meinung zu »Aileen P. Roberts: Die Zeit der Sieben«

lesemoni zu »Aileen P. Roberts: Die Zeit der Sieben«19.07.2011
Nachdem ich von " Das magische Portal " so begeistert war mußte ich gleich noch ein Buch der Autorin lesen was ich auf keinen Fall bereut habe.Ich hab die 601 Seiten an 3 Abenden verschlungen.Die SIEBEN sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich habe mit Ihnen gelitten ,gehofft und gebangt.Über den Inhalt wurde schon einiges berichtet darum spare ich mir das :-)Außerdem nimmt es die Spannung und das möchte ich nicht. Ich habe jedenfalls schon die Fortsetzung * Thondras Kinder - Am Ende der Zeit * bestellt und kann es morgen abholen.Natürlich wird dann gleich weitergelesen:-)Ich gestehe ,es kommt bei mir in den seltensten Fällen vor das ich einen Mehrteiler direkt nacheinander lese ,aber bei diesem hier ist es ein unbedingtes * Muß* da ich unbedingt wissen möchte wie die Geschichte weitergeht und ob die SIEBEN wirklich bis zum Schluß zusammenhalten oder ob doch wieder einer zum Verräter wird. Die Autorin gehört ab sofort zu meinen LieblingsautorInnen und ich bin froh in diesem Jahr noch 2 weitere Bücher der Autorin lesen zu können ( Weltennebel 2+3 ) Absolute Leseempfehlung von mir für alle die ein paar Stunden in eine andere Welt abtauchen möchten.... !!!!!Und natürlich 100 absolut verdiente Punkte weil ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen und immer noch eine Seite und noch eine und noch eine Seite lesen wollte und ruckzuck waren es wieder 30 Seiten.Ich hab gar nicht gemerkt wie schnell die Zeit beim lesen verging.Genau das macht ein gutes Buch für mich aus. Es soll mich gut unterhalten und mich nicht mehr loslassen bis das Buch zuende ist .Das haben bisher beide von mir gelesenen Bücher der Autorin mit Bravour geschafft. Einen HERZLICHEN DANK für die wundervollen und spannenden Lesestunden !!!!
Ticva zu »Aileen P. Roberts: Die Zeit der Sieben«23.11.2010
Meine Meinung:
In einer Leserunde, die von der Autorin begleitet wurde, durfte ich dieses Roman lesen und genießen. Dabei beantwortete Aileen P. Roberts alle Fragen und gab uns einen Einblick in ihre Sicht auf ihr Werk. Dies war äußerst interessant und sehr informativ.

Das Cover zeigt im Hintergrund eine steile Felswand und im Vordergrund eine vermummte Gestalt, von der man nur das Profil sieht. Sie ist in einen roten Umhang gehüllt und stellt eine der Sieben auserwählten Krieger dar.
Meiner Meinung nach sollte es Rijana darstellen, was auch die Meinung von der Autorin war. Zum Ende des Romans konnte ich mir sogar eine Situation vorstellen, zu welcher dieses Bild passen könnte.

Um vom Inhalt nicht zu viel zu verraten möchte ich diese Angaben etwas kürzer halten.
Auch wenn das es eigentlich um sieben Jugendliche geht, merkte ich sehr schnell, dass dieses Buch die Geschichte von Rijana und Ariac erzählt.
Da es zwei Königshäuser gab, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die die Kinder im Schwertkampf schulten, gab es auch zwei Ansichten.
Während die Jugendlichen unter König Greedeon neben dem Schwertkampf auch noch lesen und schreiben lernen durften, war es unter König Scurr ein reines Sklavenleben. Außer dem Training mit dem Schwert lernten diese Jugendlichen nichts und für jeden kleinen Fehler wurden sie aufs übelste bestraft.
Wie vielleicht schon vermutet, wuchsen wenige der Sieben bei König Scurr auf, während die anderen unter König Greedeon groß wurde.
Dementsprechend fielen die verschiedenen Schilderungen dieser Reiche und ihrer Methoden extrem unterschiedlich aus.

Nachdem ich fast von Anfang an Orks und Trolle als Kampfmaschinen bei König Scurr kennen gelernt hatte, durfte ich im Laufe der Geschichte auch Bekanntschaft mit Elfen und Zwergen machen sowie noch ein paar anderen Geschöpfe.
Wenn ich das Ende dieses Romans richtig deute, dann würde ich sagen, dass auch diese Wesen im zweiten Band noch eine größere Rolle spielen könnten ...
An einer entscheidenden Stelle, die für die Zukunft der Sieben äußerst wichtig ist, endet die Geschichte. Während der Leserunde hat uns die Autorin auch für ihren zweiten Roman zugesagt.

Bei der Seitenanzahl fragte ich mich zu Beginn, wie die Autorin es wohl schaffen sollte, mich bei Laune zu halten. Doch je länger ich diesen Roman las, umso unbesorgter wurde ich.
Die Protagonisten und ihre Mitstreiter kamen von einer spannenden Situation in die nächste. Ob einzeln, oder gemeinsam.
Es war einfach der unbeschreiblich, wie die Autorin die dramatischen Situationen immer sehr hoch halten konnte und das durch das gesamte Buch hindurch!

Meistens wechselten die Sichtweisen zwischen den beiden Hauptcharakteren. Aber ich durfte ab und zu auch die anderen fünf der Sieben begleiten: Saliah, Rudrinn, Falkhann, Tovion und Broderick.
Der Schreibstil war von Anfang an unglaublich fesselnd und spürbar spannend!
Die Autorin schilderte präzise die verschiedene Landschaften sowie gekonnt herausragende Situationen. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.
Selbst die Dauer der Wanderungen wirkten zeitlich real und auch Emotionen kamen nicht zu kurz. So jubelte und trauerte ich mit den Protagonisten in allen Lebenslagen, die sie durchmachten. Um eine Figur bange ich über das Ende hin jetzt noch, da eine schwer zu deutende Vorhersage, die sich wohl in Band zwei erfüllt, sehr beängstigend anhörte.

Die Kapitel sind äußerst unterschiedlich, aber insgesamt alle sehr lang. Sie sind durch Abschnitte etwas aufgelockert, sodass ich immer wieder gut eine kleine Verschnaufpause machen konnte.
Die Schrift hat eine angenehme Größe die gut für meine Augen war.
Zum Schluss sei noch gesagt, dass es vorne im Buch eine Karte von der Gegend gibt, in der die Geschichte spielt. Im Anhang ist eine kleine Zeitskala über die Siege und Niederlagen der Sieben zu sehen.

Fazit:
Mit diesem Roman hat Aileen P. Roberts eine wunderschöne Fantasiewelt erschaffen, in der Werte wie Zusammenhalt und Freundschaft eine große Rolle spielen.
Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und vergebe fünf fantastische Sterne!

Thondras Kinder - Zweiteiler:
1. Die Zeit der Sieben
2. Am Ende der Zeit

© ticva aka haTikva @ Nethas Schmökerkiste 23.11.2010
Dieser Text darf weder komplett noch teilweise ohne ausdrückliche Genehmigung verwendet oder veröffentlicht werden.
Tanja zu »Aileen P. Roberts: Die Zeit der Sieben«07.05.2010
Ich habe beide Teile hintereinander weggelesen und bin gleich in die Geschichte von Thondras Kindern und in ihre faszinierende Welt eingetaucht. Manche Dinge waren vorhersehbar, andere vollkommen überraschend, ich fand die Mischung eigentlich recht gut gelungen.
Besonders mochte ich das Elfenreich und die Steppenkrieger. Auf jeden Fall habe ich bis zum Ende mitgefiebert.
Nils R G. zu »Aileen P. Roberts: Die Zeit der Sieben«14.04.2010
Die Grundgeschichte fand ich wirklich sehr sehr ansprechend, dennoch muss ich hier auch einmal sehr üble Kritik äußern: Dieser Schreibstil von Frau Lössl ist absolut infantil. Alles wird direkt auf dem Silbertablett präsentiert so zum Beispiel: Er traf ein Mädchen und verliebte sich in sie. so etwas geht für eine anspruchsvolle Fantasylektüre gar nicht. Auch diese rasanten Zeitsprünge und das beinahe nich vorhandensein von wirklichem Hass sondern nur Hass, wie er von Kindern verstanden wird sind in meinen Augen inakzeptabel. Wäre nicht die brilliante Story würde ich dieses Buch niemals lesen doch diese reisst die absolut miserable Schreibweise heraus.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Elli zu »Aileen P. Roberts: Die Zeit der Sieben«18.01.2010
Tolles Buch voller Liebe, Verrat und Magie. Die Geschichte hat mich wirklich gefesselt und während der Weihnachtstage konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Zum Glück habe ich gleich beide Bände bekommen, denn ich hätte kaum abwarten können, wie es weitergeht :-)
Ein gelungenes Buch und ich habe mich gefreut, dass Rudrinn, Broderik, Saliah, FAlkann und Tovion, die im 1. Teil etwas kurz kamen, im 2. mehr zum Einsatz kamen.
raz_alghul zu »Aileen P. Roberts: Die Zeit der Sieben«16.11.2009
Die Geschichte des Buches hat mir sehr gut gefallen und zum Schluss hin konnte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen. Der Anfang muss ich jedoch sagen viel mir etwas schwer. Die Autorin hat eine, für mich zumindest, Schreibweise an die man sich erst gewöhnen muss, da sie sehr viel mit kurzen Sätzen arbeitet und auch öfters wirklich lange Zeiträume in wenigen Seiten abgehandelt werden.
Ab der Mitte nimmt die Geschichte aber an Fahrt zu und hält bzw. steigert das Tempo bis zum Schluss hin. Dort angelangt konnte ich kaum erwarten den zweiten Teil endlich zu bekommen.
Meiner Meinung nach einee wirklich gelungene Geschichte, die man nicht alle Tage liest :-)
Anna zu »Aileen P. Roberts: Die Zeit der Sieben«29.10.2009
Das Buch hat mir gefallen, weil die Geschichte spannend und flott erzählt ist. Man trifft verschiedene magische Wesen wie Elfen und Waldgeister und die Hauptpersonen sind gut gewählt. Ich konnte richtig mit ihnen fühlen.
Jetzt freue ich mich sehr auf den Fortsetzungsband, der ja zum Glück bald erscheint.
Marina zu »Aileen P. Roberts: Die Zeit der Sieben«12.09.2009
Spannender Auftakt zu einem Zweiteiler um die sieben Auserwaehlten des Kriegsgottes Thondra.
Schon den Prolog fand ich fesselnd und auch der weitere Verlauf der Geschichte bleibt fluessig und spannend. Die Sieben sind keine Uebermenschen, nein, sie sind 7 junge Leute, die auch mit alltaeglichen Dingen zu kaempfen haben. Einige Kapitel des Buches widmen sich ihrer Ausbildung, sodass sie nicht lange "nur" Kinder sind, sondern bald erwachsene Krieger, die mit Verrat, Eifersucht, und Koenig Scurr zu kaempfen haben. Bin schon gespannt, wie es im 2. Teil weitergeht!!!
Jenny zu »Aileen P. Roberts: Die Zeit der Sieben«05.09.2009
Super Tipp! Ich habe das Buch auf eurer Website gesehen und gleich im Urlaub gelesen. Tolles Buch, das alles vereint, was ein gutes Fantasybuch ausmacht. Ueberzeugende Charaktere, eine spannende Geschichte, Magie, Elfen, Zwerge und eine faszinierende Welt. Gut fand ich, dass die Sieben auch ihre Fehler und Macken haben, einer von ihnen begeht sogar einen Verrat (ich verrrate jetzt nicht wer :-) und es ist offensichtlich ein langer Weg, bis sie zueinander finden. Auch sind die Guten teilweise nicht so gut, wie es zu Anfang scheint ...
Fiona zu »Aileen P. Roberts: Die Zeit der Sieben«04.09.2009
Tolles Buch! Eine spannende Geschicht mit ueberzeugenden Charakteren, nicht zu perfekt und uebertrieben, sondern mit liebenswerten Schwaechen, Zweifeln und auch der einen oder anderen negativen Eigenschaft.
Besonders das Elfenreich mochte ich sehr, es war, als waere man selbst dort.
Sehr zu empfehlen, ich freue mich schon auf den 2. Teil, der im Dezember erscheinen soll.

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