Schöne neue Welt von Aldous Huxley

Buchvorstellung

Schöne neue Welt von Aldous Huxley

Originalausgabe erschienen 1932unter dem Titel „Brave New World“,deutsche Ausgabe erstmals 1932, 252 Seiten.ISBN 3-596-20026-1.Übersetzung ins Deutsche von Herberth E. Herlitschka.

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In Kürze:

Die schöne neue Welt, die Huxley hier beschreibt, ist die Welt einer konsequent verwirklichten Wohlstandsgesellschaft „im Jahre 632 nach Ford“, einer Wohlstandsgesellschaft, in der alle Menschen am Luxus teilhaben, in der Unruhe, Elend und Krankheit überwunden, in der aber auch Freiheit, Religion, Kunst und Humanität auf der Strecke geblieben sind. Eine totale Herrschaft garantiert ein genormtes Glück. In dieser vollkommen „formierten“ Gesellschaft erscheint jede Art von Individualismus als „asozial“, wird als „Wilder“ betrachtet, wer – wie einer der rebellischen Außenseiter dieses Romans – für sich fordert: „Ich brauche keine Bequemlichkeit. Ich will Gott, ich will Poesie, ich will wirkliche Gefahren und Freiheit und Tugend. Ich will Sünde!“

Ihre Meinung zu »Aldous Huxley: Schöne neue Welt«

Henriette H. zu »Aldous Huxley: Schöne neue Welt«12.01.2016
Mich wundert sehr, dass dieser geniale Science Fiction-Klassiker keine ausführliche Rezension und die schwache Bewertung von 74 Punkten erhalten hat. Diese beklemmende Vision einer Gesellschaft mit in der Retorte hergestellten Menschen, die alle genau so funktionieren, wie sie sollen, ist heute schreckerregender denn je. Vieles, was sich Huxley seinerzeit ausgedacht hat, ist inzwischen Realität geworden, wenn man an Designer-Babies, geklonte Tiere, die modernen Überwachungssysteme etc. denkt.
Dieses Buch ist nicht nur stilistisch hervorragend und spannend, es macht auch sehr nachdenklich.
fgib zu »Aldous Huxley: Schöne neue Welt«28.10.2013
Ich persönlich fand das Buch sehr spannend, da eine Meinung dargestellt wurde, die man sich zu der Zeit wo das Buch geschrieben wurde, kaum vorstellen konnte. Ich habe es gelesen um daraus eine Buchvorstellung für die 10. Klasse als Hausaufgabe zu machen. Ich habe viel Spaß gehabt das Buch zu lesen.
Beverly zu »Aldous Huxley: Schöne neue Welt«22.07.2012
Ich habe "Schöne neue Welt" Anfang der 1980er Jahre während meiner Oberstufenzeit gelesen, aber ob es im Zusammenhang mit einem Referat war, weiß ich nicht mehr. An sich ist es nicht schlecht, den visionären Roman zum Thema für Schulreferate zu machen. Mein Respekt für alle, die mit dem schwierigen Werk klargekommen sind, aber ich kann auch den verstehen, der das Lesen abgebrochen hat.

"Schöne neue Welt" spielt zwar einige Jahrhunderte in der Zukunft, aber der Titel ist IMHO von Huxley beabsichtigter purer Zynismus.
Es gibt eine neue Zeitrechnung mit Jahren "nach Ford". Gemeint ist Henry Ford, der Erfinder des Fließbandes und Schöpfer des "Modell T", des ersten in Massenproduktion hergestellten Autos. Ford ist zum Propheten, ja Gott des Konsumzeitalters geworden. Verstößt jemand gegen Sitten und Konventionen, wird er oder sie nicht wegen "gottlosen", sondern "fordlosen" Verhaltens gerügt. Den christlichen Kreuzen schlagen die Verehrer Fords den obersten Fortsatz ab und machen sie so zu riesigen T's, in Gedenken an das Modell T, dessen Produktionsbeginn das Jahr Eins ihrer neuen Zeitrechnung ist. Schon heute ist in den Sozialwissenschaften "Fordismus" eine Bezeichnis für eine auf Massenproduktion in großen Stückzahlen basierende Konsumgesellschaft. Daraus eine neue Religion zu machen, ist nicht völlig undenkbar.

Soweit ich mich entsinnen kann, gibt es in der schönen neuen Welt weder rabiaten Zwang und Gewalt noch leiden die Menschen materielle Not. Sie können ihre Sexualität ungehindert ausleben und die Droge Soma nehmen, wenn ihnen danach ist. Kriege hat es zwar gegeben, aber nun herrscht Frieden.
Sind doch schöne Zustände, gell?
All die Konservativen, die in mehr einem Internetforum gegen Raumfahrt hetzen, müssen über Aldous Huxleys Zukunftsvision begeistert sein. Huxley hat seinen Roman in der Zeit des "Golden Age" der (US-amerikanischen) Science Fiction geschrieben, als die Raumschiffe den SF-Fans nur so um die Ohren schwirrten, aber Raumfahrt kommt in dem Buch (meiner Erinnerung nach) mit keinem Wort vor. Wie von den heutigen Raumfahrt-Gegnern gefordert, konzentrieren sich die Menschen ganz darauf, die Probleme auf der Erde zu lösen.

Ich weiß zwar nicht, wie Huxley zu Raumfahrt und den Raumfahrtvisionen seiner Zeit stand, aber gewollt oder ungewollt führt er alle vor, die fordern, die Menschen für immer auf die Erde zu beschränken. Er zeigt eindrucksvoll, dass ohne neue Herausforderungen und Visionen, die Auseinandersetzung mit dem Unbekannten, dass es nur noch außerhalb der Erde gibt, selbst ein Leben ohne Zwang, Gewalt und materielle Not zu einem Horrortrip wird.
Die Konservativen unserer Tage wird auch die Lektüre von "Schöne neue Welt" nicht an ihren Auffassungen zweifeln lassen. Sind es nicht Freiheit und Konsum, die die Menschen nicht nur in "Schöne neue Welt" verblöden lassen? Uns geht es viel zu gut, wir müssen wieder zurück in vormoderne Epochen, um dann auf das Aussterben der Menschheit zu warten.
Tatsächlich kommt in "Schöne neue Welt" ein - ehrlicher! - Konservativer vor, dem vor Soma und co. nur graust. Es ist ein Indianer, der bei seinen Leuten fernab der fordistischen Zivilisation gelegt hat und den es in die Zukunftswelt des Aldous Huxley verschlägt. Doch er scheitert an ihr, weil er außer Verweigerung keine Antworten hat.

Was bleibt, ist ein visionärer Roman über eine technische Zivilisation, die in Sinnlosigkeit geendet ist. Huxley hat damit viele Entwicklungen unserer Zeit vorweggenommen.
Mehr als einmal hat mich das Leben, Denken und Reden von Mitmenschen an "Schöne neue Welt" denken lassen. Der Roman sollte nicht nur Schulkindern als Unterrichtsthema aufgedrückt werden, er sollte zur Pflichtlektüre für die politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich Verantwortlichen werden. Als Geschenk mit einer Widmung: "DAS ist die Welt, die ihr geschaffen habt!"
Simge zu »Aldous Huxley: Schöne neue Welt«27.05.2009
Das Buch liegt gerade vor mir..Hab meinem Bücherregal mal so 'n Blick drauf geworfen und was mir ins Auge gesprungen ist, war dieses Buch..Ich bin mir nicht sicher ob ich es lesen soll aber die meisten Leute hier meinen, es sei empfehlenswert, aslo fang ich einfach mal an;) Hab ja nix zu verliern dabei..!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Evi zu »Aldous Huxley: Schöne neue Welt«27.04.2009
Langweilig ist das Buch überhaupt nicht! Ich fand von Anfang an faszinierend, mit welcher Selbstverständlichkeit der Autor seine Dystopie beschreibt, wie normal den Figuren ihre Einstellungen vorkommen....Ich denke bis zu einer solchen Denkweise sind wir noch viele Schritte entfernt, nur was das Sexleben angeht haben wir uns dieser Moral seit 1932 sehr stark angenähert!
Ich war sehr gefesselt, vor allem weil ich immer noch mehr Details von dieser Welt erfahren wollte.
Es stimmt, dass die Figuren keine starken Charaktere darstellen, aber ich denke das ist gerade vom Autor beabsichtigt.
Ein paar Logikfehler sind mir im Buch aufgefallen, über die man auch diskutieren kann. (zB: Lenina ist eine Beta, oder? aber warum trägt sie grün(S.49), was doch die Farbe der Gammas ist?)
Ich denke ich werde dieses Buch mit meiner Klasse durchnehmen, bin schon gespannt auf die Diskussionsbeiträge!
Christopher zu »Aldous Huxley: Schöne neue Welt«13.04.2009
spannend war das buch nicht gerade aber es zeigt auch deutlich den konflickt zwischen wissenschaft und moral !!!!
ich finde es gut das buch einmal gelesen zu haben so wie viele bücher die sich mit solchen problemen aus der zukunft gegenwart und vergangenheit beschäftigen!
sie zeigen nämlich wie es nie sein sollte und nie wieder sein darf!!!!!!!
Problem behandelnde bücher sind langweilig aber interresannter als abenteuerbücher die spannender sind um man eher lesen sollte wenn man nur zzum spaß ließt

zur bildung empfele ich Huxley nur weiter
Asmaa zu »Aldous Huxley: Schöne neue Welt«12.02.2009
Also ich finde das buch einfach*PIEP*!
ich musste das buch für mein deutsch referat lesen bin leider nur zur 50 seite gekommen und konnte aus lauter langeweile nicht mehr weiter!
ich muss auch dazu sagen dass ich 1 monat für diese 50 seiten gebraucht habe weil ich immer fast eingeschlafen bin beim lesen!!! und natürlich gab es dann ein streit mit meinem deutsch prof. wegen meinungsverschiedenheiten. ich hab mich geweigert das buch weiter zu lesen und darüber zu referieren und hab ein 5 bekommen!!!!
Empfehlenswert ist das buch auf keinen fall!
ich empfehle allen das buch nicht als referatsthema zu nehmen das könnte nicht gut ausgehen!!
Felix zu »Aldous Huxley: Schöne neue Welt«13.01.2009
Für ein Schulreferat sollte ich aus einer Liste ein Buch herraussuchen das ich dan Vorstellen sollte.
ich hatte mich für dieses Buch endscheiden und meine Liebe zu Dystopien gefunden.
Natürlich ist es schwer bei einem solchem Buch Spannung zu halten geschweigeden aufzubauen aber ich finde dieses Buch dennoch sehr gelungen und empfelenswert.
nochmal Ashley zu »Aldous Huxley: Schöne neue Welt«01.12.2008
Also ich musste das Buch wegen einer Klassenarbeit in Deutsch lesen und fand es am Anfang auch sehr langweilig vorallem, weil ich es nicht verstanden habe. Doch so in der Mitte des Buches fängt es an spannend zu werden. Ich musste es innerhalb von 3 Tagen lesen da ich faul war und es nie gelesen hab. Nur das Ende finde ich total *******^^
Tina zu »Aldous Huxley: Schöne neue Welt«28.02.2008
Ich muss über das Buch ein referat in Deutsch halten, und bin gerade dabei es zu lesen...Am Anfang fand ich es erst sehr langweilig und es machte gar keinen Spaß sich mit dem Buch zu beschäftigen... Aber nach einigen Seiten, wird es meiner Meinung nach total interessant und hat ein sehr gutes Thema...Man könnte es jedoch spannender schreiben...Insgesamt ist das Buch zu empfehlen!

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