Aldous Huxley

Aldous Leonard Huxley wurde am 26. Juli 1894 in Godalming, Surrey (England) geboren. Sein Vater war ebenfalls Schriftsteller, sein Bruder Julian wurde als Biologe Nobelpreisträger. Huxleys Mutter starb, als er 13 Jahre alt war. Drei Jahre später erkrankte er am Auge, wodurch sein Sehvermögen stark eingeschränkt wurde. Deswegen mußte er das Internat in Eton früher verlassen und wurde später vom Wehrdienst freigestellt.

Er schrieb seinen ersten Roman, der jedoch nicht veröffentlicht wurde, im Alter von 17 Jahren. Er studierte Literatur in Oxford und machte bereits mit Anfang 20 die Schriftstellerei zu seinem Beruf. Er arbeitete als Journalist und begann mit dem Schreiben von Gedichten und Kurzgeschichten. Seine ersten Romane sind brillante Gesellschaftssatiren. Er hielt sich längere Zeit in Frankreich und Italien auf und zog 1937 nach Kalifornien.

Inhalt seiner stilistisch glänzenden Essays, Gedichte, Kurzgeschichten und Romane ist die durch wissenschaftlichen Fortschritt entmenschlichte Gesellschaft. Berühmt wurde er durch den Roman „Brave New World“, neben Orwells „1984“ die bedeutendste Dystopie.

In den 40ern wandte er sich dann den großen Weisheitslehren der Welt und der Mystik zu. Seine in diesem Zusammenhang stehenden Experimente mit bewußtseinserweiternden Drogen verarbeitete er in Essays und schließlich seinem letzten Roman „Island“, einer positiven Utopie, die er „Brave New World“ entgegensetzt.

Aldous Huxley starb am 22. November 1963, dem Todestag von John F. Kennedy, in Los Angeles an Kehlkopfkrebs.

Phantastisches von Aldous Huxley:

  • andere Bücher
    • (1921) Eine Gesellschaft auf dem Lande
      Crome Yellow
    • (1923) Narrenreigen
      Antic Hay
    • (1925) Parallelen der Liebe
      Those Barren Leaves
    • (1928) Kontrapunkt des Lebens
      Point Counter Point
    • (1936) Geblendet in Gaza
      Eyeless in Gaza
    • (1944) Zeit muß enden
      Time Must Have a Stop
    • (1952) Die Teufel von Loudun
      The Devils of Loudun
    • (1955) Das Genie und die Göttin
      The Genius and the Goddess