Der letzte seiner Art von Andreas Eschbach

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2003, 350 Seiten.ISBN 3-404-15305-7.

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In Kürze:

In einem kleinen irischen Fischerdorf lebt ein Mann, der ein Geheimnis hütet. Nein, mehr als das, er ist das Geheimnis. Sie hatten ihm übermenschliche Kräfte versprochen. Stattdessen wurde er zum Invaliden. Er hatte gehofft, ein Held zu werden. Stattdessen muss er sich vor aller Welt verbergen. Denn Duane Fitzgerald ist das Ergebnis eines geheimen militärischen Experiments, eines Versuchs, der auf tragische Weise fehlgeschlagen ist. Für seinen Opfermut erhielt er die Freiheit, den Rest seines Lebens dort zu verbringen, wo er es sich wünschte. Im Gegenzug musste er sich verpflichten zu schweigen Doch es gibt da jemanden, der sein Geheimnis kennt – und er ist ihm bereits auf der Spur.

Ihre Meinung zu »Andreas Eschbach: Der letzte seiner Art«

Tony de Vil zu »Andreas Eschbach: Der letzte seiner Art«20.08.2016
Die Klassifizierung als Thriller ist in meinen Augen ein Fehlgriff. Es ist in guter alter Manier eine Art Sci-Fi. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Immer neue Genres zu erfinden, macht kein einziges Buch besser oder schlechter, als es geschrieben ist. Aber das nur einmal ganz nebenbei erwähnt. Eine Geschichte, die realistisch genug ist, um in Gegenwart oder Zukunft real sein zu können. Unterhaltsam, lesbar und lesenswert für den Interessierten solcher Werke.
Mir gefällt die Sichtachse, sprich der Blickwinkel des Protagonisten. Auch ist es bis auf das allgemein übliche leidige Problem mit Wörtern wie "selbst" und "selber" - manchmal weiß nicht einmal der Autor mehr, was richtig wäre und verwendet die beiden unmittelbar nacheinander - trotz Trivialliteratur ein sprachlich gelungenes Buch. Es trifft meine eigene Art von ironisch-sarkastisch-staubtrockenem Humor bestens.
Es klingt mittweilen etwas pessimistisch angehaucht. Mein Gefühl: Nicht nur durch Inhalt und Geschehen bedingt. Aber auch ich kann mich täuschen. Andere mögen das vielleicht anders sehen.
Fazit: Keine vertane Zeit des Lesens.
Beverly zu »Andreas Eschbach: Der letzte seiner Art«17.02.2012
Als ich sah, dass in der Leserbewerung "Der Letzte seiner Art" nur 83 von 100 möglichen Punkten bekam, habe ich sofort abgestimmt: mit 100 Punkten selbstverständlich.
Auch wenn man über den Schluss verschiedener Meinung sein kann, so hat der Roman doch alles, was ein Thriller haben muss: starke Momente, Ideen und Tiefgang, die zu einer spannenden Handlung zusammengefügt sind. Es fängt schon an, als der Protagonist des Morgens erwacht und ... naja, das muss man gelesen haben.
Flatlander zu »Andreas Eschbach: Der letzte seiner Art«20.10.2011
An diesem Buch hat mir besonders gefallen, daß es eben kein übermäßig spannender Thriller oder Actionroman ist, sondern eher eine interessante Geschichte über einen "normalen" Menschen, der sich mit den persönlichen Konsequenzen einer zukünfigen Technologie auseinandersetzen muß. Dieser Aspekt wird selten beleuchtet, zu oft wird Neues kritik- und problemlos einfach benutzt und alles klappt prima....
Henriette zu »Andreas Eschbach: Der letzte seiner Art«03.11.2008
Andreas Eschbach hat mit diesem Thriller es nicht geschafft mich hundertprozentig zu überzeugen. Eigentlich war ich schon nach „Eine Billion Dollar“ enttäuscht gewesen, da doch so viele Leser von Eschbach schwärmen. Leider kann mich der Schreibstil überhaupt nicht fesseln.
Das Thema dieses Buches hat sicherlich viele interessante Aspekte. Geheimnisvolle Experimente an Menschen im militärischen Bereich, die ich für sehr realistisch möglich halte. Leider fehlt mir hier im gesamten Buch die Spannung in der Erzählung. Es wäre bestimmt mehr möglich gewesen. Das Thema würde mehr hergeben.
Im ersten Kapitel habe ich mir überlegt, ob ich das Buch gleich zur Seite lege, weil ich überhaupt nicht verstanden habe, worum es eigentlich geht. Für mich war es zusammenhangloses Gefasel. Das hat sich dann aber in den nächsten Kapiteln geändert, sodass ich dann doch weiter gelesen habe.
Der Protagonist Duane Fitzgerald wurde im Laufe der Zeit ein sympathischer Hauptdarsteller. Ab und an hat mich gestört, dass die Gedankensprünge zu abrupt kamen. Das Abschweifen in die Vergangenheit fand ich für die Geschichte sehr hilfreich und passend.
Fazit für dieses Buch ist, dass sich meine Begeisterung in Grenzen hält.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
H.S. zu »Andreas Eschbach: Der letzte seiner Art«20.07.2008
Eschbach ist nicht nur ein bekannter und beliebter Vielschreiber, vor allem hat es der sympathische deutsche Autor auch geschafft, immer wieder in anderen Genres aufzutrumpfen. Diesmal erwartet den Leser ein Verschwörungs-Thriller. Am Anfang ist das ganze noch recht interessant und die Erzählung aus der “Ich-Perspektive” ist für viel Sarkasmus und Ironie gut, doch schnell stumpft die Story ab und wird größtenteils vorhersehbar. Dabei gelingt es Eschbach eigentlich gut die Motive seines Charakters zu schildern, doch letztlich ist der Protagonist nur eine gescheiterte Persönlichkeit, die sich in einem einsamen Fischerdorf exzessiv dem Selbstmitleid hingibt und das lies sich auf die Dauer nicht so doll. Recht schnell wird es langweilig und man hofft dass jetzt bald endlich etwas passiert. Viel kommt aber nicht mehr und letztlich ist man als Leser froh, dass Eschbach es bei einem eher kürzeren Roman belassen hat. Eindeutig nicht die Qualität die man von diesem Autor gewöhnt ist - eine Kurzgeschichte wäre für die Story vielleicht das Richtige gewesen, so ist’s nur ein sehr durchschnittlicher Roman geworden- schade !
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Rolf.P zu »Andreas Eschbach: Der letzte seiner Art«11.03.2008
Ein außergewöhnliches Buch von Andreas Eschbach. Eine Art von Krimi, der den Anspruch auf mehr erhebt.
Keine gewöhnliche Belletristik sondern schöne Worte verpackt in einer interessanten Story voller Menschlichkeit und der Suche nach Wärme. Ich fand das Buch recht spannend. Einen Cyborg in unsere Zeit zu versetzten ist eine spannende Idee, obwohl weder die Idee noch die Handlung wirklich neu sind, gelingt es Eschbach auf überzeugende und einprägsame Weise, den Leser an sich zu binden.
Die Gedankengänge sind nachvollziehbar und verständlich. Was alle seine Bücher gemeinsam haben, ist die fesselnde Grundidee. Hier macht Andreas Eschbach niemand etwas vor. Es gelingt ihm immer wieder allein durch die Themenwahl einen Film im Kopf des Lesers herzustellen.
Ich finde “Der letzte seiner Art" nicht ganz so fesselnd und unglaublich wie “Das Jesus-Video", kann es aber absolut empfehlen.
Frank zu »Andreas Eschbach: Der letzte seiner Art«28.09.2007
"der letzte seiner Art" ist eher ein persönliches Drama als eine Sci-Fi Geschichte.Als solches aber spannend,interessant + gut zu lesen.Auch der "Humor" kommt in einigen Passagen nicht zu kurz,man erinnere sich an das "Gute" daß man den Teilnehmern des Projektes angedeihen lassen wollte.Beim lesen beschlich mich das Gefühl,daß vieles des Geschilderten durchaus in einigen Ländern von Steuergeldern experimentell(?) gefördert + versucht wird.Hat mir sehr gut gefallen.90%.
Juniperus zu »Andreas Eschbach: Der letzte seiner Art«28.09.2007
Das Buch hat mir sehr gut gefallen (was ich von Eschbach mittlerweile aber auch erwarte). Beim Kauf hatte ich zwar eine etwas andere Erwartung an das Buch, finde die Entwicklung so aber wesentlich interessanter und besser. Wie oft (immer?) bei Eschbach regt es zum Nachdenken an und führt einen auf Gedankenpfade, die man bisher so nicht beschritten hatte.
Udo zu »Andreas Eschbach: Der letzte seiner Art«09.05.2007
Also, ich war etwas von dem Buch enttäuscht. Die Erzählung beginnt mit Spannung, doch etwa ab der Hälfte des Buches plätschert sie nur noch dahin und verliert sich in alltägliches Geplänkel - kurz: es wird langweilig und es fehlen die Überraschungen. Schade, ich hatte mir da mehr versprochen...
Marion zu »Andreas Eschbach: Der letzte seiner Art«09.05.2007
die geschichte um einen mann, der zum helden werden wollte und sich letztendlich eigentlich vor der welt verstecken muss, hat mir sehr gut gefallen. herr eschbachs stil ist klar, verständlich und ohne sinnlose verschnörkelungen und langweiliges zierwerk.

fazit: hat mir sehr gut gefallen, weshalb sicher noch das eine oder andere buch von herrn eschbach in meinem regal landen wird.
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