2001: Odyssee im Weltraum von Arthur C. Clarke

Buchvorstellung

2001: Odyssee im Weltraum von Arthur C. Clarke

Originalausgabe erschienen 1968unter dem Titel „2001: A Space Odyssey“,deutsche Ausgabe erstmals 1969, 265 Seiten.ISBN 3-453-19438-1.Übersetzung ins Deutsche von Egon Eis.

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In Kürze:

Irdische Raumfahrer entdecken im Zuge ihrer Forschungstätigkeit im Krater Tycho auf Luna ein uraltes Artefakt – einen schwarzen Monolith, der eine geheimnisvolle Strahlung aussendet, die mit ebenso geheimnisvollen Energien vom Planeten Jupiter in Verbindung zu stehen scheint. Eine Expedition wird vorbereitet, um dieses Mysterium zu ergründen. Ein riesiges Raumschiff startet in Richtung Jupiter, an Bord fünf Wissenschaftler – und HAL 9000, der neue Supercomputer, der alle Funktionen des Schiffes selbständig steuern kann. Doch während des langen Fluges entwickelt sich ein Konflikt zwischen HAL und der Besatzung. Es kommt zum offenen Kampf zwischen Mensch und Maschine – und für den einzigen überlebenden beginnt die phantastiche Reise in die Unendlichkeit …

Ihre Meinung zu »Arthur C. Clarke: 2001: Odyssee im Weltraum«

Stefan Wehmeier zu »Arthur C. Clarke: 2001: Odyssee im Weltraum«22.07.2010
Kunstwerke, egal ob Filme, Romane, Gedichte oder Lieder, die eine tiefere Bedeutung haben, sind niemals gegenständlich zu verstehen, sondern immer nur funktional.

In "2001" geht es um die Entwicklung des Urmenschen zum Kulturmenschen durch die Erfindung der Religion (künstliche Programmierung des kollektiv Unbewussten) und die den Allermeisten noch bevorstehende Weiterentwicklung zum vollständig bewussten Menschen (Nietzsches "Übermensch") durch die letztendliche Überwindung der Religion (Auferstehung).

Was Kubrick mit seinen psychedelischen Bildern nur andeuten konnte, wobei es ihm wenigstens gelang, die Großartigkeit des Erkenntnisprozesses zu vermitteln, kann heute jeder selbst erleben, der dazu bereit ist.

Im Vorwort schrieb Arthur C. Clarke: "Man bedenke, es handelt sich nur um einen Roman. Die Wahrheit wird - wie stets - weit erstaunlicher sein."

Nach 9-jähriger Verspätung - Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert:

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Harry Schneider zu »Arthur C. Clarke: 2001: Odyssee im Weltraum«14.12.2009
Ich kann die Einschätzung von R.Tomczak auch nicht nachvollziehen. Der Film kann selbst erfahrenen SF-Lesern nicht das Verständnis des Film ermöglichen, das ist mit Bildern in der kurzen Zeitspanne wohl schlicht unmöglich. Der Film von Clarke ist aber von vielen Lesern nichtmal im Ansatz verstanden worden, was angesichts des unglaublichen Ausblicks über die Entwicklung der Menschheit kaum verwunderlich ist. Für mich immer noch der beste Film, bzw das genialste Thema im Bereich SF! Steht bei mir direkt neben Bladerunner.
Tetsuo zu »Arthur C. Clarke: 2001: Odyssee im Weltraum«06.01.2009
Da muss ich vehement widersprechen.
Das Buch ist zeitlich nach dem Film entstanden, aber es ist keines der heute bekannten Bücher zum Film. Clarke schrieb eine Kurzgeschichte, die Kubrick zu seinem Film anregte Clarke, so angetan von Kubricks Weiterentwicklung arbeitete zusammen mit ihm ein Buchplot heraus. Letztlich geschrieben hat es Clarke, aber er stand immer wieder in Korrespondenz mit Kubrick.

Das Buch wälzt nichts geschwätzig aus. Das tut mir nahezu physisch weh so eine Kritik zu lesen. Was macht denn der Film dann dagegen? Der Film, genau wie das Buch, hat einen sehr bedächtigen Rhythmus. Im Film sind es langsame Bilder und lange Einstellungen...im Buch ist es dass was mein Vorredner Geschwätz nennt.

Das Buch erklärt so Einiges, was Kubrick zwar mit Bildern gesagt hat, aber nicht jeder komplett verstehen kann. Auch im Buch bleibt Platz für Interpretation, aber ich selbst muss sagen, dass mich die ganze Tragweite erst so richtig umgehauen hat, als ich das Buch beendet hatte.

Wenn Rüdiger das alles auch schon beim Schauen des Films verstanden hat, was im Buch gesagt wird, kann ich nur sagen: Respekt, aber dadurch wird das Buch noch lange nicht zu einem Werk, dass "Das Geheimnisvolle des Films von Kubrick wird hier von Clarke geschwätzig ausgewalzt."
Rüdiger Tomczak zu »Arthur C. Clarke: 2001: Odyssee im Weltraum«16.06.2008
Das Buch ist eines der wenigen Beispiele im Science Fiction, wo die Literatur dem Film hinterherhinkt. Das Geheimnisvolle des Films von Kubrick wird hier von Clarke geschwätzig ausgewalzt. Im Übrigen ist es ein "Buch zum Film", der wiederum auf einer Kurzgeschichte von Clarke basiert. Nichts gegen Arthur C. Clarke, aber bei diesem "Roman zum Film", hätte er es lieber bei Kubricks Meisterwerk belassen sollen.
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