Elantris von Brandon Sanderson

Buchvorstellungund Rezension

Elantris von Brandon Sanderson

Originalausgabe erschienen 2005unter dem Titel „Elantris“,deutsche Ausgabe erstmals 2007, 750 Seiten.ISBN nicht vorhanden.Übersetzung ins Deutsche von Ute Brammertz.

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In Kürze:

Außergewöhnlich, bizarr und faszinierend, dazu wunderschön geschrieben – sofort nach Erscheinen des Debüt-Romans des jungen Amerikaners Brandon Sanderson überschlugen sich Presse, Buchhandel und Leser gleichermaßen mit Lob. Betreten Sie Elantris, eine Stadt voll alter Magie, verfallen, ein Zwischenreich. Beherrscht von einem geheimnisvollen Gott. Bewohnt von Menschen, die dazu verdammt sind, in den Trümmern dieser Stadt ewig zu leben. Bis sich das Schicksal von Elantris erfüllt. Und der Tag naht …

Das meint Phantastik-Couch.de: „Top-Fantasyspektakel mit wirklich neuer Idee!“91

Fantasy-Rezension von Verena Wolf

Elantris klingt ein wenig wie „Atlantis“ und ähnlich unirdisch ist die Pracht dieser Stadt. Sie besteht aus hellstrahlenden Türmen und Häusern, die Bewohner sind gütige, gottgleiche Wesen, die mit Magie Dinge erschaffen und Menschen heilen können. Wie ein Segen kann die „Shaod“ – die magische Verwandlung – einen jeden Menschen des Landes ereilen und ihn zu einem Elantrier machen, mit silberner Haut und unvorstellbaren Zauberkräften, der dann in dieses schillernde Zentrums der Magie und Wissens zieht: Elantris.
Allerdings ist das zu Beginn des Buches schon seit zehn Jahren Vergangenheit. Die Magie verschwand jäh, die Steine zerbrachen, die „Stadt der Götter“ wurde zu einer düsteren Gruft voller Wahnsinniger und die Aonen, magische in die Luft gezeichnete Muster, funktionieren nicht länger. Wenn jetzt jemanden die Shaod trifft, wird er zu einem lebenden Leichnam, gezeichnet von schwarzen Flecken. Jeder dieser Aussätzigen wird offiziell für tot erklärt und nach Elantris verbannt, muss bis in alle Ewigkeit in den Mauern der verfluchten Stadt leben, die ein Gefängnis des Grauens geworden ist.

Genau dieses Schicksal ereilt Prinz Raoden, ein junger, intelligenter Prinz aus Kae. Nur Tage vor seiner Hochzeit mit seiner Verlobten Sarene, die er nur aus Briefen kennt, ereilt ihn die Krankheit und er wird in die Mauern von Elantris geworfen. Hier herrscht Anarchie, erbarmungslose Banden haben die Stadt unter sich aufgeteilt. Aber Raoden übersteht die ersten Tage. Mühevoll gewinnt er das Vertrauen einiger Schicksalsgefährten und findet ein neues Ziel: Er will der Ursache des Leidens auf den Grund gehen. Was steckt hinter dem Fluch von Elantris?

Die zweite Hauptfigur ist Sarene. Voller Neugier auf ihren Verlobten, dem sie früh aus politischen Gründen versprochen wurde, reist sie über das Meer in ihre neue Heimatstadt und muss erfahren, dass ihr Verlobter in der Zwischenzeit verstorben ist. Aber zurück kann sie nicht, denn sonst würde der Bund der zwei Länder zerbrechen. Sie ist jetzt offiziell Witwe, muss Trauer tragen und sich in der Fremde einen Platz erkämpfen. Prompt bringt sie das Hofleben durcheinander, lehnt sich gegen den König auf und integriert gegen den Hohepriester Harthen aus Fjordell, der eigene Pläne hat. Dann beginnt auch Sarene sich für Elantris zu interessieren …

Die Suche nach der verlorenen Magie

Elantris ist Brandon Sandersons Debüt-Roman und Sanderson beweist darin mit Bravour, dass er erzählen kann. Seine Charaktere sind voller Leben und reißen einen mit, sei es der sympathische, wissbegierige Prinz, die feministische, ein wenig zu kluge Sarene (wenigstens für den konservativen Geschmack ihres Schwiegervaters), die Adligen des Hofes oder der zerrissene, von seiner Religion besessene Priester. Klar, es gibt kitschigen Schwertunterricht und Wortgefechte beim höfischen Abendessen, erstaunliche Zufälle, Edelmut zur rechten Zeit, dramatische Liebesverflechtungen, geheime Piraten, Verrat, Mord, Giftmischer und Totschlag. Und? Genau das will man doch bei Fantasy.

Sanderson kommt ganz ohne abgeschmacktes Wiederaufwärmen aus, bemüht weder Elfen, Trolle noch Orks, hier gibt es weder Vampire, Werwölfe, noch einen einsamen Helden, der allein sein Reich retten muss und dafür einen Ring, Gral oder sonst was irgendwo hin schleppen muss. Statt dessen schafft er ein völlig eigenständiges magisches Königreich, das ein schrecklicher Schicksalsschlag ereilt hat, flirrend und fesselnd. Die Art der Magie und die Gesetze dahinter ergeben Sinn und die Suche nach dem Geheimnis, wie man die Magie wieder erlangen kann, lässt einen über die Seiten fliegen, genauso wie die äußerst amüsanten Dialoge und aufwühlenden Ereignisse. Auch ist es schön, einmal einen Fantasy-Roman zu lesen, der sich nicht als Auftakt zu einer endlosen Buchserie entpuppt. Geht doch. Es lebe Elantris!

Ihre Meinung zu »Brandon Sanderson: Elantris«

Andreas Ypsen zu »Brandon Sanderson: Elantris«05.12.2014
Elantris ist der Debüt-Roman des amerikanischen Fantasy Autors Brandon Sanderson. Ich las ihn in mentaler Vorbereitung auf die letzten Bände des „Rad der Zeit“-Zyklus. Der junge Autor erhielt nach dem Tod Jordans die Manuskripte und Notizen des epischen Wunderwerks, den unmöglichen Auftrag zum Vollzug und das Vertrauen der Witwe. Zum einen wollte ich mich von der Qualität des Handwerkers überzeugen und mich zum anderen auf eine eventuelle stilistische Umorientierung des WoT Stoffes vorbereiten. Meine Ängste um den Verlust der Komplexität wurden eher geschürt. Elantris beginnt provinziell und endet naiv. Auf 950 Seiten kreirt Sanderson gequält etwas Unlogisches. Auf den letzten 50 dreht er einfach auf laut und macht kurzen Prozess mit der mühsam entwickelten Marktwirtschafts- und Religionsadministration. Er negiert seinen eigenen 950seitigen abstrusen Weltentwurf und widerlegt sich selbst! Die Gewalt ist doch der Souverän. Es gibt Hoffnung für Tarmon Gai’don.

Wie so oft bei amerikanischen Autoren hatte ich extreme Schwierigkeiten mit dem rasenden Zeitempfinden und der Enge der Welt. In der Handlungshektik gibt es tatsächlich Parallelen zu Robert Jordan. Die Kugel hingegen erscheint faustgroß, wie bei Modesitt. Sanderson stopft psychologische und soziale Umwälzungen in seinen Charakteren und seinem Gesellschaftsentwurf in eine 2 monatige überdehnte Betrachtungsphase. Geschichte ist bereits das, was vor 10 Jahren geschah. Niemand blickt zurück. Niemand fragt. Sandersons Gesellschaft hat quasi keine sinnstiftende Geschichte und keine aktuelle Reflektionsfläche für das eigene Handeln. Alle Entwicklungen sind willkürlich, unmotiviert und von einer unreflektierten Selbstbezogenheit geprägt. Es fällt mir schwer dies als beabsichtigt wahrzunehmen. Gerade weil der Sturz der Götter und der Zusammenbruch der lokalen Ordnung Philosophen und Randalierer zu Hauf erzeugen müsste. Das einschneidende Erlebnis wird einfach nicht aufgearbeitet. Es ist zwar alles bunt bemalt und fleißig umbenannt, aber es bleibt das Bild einer amerikanischen Kleinstadt mit zwanzig Läden, drei Kirchen und einer überschaubaren drei Man Verwaltung, nebst unqualifizierter Exekutive und angeschlossenem Staatsgefängnis. Selbst die freie Marktwirtschaft, Ansatzpunkt der fehlkonstruierten Administration, bleibt unbeleuchtet. Mein Wunsch nach ungedeuteter aber vorhandener Komplexität hinter den Ereignissen und Anschauungen blieb unbefriedigt. Keine Weisheiten warteten auf Enthüllung. Ich kann und möchte jetzt keine Liste der inhaltlichen Defizite beginnen. Ein paar stilistische Ideen erscheinen mir erwähnenswert. Die zwanghafte permanente Dreiteilung der Handlung in die drei Charaktere war mir persönlich zwar zu eng und zwanghaft, ist aber im Prinzip keine schlechte Studie zu zukünftigen „echten“ Charakterentwürfen und sowieso prinzipiell eine super Idee. Die Charaktere selbst sind im Kern inkonsistent und erscheinen nicht als die logische Konsequenz einer Entwicklung. Alle drei sind selbstbezogene Gutmenschen. Bemüht, überzeugt, scheinsozial und realitätsentrückt. Jeder bleibt auf seine eigene Weise naiv. Das Triptychon Krieger/Jungfrau/Mönch Magier/Prinzessin/Uklemuk Alpha/Alpha/Alpha entbehrt dennoch nicht einer gewissen Faszination. Was aber vielleicht auch an meiner Vorliebe für die drei liegen könnte. Der Plot um den verdammten Prinzen rief immer wieder Deja Vu Erlebnisse wach und erinnerte mich an den Beginn eines guten Rollenspiels. Am Beginn hat man Nichts, man ist Niemand und in der Umgebung gibt es nichts zu holen. Eine Mords Gaudi. Die Prinzessin erschien mir zu stereotyp. Schlaues Mädchen stellt sich dumm. Die Umgebung ist neu und man muss sich zurecht finden, während man schnell den allzu offensichtlichen Widerspruch seiner Umgebung erkennt. Alle anderen Menschen handeln monokausal und ohne echte soziale Komplexität. Gähn. Der Priester ist gelungen. Ich hätte mir die Perspektive eines echten Bösewichtes erhofft, aber es ist auf seine eigene Weise erhellend und für das jüngere Publikum vielleicht hilfreich zu erkennen, dass es keine schlechten Menschen gibt. Nur Perspektiven auf der Grundlage von Erfahrung.

Die letzten 50 Seiten machen Mut. Dort erkennt Sanderson offenbar sein Talent und seine Schwäche und hält sich nicht mehr mit gequälter Pseudosoziologie auf. Der Versuch war ohnehin vermurkst. Er wechselt eher in den Moorecock und Wolvertone Stil und drückt brachial eine Enthüllung und dramatische Wendung nebst abstruser Actionsequenz hinter die Andere. Dort kommt richtig Freude auf. Unter Anderem auch, weil er sich von den eigenen Zwängen befreit und in den „Who cares?“ Modus wechselt. Seine eigenen mühsam konstruierten Widersprüche werden mit der Brechstange aufgelöst. Gott lenkt doch alles! Rao! Wir haben es geblockt. Guter Christ!

Der Roman ist also nicht der vielbesungene große Wurf auf dem Gebiet der Single Volumes. Es gab verlagseigene? Rezensoren, die dies tatsächlich wieder einmal behaupteten. Aber er ist ein Erstling mit Entwicklungspotential. Der Autor ist eher guter Handwerker als Philosoph. Der Schrank steht. Die Türen passen. Die Ornamentik ist Geschmackssache. Ein gutes Gesellenstück. Dort ist nichts, was es nicht bereits gab. Es sei mir ein Spoiler erlaubt. Die abschließende Möglichkeit des schnellen magischen Reisens mit einer lapidaren Richtungsangabe einer intelligenten Leuchtekugel, einer lapidaren Schrittzählung eines spontangeheilten Autisten und eines lapidaren Maßbandes ist so lapidar gaga, dass man am Verstand des Schöpfers zweifeln MUSS. Hier verschmelzen der Schöpfer der Welt und der Schöpfer der Geschichte zu einer Person. Es muss klappen, weil es klappen muss. Wer ist der Creator? Du bist der Creator! Ja, Junge, Scheiß drauf! Das ist Fantasy! Freefight! Moonlight! Jetzt hast du es!

Ach ja! Der Fluss passt! Es liest sich!
HWeber zu »Brandon Sanderson: Elantris«24.03.2014
Ich bin schon so viele Jahre "erwachsen", dass ich von vielen Fantasy-LeserInnen mindestens der Vater, wahrscheinlich sogar der Opa sein könnte. Ich lese Fantasy-Geschichten immer noch gern, und ich habe auch immer noch Freude an Kinderbüchern … allerdings bevorzuge ich es, wenn Kinderbücher auch als Kinderbücher gekennzeichnet werden … und nicht in der Aufmachung einer Fantasy-Revolution angepriesen werden. Die fantastischen Erfindungen des Buchen besitzen großes Potential und sind wirklich interessant. Die Figuren jedoch sind eher Holzschnitte und schon ab Seite 20 ausrechenbar. Sehr schade: Dialoge, die irgendwie "jugendlich und locker" sein sollen, sind einfach albern und manchmal sogar unpassend. Aufgrund der falschen geweckten Erwartungen werde ich so schnell nicht wieder ein Buch von B. S. kaufen. Mio mein Mio ist tausendmal besser!
Patzi zu »Brandon Sanderson: Elantris«07.09.2010
Ich hatte Elantris von Brandon Sanderson schon länger auf meiner Wunschliste stehen, da alle seinen Debütroman in den höchsten Tönen lobten. Nachdem ich die ersten Seiten gelesen habe, war ich auch fasziniert von der düsteren Stadt Elantris, die Sanderson geschaffen hat.
Doch irgendwie habe ich plötzlich den Zugang verloren. Die Intrigen und Politik rund um Harthen, Sarene und König Iadon sind einfach nicht meins. Ich ertappte mich dabei, dass ich nach einigen Seiten nicht mehr wußte was ich gelesen habe. Das ist dann für mich immer der Zeitpunkt ein Buch zu Seite zu legen.

Vielleicht bin ich aber auch eher ein Freund der klassischen Fantasy Quest. Als DSA Spieler kann ich auch mit Hofhaltungen und Stadtabenteuern nichts anfangen. :-)
Vielleicht war es für mich auch nur der falsche Zeitpunkt diesen Roman zu lesen. Ich habe Ihn jetzt erstmal in mein Regal gepackt und werde ihn zu gegebener Zeit nochmal hervorholen.

Allen Lesern die die etwas robustere Fantasy mögen, sollten es sich überlegen, ob sie zu Elantris greifen.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Sinitrena zu »Brandon Sanderson: Elantris«11.05.2008
Elantris ist eines der besten Bücher, das ich in letzter Zeit gelesen habe. Es wird die Geschichte von drei Personen erzählt, die sich zu diesem Zeitpunkt alle in der Stadt Kae (bzw Elantris) aufhalten. Raoden wurde durch einen "Fluch" zu einem Elantrier, einem Bewohner der geheimnisvollen Stadt Elantris, die früher gottähnliche Wesen beherbergte. Zur Zeit der Geschichte sind diese jedoch entstellte Personen, die auch die sagenumwobene Magie nicht mehr beherschen. Raoden, der Sohn des Königs, versucht in dieser "verfluchten" Stadt zu überleben und eine Gesellschaft aufzubauen.
Sarene, seine Frau, die ihn jedoch nie kennengelernt hat, versucht währenddessen das Land vor Intrigen zu schützen ohne dabei selbst das Opfer von Intrigen zu werden.
Der dritte Haupcharakter ist Hrathen, dessen Aufgabe es ist das Land zu seinem Glauben zu bekehren und der dazu verschiedene Intriegen spinnt.
Schon allein die Frage wie aus dem wundervollen Elantris in nur 10 Jahren eine vollkommen verfallene Stadt werden konnte, in der die Magie, die dort früher so stark war, nicht mehr wirkt, sorgt für Spannung und lässt den Wunsch aufkommen schnell weiterzulesen. Allerdings ist dieses Gehimnis nicht die Hauphandlung. Der größte Fokus liegt auf den Intriegen und dem intelektuellen Wechselspiel zwischen Hrathen und Sarene. Diese Intriegen können ab und an durchaus kompliziert werden und erfordern es beim lesen mitzudenken - was kein Problem ist, da die Geschichte den Leser die ganze Zeit in ihren Bann zieht.
Nur ab und an kommen Längen auf, was bei fast 900 Seiten nicht verwunderlich ist und eigentlich auch vernachlässigbar.
Bei der großen Anzahl der Figuren kann man allerdings doch manchmal den Überblick verlieren.
Was "Elantris" so beindruckend macht, ist die Art wie die Handlungsstränge ineinander verflochten sind und wie sich gutgemeintes Handeln einerseits auf eine (theoretisch) verbündete Gruppe negativ auswirken kann. Das fasziniert und die Lösungen, die für solche Situationen gefunden (oder auch nicht gefunden) werden, sind spannend und gut erzählt.
Wer Fantasy mag, der wird auch Elantris mögen, trotz vorhandener, wenn auch sehr geringer Schwächen.
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Christin77 zu »Brandon Sanderson: Elantris«29.04.2008
„Elantris“ von Brandon Sanderson stand anfangs eigentlich nicht auf meinem Merkzettel. Durch die Leserunde der Phantastik-Couch stieß ich auf den Roman.
Das interessante an Elantris ist, dass verschiedene Charaktere dargestellt werden. Einmal haben wir den Prinzen Raoden, der durchweg die Hauptperson sein wird. Dann haben wir die mutige und schöne Prinzessin Sarene und den Bösewicht Hrathen. Wie diese 3 Charaktere ineinander verschmelzen, sollte jeder selbst herausfinden. Die 3 gleichzeitig erzählten Handlungsstränge lassen keine Langeweile aufkommen und erst am Ende löst sich alles auf.
Elantris ist eine Stadt, die einstmals in einem herrlichen Licht erstrahlte. Die Bewohner der Stadt waren in dem Land als Götter bekannt. Durch einen schlimmen Fluch jedoch verändert sich der Glanz der wundervollen Stadt. Dort zu leben wird zu einem Fluch, aus dem es kein Entkommen gibt. Wer nun von den Shaod ereilt wird (verdammt in der Stadt zu leben) ist verflucht und muss sein Leben lang in den Trümmern der einstmals wundervollen Stadt sein Dasein fristen.

Elantris lässt sich sehr schnell lesen. Während des Lesens fühlt man sich in diese Zeit versetzt, eine fantasievolle Geschichte. Ein einmaliges Erstlingswerk von Brandon Sanderson.

Eine absolute Empfehlung wert! 100 Grad
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Lykantrophos zu »Brandon Sanderson: Elantris«13.02.2008
Wow !!! 888 Seiten pure Lesefreude.

In letzter Zeit scheine ich ein glückliches Händchen beim Bücherkauf zu haben. Nach großartigen Autoren wie Alan Campbell, Scott Lynch und John Meaney, kommt nun auch noch der hoch begabte Brandon Sanderson, mit seinem Erstling, hinzu.

Bei "Elantris" stimmt einfach alles. Ein edelmütiger und zugleich tragischer Held, eine bildhübsche, kluge und kämpferische Prinzessin
(welche die weiblichen Leser stark ansprechen wird ), Schurken übelster Sorte, ein zweifelnder Bösewicht und weitere sehr interessante Charaktere.

Der Roman ist in 3 Teile gegliedert

Die Welt, die Sanderson schuf, sucht Ihresgleichen. Die Stadt Elantris, deren Glanz verlosch, mutet an wie ein Höllenloch, würde nicht über allem der Funke der Hoffnung auf bessere Zeiten schweben.

Ob der Held diese Zeiten erlebt müsst ihr selbst herausfinden. Der Schreibstil und auch die deutsche Übersetzung lassen keine Langeweile aufkommen. Man(n)- und Frau auch- dürstet nach mehr.

Im 2. Teil des Buches wird das Tempo deutlich gesteigert und
spätestens beim 3. Teil des Buches gibt es kein Halten mehr.

Sanderson gibt dermaßen Gas, daß man keine Anrufe- und erst recht keinen Besuch haben möchte. Phantastisch- im wahrsten Sinne des Wortes.

Im Anhang befinden sich einige der "Aonen" (Schriftzeichen), um die es in der Geschichte geht, graphisch dargestellt. Über jedem Kapitel befindet sich ein solches "Aon". Wenn man im Anhang nachschlägt bekommen die Kapitel eine "Überschrift".

Unbedingt Empfehlenswert. Bei der Skala von 100 Grad, würde ich sagen: Übergekocht !!!!
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Leseratte zu »Brandon Sanderson: Elantris«28.10.2007
Bin gerade damit durch. Ein Klasse Roman der alles hat. Böse Buben, hübsche Mädels,ein"hässlicher" Held (graue Haut mit schwarzen Flecken), Magie die nicht mehr funktioniert und jede menge Einfallsreichtum und Fantasie.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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