Die Bestien von Brett McBean

Buchvorstellung

Die Bestien von Brett McBean

Originalausgabe erschienen 2011unter dem Titel „Torment“,deutsche Ausgabe erstmals 2011, 352 Seiten.ISBN 3865521320.Übersetzung ins Deutsche von Doris Hummel.

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In Kürze:

Jim Clayton will nie wieder in den Knast, wo er achtzehn Jahre lang schmorte. Nie wieder darf er die Beherrschung verlieren. Doch dann landet er in einer winzigen Stadt und sieht, wie ein Mann ein junges Mädchen mit einem Gürtel blutig schlägt. Als er eingreift, schießt man ihn einfach nieder …Am nächsten Morgen führt man ihn einer Gruppe von Jägern vor. »Er dachte, er könnte in unsere kleine Stadt platzen und einen Polizei-Chief verprügeln, ohne dafür bestraft zu werden.« Ein tiefes Kichern schwappte durch die Gruppe. »Nun, hier regeln wir die Dinge ein wenig anders, Jim. Hier lassen wir Gott über dein Schicksal entscheiden. Kein Gericht, keine Anwälte, nichts, als die wunderschönen Blue Ridge Mountains und einige unserer besten Jäger, die Jagd auf dich machen. Es ist ziemlich einfach. Wir geben dir zehn Minuten Vorsprung.« Falls Sie glauben, damit die komplette Handlung dieses Romans zu kennen – ja, dann kennen sie Brett McBean nicht. Er schafft brutale Seelenlabyrinthe. Nach dem Bestseller DIE MUTTER legt McBean seinen neuen Thriller vor, eine faszinierende Mischung aus RAMBO und GEISTERSTUNDE.

Ihre Meinung zu »Brett McBean: Die Bestien«

Buboter zu »Brett McBean: Die Bestien«24.01.2012
Ich zitier mal kurz aus der obenstehenden Inhaltsangabe: Falls Sie glauben, damit die komplette Handlung dieses Romans zu kennen- ja dann kennen Sie Brett McBean nicht.

Doch, damit kennt man zumindest den Großteil der Handlung. Darum geh ich auf die auch gar nicht weiter ein.

Leider hat mich der zweite Roman von Brett McBean bei weitem nicht so überzeugt, wie DIE MUTTER. Die Geschichte ist ziemlich platt, zwar sehr grausam, aber eben sehr platt. Das Schicksal der Charaktere berührt einen kaum. Irgendwie wirkt das alles wie "einfach so niedergeschrieben" und relativ lieblos.

Aber es gibt wesentlich schlechtere Romane. Man kann das Buch durchaus lesen, muss es aber defintiv nicht.

Ich bin auf den nächsten Roman gespannt. Da mir einer gut und einer weniger gut gefallen hat, wird sich da zeigen, in welche Richtung McBean generell tendiert. Gereicht hats zu gerade noch so 65 °
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Alexi1000 zu »Brett McBean: Die Bestien«24.01.2012
..so lange hat es gebraucht, bis Brett McBean hier auf der Couch eingepflegt wurde, dementsprechend liegt es schon etwas zurück, seit ich das Buch gelesen habe...ich versuche aber nochmal einen fairen Rückblick.

McBean eilt ja der etwas zweifelhafte Ruf voraus, ein "Lehrling" von Richard Laymon zu sein...nach der Lektüre seines als erstes in Deutschland veröffentlichten Roman "DIE MUTTER" war ich da etwas erbost, die Charakterisierungen waren eigentlich viel zu gut, und er hat es damals sogar geschafft, in einer Szene tiefstes Mitleid für einige der Protagonisten aufkommen zu lassen...das war/ist eine ganz andere "Liga" als Laymon...

dann erschienen "DIE BESTIEN"...und leider ruderte McBean damit tatsächlich in Laymon' sche Gewässer:

relativ flache und blasse Charaktere, wird hier eine Geschichte aufgetischt, die im Verlauf der Handlung zu fast unvorstellbaren Grausamkeiten führt...dabei übertrifft er in seiner Plakativität sogar noch seinen "Meister" um Längen...

das einweben einer "übernatürlichen" Komponente, fand ich teilweise eher störend...zumal Sie sowas von dämlich (sorry) rüberkommt, das es fast sogar als störend empfunden werden kann...

nach dem wirklich großartigen Roman "DIE MUTTER" ein "fast" Totalbsturz, der mir leider nicht mehr als 70° (mit zwei zugedrückten Augen!) entlocken konnte...

ich hoffe McBean nimmt beim nächsten mal wieder Fahrt in die richtige Richtung auf!!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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