Fahrt ohne Ende von Brian W. Aldiss

Buchvorstellung

Fahrt ohne Ende von Brian W. Aldiss

Originalausgabe erschienen 1956unter dem Titel „Star Ship“,deutsche Ausgabe erstmals 1956, 143 Seiten.ISBN nicht vorhanden.Übersetzung ins Deutsche von .

»Fahrt ohne Ende« kaufen oder zum Merkzettel hinzufügen

bestellen bei amazon

in mein Bücherregal

In Kürze:

Seit jeher kennt man Roys Welt, in der er als Jäger tätig ist, unter dem Namen das [Raum]schiff. Nur haben die Einwohner dieser Welt keine wirkliche Vorstellung davon, was ein Stern ist oder Sonnen geschweige denn der Weltraum. Für sie ist das Schiff einfach ihr Lebensraum, ihre Welt. [Alle Schleusen sind zu, so dass kein Blick in den Weltraum möglich ist. Deshalb auch der russische Titel „Verschlossene Welt“.] Als Jäger genießt Roy einigermaßen hohes Ansehen, weil Fleisch Mangelware ist. Zudem hat er ein Weib, was nicht jeder der Sippenanhänger behaupten kann. Denn auch Frauen sind „Mangelware“, befinden sich also in Roy`s Sippe in der Unterzahl. Nach einem heftigen Streit und ebenso leidenschaftlicher Versöhnung bedrängt Roy´s Frau ihn dazu, sie mit auf die Jagd zu nehmen. Widerwillig gibt er ihr sein Einverständnis und beide ziehen los. In dem von schlingernden Pflanzen bewachsenen Dschungel wird Roy jedoch von einer Schar anderer Jäger um seine Frau gebracht – sie wird „gekidnappt“ und taucht im Buch nicht weiter auf. Jedenfalls verlangt ein solcher Fauxpas eine entsprechende Strafe: Roy soll im Laufe einer Woche jeden Tag ausgepeitscht werden. …und da kommt ihm die vage ausgesprochene Idee des Sippenpriesters zupass, die Sippe zu verlassen und sich auf die Suche nach dem Kapitän des Schiffes zu begeben. Die Gruppe nimmt also Reißaus …und sie wird Rätsel und Geheimnisse aufdecken, die ihr Vorstellungsvermögen bei weitem übersteigen!

Ihre Meinung zu »Brian W. Aldiss: Fahrt ohne Ende«

dbanick zu »Brian W. Aldiss: Fahrt ohne Ende«16.05.2009
--- Story ---
Seit jeher kennt man Roy's Welt, in der er als Jäger tätig ist, unter dem Namen das [Raum]schiff. Nur haben die Einwohner dieser Welt keine wirkliche Vorstellung davon, was ein Stern ist oder Sonnen geschweige denn der Weltraum. Für sie ist das Schiff einfach ihr Lebensraum, ihre Welt. [Alle Schleusen sind zu, so dass kein Blick in den Weltraum möglich ist. Deshalb auch der russische Titel "Verschlossene Welt".]
Als Jäger genießt Roy einigermaßen hohes Ansehen, weil Fleisch Mangelware ist. Zudem hat er ein Weib, was nicht jeder der Sippenanhänger behaupten kann. Denn auch Frauen sind "Mangelware", befinden sich also in Roy's Sippe in der Unterzahl.
Nach einem heftigen Streit und ebenso leidenschaftlicher Versöhnung bedrängt Roy's Frau ihn dazu, sie mit auf die Jagd zu nehmen. Widerwillig gibt er ihr sein Einverständnis und beide ziehen los. In dem von schlingernden Pflanzen bewachsenen Dschungel wird Roy jedoch von einer Schar anderer Jäger um seine Frau gebracht - sie wird "gekidnappt" und taucht im Buch nicht weiter auf.
Jedenfalls verlangt ein solcher Fauxpas eine entsprechende Strafe: Roy soll im Laufe einer Woche jeden Tag ausgepeitscht werden.
... und da kommt ihm die vage ausgesprochene Idee des Sippenpriesters zupass, die Sippe zu verlassen und sich auf die Suche nach dem Kapitän des Schiffes zu begeben.
Die Gruppe nimmt also Reißaus ... und sie wird Rätsel und Geheimnisse aufdecken, die ihr Vorstellungsvermögen bei weitem übersteigen!

Zusätzliche Spannung erzeugt die völkische Zusammensetzung des Raumschiffes. Wer also sind die so genannten Riesen, Fremden und die "Näslinge" [wortwörtlich aus dem Russischen]? Und wie intelligent sind einige andere Kreaturen?

--- Meine Meinung ---

Was mich schon vorab gut einstimmte, war die IDEE - und sie wurde von Aldiss hervorragend umgesetzt. Allerdings war ich am Anfang nicht voll und ganz begeistert. Die Koryphäen verhalten sich wie echte Wilde. Ihre Sprache ist nicht ganz frei von Flüchen und einigen harten Ausdrücken. Zudem scheinen alle Sippenmenschen extrem jähzornig zu sein! (Diese Tatsache wird später beleuchtet und erläutert.)
Richtig spannend wird es ab der Stelle, wo Roy und einer seiner Weggenossen einigen "Riesen" begegnen.

Und das absolute Schmankerl: Die Ursprünge dieser menschlichen Subkultur werden später im Roman aufgedeckt, obschon diese Erklärung nicht zwingend notwendig gewesen wäre, um die Gesamtsituation zu verstehen.

Und erst das Ende ...

Leute, ihr müsst dieses Buch einfach lesen! Auch diejenigen, die mit SF nicht viel anfangen können, werden diese spannende Abenteuergeschichte genießen können.
Ihr Kommentar zu Fahrt ohne Ende

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.