Der Biß der Schlange von C. J. Cherryh

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Der Biß der Schlange von C. J. Cherryh

Originalausgabe erschienen 1980unter dem Titel „Serpent\\\'s Reach“,deutsche Ausgabe erstmals 1984, 381 Seiten.ISBN 3-453-31044-6.Übersetzung ins Deutsche von Thomas Schichtel.

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In Kürze:

Die Region der Hydra, der Wasserschlange, ist ein absolut unzugänglicher Sternsektor der erdnahen Galaxis. Er wird von den Majat, einer Insektenrasse, bewohnt, die in ihrer Unberechenbarkeit und Aggressivität tödliche Gefahren birgt. Deshalb wurde die Schlangenregion für menschliche Siedler gesperrt, und ihre Grenzen werrden streng bewacht. Trotzdem hat es vor langer Zeit Menschen gegeben, die in das Gebiet vorgedrungen sind und es fertiggebracht haben, mit den Majat zusammenzuleben. Das Vertrauen der Majat-Schwärme zu gewinnen, war aber nur möglich, indem sie einen Großteil ihres menschseins preisgaben. Raen, eine letzte Überlebende der Sul-Familie, weiß, dass es diesseits wie jenseits der Grenzen zur Schlangenregion Kräfte gibt, denen das Tabu ein Dorn im Auge ist und die sich an dem märchenhaften Schätzen und Ressourcen der Region bereichern wollen. Aber sie weiß aus eigener Erfahrung, dass der Biß der Schlange für die menschliche Zivilisation tödlich wäre.

Ihre Meinung zu »C. J. Cherryh: Der Biß der Schlange«

Beverly zu »C. J. Cherryh: Der Biß der Schlange«06.04.2012
Viele der Romane von C. J. Cherryh haben mir nicht gefallen und der Grund dafür ist recht einfach: Ihr gelingen keine für mich interessanten menschlichen Charaktere und menschlichen Zivilisationen. Richtig in Form kommt die Autorin nur, wenn sie (wie im Chanuhr-Zyklus) nichtmenschliche Wesen porträtiert. Die dürfen großzügig, gierig, visionär oder abgedreht sein, alldiweil die Menschen ihrer Zukunftswelt die langweiligen Duckmäuser, Buchhalter und Kleinbürger von heute wiederspiegeln.

"Der Biß der Schlange" ist einer ihrer besten Romane, weil hier Menschen eine Symbiose mit einer bizarren außerirdischen Zivilisation eingehen. Die Gründer jener Kolonie sind von jenem Kleingeist geprägt, der typisch für viele menschliche Figuren von Cherryh ist. Aber folgerichtig lässt die Autorin ihr auf Kasten und Privilegien für eine kleine Elite basierendes System gegen die Wand krachen und porträtiert Überlebende, mit denen man sich identifizieren kann.
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