Die Chroniken von Narnia von C. S. Lewis

Buchvorstellungund Rezension

Die Chroniken von Narnia von C. S. Lewis

Originalausgabe erschienen 1998unter dem Titel „The Complete Chronicles of Narnia“,deutsche Ausgabe erstmals 2005, 523 Seiten.ISBN 3800051869.Übersetzung ins Deutsche von Ulla Neckenauer, Lisa Tetzner und Hans Eich.

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In Kürze:

Die sieben Bände des angelsächsischen Kinder- und Jugendbuchklassikers erscheinen zum Start des Kinofilms „Der König von Narnia“ in einer schön aufgemachten Gesamtausgabe. Narnia ist eine ökologisch korrekte, latent zivilisationsfeindliche, monarchistisch-autoritär regierte „Gegenerde“, in der (guter und böser) Zauber, sprechende Tiere und Fabelwesen zum Lebensalltag gehören. Starke christliche Glaubensvorstellungen und Allegorien fließen in die nur scheinbar einfach gestrickte Handlung ein und verschaffen dem Werk jenseits seiner Qualitäten als spannendes, fabelhaft geschriebenes, zeitloses Kinderbuch eine zweite, anspruchsvolle Rezeptionsebene, die aus heutiger Sacht manchmal ein wenig aufdringlich wirkt.

Das meint Phantastik-Couch.de: „;Sieben Fantasy-Klassiker auf einen Streich“;90

Fantasy-Rezension von Michael Drewniok

1. Die Wunder von Narnia („The Magican’s Nephew“, 1955), S. 7-72

London im Jahre 1900/Narnia-Jahr 0: Möchtegernmagier Andrew Ketterley schickt seinen Neffen Digory Kirke und dessen Freundin Polly Plummer auf die Reise in ein nirvanisches Reich zwischen den Welten. Dort betreten sie durch einen Zauberteich die tote Welt Charn und geraten an die böse Hexenkönigin Jadis, die sie in die Menschenwelt verfolgt und hier sogleich die Herrschaft an sich reißen will. Zwar gelingt es den Kindern, die Hexe zurück in die Zwischenwelt zu locken, doch dort stürzen alle durch einen anderen Teich in die noch unbelebte Welt Narnia, die Aslan, der goldene Schöpferlöwe, gerade mit Licht und Leben erfüllt. Jadis will sich nunmehr Narnia unterwerfen. Digory muss eine gefährliche Mission antreten, um die junge Welt zu retten &

2. Der König von Narnia („The Lion, the Witch and the Wardrobe“, 1950), S. 73-134

London 1940/Narnia-Jahr 1000: Die Kinder Lucy, Suse, Edmund und Peter werden aus der von deutschen Bombern attackierten Stadt evakuiert und im Landhaus des exzentrischen aber freundlichen Professors Digory Kirke einquartiert. In einem der vielen Räume dieses verwinkelten Gebäudes entdecken sie einen Wandschrank, der sich als Portal in ein Märchenreich jenseits unserer Welt entpuppt. Narnia steht inzwischen unter dem Bann der „Weißen Hexe“ Jadis, die sich selbst zur Königin ernannt und einen ewigen Winter über das Land gelegt hat. Aslan, der goldene Löwe, der zwischen den Welten wandeln kann, entsendet Lucy und ihre Freunde, Jadis Zauber zu brechen …

3. Der Ritt nach Narnia („The Horse and His Boy“, 1954), S. 135-210

London 1940/Narnia-Jahr 1014: Im fernen Kalormen plant der Sklavenjunge Shasta gemeinsam mit dem sprechenden Streitross Bree die Flucht ins nördlich gelegene Land Narnia. In der Hauptstadt Tashbaan werden sie zufällig Zeugen einer Verschwörung: Kronprinz Rabadash will mit einem Heer die Länder des Nordens unterwerfen. Nun ist es an Shasta und Bree – denen sich inzwischen die vor einer Zwangsehe mit dem hässlichen Wesir von Kalormen flüchtende Arawis und das gleichfalls sprechende Pferd Hwin zugesellt haben – den Invasoren zuvorzukommen und die Könige von Archenland und Narnia rechtzeitig zu warnen &

4. Prinz Kaspian von Narnia („Prince Caspian“, 1951), S. 211-286

London 1941/Narnia-Jahr 2303: Lucy, Suse, Edmund und Peter kehren ins Land Narnia zurück. Dort sind seit ihrem ersten Besuch mehr als 1000 Jahre verstrichen. Narnia wurde von den Telmarern erobert. Sie haben die sprechenden Tiere und Fabelwesen in die Wildnis vertrieben und führen ein strenges, freudloses Regiment. Auf dem Thron sitzt der Usurpator Miraz, der seinen Bruder, König Kaspian IX., beseitigen ließ. Ein solches Ende plant er nun auch für seinen ahnungslosen Neffen, doch dieser, ebenfalls Kaspian mit Namen, ein freundlicher Junge, der gern die guten Zeiten Alt-Narnias aufleben ließe, wird rechtzeitig gewarnt und kann flüchten. Gemeinsam mit den Erdmenschen und unter Führung des rechtzeitig zurückkehrenden Aslan geht Kaspian gegen den Tyrannen vor &

5. Die Reise auf der Morgenröte („The Voyage of the 'Dawn Treader'“), S. 287-370

London 1942/Narnia-Jahr 2306: König Kaspian unternimmt mit seinem Schiff, der „Morgenröte“, eine Expedition in Narnias unbekannte östliche Meere, wo er nach sieben treuen Gefolgsleuten seines Vaters sucht, die sein böser Onkel einst dorthin entsenden ließ. Das Schicksal in Gestalt des Löwen Aslan stellt ihm per Zauber seine irdischen Gefährten Lucy und Edmund zur Seite, die dieses Mal von ihrem Cousin Eustachius Knilch begleitet werden. Piraten, Stürmen, Seeungeheuern und vielen anderen Gefahren muss die Besatzung der „Morgenröte“ trotzen, bis sie ihre Mission erfüllt hat &

6. Der silberne Sessel („The Silver Chair“, 1953), S. 371-452

London 1942/Narnia-Jahr 2356: Der alte König Kaspian begibt sich zum letzten Mal auf große Fahrt, um endlich das Schicksal seines Sohnes und einzigen Erben Prinz Rilian zu klären, der vor Jahren von der bösen Schlangenhexe entführt wurde. Narnias Thron droht zu verweisen, was nicht geschehen darf. Der Löwe Aslan holt aus der Menschenwelt die Kinder Eustachius Knilch und Jill nach Narnia. Sie sollen Rilian suchen und finden. Die Spur führt in den wilden, kalten Norden. Gemeinsam mit dem skurrilen Moorwackler Trauerpfützler machen sich die Kinder auf den Weg. Die Hexe hat freilich schon von ihrer Mission erfahren und stellt tückische Fallen auf &

7. Der letzte Kampf („The Last Battle“, 1956), S. 453-524

London 1949/Narnia-Jahr 3555: Der Affe Listig streift seinem dummen Gefährten, dem Esel Wirrkopf, eine alte Löwenhaut über. Den sprechenden Tieren und Fabelwesen von Narnia gaukelt er vor, dies sei ihrer aller Herr, der Löwe Aslan, dem sie bedingungslos zu gehorchen hätten. Da Aslan schon viele Jahre nicht mehr erschienen ist, gelingt der Schwindel. Listig holt die rauen Kalormen ins Land, das er im Namen Aslans ausplündern und versklaven lässt. Tirian, der letzte König von Narnia, ist machtlos. Aber der echte Aslan ist keineswegs tot. Während Tirian die Kräfte Narnias gegen Listig und die Invasoren mobilisiert, holt der Löwe alle Menschen zu sich, die je für Narnias Wohl gekämpft haben und dies weiterhin zu tun bereit sind. Eustachius und Jill folgen Digory Kirke, Polly, Peter, Edmund sowie Lucy und nehmen teil an der letzten, alles entscheidenden Schlacht zwischen Gut & Böse, die Narnias Schicksal entscheiden wird &

Ein Märchenland mit pädagogischen Fußangeln

Alle sieben Bände der „Narnia“-Sage, vereinigt in einem großen, dicken, auf feines Kunstdruckpapier gedruckten, schön und farbig illustrierten und verzierten Prachtwerk: Ein festliches Angebot macht uns der Ueberreuter-Verlag zum Start des Kinofilms „Der König von Narnia“; man kann ihm kaum widerstehen.

Die „Narnia“-Saga war schon vor dem Disney-Spektakel von 2005 Literaturklassik und Kult – ein wenig auch in Deutschland, wo die Geschichten um das sagenhafte Land, das u. a. durch einen Kleiderschrank zu erreichen ist, 1957 zuerst und seither in unzähligen Ausgaben wieder veröffentlicht wurden. Viele schon ältere Zeitgenossen werden sich erinnern, in ihrer Jugend Narnia lesend bereits besucht zu haben. Nicht nur an den Nachwuchs, sondern auch an sie wendet sich dieser Sammelband. (Was übrigens auch der stolze Kaufpreis deutlich macht &) Er führt die Älteren zurück in jene Jahre, als das Lesen noch ein Abenteuer sein konnte.

Dieselbe Faszination stellt sich sicherlich kaum mehr ein, so viel Freude das Wiedersehen auch bereitet. Man kann es pompös damit begründen, dass die Unschuld der Jugend verflogen ist. Gemeint ist allerdings eher, dass die „Narnia“-Bücher trotz einer Neuübersetzung in Stil und Ausdruck oft sowohl geschraubt als auch altmodisch bis angestaubt wirken. Zudem hat man gelernt, zwischen den Zeilen zu lesen. Die „Narnia“-Saga ist ein doppeldeutiges Werk. Das Märchen ist eher eine Allegorie, die fest im Christentum verwurzelt ist. Der Verfasser will seinen (jungen) Lesern etwas sagen, sie überzeugen; will er sie womöglich auf seine Seite ziehen?

Manipulation im Dienst der guten Sache ist deshalb ein Vorwurf, der gegen die „Narnia“-Bücher oft erhoben wird. Man muss hier allerdings schon sehr streng urteilen. Außerdem sind die Kinder des 21. Jahrhunderts aus anderem Holz geschnitzt als ihre „Vorfahren“ in den 1950er Jahren. C. S. Lewis Entwurf einer besseren (aber nie idealen) Welt werden sie sicherlich kaum im Rahmen eines neuen Kreuzzugs realisieren wollen. Stattdessen werden sich die jungen Leser wie zu allen Zeiten an spannenden, mal ernsten, mal lustigen Geschichten in fantastischen Welten erfreuen, die bis ins Detail kunstreich und liebevoll ausgetüftelt wurden. In Narnia steht eine Straßenlaterne mitten im Wald, sitzen Biberfrauen hinter der Nähmaschine, tragen Faune Regenschirme und Mäuse Degen. Mit britisch skurrilem Witz, dessen Hintersinn von Kindern vielleicht nicht erkannt aber dessen Komik sehr wohl honoriert wird, vermeidet Lewis offen missionarische oder gar fanatische Untertöne.

Der Zeitgeist hinterlässt hässliche Spuren

Dazu trägt bei, dass die „Narnia“-Geschichten im Laufe der Jahre immer besser wurden. Der Verfasser bekam seinen Stoff sichtlich in den Griff und steigerte seine Schriftstellerkunst. Er baute seine Fantasiewelt aus, brachte immer neue, exotische Länder und deren groteske Bewohner hervor. Spätestens „Der silberne Sessel“ und vor allem „Der letzte Kampf“ beantworten heute die Frage, wieso diese „Kinderbücher“ mit den „Herr der Ringe“-Büchern von J. R. R. Tolkien verglichen werden. Dabei verliert Lewis die (nicht unkomplizierte) Chronologie seiner Welt nie aus den Augen. Wir hören in späteren Bänden immer wieder von alten Bekannten, treffen sie womöglich wieder. In Narnia – da walte Aslan – ist nichts unmöglich.

Dennoch ist Lewis ein Kind seiner Zeit. Das macht sich z. B. in „Der Ritt nach Narnia“ bemerkbar. Das Reich Kalormen ist deutlich der arabischen Welt aus „1001er Nacht“ nachempfunden. Aus heutiger Sicht bedient sich Lewis dabei einer politisch höchst unkorrekten Sichtweise. Seine Kalormenen sind allesamt dunkelhäutig, verschlagen, grausam. Hellhäutig, hoch gewachsen und edel präsentieren sich dagegen die Menschen aus Archenland und Narnia. Dies ist das zeitgenössische Herrenmenschendenken des kolonialen Weltreichs Großbritannien, in dem und mit dem Lewis aufgewachsen war und das er – womöglich ohne dass es ihm so bewusst war wie uns heute – verinnerlicht hatte.

Kinder sind auch Menschen

Die Welt von Narnia ist eine Welt, in der Kinder die Hauptrolle spielen. Erwachsene kommen selbstverständlich vor; sie werden jedoch aus der „Untersicht“ der jungen Protagonisten beschrieben und benehmen sich einerseits unverständlich oder töricht, andererseits unerträglich jovial. Kinder sind dagegen offener. Ihnen fällt es leicht, eine Realität zu akzeptieren, in der es Hexen, Fabelwesen oder sprechende Tiere gibt. (Lewis schildert in „Die Wunder von Narnia“ sehr anschaulich, wie es Onkel Andrew die Erfahrungen eines langen Lebens voller Alltäglichkeiten unmöglich machen, Narnias Tiere zu verstehen – er hört nur Knurren & Fauchen und fürchtet sich.)

Dabei begeht Lewis niemals den Fehler, seine jugendlichen Figuren als reine Engel zu verklären. Sie streiten sich, entscheiden oft falsch. In „Der König von Narnia“ verfällt Edward sogar der Weißen Hexe und verrät seine Gefährten. Solches Verhalten, so Lewis, gehört zum Leben. Man lernt daraus und macht es dann besser. Deshalb gehen die „Narnia“-Geschichten trotz manchmal tragischer Ereignisse schließlich gut aus. Das ist nicht realistisch, liest sich jedoch für Kinder (und für Erwachsene) tröstlich.

Wieso ein Widerling wie Eustachius Knilch in „Die Reise auf der Morgenröte“ das Privileg einer Narnia-Reise vergönnt wird, bleibt dennoch zunächst unklar. Autor Lewis verwendet auch ihn als „didaktisches Modell“: Der unausstehliche Eustachius bringt sich durch seinen Eigensinn und die Weigerung, ein Teil des „Teams“ der „Morgenröte“ zu werden, in gewaltige Schwierigkeiten. Er muss lernen sich an- und einzupassen, was ihn im Sinne des Verfassers zu einem wertvolleren Menschen reifen lässt. (Keine Sorge, Lewis hirnwäscht Eustachius nicht zum Elite-Narniaisten: „Rückfälle“ in sein altes, störrisches Wesen kämen immer wieder vor, merkt der Autor trocken an.)

Aslan, der goldene Löwe, steht kaum verhohlen für Gott bzw. Christus. Er erschafft Narnia in „Die Wunder von Narnia“ und hat dies wohl schon mit vielen Welten, die Erde eingeschlossen, getan. Aslan ist ein gütiger aber strenger Gott. Er zwingt seine „Kinder“ nicht zum Gehorsam, sondern lässt ihnen die Wahl. Vor falschem Verhalten warnt er, doch er verhindert es nicht. Deshalb müssen diejenigen, welche der Versuchung erliegen, die Konsequenzen tragen. Freilich wacht Aslan im Hintergrund. Gerät seine Schöpfung in eine Gefahr, die ihre Bewohner überfordert, ist er um der Rettung willen durchaus bereit, sich zu opfern (in „Der König von Narnia“) – auch dies eine deutliche biblische Parallele, zumal er wiederaufersteht.

„;Narnia“; als Gesamtkunstwerk in Schrift & Bild

Integraler Bestandteil der „Narnia“-Geschichten sind seit ihrer Erstveröffentlichung die Illustrationen von Pauline Baynes (geb. 1922 in Hove, Sussex). C. S. Lewis selbst war auf sie aufmerksam geworden, als er Zeichnungen sah, die sie für ein Büchlein seines Freundes J. R. R. Tolkien („Farmer Giles of Ham“) schuf. Obwohl seither andere Künstler eigene Narnia-Interpretationen vorgelegt haben, gelten Baynes Bilder weiterhin als die Narnia-Illustrationen. Für die „Complete Chronicles of Narnia“ kolorierte sie Baynes – die auch heute noch aktiv ist – selbst 1998 nach ihren Vorstellungen. (Mehr über Pauline Baynes)

Narnia – der Film

2004 wurde für die Kinowelt ein Jahr des kollektiven Heulens & Zähneknirschens. 2001 bis 2003 war in jedem Dezember eine neue Episode des Peter-Jackson-Filmepos „Der Herr der Ringe“ in die Lichtspielhäuser der Welt gekommen. Selbst wenn die übrigen Monate des Jahres nicht so gut gelaufen waren, brachten Frodo, Gandalf & Co. die Bilanzen zuverlässig in Ordnung. 2004 fehlte diese sichere Bank; es machte sich in der Einnahmestatistik durchaus unerfreulich bemerkbar.

Da Harry Potter zumindest im Film den Helden von Mittelerde nicht das Wasser reichen kann, musste ein neuer Fantasy-Dauerbrenner her. Von J. R. R. Tolkien zu C. S. Lewis ist der Weg gar nicht so weit; die beiden waren zu Lebzeiten enge Freunde und diskutierten ihr Werk. Lewis „Narnia“-Reihe kann in Sachen Kultstatus und Auflagezahl durchaus mit dem „Herrn der Ringe“ mithalten.

Dass die beschriebene Intention sehr wohl hinter der Entstehung des „Narnia“-Films von 2005 stand, wird bei einem direkten Vergleich deutlich. „Der König von Narnia“, gedreht nach dem 1950 entstandenen „The Lion, the Witch and the Wardrobe“, kleckert nicht sondern klotzt. Die Spezialeffekte stellen selbst den „Herrn der Ringe“ in den Schatten. Der Film wurde (fast hysterisch) als das (Weihnachts)-Ereignis des Kinojahres beworben, nein: den potenziellen Zuschauern eingehämmert. Bei diesen erfreute es sich denn auch großer Beliebheit, während die Kritik deutlich verhaltener reagierte. (Über das neue Film-„;Narnia“; kann man sich auf der „offiziellen“ Website aufwändig informieren lassen.)

Ihre Meinung zu »C. S. Lewis: Die Chroniken von Narnia«

evi97_3 zu »C. S. Lewis: Die Chroniken von Narnia«29.10.2014
hallo ihr lieben
ich schreibe gerade eine arbeit über das Buch und den Film und ich liebe liebe liebe es.
Der Autor hat einen speziellen Schreibstil (im positiven Sinn). Und der Film...Keiner kann mir sagen dass der herr der Ringe auch nur annähernd so gut ist :)
Schade nur dass es im ganzen Netz von schlechten Kritiken nur so wimmelt... christliche Symbole... Na und, Hoffnung und Glaube schadet den Kindern bestimmt nicht. Zumindest nicht so wie die zahlreichen Ballerspiele die in der heutigen Zeit anscheinend absolut akzeptiert sind. Die Frage is was uns lieber ist...
adelina graichen zu »C. S. Lewis: Die Chroniken von Narnia«31.10.2009
das buch ist der totalste reinfall. wenn ich das sagen darf. wegen diese...... mappe mit müllseiten verliere eine freundin. wir haben uns gestritten. was soll das werden? dieser aslan ist nicht sooooooo edel wie wir es uns vorstellen. es geht immer um ihn. ja, manchmal kommt auch andere personen vor, aber wieso müssen sie immer auf alles hören, was ASLAN zu sagen hat?
an der stil, wie der autor die geschichte schreibt, erkenne ich die verzweifelte appell an den lesern, ihn als normaler mensch zu behandeln. daran merke ich, dass er sich einsam fühlt, aufgewühlt und verzweifelt.
ich kenne alle gefühle dieser welt!!!!!!
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Bibliophilos zu »C. S. Lewis: Die Chroniken von Narnia«24.09.2007
So sehr ich die Kritik an den kulturellen und ethnischen Stereotypen, die in den "Chroniken von Narnia" zum Tragen kommen, nachvollziehen kann und auch teile - warum ausgerechnet dieser Zyklus immer als abschreckendes Beispiel für 'manipulative' Kinderliteratur herhalten muss, ist mir unverständlich. Jeder Kinderbuchautor hat eine Botschaft, jeder Kinderbuchautor will wohl auch, dass diese Botschaft bei seinen jungen Leserinnen und Lesern ankommt. Um es kurz zu machen, jedes Kinderbuch ist in einem gewissen Sinne manipulativ.

Nur sagt diese Tatsache eben noch nichts über den Inhalt der Botschaft aus, die da präsentiert wird. Man kann Lewis' Christentum ablehnen oder zustimmen, aber man sollte es meiner Meinung nach schon den Kindern selbst überlassen, sich eine eigene Meinung zu bilden (dabei kann man ihnen ja durchaus zur Seite stehen). Wer dagegen Kinderbücher mit christlicher Botschaft für manipulativ hält, weil sie eine christliche Botschaft haben, der darf sich wohl kaum wundern, wenn andere Leute Kinderbücher mit religionskritischer Botschaft aus den selben Gründen für manipulativ halten.

Die hier rezensierte Ausgabe ist übrigens tatsächlich sehr schön. Über die Qualität der Übersetzung kann ich allerdings kein Urteil fällen, da ich nur den englischen Text kenne.
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