Die Bibel nach Biff von Christopher Moore

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2002unter dem Titel „Lamb. The Gospel According to Biff, Christ's Childhood Pal“,deutsche Ausgabe erstmals 2002, 572 Seiten.ISBN 3-442-54182-4.Übersetzung ins Deutsche von .

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In Kürze:

Im Buch der Bücher fehlen einige Kapitel: Unter den wachsamen Augen von Engel Raziel soll Biff diese Lücke füllen und alles über die Kindheit und die turbulente Jugend von Jesus Christus berichten. Biff ist der einzige glaubwürdige Zeuge dieser Zeit, schließlich ist er in all den Jahren Jesus’ bester Freund gewesen und stand ihm schon zur Seite, als dieser noch versuchte, vertrocknete Eidechsen zum Leben zu erwecken …

Ihre Meinung zu »Christopher Moore: Die Bibel nach Biff«

Pestilencium zu »Christopher Moore: Die Bibel nach Biff«17.01.2013
Ich habe das Buch geschenkt bekommen und war hellauf begeistert - bis etwa zur Mitte. Danach fiel mir das Lesen schwerer, denn einige Teile der Geschichte waren unnötig (bei einer Stelle hab ich sogar zurückgeblättert weil ich dachte ich hätte ca. 20 Seiten ausversehen ausgelassen). Einzig der Charme der beiden Hauptdarsteller liess mich weiterlesen - was gut war. Gegen Ende wird die Geschichte wieder richtig gut, man schmunzelt und man fiebert mit (auch wenn man weiss, wie es - biblisch gesehen - enden wird). Ich selbst habe ein grosses Wissen was Religionen und die Biblische Geschichte betrifft - allerdings seh ich diese so wie Moore oder auch Niven ("Gott bewahre"). Und deshalb empfehle ich das Buch jedem reinen Sünder weiter ;)
tedesca zu »Christopher Moore: Die Bibel nach Biff«04.03.2010
Ich kann mich Simsa hier nur anschließen - das Buch ist gut und witzig geschrieben, aber es hat unglaubliche Längen, und bei etlichen Szenen hab ich mich auch gefragt, warum die Geschichte dermaßen ins Obstruse abrutschen muss, das hätte sie doch garnicht notwendig gehabt. Trotzdem musste ich immer wieder laut auflachen, weil Biffs Kommentare einfach unvergleichlich sind. Wie er die Vergangenheit sieht, ist eine Sache, aber wie er sein Leben mit dem Engel in diesem Hotelzimmer beschreibt, ist wirklich äußerst komisch.
Wirklich gut hat Moore die Kurve mit dem Ende Christi gekratzt, weil ich mir wirklich nicht vorstellen konnte, wie man das witzig darstellen sollte. Aber er hat es uns erspart, die ganze bekannte Geschichte im Detail aufzurollen und sich stattdessen auf die anderen Figuren konzentriert.

Ich hab oft gelesen, dass das gekürzte Hörbuch sehr schlecht angekommen ist. Ich hatte die ungekürzte Version von audible.de, gelesen von Simon Jänger, und die kann man wirklich nur empfehlen. Jäger gibt allen Figuren eine Stimme, immer wieder musste ich an "Das Leben des Brian" von Monty Python denken, aber das ist ja eine angenehmen Assoziation, zumindest für mich.

Alles in allem würde ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, für's Auge und für's Ohr :-)
simsa zu »Christopher Moore: Die Bibel nach Biff«20.11.2009
Für mich war „Die Bibel nach Biff“ ein gemischtes Buch. Gemischt deswegen, weil ich es auf der einen Seite unheimlich gut geschrieben fand und es mir auch gefallen hat, aber auf der Anderen Seite hatte ich wirklich mit dem Mittelteil zu kämpfen. Für mich hatte der nämlich so seine Längen, bei denen ich mich zum Lesen etwas zwingen musste.
Trotzdem würde ich dieses Buch empfehlen, weil es weder an Witz, noch an Unterhaltung mangelt. Und ich glaube es würde etwas fehlen, wenn man nicht Biff und seinen Sarkasmus kennenlernen würde. Einfach zu genial und lustig!!!
Also traut Euch, lest dieses Buch und habt eine Menge Spaß!
Michael Reins zu »Christopher Moore: Die Bibel nach Biff«20.11.2009
Ein klasse Buch, da gibt es nichts.
Ich selbst habe mit Bibel & Religion an sich nichts am Hut - was sicher nicht bedeutet, das ich an nichts glaube. Dann wurde dieses Buch in einer Sendung von J.v.d.Lippe vorgestellt, wo daraus vorgelesen wurde...unglaublich, das Buch mußte ich haben!
besonders genial sind die Dialoge, die nicht so verstaubt sind, wie man sonst Texte in der Bibel vorfindet - ganz im Gegenteil, es ist ein genialer Humor, dem man Seite für Seite folgt.
Was mir überhaupt nicht gefiel: man hat gar nicht bemerkt das man schon fast 600 Seiten gelesen hat, weil es nicht langweilig wurde oder es sich unendlich in die Länge zog - und plötzlich war das Buch zu Ende. ich hätte gut und gerne noch 1000 Seiten darüber lesen können.

Dann noch mal ein Wort an die Verfasser der Bibel an sich - die heilige Schrift:
Wenn Ihr vernünftigerweise das Buch der Bücher anständig geschrieben hättet, würde das ein Buch sein, das in keinem Haushalt fehlen dürfte - aber nein, man mußte ja einen öden und langweiligen Text daraus machen.
Tja liebe Bibelschreiber, da hat Euch Christoper Moore aber ganz schön gezeigt, wie man das hinbekommen kann, nicht bei der Lektüre einzuschlagen.

Wer es trotzdem tut, dem ist nicht zu helfen ;-)

In diesem Sinne, kaufen, lesen, lachen.
Es lohnt sich wirklich.

LG Michael
Diana Weiß zu »Christopher Moore: Die Bibel nach Biff«24.08.2009
Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes!!!

Ich habe gelacht, wie lange nicht und jede einzelne Seite verschlungen. Schade, dass nach über 570 Seiten schon Schluss war, denn ich hätte noch mehr von dem chaotischen Biff und seinen Abenteuern, die er mit Jesus erlebt, lesen wollen.
Da ich mich für Religion überhaupt nicht interessiere und diese sogar besonders kritisch betrachte, hatte ich zunächst die Befürchtung, dass mir das Thema "Bibel" unter Umständen nicht liegen würde. Aber weit gefehlt.

Egal, ob nun pro oder contra katholischem Denken, es macht Spaß, den Ausführungen von Biff zu folgen, der in ganz besonderer Weise die Seiten seines Freundes aufzeigt, die natürlich auch Jesus gehabt haben muss. Man gelangt zu der Überzeugung, dass der Sohn Gottes seinen Job wohl nur deshalb so gut meistern konnte, weil er einen durch und durch menschlichen Biff an seiner Seite hatte, der ihm so manche Schererei vom Halse hielt - weil er sich mit Hingabe selbst darum kümmern möchte.

Ein Bekannter von mir, der das Buch zur Zeit auch liest, kennt die ursprünglichen Geschichten der Bibel nicht und kommt zu der Einschätzung, dass ihm dadurch womöglich die ein oder andere Pointe verborgen bleibt.
Ich (mit normalem Katholiken-Wissen aus dem Religionsunterrricht) kann daher also nicht entscheiden, ob ein gewisses "Vorwissen" den Lesegenuss erhöht und den ein oder anderen Spaß mehr bringt.

Für mich persönlich war es der pure Lesegenuss!!
Christopher Moore zeigt in "Die Bibel nach Biff" eine Perspektive, was sich im Leben Jesu vielleicht abgespielt haben könnte und vergisst nicht, Licht auf den Aspekt zu werfen, dass auch Jesus nur ein Mensch war. Er zeichnet witzige Charaktere, wie wir sie alle selber aus dem eigenen Leben kennen und lieben.

Was mir besonders gefiel:
Ganz ohne besondere Stellungnahme zum katholischen Glauben schafft es dieses Buch zu begeistern, denn es geht hier sicher in erster Linie darum, eine lustige Geschichte zu erzählen, wie sie vielleicht gewesen sein könnte.......
;)
Ich wünsch euch allen viel Spaß beim Lesen, Diana

Noch ein Tipp: Christopher Moore hat noch einige Bücher mehr in peto, die es zu lesen wirklich lohnt!
ABER: Wer mit der "Bibel" anfängt, hat das Top-Highlight von ihm gelesen und wird seine anderen Bücher daran messen. An die "Bibel" kommt nix hin! Schade dass da wohl ziemlich sicher kein zweiter Teil kommen wird.
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