Die Bücher des Blutes I - III von Clive Barker

Buchvorstellung

  • Fantasy
  • Science-Fiction
  • Horror
  • Mystery

Originalausgabe erschienen 2003 , 800 Seiten. ISBN 3899960238. Übersetzung ins Deutsche von Peter Kobbe.

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Inhalt:

In Kürze:

Freunde des literarischen Horrors seien ausdrücklich gewarnt: Die Kultbücher von Clive Barker sind nichts für zartbesaitete Gemüter. Abgründig, wortgewaltig, unheimlich, grausig und wolllüstig – dank diesen Attributen gehören seine Erzählungen zu dem Besten, was das Genre je hervorgebracht hat.

Ihre Meinung zu »Clive Barker: Die Bücher des Blutes I - III«

SpaceLord zu »Clive Barker: Die Bücher des Blutes I - III« 30.06.2013
(Diese Rezi ist auch bei den Büchern IV-VI zu finden, sie bezieht sich auf die komplette Reihe!)

Sie sind Kult. Ihre Geschichten wurden zum großen Maß verfilmt und zu Horrorklassikern (Candyman, Lords of Illusion, etc.). Aber auch die Bücher selbst werden unter Horrorkennern als moderne Klassiker bezeichnet, die man gelesen haben muss, um mitreden zu können. Clive Barker ist in vielen Augen ein Genius, der anspruchsvoll und literarisch schreibt, aber trotzdem unterhalten kann. Altmeister Stephen King nannte ihn in den 80ern »Die Zukunf des Horrors«. Bei der Lektüre von Barkers Werken sei es ihm so ergangen, »als hätten alle anderen Autoren des Genres« – er eingeschlossen! – »zehn Jahre verschlafen.« Lobende Worte von einem Mann, der als bester Horrorautor aller Zeiten bei mir im Kurs steht.

Und tatsächlich, Barkers Stories sind größtenteils einfach der Hammer. Ich gehe hier nicht sehr genau auf alle einzeln ein, aber drei möchte ich herausheben:

Midnight-Eat-Train (dt: Der Mitternachtsfleischzug) ist brachial, kunstvoll, brutal und von der Grundidee einfach so abgedreht, dass schon die zweite Geschichte des ersten von sechs Büchern zu einem meiner Lieblinge wird. New York ist ein riesiges Wesen, dass sich durch »Schlächter« immer wieder versorgt. Es gibt dieses Wesen, diese Stadt schon seit ewigen Zeiten, bevor Amerika von irgendwelchen Menschen oder anderen Tieren bewohnt war. Erinnerte mich irgendwie an Es vom eben schon angesprochenen Stephen King, eben deswegen, weil »es« ja eigentlich auch Derry ist und nicht einfach dort lebt. Eine Stadt, die sich versorgen muss – mit Menschen oder – wie bei King – der Angst von Kindern.

Moloch Angst ist ebenfalls großartig gelungen. Grade die Beschreibungen der Vegetarierin, die nun Fleisch essen muss, weil sonst nichts anderes da ist und sie überleben will, sind sehr eindringlich. Psycho-Horror auf höchstem Niveau, meine zweite Lieblingsgeschichte.

Das nicht-menschliche Stadium ist für mich die bahnbrechende Geschichte in den Büchern 4-6. Das heißt nicht, dass die anderen schlecht sind, sie haben mich immer noch schwer beeindruckt und sind superspannend und cool gemacht von Idee und schriftstellerischer Leistung, aber nur diese riss mich nochmal so richtig vom Hocker. Das Ende ist einfach grandios!

Fazit: Wirklich etwas, was man als Horrorfan gelesen haben muss, ich schäme mich ein bisschen, sie erst so spät in die Hand genommen zu haben, nachdem sie mir schon millionenmal empfohlen worden waren. LESEN, sonst verpasst ihr was!

100°

Gezeichnet,

SpaceLordMF
Buboter zu »Clive Barker: Die Bücher des Blutes I - III« 17.07.2011
"Die Bücher des Blutes I - III" sind eine Kurzgeschichten-Sammlung die ihresgleichen sucht. Natürlich unterliegen die Geschichten Schwankungen, wie es immer in solchen Sammlungen ist, nur schwanken diese hier nicht zwischen "gut und schlecht", sondern zwischen "gut und sehr gut"!

Zugegeben, Barker verlangt seinem Leser teilweise eine ganze Menge an Vorstellungskraft ab, aber wenn man sich darauf einmal eingelassen hat, gibt es kein Zurück mehr. Gewalt und Blut stehen bei diesen Geschichten nur an zweiter Stelle. Der Autor arbeitet viel mit klassischen Gruselelementen, wie wabernden Nebenmassen, Klopfgeräuschen, dunklen Gewölben, beengten Räumen usw. um beim Leser, äußerst gekonnt, Gänsehaut zu erzeugen.

Da bleibt nur noch, sich unter die Bettdecke zu verkriechen und weiterzulesen, Seite um Seite, Geschichte um Geschichte. 98°
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
ReY zu »Clive Barker: Die Bücher des Blutes I - III« 18.10.2008
Ich finde es schade das einige Geschichten (hab noch nicht alles gelesen) so kurz sind und der Spannungsbogen zu kurz ist, die Geschichten sind nicht vollkommen ausgeschöpft, wie sie hätte sein können den die Grundideen sind echt gut ...

Nur wer um himmelswillen hat die deutsche Übersetzung geschrieben? Irgendwie lasch umgesetzt - die Orginalversion ist viel besser. ^^"

Ich bin mir nicht sicher ob ich mir das letzte Buch des Blutes kaufen soll. Kann mir jemand sagen ob es empfehlenswert ist?

Liebe Grüße an alle Leseratten! ^o^
Ihr Kommentar zu Die Bücher des Blutes I - III

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