CouchTalk Februar 2009

Mystery – Trendthema oder Genre mit Zukunft?

Spricht man amerikanische Genrefans auf „Mystery“, so verstehen sie „Krimi“. Und fragt man deutschsprachige Fans nach einer Definition des in unseren literarischen Breitengraden recht beliebten Subgenres, tun sie sich schwer, es einzugrenzen. Die Definition kommt ohne Beispiele erst gar nicht in abstrakte Regionen, „Akte X“ wird gern als Urknall des Genres angeführt. Uns geht es übrigens ähnlich.

Da das mysteriöse Subgenre jedoch beharrlich Plätze auf den Novitätenlisten der Verlage beansprucht, haben wir zwei Szeneakteure gefragt, die wissen müssen, was es mit „Mystery“ auf sich hat: Die Autoren Jörg Kastner und Peter Mennigen. Sie haben ausführlich dazu Stellung genommen, lest selbst.

Jörg Kastner, Autor:

Mystery – Trendthema oder Genre mit Zukunft? Diese Frage möchte ich mit einem eindeutigen „Ja“ beantworten. Nein, das ist jetzt keine Mystery. Nach meiner Einschätzung liegt schlichtweg kein Widerspruch vor. Natürlich ist die Mystery derzeit ein Trendthema, ob noch mit aufsteigendender Tendenz, ob schon auf dem Höhepunkt oder ob gar schon mit absteigender Tendenz, das können die Damen und Herren in den Verlagen besser beantworten. Fakt ist, daß Mystery bei deutschen Verlagen und Autoren ein großes Thema ist, seit „Akte X“ in den Neunzigern im Fernsehen lief und rasch Kultstatus erlangte. Ein Übriges tat 2003 Dan Browns Vatikan-Thriller „Illuminati“, der im deutschen Buchmarkt für ungeahntes Aufsehen sorgte. Spätestens seit diesem Zeitpunkt sind die deutschen Unterhaltungsliteraturschaffenden und nicht minder die Leser auf Mystery geeicht. Und spätestens seit diesem Zeitpunkt bin auch ich ein Mystery-Autor, ohne dieses Etikett verlangt zu haben.

Einen Hang zur Phantastik hatte ich schon immer, und bereits in zwei in den Neunzigern von mir veröffentlichten Sherlock-Holmes-Romanen tauchen phantastische Elemente auf. Würde man die heute neu auflegen, trügen sie vielleicht auch den Stempel „Mystery“. Vor zehn, fünfzehn Jahren war das noch anders. Was zeigt, daß das Mystery-Genre nicht nur durch den Inhalt, sondern auch durch die Etikettierung geprägt ist. Als ich im Jahr 2000 meinen ersten Vatikan-Thriller „Engelspapst“ veröffentlichte, war Dan Brown in Deutschland noch kein Thema, und folglich war mein Werk kein Mystery-Roman, sondern ein Thriller mit historischen und phantastischen Elementen. Aber Mystery schreibt und liest sich natürlich griffiger, sagt es all das doch in einem Wort aus, und genau dazu werden Etiketten ja auch erfunden. Und so wird mein neuer Vatikan-Thriller „Teufelssohn“, der in diesem Jahr erscheint, ganz gewiß von Lesern und Rezensenten als „Mystery“ bezeichnet werden, ganz gleich, ob der Verlag diese Bezeichnung aufs Cover setzt oder nicht.

Was nicht heißen soll, daß Mystery-Romane – bleiben wir jetzt bei dieser Bezeichnung – schon immer in so großer Zahl erschienen sind wie heute. Jetzt, wo der Trend da ist und sein Etikett hat, werden natürlich auf Teufel komm raus Mystery-Romane veröffentlicht. Vieles davon sind Neuauflagen älterer Titel, damals ganz einfach als „Thriller“ gehandelt oder auch als „Horror“, der zwei, drei Jahrzehnte zuvor, als Filme wie „Der Exorzist“ und „Das Omen“ Kassenschlager waren, auch in deutschen Publikumsverlagen recht populär war. Was a) legitim ist und b) untermauert, daß ein Genre nicht nur von Autoren und ihren Werken inhaltlich dominiert wird, sondern seine Existenz zumindest teilweise auch dem Marketing verdankt.

Aber wird die momentane Welle von Mystery-Romanen dem jungen Genre den baldigen Garaus bescheren? Zwar bin ich als Autor nicht auf das Genre Mystery festgelegt und würde daher angesichts einer solchen Entwicklung nicht in Tränen ausbrechen, aber ich glaube auch nicht, daß es so kommt. Vielleicht wird irgendwann, wenn der ganz große Boom vorbei ist, das Mystery-Etikett wieder von den Büchern genommen, aber Romane mit Mystery-Inhalt werden weiter erscheinen. Man betrachte nur einmal den großen Bruder, den Krimi (im englischen Sprachraum „Mystery“ genannt!). Mir kommt es wie gestern vor, daß alle großen Verlage ihre eigenen Krimi-Reihen pflegten, die Roten bei Goldmann, die Blauen bei Heyne, die Gelben bei Ullstein, die Schwarzen bei rororo und andere mehr. Plötzlich starben diese Reihen wie schlafende Vampire, denen ein gewisser Prof. van Helsing zu nahegekommen ist. „Krimi-Reihen sind out!“ schienen sich die Chefs in den Verlagen zugeraunt zu haben, und vielleicht war die Etikettierung ja auch überholt, weil zu altbacken, zu sehr nach Edgar Wallaces Zigarette mit langer Spitze und Agatha Christies Plumpudding riechend. Krimis erscheinen jedoch weiterhin in großer Zahl und erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit, auch wenn (oder gerade weil?) die meisten Titel heute außerhalb traditioneller Krimi-Reihen publiziert werden.

Der Mystery-Roman, der ja mit dem Krimi eng verwandt ist, wird meines Erachtens eine ähnliche Entwicklung nehmen. Beide Genres bieten dem Leser die Befriedigung, daß am Ende der Geschichte Ordnung in eine scheinbar undurchschaubaren Geschichte gekommen ist. Der Mord oder das Verschwörungskomplott ist aufgeklärt, und der Leser blickt wieder durch, zumindest in der Fiktion, die er gerade genossen hat. Trotz Internet und Flugverbindungen in die hintersten Winkel des Erdballs wird die Welt für den durchschnittlichen Zeitgenossen immer undurchschaubarer. Die Globalisierung wirkt auf viele wie eine weltweite Verschwörung, deren Ziele und Organisationsstrukturen er längst nicht mehr erfassen kann. Das ist ein wesentlicher Grund für den Boom von Mystery-Romanen, -Filmen und -Fernsehserien. Hier wird die Illusion geboten, die Welt sei für den Einzelnen noch zu begreifen, zu durchschauen, ja, zu regeln. Und je undurchschaubarer unsere Welt wird – dass sie es werden wird, steht für mich außer Frage -, desto größer wird das Bedürfnis nach einer fiktionalen Ersatzlösung werden.

Vielleicht wird also irgendwann das Mystery-Etikett verschwinden, werden auch Schauplätze und Themen wechseln, wenn der Vatikan bis in die letzte Besenkammer durchleuchtet ist, aber Stoff für Mystery-Romane wird ebenso da sein wie das Bedürfnis nach ihnen. Und deshalb ist Mystery, obschon derzeit ein Trendthema, auch ein Genre mit Zukunft, unerheblich, ob innerhalb oder außerhalb fester Genregrenzen und -bezeichnungen.

Jörg Kastner ist freier Schriftsteller und Autor einer ganzen Anzahl von Romanen, von denen einige auch das Etikett „Mystery“ tragen können. Hinter die Mauern des Vatikans führen seine Thriller „Engelspapst“, „Engelsfluch“, „Engelsfürst“, „Teufelszahl“ und „Teufelssohn“ (erscheint im Oktober 2009 als Knaur Taschenbuch). In weiteren seiner Werke wie „Im Schatten von Notre-Dame“, „Die Farbe Blau“ oder „Das Wahre Kreuz“ tauchen Mystery-Elemente im historischen Roman auf. Zuletzt erschien von ihm bei Knaur im Hardcover „Die Tulpe des Bösen“ über eine Verschwörung im Amsterdam des 17. Jahrhunderts.

Peter Mennigen, Autor:

Als ich vor ca. dreißig Jahren meine Laufbahn als Autor begann, hatte ich das aus heutiger Sicht große Glück – und die aus damaliger Sicht eher extrem stressige Aufgabe – Storys für ein wöchentlich erscheinendes Comic-Heft schreiben zu dürfen, das jeweils fünf bis sechs Mystery-Kurzgeschichten mit Horror-Einschlag beinhaltete. Die Geschichten erlaubten wegen ihrer Kürze keine großen Finessen, sondern mussten klar strukturiert, schnörkellos und somit leicht konsumierbar sein. Vor allem aber mussten sie abwechslungsreich und interessant genug sein, dass sie jede Woche von etwa 100.000 Lesern gekauft wurden. Offenbar gelang mir dieses Kunststück ganz gut, denn der Verlag beauftragte mich später mit weiteren, ähnlich konzipierten Mystery-Serien. Der Haken daran war, dass die Geschichten in jedem Heft einen möglichst breitgefächerten Mystery-Mix bieten sollten, um die Leser bei der Stange zu halten, und ich dies über Wochen, Monate und schließlich Jahre hinweg bewerkstelligen musste. Für einen angehenden Autor gibt wohl kein besseres Training seiner Fähigkeit Geschichten zu erzählen. Die Storys waren zwar nicht so, dass ich in den engeren Kreis der Kandidaten für den Nobelpreis in Literatur aufgenommen wurde, aber sie waren gut genug, um das zu tun, weshalb sie auf dem Markt waren: Den Leser zu unterhalten.

Bei dieser Art des Storyschreibens unter hohem Produktionsdruck sammelte ich seinerzeit viele wertvolle Erfahrungen, von denen ich bis heute profitiere. Ich experimentierte zunehmend – im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten – mit der Erzählstruktur und den Plots. Als ich den Verlag und damit meine Serien nach etwa fünfzehn Jahren verließ, um mich mehr meiner Arbeit an Büchern und TV-Skripten zu widmen, war meine erste Mystery-Serie immer noch das Flaggschiff des Verlages und ist bis heute eine der langlebigsten deutschen Comicserien überhaupt. Sie hat im Laufe der Zeit viele Klippen in Form sogenannter Hype-Themen überstanden, die allesamt nach ein oder zwei Jahren Höhenflug sang- und klanglos wieder im Limbo verschwanden. Ich denke, dies verdankten meine Geschichten dem kleinen Kniff, dass ich über all die Jahre hinweg – fast unmerklich aber permanent – ihre Erzählstruktur änderte. Auf diese Weise hielt ich die Geschichten immer modern und frisch und sicherte ihnen so ihre Zukunft – allen Zeitströmungen zum Trotz.

Auf die Frage, ob Mystery ein Trendthema oder Genre mit Zukunft ist, möchte ich mit folgenden Gegenfragen antworten: Was ist Mystery? Wie definiere ich dieses Genre? Wie schränke ich es ein? Muss ich es überhaupt einschränken? Ich meine, Einschränkung bedeutet früher oder später Stillstand; oder umgekehrt: Die Sprengung von Grenzen erweitert den Horizont, sowohl den persönlichen als auch den eines Genres. Natürlich muss jedes Genre grundsätzliche Elemente besitzen, um sich als solches zu definieren. Aber der Spielraum um diesen Genre-Kern herum bietet gerade bei Mystery einen schier unermesslichen Kosmos an Möglichkeiten.

Ein Trend, der Zeitgeist, besitzt naturgemäß ein Verfallsdatum. Ist etwas erfolgreich, dann gehört es zu den Gesetzmäßigkeiten des Marktes, dass dieses Erfolgsrezept ausgereizt wird, bis es tot geritten ist. Das mag man vielleicht als kommerziell verurteilen, aber gäbe es diese Hype-Wellen nicht, könnten Verlage nur schlecht existieren und wir kämen weniger in den Genuss all der vielen schönen Bücher, die unsere Lebensqualität bereichern. Allerdings führt dieses „zum Erfolg verdammt sein“ oft dazu, dass im Schlepptau eines Bestsellers unzählige Klone mit einer Variation des Themas erscheinen. Nun gibt es sicher eine Reihe Leser, die genau das möchten. Und es gibt auch viele Autoren, die diese Nachfrage mit mehr oder weniger derselben aufgewärmten Geschichte gern befriedigen. Das soll keinesfalls deren Arbeit herabsetzen, schließlich müssen Autoren und Verlage Geld verdienen, um zu leben. Weshalb auch das Risiko mit einer neuen Kuh eingehen, solange die alte noch Milch liefert?

Dieses System funktioniert solange, wie es funktioniert und mit dem nächsten Bestseller dann ein anderer Trend auf der Erfolgswelle schwimmt. Oft ändert sich der Markt über Nacht. Scheinbar wie aus dem Nichts schwelgt die Leserschaft plötzlich im Harry-Potter- oder Dan-Brown-Fieber, dessen Virus sich immer schneller ausbreitet, bis das Thema irgendwann ausgebrannt ist. Ist eine Wiese abgegrast, sind die Verlage bereits auf den nächsten Zug aufgesprungen. Der alte Trend ist tot, es lebe der neue Trend. Ist mit dem alten Trend aber auch ein Genre gestorben? Wohl kaum, aber es bedarf einiger Mühe, ihm wieder neues Leben einzuhauchen.

Ein aus der Mode gekommenes Genre legt lediglich Ruhepausen ein, verfällt in eine Art Verpuppungsschlaf und harrt geduldig seiner Erneuerung. Nehmen wir die Superheldencomics Anfang der Sechziger. Das Genre schien so tot, wie etwas nur tot sein konnte und dann zauberte Stan Lee „Spider-Man“ aus dem Hut und revolutionierte mit dieser Figur ein ganzes Genre. Nehmen wir die Ende der Fünfziger Jahre so populären Sandalenfilme. Wer hätte in den Neunzigern auch nur einen Cent für dieses Genre gegeben? Doch dann brachte Ridley Scott „Gladiator“ auf die Leinwand und bewies, wie zeitlos ein neu interpretiertes Thema sein kann. Oder nehmen wir die Horrorliteratur, die lange mehr oder weniger scheintot vor sich hindümpelte, bis Stephen King das Genre mit seiner literarischen Kunstfertigkeit aus dem Grab holte.

Um zum Ausgangspunkt, der Frage nach den Überlebens-Chancen der Mystery-Literatur, zurückzukommen: Irgendwann stößt selbst das großartigste Genre an seine Grenzen. In dem Fall sieht sich der Autor einer kreativen Herausforderung gegenüber, vor der er entweder kapituliert oder die er annimmt, indem er versucht, eine Pionierleistung zu vollbringen. Wem es gelingt, sich aus dem alten Korsett zu befreien, dem erschließt sich mitunter ein schier unerschöpflicher Fundus an unverbrauchten Themen.

Zum Glück ist die Welt der Literatur mit genügend Talenten gesegnet, die dem Mystery-Genre neue Aspekte abgewinnen können, neue Perspektiven finden, seine Grenzen erweitern, indem sie es mit Elementen anderer Genres vermischen und so zu etwas faszinierend Neuem verschmelzen.

Was dem Leser folgerichtig erscheint, ist in der Wirklichkeit ein steiniger Pfad, der beschritten werden will. Denn Verlage und ihre Lektoren stehen Innovationen eher skeptisch gegenüber. Schließlich kann niemand sagen, wo der Exkurs in unabwägbares Neuland endet. Innovation bedeutet ja nicht automatisch auch neu entfachte Begeisterung bei der verbliebenen Leserschaft. Wer garantiert, dass diese auf liebgewonnene Plots und Erzählstrukturen verzichtet und bereit ist, Autoren auf neu eingeschlagenen Wegen zu folgen? Wer gewährleistet, dass die Leser nicht den erstarrten Formen eines Genres nachtrauern, statt sich von dem Schubladendenken zu verabschieden und sich auf Neues einzulassen? Auch für einen Autor ist es oft weitaus bequemer, alte Pfade weiter auszutreten, statt neue zu entdecken. Doch die damit einhergehende schleichende Konformierung eines Genres führt letztendlich zur Stagnation und dann zu seinem Ende. Die Geschichten werden durchschaubar, austauschbar, verzichtbar.

Der Aufbruch in unbekannte Gewässer birgt immer Risiken, sowohl für Autoren, als auch Verlage und eventuell enttäuschte Leser. Aber er bietet auch die Chance auf neue, aufregende Entdeckungen von Bereichen, die bisher noch niemand ausgelotet hat und wo sich einem ein völlig neuer Kosmos erschließt.

Ich muss zugeben, mich interessiert immer weniger der sich ständig wiederholende Kampf der klar definierten Kräfte von Gut und Böse, bei dem das Gute nach einigen Hindernissen dann den Sieg davon trägt. In meinem neuen Mystery-Roman „Abyssus“ habe ich beinahe sämtliche Regeln über Bord geworfen und viele gängige Strukturen durchbrochen. Gemeinhin wird eine Geschichte ja konstruiert, ihr Plot mit nahezu mathematischer Genauigkeit berechnet: In „Acts“ und einem präzise definierten Mittelteil, der „Middlescene“, gesplittet, nicht zu vergessen der unverzichtbare „Breakpoint“ am Ende des vierten Fünftels der Story, an dem der Protagonist in einer schier aussichtslosen Situation stecken muss. Statt dieses konstruierten Storyaufbaus habe ich mir den des Lebens mit all seinen unlogischen Widersprüchen und launigen Unwägbarkeiten zunutze gemacht. Was ist das Leben? Ein Drama? Eine Komödie? Ein Thriller? Eine Love-Story? Eine Tragödie? Oder ist es nicht je nach Situation von allem etwas? Und wie laufen die Dinge im Leben ab? Linear? Folgt einer Handlung nach ihrem Abschluss die nächste, oder setzt sich das Leben nicht vielmehr aus vielen kleinen Clips zusammen, die erst mit etwas Zeitabstand ein größeres Ganzes ergeben? Ob dieses neue und zugegeben gewagte Konzept so funktioniert wie von mir erhofft, mag der geneigte Leser entscheiden.

So weit die graue Theorie. In der bunten Praxis müssen Geschichten ungeachtet ihres Genres aber nur eines, damit ihnen die Zukunft gehört: Beim Lesen Vergnügen bereiten und dadurch die Lust nach mehr wecken.

Peter Mennigen wurde 1952 in Bonn geboren und wuchs im wenige Kilometer entfernten Meckenheim auf. In Köln studierte er Kunst und Design. Nach Abschluss des Studiums widmete er sich der Schriftstellerei. Zunächst schrieb er deutsche und internationale Comics (wie „Lucky Luke“), verfasste dann aber zunehmend Bücher. Neben erfolgreichen Romanen, Jugendbüchern (u. a. Geschichten um „Käpt’n Blaubär“) und Hörspielen schrieb er Skripte für Fernsehshows und TV-Serien. Er produzierte auch TV-Filme und war als Autor bei internationalen Projekten der „Europäischen Union“, tätig. Sein aktueller Roman heißt „Abyssus“.