Das Tor ins Gestern von Dave Duncan

Buchvorstellung

Das Tor ins Gestern von Dave Duncan

Originalausgabe erschienen 1995unter dem Titel „Past Imperative“,deutsche Ausgabe erstmals 1999, 667 Seiten.ISBN nicht vorhanden.Übersetzung ins Deutsche von Michael Krug.

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In Kürze:

Das große Spiel der Götter dauert schon Jahrhunderte an und erstreckt sich über alle Dimensionen in alle Welten: ein tödlicher Kampf, in dem skrupellose Zauberer ihre Kräfte messen …und in dem die Menschen unserer Welt eine entscheidende Rolle spielen. Eleal Singer, das jüngste Mitglied einer Schauspieltruppe, wird von den Schergen einer korrupten Göttin gefangengenommen. Doch damit ist sein Schicksal nicht besiegelt, denn ein Treffen ist ihm angekündigt, ein Treffen mit einem Mann aus einem weit entfernten Land …England, 1914: In einem Hospital erwacht der junge Edward Exeter, angeklagt eines schauerlichen, eigentlich unmöglichen Mordes – und ohne jede Erinnerung an die Vergangenheit. Wo kommt er her, und wer ist der wahre Mörder? In einer Welt am Rande des 1. Weltkrieges öffnen sich plötzlich Tore zu anderen Dimensionen. Und vielleicht liegt die Antwort dort …

Ihre Meinung zu »Dave Duncan: Das Tor ins Gestern«

richter zu »Dave Duncan: Das Tor ins Gestern«12.04.2007
Ein äusserst spannender und emotionsgeladener Roman! Ein unglaublicher Auftakt zu einer unglaublichen Trilogie.
Die schaltet hin und her zwischen einer Fantasy-Welt und dem England des frühen 20. Jahrhunderts. Historische Bezüge sind hier wie das Salz in der Suppe und lassen etwas wahrlich Grosses vermuten. Aber Duncan übertreibt auch nicht damit. Die Geschichten laufen zunächst parallel und man erkennt keine Verbindungen, bald aber erhält der Leser Hinweise, und er beginnt, gewisse Vermutungen anzustellen. Es sind zwei höchst spannende Geschichten, die in den über 600 Seiten erzählt werden. Die englische Geschichte handelt von einem Gymnasiasten, der nach einer Abschlussreise etwas schlimmes gemacht haben muss - leider kann er sich an nichts erinnern. Viele sind von seiner Unschuld überzeugt, allerdings ahnt man: das wird nicht reichen, um ihn vom Gefängnis zu bewahren. Und es gibt seltsame Mächte, die ihn aufs Teufel komm raus nicht der englischen Justiz aussetzen wollen.
Die Geschichte auf Nebenan dreht sich um ein Mädchen namens Eleal. Sie erlebt wundersames, obwohl es in ihrem Kontext nur wenig von dem entfernt ist, was der Leser als ihren Alltag präsentiert bekommt. Aber gerade die Betonung des Profanen macht die Geschichte so toll: der Leser taucht ab in eine äusserst fremdartige und faszinierende Welt, die mit ihrer Vielfalt, den Sprachen und ihrer fesselnden Kultur so detailliert ausgestaltet ist wie Tolkiens Mittelerde.
Die Geschichte finded keinen wirklichen Schluss - es hört zwar nicht schlagartig mittendrin auf, aber wo der Spannungsbogen in den beiden Geschichten endet, da weiss man, wird es spannend weitergehen.
Empfehlung: unbedingt lesen!
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