Sternenriff von David Brin

Buchvorstellung

Sternenriff von David Brin

Originalausgabe erschienen 1995unter dem Titel „Brightness Reef“,deutsche Ausgabe erstmals 1997, 502 Seiten.ISBN 3-442-24759-4.Übersetzung ins Deutsche von Marcel Bieger.

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In Kürze:

Seit Jahrhunderten leben sechs Rassen unter dem schützenden Blätterdach des Planeten Jijo zusammen – friedlich, doch voller Furcht. Sie haben Angst, von den Mächten der Fünf Galaxien entdeckt zu werden, denn Jijo ist ein verbotener Planet. Eines Tages erscheint ein fremdes Raumschiff am Himmel über Jijo und landet in der Nähe des großen Heiligtums. Drohen nun alle Befürchtungen von der Vergeltung Wirklichkeit zu werden? Sollen die Siedler von Jijo ausgelöscht werden, weil sie sich dem Verbot der Galaktsichen Institute widersetzt haben? Die Besatzung gibt sich freundlich, doch für Jijo beginnt eine Zeit der größten Gefährdung.

Ihre Meinung zu »David Brin: Sternenriff«

geronimox zu »David Brin: Sternenriff«03.10.2016
Das wichtigste zuerst: Dieser Roman ist trotz Fliegendreckschrift 900 Seiten dick – und hat sich am offenen Ende auch noch als erster Teil einer Romanserie entpuppt. Ufff! Mit diesem Wissen kann sich jeder ausmalen, dass Autor Brin mal wieder eine exotische, aber ausufernd breit erzählte Space-Opera in Angriff genommen hat.

Für diesen epischen erzählten Roman muss man viel Zeit und Konzentration mitbringen. Ich gebe zu dass ich das letzte Viertel des Buches nur noch quergelesen habe, da zwischen extraplanetarem Lokalkolorit nur ein dünner weiterführender Handlungsfaden herauszulesen ist.

Schriftstellerischer Vorsatz? Das Buch endet mit zwei heftigen Cliffhangern, die den Leser zum weiterlesen animieren sollen. Für mich jedoch gilt: Wenn ich die Nachfolgeromane mal in der Bücherei finden sollte werde ich wohl weiterlesen, gekauft wird da allerdings nix.

Mein Fazit: Eine Space-Opera wie ein Kaugummi mit aufregend exotischem Geschmack – am Anfang gut, verliert aber rasch das Aroma.

6/10

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Rainer Kirch zu »David Brin: Sternenriff«23.03.2015
Das Buch hat erhebliche Längen. Es wird viel be- und geschrieben, was eigentlich nicht mit der Geschichte zu tun hat. Außerdem sollen wohl die vielen angeblichen Zitate dazu dienen, einen hohen literarischen Standard vorzutäuschen. Ich habe schon besseres gelesen. Am Ärgerlichsten ist aber, dass das Buch einfach abbricht, ohne dass es der Verlag für nötig hält, mitzuteilen, dass es eine Fortsetzung gibt. Man hätte die ganze Geschichte mit Leichtigkeit in einem Band unterbringen können.
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