Metro 2033 von Dmitry Glukhovsky

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 2005unter dem Titel „Metro 2033“,deutsche Ausgabe erstmals 2008, 520 Seiten.ISBN 3-453-53298-8.Übersetzung ins Deutsche von M. David Drevs.

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In Kürze:

Es ist das Jahr 2033. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Moskau ist eine Geisterstadt, bevölkert von Mutanten und Ungeheuern. Die wenigen verbliebenen Menschen haben sich in das weit verzweigte U-Bahn-Netz der Hauptstadt zurückgezogen und dort die skurrilsten Gesellschaftsformen entwickelt. Sie leben unter ständiger Bedrohung der monströsen Wesen, die versuchen, von oben in die Metro einzudringen …Dies ist die Geschichte des jungen Artjom, der sich auf eine abenteuerliche Reise durch das U-Bahn-Netz macht, auf der Suche nach einem geheimnisvollen Objekt, das die Menschheit vor der endgültigen Vernichtung bewahren soll.

Das meint Phantastik-Couch.de: „Eine Reise mit Hindernissen“74

Science-Fiction-Rezension von Verena Wolf

„;Metro 2033“ ist das Debüt des 29-jährigen Glukhovsky. In Russland ist der Endzeit-Roman sehr erfolgreich und bereits Vorlage für zwei Computerspiele. Heimlicher Hauptdarsteller ist die Moskauer U-Bahn, in der die Handlung fast komplett spielt. Die palastähnlichen riesigen Stationen, die Stalin als Luftschutzbunker bauen ließ, und ein U-Bahnnetz, das sich krakengleich unter der russischen Hauptstadt ausbreitet, sind ein ausgezeichnetes Setting. Beeindruckt durch diese Bauwerke ließ Glukhovsky der Phantasie freien Lauf und lässt in „;Metro 2033“ weit unter der Erde die verschiedensten sozialen Gemeinschaften entstehen. Eine Rückkehr an die verstrahlte Oberfläche ohne Schutzanzug ist unmöglich und selbst auf diesem beengten Raum haben sich die Bewohner in ihren Stationen noch gegenseitig abgeschottet im Kampf um die knappen Ressourcen und gegen mutierte Lebewesen von der Oberfläche.

Eine Wanderung durch eine fremdartige Unterwelt

Auch die unabhängige Station WDNCh leidet unter den immer stärker werdenden Angriffen. Hier unten wohnt der zwanzigjährige Artjom, der bisher wie alle seine Freunde den größten Teil seines Lebens hier verbracht hat. Ein geheimnisvoller Fremder gibt für Artjom den Ausschlag, die Enge seiner Station zu verlassen und das Labyrinth der Metro zu entdecken, angespornt von dem Wunsch, seine Station zu retten.

Es beginnt eine klassische Fantasy-Reise. Artjom trifft unterwegs Begleiter, neue Freunde und zwielichtige Gestalten: Prediger, Hellsichtige, und Faschisten. Aber er geht immer weiter seinen Weg, bis er schließlich selbst glaubt, dass er vielleicht der Auserwählte ist, der das Schicksal der Metro-Bewohner entscheiden kann.

Gute Idee, inhaltliche Schwächen

Man spürt beim Lesen, wie viel Gehirnschmalz und Zeit Glukhovsky auf die verschiedenen Gesellschaftsstrukturen verwendet hat und wie ihn die Philosophien dahinter beschäftigen. Glukhovsky nutzt seine Hauptfigur, die selbst blass bleibt, um dem Leser ein Sammelsurium an Ideen, gesellschaftlicher Kritik und skizzierten Szenen zu zeigen. Dazu passt, trotzdem stört es, dass unglaublich viel erzählt wird. Artjom trifft die unterschiedlichsten Bewohner der Metro, sitzt mit ihnen am Lagerfeuer oder reist mit ihnen durch die Tunnel: Immer führt das dazu, dass ein Erzähler eine neue Geschichte über die U-Bahn zum Besten gibt. Die Geschichtchen selbst sind unterhaltsam, aber das Stilmittel wiederholt sich oft. Neben diesen aneinandergehängten Kurz-Geschichten verhalten sich auch die Menschen wiederholt stereotyp. Sie sind Sprachrohr, tun, was der vorgestellten Gemeinschaft entspricht. Wie jedoch zum Beispiel „;die Schwarzen“ aussehen und wie genau die Zusammenstöße zwischen Menschen und ihnen ablaufen, bleibt seltsam schwammig, obwohl es ein zentrales Element ist. Die Logik bleibt leider oft auf der Strecke. Was trinken die Menschen, wenn alles verstrahlt ist, warum leben alle nach Jahrzehnten noch in Zelten, wenn es Steine und Beton zu Hauf gibt, warum wird kein Kontakt zur restlichen Welt per Funk gesucht? Es scheint, viele solcher Details zu durchdenken, war Glukhovsky zu profan oder lästig. Aber es hätte der Geschichte gut getan.

„;Metro 2033“ ist vordergründig äußerst vielversprechend und neu, hält aber das Versprechen nicht im Detail. Eine unterirdische Geschichte in einem U-Bahnnetz ist bereits besser von Neil Gaiman in „;Niemalsland“ erzählt worden. Vielleicht ist das nächste Buch reifer. Wir werden sehen.

Ihre Meinung zu »Dmitry Glukhovsky: Metro 2033«

kriann zu »Dmitry Glukhovsky: Metro 2033«23.06.2015
Hallo.
Ich war am Anfang skeptisch, als mir das Buch empfohlen wurde. Schon wieder eine Endzeit-Geschichte, habe ich gedacht.
Angefange zu lesen habe ich es rotzdem. Und es hat mich gefesselt. Es liest sich gut, die Geschichte macht Spaß, ich will beim Lesen schon wissen, wie es weiter geht.
Und ich bin gespannt wie es weiter / aus geht.
Grüße, A.

P. S.: Eine Frage habe ich noch: gibt es eine Auflistung, in welcher Reihenfolgen Artjom die Metrostationen bereist? Ich hatte mir vorgenommen, mir dies zu notieren, es dann doch vergessen und jetzt bin ich mittendrin im Buch und müßte von vorne anfangen.
Anny zu »Dmitry Glukhovsky: Metro 2033«11.07.2014
Puuuh... bin grade mit dem Buch fertig geworden und wollte jetzt einfach mal ein paar weitere Meinungen dazu hören, weshalb ich hier gelandet bin.
Ich fand das Buch klasse! Es ist seit langem wieder eines der Bücher, dass mich mehrere Seiten lang richtig fesseln konnte. Und in manchen Dingen kann ich Fr. Wolf zustimmen, in Einigen aber auch nicht. Okay ja, müsste ich Artjom aussehendsmäßig und charakteristisch beschreiben stünde ich vor einem Problem. Aber dennoch ist er mir so unglaublich sympathisch und ich find ich einfach klasse- ich würde ihn heiraten, wenn ich könnte :D Auch wenn ich nicht genau weiß was ihn so sympathisch macht. Das Universum, dass Glukhovsky geschaffen hat, sucht seine Gleichgesinnten und ist einfach super. Auch wenn ich nicht ganz verstehe wie man während eines Krieges auf die Idee kommt sich in der Metro zu verschanzen. Dieses Problem mit dem Wasser, dass Fr. Wolf erwähnte kann ich nur bedingt nachvollziehen. Haben sie halt Grundwasser getrunken oder versucht es zu säubern- ich finde allerdings diesen kleinen Punkt nicht störend. Was mich nur wundert ist, dass die beteiligten Personen es so lange ohne Schlaf oder Essen aushalten (an dieser Stelle wohl auch Wasser), aber ich denke das ist sowohl Gewöhnungssache als auch eine Sache die "off screen" geschieht und nicht immer erwähnt wird. Wäre sonst etwas zu viel.
Ja, hin und wieder fand ich diese ganzen verschiedenen Gruppierungen anstrengend, aber sie gehören einfach dazu, auch wenn sie unrealistisch erscheinen und mir dieses ganze WW2 Gelaber auch an manchen Stellen auf den Geist ging- es hat dem Buch aber alles gut getan. Ich hab anfangs auch mit einem richtigen Dystopie-Roman gerechnet, und war zuerst etwas geschockt als es sich mehr Fantasy-mäßig entpuppte (zB Khan mit seinem Mentor), aber geschadet hat es im Großen und Ganzen nie. Man hat anhand der Gesellschaftskritik, die nicht immer sehr unterschwellig war gemerkt, dass es Glukhovskys Debüt-Roman war. Das machen sehr viele angehende Autoren in ihren Debüt-Romanen xD
Was mich aber tatsächlich wirklich gestört hat war das Ende. Es ging mir alles iwie zu schnell...wir laufen 700 Seiten lang durch die Metro und als wir unser Ziel erreichen wird unserm lieben Artjom plötzlich etwas klar, was ich hier nicht spoilern will.
Das kam mir alles sehr plump vor, als wollte man jetzt einfach diese Sache noch mit einbringen ohne es richtig zu erklären (Wieso genau Artjoim? Wieso er alleine? Wieso nicht noch andere?) Und als dann die letzten zwei Sätze einfach nur sinngemäß waren, dass er wegrennt war ich schon sehr sprachlos und dachte mir nur "Hääää? Was'n das für'n Ende?!" Ich bin normalerweise ein Fan von offenen Ende, doch dieses ist mir zu offen und passt nicht zum Rest vom Roman, der doch in sich sehr geschlossen ist. Netter stilistischer Bruch, Glukhovsky, aber in meinem Augen im total falschen Roman. Ein geschlossenes Ende wäre schöner gewesen, zumal soweit ich weiß- ich hab es nicht gelesen- in Metro 2034 Artjom nicht mehr der Protagonist ist und es so keinen Sinn hat jemanden auf den Nachfolger zu teasen.
In diesem Sinne,
Lg's
Anny
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Dracon zu »Dmitry Glukhovsky: Metro 2033«18.02.2014
Also ich bin mit den falschen Erwartungen an die Metro rangegangen, ich dachte es wäre ein gewöhnlicher Endzeitroman aber naja enttäuscht wurde ich aber nicht. Das Buch stimmt einen schon nachdenklich das Selbst nach einen Atomkrieg bei den Überlebenden unsere „besten „ Eigenschaften bestehen bleiben, Gier Hass, religiöser Wahn egal welcher Glauben und Intoleranz (4. Reich) und angst vor dem Unbekannten (die Schwarzen), auch die Lösung erstmal draufhauen am besten mit Raketen oder andere schwere Waffen und dann die Erkenntnis, ups die Waren ja gar nicht so Böse ist sehr „menschlich„. Der Schreibstiel war etwas gewöhnungsbedürftig.Ich finde Mero 2033 ist ein gutes Buch das zwar einige Schwächen hat aber durchaus lesenswert
Pauli zu »Dmitry Glukhovsky: Metro 2033«04.01.2014
Ich finde es ist jedem selbst überlassen ob er das Buch gut findet oder nicht. Ich bin 15 und mir ist es egal ob ein paar Details weg gelassen, oder das Buch unrealistisch ist. Mich persönlich hat die Geschichte dieses Buches und auch der anderen Metro Bücher gefesselt und ich konnte nicht aufhören sie zu lesen, bis ich am Ende angekommen war. Ich finde es auch nicht schlimm, dass das Buch ein "offenes" Ende hat. So kann man sich selbst überlegen wie es weitergehen könnte und seiner Fantasie freien lauf lassen.
Dimitry Glukhovsky hat in meinen Augen alles richtig gemacht! Das Buch ist spannend, leicht zu lesen und kurbelt die Fantasie an. Was will man als Leser mehr?
metro fan zu »Dmitry Glukhovsky: Metro 2033«09.11.2013
hat die frau das buch über haupt komplet gelesen es wird auf alles hin gewissen platzproblrm deshalb zelte die wasser versorgung und nahrungs versorgung wir über eine seite lang beschreiben und das ausehen der schwarzen ist des halb so schwammig weil jeder etwas anderes sieht wenn er ihnen begegnet und die menschen vor lauter furcht das ausehen der schwarzen nicht mehr richtig war nehmen auserdem wir erzählt das die schwarzen telepatische kräfte besitzen und mit diesen auch haluzinationen hervor riefen diese kritik von verena wolf kann man in die tonne treten

alle in allem ist das buch der hammer und ich hab es mir schon min 5 mal durch gelesen
und das buch gibt es auch als video spiel das zwar nicht ganz dem buch gleicht aber es die welt unter moskau genau so düster wieder spiegelt wie das buch und das spiel einfach als hilfe zur vorstellung der welt in metro gut wieder gibt
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
caerulum zu »Dmitry Glukhovsky: Metro 2033«07.05.2013
Die Idee des Autors Dmitry Glukhovsky ist einfach brilliant. Nach etlichen atomaren Kriegen ist die gesamte Erdoberfläche verstrahlt und die Menschen leben nun im Untergrund - konkret: Im ehemaligen U-Bahn Netz.
Und da liegt die Stärke des Buches. Die neuartige Idee und die Geschichte des jungen Artjoms ( Hauptprotagoniest) machen den Sci-Fi Roman spannend. Auch der Ablauf der Geschichte ist interessant geschildert (obwohl der Ablauf ziemlich ähnlich mit dem eines Fantasy-Romans zu vergleichen ist) und nimmt den Leser mit.

Fazit: Ein faszinierendes und spannendes Buch, das sich Sci-Fi- Fans nicht entgehen lassen sollten.
Erik War zu »Dmitry Glukhovsky: Metro 2033«14.01.2013
Ich verstehe nicht genau die Kritik von Frau Wolf. Die menschen Trinken das Wasser aus den Quellen unter der Erde oder leicht verseuchtes Wasser. (Metro 2034) Wenn alles verstrahlt ist, wird geringe Strahlung unbedeutend und normal, oder glaubt hier irgendeiner, dass dieser Atombuncker Metro echt funktioniert? Es wird nichts großartig aus beton und Steinen hergestellt, da diese dicke Wände Platz wegnehmen. Diese Stationen müssen sehr voll gewesen sein und später brauchte man viel Platz für die Tiere, die Pilze usw. (Metro 2033) Die restliche Welt scheint tot zu sein. Das erwähnt Glukhovsky mehrfach. Die üblichen Radiowellen der Großstädte sind tot und auch die russische Kommunikation scheint abgebrochen zu sein. Einer erwähnte mal eine einzige Panzerbesatzung, die einer per Funk erreichen konnte, die dann aber auch irgendwann schwieg.
Ja, es fehlen Details über die Schwarzen, die damalige Zeit und den damaligen Errungenschaften von uns. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass ein junger dummer heranwachsener trotz neugierde kaum etwas von den diesen Dingen erfahren konnte. Unsere Großvätern haben auch oft über ihre Kriegserlebnisse bis zum Tod geschwiegen. Erst recht direkt danach, als man noch in den Ruinen arbeitete. Die Lehre des Buches ist auch nicht, dass der Mensch sich selbst vernichtet, sondern dass wir uns in unseren Statussymbolen unseren Begierden und Träume verirren und dadurch gedankenlos handeln. Der, der das am lautesten predikt ist Khan. Und ist es nicht so, dass alle diese Ideologien und Kriege dann fehlen würdne, wenn wir nicht auf solche Sachen den meisten Wert legen würden? Diese Hunter-Gruppe handelt auch viel zu oft ohne nachzudenken. Sie handeln schnell und mit guten Absichten, aber tun wir das nicht oft, wenn wir schlimmes machen?
Chrisu zu »Dmitry Glukhovsky: Metro 2033«12.01.2013
Das war nicht mein Buch: :-(
Das ist die Geschichte von Artjom, der im Untergrund der Metro in Moskau, im Jahr 2033 nach einem verheerenden Krieg, aufwächst und sich aufmacht zur Station Polis zu gelangen, um seine Heimat vor den Schwarzen zu schützen. Er kommt in große Gefahren während seiner Mission, aber irgendwie begleitet ihn ein Schutzengel und er kommt immer mit dem Leben davon. Die Geschichte allgemein ist ja nicht so verkehrt, aber der Autor begleitet einem durch das Labyrinth von Intrigen, Hass, Hitler, Lenin, Stalin, Castro und noch einigen mehr dieser Gruppierungen. Auch die Religion kommt zum Vorschein und Kannibalismus darf natürlich auch nicht fehlen.
Das ist einfach zu viel für mich. Da schleppe ich mich durch durch 780 Seiten um zum Schluss zu erfahren, dass der Mensch die größte Gefahr des Menschen ist, er sich selber vernichtet und jede Form, die anders ist ebenso eliminiert werden muss.
Das ist nicht mein Buch gewesen. Kann es deshalb auch nicht wirklich weiterempfehlen.
Markus zu »Dmitry Glukhovsky: Metro 2033«10.01.2012
"Wie jedoch zum Beispiel „;die Schwarzen“ aussehen und wie genau die Zusammenstöße zwischen Menschen und ihnen ablaufen, bleibt seltsam schwammig,"

So soll es ja auch sein. Im Zwielicht der Metro sind die eingebildeten oder auch nicht fassbaren Ängste genauso tödlich wie die realen Gefahren. Der nicht greifbare "schwammige" Feind ist die personifizierte Paranoia des am Limit lebenden Endzeitmenschen. Er darf gar nicht genau beschrieben sein. Ich finde Ihre Rezension zu diesem spannenden, gut lesbaren und nachdenklich machenden Buch unfair und zu schlecht bewertend. - Mir scheint, das Szenario ist einfach nicht Ihr Fall, trotzdem kein Grund ein gutes Buch so abzuwerten...
sag ich nicht zu »Dmitry Glukhovsky: Metro 2033«17.11.2011
Im letzten Teil steht, dass die Logik oft auf der Strecke bleibt. Dies sehe ich nicht so. Im Buch wird wiederholt über den Versuch geredet mit Funk zu komunizieren, doch anscheinend lebt niemand mehr woanders. Außerdem wird in 2034 eine Wasseraufbereitungsanlage erwähnt und in 2033 wird es wohl so sein das sie verstrahltes wasser trinken was auch sonst.

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