Dark Secret. Mörderische Jagd von Douglas Preston & Lincoln Child

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2005unter dem Titel „The Dance of Death“,deutsche Ausgabe erstmals 2006, 608 Seiten.ISBN 3-426-63640-9.Übersetzung ins Deutsche von Michael Benthack.

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In Kürze:

Ein gnadenloser Mörder sucht sich ein Opfer nach dem anderen. Ihre Gemeinsamkeit: Sie waren Freunde des verschollenen Special Agent Pendergast. Doch wer könnte ein Interesse daran haben, sie auszuschalten? Detective D’Agosta beginnt unter Hochdruck zu ermitteln. Er weiß, dass auch er und seine Frau im Visier des Killers stehen. Unerwartete Hilfe bekommt D’Agosta von niemand anderem als Pendergast selbst. Dieser hat sein Verschwinden nur vorgetäuscht, um unbemerkt nach seinem größten Feind suchen zu können: seinem Bruder Diogenes, den er für den Mörder hält. Das FBI verfolgt allerdings eine andere Theorie. Ist es möglich, dass Pendergast sich Diogenes nur einbildet – und selbst ein eiskalter Killer ist?

Ihre Meinung zu »Douglas Preston & Lincoln Child: Dark Secret. Mörderische Jagd«

name domain zu »Douglas Preston & Lincoln Child: Dark Secret. Mörderische Jagd«10.05.2015
Mir gefallen die Stories und die Schreibweise der Autoren bei allen Bücher wirklich gut.
Doch bei diesem und dem nächsten missfällt mir das offene Ende. Ich finde Bücher, die keinen Ausgang haben immer schlecht, zumal dieses sogar einen schlechten hat. In diesem Buch wird das ziel der Hauptperson nicht komplett erreicht und soll somit einen Show-down im nächsten Teil hergeben. Mir hat an den ersten Teilen der Preston-Chil-Bücher immer der gelöste Ausgang der Geschichte gefallen, was bei diesem Buch nicht zu sagen ist...
tassieteufel zu »Douglas Preston & Lincoln Child: Dark Secret. Mörderische Jagd«01.03.2011
Dark Secret schließt nahtlos dort an, wo Burn Case aufgehört hat, Agent Pendergast wird für tot gehalten, sein Freund u. Partner D'Agosta hat seine alte Stelle bei der New Yorker Polizei
wiederbekommen und im Naturkundemuseum wird mal wieder eine spektakuläre Ausstellung vorbereitet. Dann geschehen eine Reihe grausamer Morde, die Opfer sind allesamt Freunde des totgeglaubten Agent Pendergast und Vincent D'Agosta weiß genau wer dahinter steckt, Diogenes Pendergast, der Bruder des FBI Agenten. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, selbst als Pendergast wieder auftaucht, denn schnell wird klar, das Diogenes ein ganz perfides Verbrechen plant und alles seinem Bruder in die Schuhe schieben will.
Zugegeben, der erste Buchteil ist ein wenig zäh, es erschließt sich auch nicht so ganz, warum die Episoden im Museum sich derart in die Länge ziehen, das wäre für den Fortgang der Geschichte auch nicht zwingend notwendig gewesen, aber durch die raschen Szenenwechsel wird es nie wirklich langweilig, irgendwie wird man bei der Stange gehalten, nur die atemlose Spannung die man aus anderen Pendergast Romanen kennt, habe ich hier, zumindest in der ersten Buchhälfte, eben vermißt.
Das Buch bringt ein Wiedersehen mit einer Vielzahl von Figuren,die man aus anderen Teilen kennt, so ist z.B. Margo Green wieder mit dabei, Bill Smithback der Reporter und seine frisch angetraute Frau Nora Kelly sind in die Story verwickelt und weitere Nebenfiguren aus
Vorgängerbüchern geistern duch die Seiten. Man mag das jetzt als ein wenig einfallslos bezeichnen, ich hab das aber nicht als Manko angesehen, sondern mich vielmehr gefreut, bekannte Charaktere wiedezutreffen.
Charakterzeichnung gehört ja bekanntlich nicht zu den großen Stärken des Autorenduos, aber diesmal hat sogar der immer überlegen und übermenschlich wirkende Aloysius Pendergast ganz sympathische Züge angenommen, als er quais schon auf verlorenem Posten durch
die Gegend hetzt, um seine Freunde zu retten.
Die zweite Hälfte des Buches läuft dann wesentlich rasanter und spannender ab. Ok, Logik und größere Realitätsnähe sucht man hier vergeblich, ebenso wie die Antwort auf eine ganze Reihe von Fragen. Was passierte in der Kindheit der beiden Brüder? Was ist eigentlich das
Geheimnis von Constanz? Warum haßt Diogenes seinen Bruder so sehr? Sicherlich Fragen die im dritten Teil geklärt werden, trotzdem führen sie dazu, das man Ende doch etwas unzufrieden ist und so hinterläßt Dark Secred eben den Eindruck, ein reiner Lückenfüller zu sein, zwar teilweise spannend und mit einem Ende, das für den nächsten Teil eine interessante Ausgangsposition bietet, aber wenn man bis dahin lange warten mußte, ist das eben doch recht unbefriedigend.

Fazit:nach einer etwas langatmigen ersten Buchhälfte, wird es in der zweiten Hälfte wieder richtig spannend, allzuviel Logik und Realitätsnähe darf man nicht erwarten, aber mit sowas rechne ich auch gar nicht, wenn ich zu einem Buch des Autorenduos greife. Vieles bleibt
offen, sicherlich ärgerlich, wenn man 1 Jahr auf den 3. Teil warten mußte, aber ich kann ja nahtlos weiterlesen. Insgesamt kann man hier sagen Hollywood-Actionkino ohne großen
Anspruch, aber manchmal braucht man sowas eben!
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