Ritual. Höhle des Schreckens von Douglas Preston & Lincoln Child

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2003unter dem Titel „Still Life with Crows“,deutsche Ausgabe erstmals 2004, 528 Seiten.ISBN 3-426-63154-7.Übersetzung ins Deutsche von .

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In Kürze:

»Stellen Sie sich vor, Sie haben sich in einer Höhle verirrt. Es ist dunkel und kalt. Die Taschenlampe haben Sie verloren. Sie müssen raus hier, egal wie, und tasten sich am Boden entlang, als Ihre Hand plötzlich etwas Warmes findet. Vor Schreck weichen Sie zurück – um gleich noch einmal zu fühlen, was es sein könnte …« In einer Kleinstadt geschehen grausame Morde. Sie erinnern an Indianermythen und ein historisches Massaker. Viele glauben, dass die Geister der Toten zurückgekehrt sind, um Rache zu nehmen. Special Agent Pendergast verfolgt eher irdische Spuren: die Gen-Experimente an Mais, mit deren Hilfe die Stadt zu neuer Blüte kommen soll, scheinen außer Kontrolle geraten zu sein. Oder steckt doch noch etwas ganz anderes dahinter?

Ihre Meinung zu »Douglas Preston & Lincoln Child: Ritual. Höhle des Schreckens«

tassieteufel zu »Douglas Preston & Lincoln Child: Ritual. Höhle des Schreckens«04.09.2010
Medicine Creek ist eine kleine aussterbende Stadt im Mittleren Westen der USA, die hauptsächlich vom Maisanbau lebt, doch viele kleinere Farmer haben schon aufgegeben und ihr Land an große Agrarkonzerne verkauft. Als in einem Maisfeld die grausam verstümmelte Leiche einer Frau gefunden wird, ruft das Agent Pendergast auf den Plan, denn die Tote wurde in einer Art und Weise drapiert und geschmückt, die an Indianermythen erinnern und tatsächlich geschah in der Nähe vor rund 150 Jahren ein Massker das von aufgebrachten Indianern verübt wurde.
Nach einen spannenden Einstieg entwickelt sich die Geschichte zunächst nur zögerlich, allerdings baut sich nach und nach eine recht unheimliche Atmosphäre auf, als der Mörder wieder
und wieder zuschlägt, doch im Gegensatz zu den bisherigen Büchern der Reihe schneidet Ritual eindeutig schlechter ab, weil hier doch einfach zu viel Potenzial verschenkt wurde.
Die rituell angehauchten Morde werden irgendwie sehr unspekatulär aufgelöst und die Beweggründe rund um den Mörder erschienen mir ehr dünn, dabei hätte daraus durchaus eine tolle Story werden können, gerade mit dem Hintergrund, das in dem kleinen Ort Medicine Creek genmanipulierter Mais angebaut werden sollte u. viele kleine Farmer von großen Agrarkonzernen geschluckt wurden, auch hätte man diese gruselige Truthahnschlachterei mit einbinden können, und das ganze Buch über hofft man auch, daß sich die Story in dieser Richtung hin entwickelt, so daß dann die letztendliche Auflösung enttäuscht und auch nicht wirklich überzeugt.
Aber ich will nicht nur nörgeln, gut gefallen hat mir, das Agent Pendergast hier mehr wie ein normaler Mensch rüberkommt und nicht so überheldenhaft wie im Vorgänger, auch die Figuren-zeichnung hat mir hier besser gefallen als in den Vorgängern, wobei die Charkterdarstellung von Nebenfiguren wohl nie zu den Stärken des Autorenduos gehören wird. Positiv empfand ich auch, das fast gänzlich auf Mysterieelemnte verzichtet wurde.

Fazit: letztendlich verspricht die Story mehr als sie am Ende hält, spannend ist es durchaus, aber nicht ungewöhnlich, läßt sich insgesamt gut lesen, gehört aber nicht zu den besseren Teilen
der Reihe.
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