Der Tag des silbernen Tieres von Eddie M. Angerhuber & Frank W. Haubold

Buchvorstellung

Der Tag des silbernen Tieres von Eddie M. Angerhuber & Frank W. Haubold

Originalausgabe erschienen 1999, 136 Seiten.ISBN 3932621204.

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In Kürze:

Ende 1998 stieß der sächsische Science-Fiction-Autor Frank W. Haubold („Am Ufer der Nacht“, 1997) im Internet auf eine Story von Eddie M. Angerhuber („Les choses éternelles“), die ihn so faszinierte, dass er sofort Kontakt mit der Autorin aufnahm und sie um weiteres Material bat. Nach anfänglicher Skepsis ließ sich die in Berlin lebende Autorin von seiner Begeisterung anstecken, und die Idee für die Arbeit an einer gemeinsamen „Endzeit-Anthologie“ wurde geboren.

In dreizehn Erzählungen beschwören Eddie M. Angerhuber („Die verborgene Kammer“, 1998), die wohl talentierteste deutsche Horrorautorin, und Frank W. Haubold in faszinierenden Bildern den Untergang unserer Zivilisation. In klarer, facettenreicher Sprache schildern die beiden Autoren, die einander nie persönlich begegnet sind, den Niedergang einer Gesellschaft, deren Mechanismen für den Einzelnen undurchschaubar geworden sind.

Ein makabres Lesevergnügen im Stil der düster-poetischer Visionen Edgar Allan Poes, Ray Bradburys und Thomas Ligottis, in deren Tradition sich die Autoren sehen.

Ihre Meinung zu »Eddie M. Angerhuber & Frank W. Haubold: Der Tag des silbernen Tieres«

Exponaut zu »Eddie M. Angerhuber & Frank W. Haubold: Der Tag des silbernen Tieres«07.11.2014
"Angenehm überrascht" wäre in diesem Falle wohl die falsche Wortwahl - aber hier haben sich zwei der bekanntesten deutschen Horror-Autoren zu einem interessanten Stelldichein getroffen. Die Autoren schaffen in den Geschichten eine dichte, authentische Atmosphäre und setzen den meist irgendwie verlorenen Protagonisten einer hoffnungslosen Situaton aus. Nach jeder Geschichte erwacht man wie aus einem zähen Alptraum.
Zermürbende Endzeit-Stories sind nicht jedermanns Geschmack - aber wenn doch, ist der Leser hier vom Feinsten bedient. Einzig, dass die Geschichten meist zu kurz sind, ist schade.
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