Mitternacht von Erin Hunter

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 2005unter dem Titel „Midnight“,deutsche Ausgabe erstmals 2011, 344 Seiten.ISBN 3407810830.Übersetzung ins Deutsche von Klaus Weimann.

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In Kürze:

»In Tagen, die kommen, braucht einer den anderen. Eure Reise endet nicht hier, kleiner Krieger, sie fängt gerade an.« Brombeerkralle, Federschweif, Bernsteinpelz und Krähenpfote, vier junge Katzen aus den vier Clans des Waldes empfangen mysteriöse Träume vom SternenClan: Sie sind auserwählt, ihre Clans vor einem großen Unheil zu bewahren. Doch worin besteht dieses Unheil? Und wie können ausgerechnet sie es verhindern? Die Lösung des Rätsels erwartet sie fern des Waldes, beim Wassernest der Sonne …

Das meint Phantastik-Couch.de: „Auf ein Neues, Fantasy- und Katzenfreunde!“77

Fantasy-Rezension von Eva Bergschneider

Der SternenClan, die Kriegerkatzen im Jenseits, haben eine unheilvolle Prophezeiung gesehen, die die Clans um das Baumgeviert betrifft:

„Finsternis, Luft, Wasser und Himmel werden zusammentreffen und den Wald bis in seine Wurzeln erschüttern. Aber wenn die Clans ihm wie Krieger gegenübertreten, könnten Sie überleben“

Die verstorbenen Anführer versammeln sich, um vier Katzen aus den Clans auszuwählen, die Botschaften erhalten und den Wald verlassen werden. Die Wahl fällt überwiegend auf Tiere, die in ihren Clans nicht unumstritten sind. Für den DonnerClan soll Brombeerkralle gehen, dessen Mutter Tigerkralle einst tödliches Unheil über den Clan brachte. Und seine Schwester Bernsteinpelz wird für ihren SchattenClan auserwählt, zu dem sie übergelaufen ist.

Die Katzen des Waldes treffen sich bei Vollmond zur Versammlung, eine Gelegenheit für Brombeerkralle und Bernsteinpelz, sich auszutauschen. Beide haben Träume mit ehemaligen Clanführern gehabt und von ihnen den Auftrag erhalten, sich bei Neumond mit Katzen aus den anderen Clans zu treffen. Es kommen sechs, denn Brombeerpfote konnte sich die neugierige Schülerin Eichhornpfote nicht vom Fell halten und Federschweif vom FlussClan wird von ihrem Bruder Sturmpelz begleitet. Der SternenClan erscheint nicht, doch es mehren sich die Zeichen, das ein baldiger Aufbruch unvermeidlich ist. Visionen vom „Wassernest der Sonne“ und „Tiger und Feuer“ suchen die Katzen heim. So begeben sich die sechs auf einen Weg voller Gefahren, zu einem unbekannten Ziel.

High-Fantasy-Qualitäten funktionieren in der Katzen-Saga

Eine komplette Staffel mit sechs „WarriorCats“ Abenteuern liegt bereits vor, ein Special Adventure („Feuersterns Mission“) überbrückte die Wartezeit, und nun kommt auch in Deutschland die zweite Staffel „Die neue Prophezeiung“ auf den Markt. Beltz und Gelberg veröffentlicht zeitgleich die ersten beiden Titel „Mitternacht“ und „Mondschein“ dieser Folgeserie, die wieder aus sechs Büchern bestehen wird. Die englischen Originalbände heißen „Midnight“, „Moonrise“, „Dawn“, „Starlight“ „Twilight“ und „Sunset“. Die Katzen haben also noch viel vor und die Originalbände werden von vielen Lesern geliebt. Was macht nun den Erfolg dieser Serie aus?

Im Vergleich zur ersten Staffel kommt die zweite mystischer daher, der SternenClan wird hier zum Handlungsträger. Zugleich rückt die Action etwas in den Hintergrund, es geht um grenzübergreifende Freundschaft und Treue. Unsere Helden auf vier Pfoten, alle originell einerseits als Spiegelbilder unserer selbst gezeichnet, andererseits mit katzentypischen Eigenschaften ausgestattet, gehen auf eine riskante Reise ins Ungewisse – eine Quest. Neu ist dieses Konzept nicht, es hat schon unzählige High-Fantasy-Epen getragen. Ob dieses Muster noch einmal funktioniert oder den Fantasy-Kenner langweilt, ist die entscheidenden Frage.

Doch hier entfaltet es seine volle Wirkung, unterhält einfach wunderbar und das aus folgenden Gründen: Das Autoren-Trio Erin Hunter, bestehend aus den Britinnen Cherith Baldry, Victoria Holmes und Kate Cary versteht sein Handwerk. Die „Warrior Cats“-Bücher sind wie aus einem Guss geschrieben. Der Aufbau der Geschichte wird – in bester High-Fantasy-Manier – an verschiedenen Schauplätzen voran getrieben, aber auch mit vergangenen Abenteuern aus der Katzenwelt ausgeschmückt. Sicherlich wäre nicht jede der knapp 340 Seiten nötig gewesen, manches Ereignis wird aus einer anderen Perspektive reflektiert. Aber gerade am Anfang ist das für den Neueinsteiger, der mit Clans und Katzen noch nicht so vertraut ist, enorm hilfreich.

Ein weiteres Erfolgskonzept mag sein, dass die „Warrior Cats“ eben doch ihr ganz eigenes Universum haben. Ihre Welt erinnert mit der Hierarchie in den Clans und den Rivalitäten zwischen den Stämmen an die Gesellschaftsformen der Naturvölker. So fremdartig die Welt aus der Sicht der Katzen beschrieben wirkt, es handelt sich dennoch um unsere Gegenwart. Der Blick auf die Karte im Buchdeckel lässt an das ländliche England denken, kleine Straßen (von den Katzen „Donnerweg“ genannt), idyllische Dörfer und Bauernhöfe mit Menschen („Zweibeiner“ oder „Aufrechtgeher“). Das Thema der zweiten Staffel ist ein existenzielles, es geht um den durch den Menschen bedrohten Lebensraum der Wildkatzen. Ein ergiebiger Stoff für weitere Abenteuer, auf den sich die deutschen „Warrior Cats“-Fans freuen dürfen

Ihre Meinung zu »Erin Hunter: Mitternacht«

abigail zu »Erin Hunter: Mitternacht«05.09.2012
Hallo erin hunter ich bin abigail (mädschen)
und bin 12 jahre alt ich habe schon die erste staffel von warrior cats durch gelesen und fange gerade mit der zweiten staffel an ihre bücher sind einfach nur großartig wen ich die zeit hätte um zu lesen würde ich es unbädingt tun
ich liebe katzen über alles!
es ist jetzt mein größter wunsch sie kennen zu lernen ich hätte so viele fragen an sie ,so viele fragen das ich platze
wen sie damit eiversdanden wären mich mit ihnen zu treffen dan würde ich vor freude explodieren

bitte schreiben sie mir zurück BITTE BITTE
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Flora zu »Erin Hunter: Mitternacht«19.02.2011
Ich hab es gerade durchgelesen *__*
jaa es war sehr schön und ich werde gleich mit dem 2ten teil der 2.Staffel weitermachen. Die 2te staffel hat, sehr zu meinem bedauern, nicht viel mehr mit Feuerstern zu tun, aber das war zu erwarten. Hier geht es um Bromberkralle (tigersterns sohn) , um die Tochter von Feuerstern und um eine neue Prophezeiung in der Bromberkralle eine große Rolle spielt mit seiner Schwester(Schattenclan) und 2 anderen Katzen aus anderen Clans(Wind-undFlussclan)Darfür muss Bromberkralle den Donnerclan verlassen und die tochter von Feuerstern folgt ihm ... alles in allem sehr schön geschrieben und spannend gemacht aber es kommt einfach nich an die erste Staffel ran !!!
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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