Blackboxbaby von Erkki Ahonen

Buchvorstellung

Blackboxbaby von Erkki Ahonen

Originalausgabe erschienen 1972unter dem Titel „Tietokonelapsi“,deutsche Ausgabe erstmals 2008, 128 Seiten.ISBN 3037403799.Übersetzung ins Deutsche von .

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In Kürze:

Wie entsteht Bewusstsein? Kann man den Prozess beim Heranwachsen eines Fötus, eines Kindes beobachten oder gar steuern? Lässt sich ein Bewusstsein nach Gutdünken formen? Diesen Fragen geht ein Forscherteam in einem geheimen Labor der Zukunft nach. Zunächst stellt keiner der Wissenschaftler das Experiment in Frage. Doch als das heranwachsende «Hirn im Tank„ eine eigene Persönlichkeit und schließlich exorbitante Fähigkeiten entwickelt, als es kurzerhand die Leitung des Projekts übernimmt und zu einer überlegenen Macht geworden ist, werden die Forscher von ihrer Verantwortung eingeholt. Indem sie das Blackboxbaby mit allen Datenkanälen vernetzten und mit dem gesamten Menschheitswissen versorgten, haben sie ein Wesen erschaffen, dass der Welt nun den Spiegel vorhält. Erkki Ahonen gilt seit den 1960er Jahren als wichtigster Science-Fiction-Autor Finnlands. Blackboxbaby, sein philosophisch tiefgründiger Schlüsselroman von 1972, wurde trotz seines Pionierstatus im finnischen Sprachraum nie übersetzt, weder ins naheliegende Schwedische noch ins Englische oder Deutsche. Selbst auf Finnisch ist es auch antiquarisch kaum noch aufzutreiben, obwohl es in vielen Chatrooms als Geheimtipp gehandelt wird und eine eingeschworene Fangemeinde besitzt. Mit diesem Band der Reihe Zwielicht eröffnen sich also bisher hermetisch verschlossene Lesewelten! Die philosophischen Fragen zu Menschenwürde, Persönlichkeit, Freiheit und Selbstbestimmung, zu Wahrnehmung, Bewusstsein und Gesellschaft, die innerhalb des spannenden Science-Fiction-Kammerspiels aufgeworfen werden, sind angesichts der heutigen technischen Möglichkeiten und der vielerorts noch gewachsenen sozialen Schieflage vielleicht sogar aktueller als beim ersten Erscheinen des Buches. Leseprobe: “Wir Codierten sprachen untereinander nicht darüber. Zweifel, private Ansichten und Vorurteile hatten wir vor der Türe gelassen. Unsere Aufgabe war es, ein Bewusstsein beim Erwachen zu beobachten und nach Kräften zu unterstützen. Zuweilen diskutierte ich mit dem Kind über diese Dinge, und es akzeptierte unsere Sicht.»

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