Leseprobe

Der Wüstenplanet von Frank Herbert

Buchvorstellung und Rezension

  • Fantasy
  • Science-Fiction
  • Horror
  • Mystery

Originalausgabe erschienen 1965 unter dem Titel Dune, deutsche Ausgabe erstmals 1967 , 872 Seiten. ISBN 3-453-18683-4. Übersetzung ins Deutsche von Wulf H. Bergner.

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In Kürze:

Herzog Leto Atreides erhält vom Imperator Arrakis zum Lehen, den Wüstenplaneten, eine schreckliche Welt, in der nur die Stärksten überleben können. Aber gleichzeitig ist Arrakis die wertvollste Welt der Galaxis, denn nur in ihren Dünenfeldern ist das Melange zu finden, eine Droge, die den Menschen die Gabe verleiht, in die Zukunft zu blicken. Als der Herzog Arrakis betritt, ist er so gut wie tot. Seine mächtigen Gegner haben längst alles vorbereitet, um die Familie Atreides auszurotten. Doch seinem Sohn gelingt es, in die Wüste zu entkommen und bei den Premen unterzutauchen. Er wird der Anführer, und sie nennen ihn Muad’dib. Er sammelt die Wüstenbeduinen um sich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.

Das meint phantastik-couch.de: „Bester SF-Roman aller Zeiten!“ 95

Science-Fiction-Rezension von S.B. Tenz

Arrakis? Der Wüstenplanet. Ein lebensfeindlicher Planet, auf dem der Tod ständig und überall gegenwärtig ist. Gewaltige Sandstürme, die in der Lage sind, Metall wie Butter zu zerschneiden und einem Menschen das Fleisch von den Knochen zu blasen, peitschen über seine Oberfläche.

Unter dem Sand der Wüste leben die Shai-Hulud, riesige Sandwürmer von enormer Länge (in der Wüste wurden Exemplare von über 400 Meter gesichtet), die alles verschlingen, was sich ihnen in den Weg stellt. Der größte Teil des arrakisischen Sandes soll von den Sandwürmern erzeugt worden sein, weshalb man sie auch „Den Alten Mann der Wüste“ nennt.

Das größte Manko des Planeten ist jedoch der Mangel an Wasser. Es gibt nicht eine einzige sichtbare Quelle, geschweige denn, einen Fluß oder gar einen See. Wasser ist auf Arrakis so kostbar, daß selbst das vergießen von Tränen als Verschwendung von Körperflüssigkeit gilt. Und doch leben auf Arrakis mehr als fünf Millionen Menschen. Ein Großteil von ihnen gehört zum Volk der Fremen – die Ureinwohner Arrakis, die außerhalb der Städte, am Rande der großen Wüste leben. Man weiß nicht sehr viel über sie. Die meisten Informationen resultieren aus Legenden oder sind reine Spekulation.

„Der Glanz kommt aus den Städten, die Weisheit jedoch aus der Wüste“! ( So sehen es die Fremen und leben streng nach ihren Sitten und Gebräuchen.)

Offizielle Herrscher über Arrakis sind jedoch die Harkonnens, die unter der Führung des grausamen Despoten „Baron Wladimir Harkonnen“ das Volk des Wüstenplaneten seit mehr als achtzig Jahren unterjochen. Die Harkonnens selbst, ein ehrloses, niederträchtiges und barbarisches Volk, sind letztendlich nur an der Ausbeutung des Planeten interessiert. Grund dafür ist das „Gewürz“, die Melange. Eine Pflanze die nur in den Dünenfeldern Arrakis gedeiht und zu den kostbarsten Gütern des gesamten Universums zählt. Das Gewürz kommt einer Droge gleich und verleiht den Menschen die Gabe, neben seiner altershemmenden Wirkung, in die Zukunft blicken zu können. Es bildet somit unter anderem die Grundlage für die interstellare Raumfahrt.

Die Flucht in die Wüste

Man schreibt das Jahr 10191, als Herzog Leto Atreides vom Kaiser (Imperator) dazu gezwungen wird, Arrakis zu übernehmen. Ein von Anfang an abgekartetes Spiel, über dessen politischen Hintergrund der Herzog sich längst bewußt ist.

Zwanzig Generationen herrschte das Haus der Atreides über das Lehen Caldan. Nur schweren Herzens tritt Herzog Atreides mit seinem fünfzehnjährigen Sohn Paul, dessen Mutter Jessica und seinen treuesten Gefährten, die Reise nach Arrakis an. Wissend, daß seine Todfeinde, die Harkonnens, ihm und seiner Familie nach dem Leben trachten. Mit gemischten Gefühlen erwartet man sein Eintreffen auf dem Wüstenplaneten. Die einen sehen in ihm den Erlöser, der das Volk von Arrakis endlich von der Unterdrückung der Harkonnens befreit, die anderen, die mit der Politik der Harkonnens Hand-in-Hand gehen, fühlen sich jedoch durch das Haus Atreides in ihrer Existenz bedroht. Herzog Atreides weiß, daß eine Allianz mit dem mißtrauischen Volk der Fremen unumgänglich ist, um ein Überleben für ihn und seine Familie auf Arrakis zu garantieren.

Entgegen den Harkonnens setzt Leto Atreides auf Diplomatie, und dadurch stehen die Chancen auf ein Bündnis mit den Fremen nicht schlecht. Sein Ziel ist es, die Harkonnens endgültig von Arrakis zu vertreiben und die Ausbeutung des Wüstenplaneten zu beenden. Er ahnt nicht, daß sich schon längst ein Verräter und Spion der Harkonnens innerhalb seines engsten Freundeskreises befindet. Nur knapp entgeht sein Sohn Paul einem heimtückischen Mordanschlag.

Nur Pauls Scharfsinn und seine erstklassige Ausbildung, retten dem Jungen schließlich das Leben. Schon länger bemerkt Paul Atreides, daß er sich auf sonderbare Weise mit dem Wüstenplaneten wie auch mit dem Volk der Fremen und ihren Sitten und Gebräuchen eng verbunden fühlt. Obwohl er nie zuvor Arrakis betreten hat, paßt er sich seiner neuen Umgebung schneller an als jeder andere seines Hauses. Nur seine Mutter Jessica spürt die Sensibilität ihres Sohnes für die neue Heimat und ahnt die Hintergründe dafür. Sie ist es auch, die zuerst einen Verräter in den eigenen Reihen vermutet. Herzog Atreides größter Fehler ist vielleicht seine unbewußte Ignoranz gegenüber dem Scharfsinn seiner Lebensgefährtin Jessica. Dabei ist sie die stärkste Kraft an seiner Seite, denn ihr Gespür für Verrat und Gefahr ist von solch einer Sensibilität geprägt wie auch ihr diplomatisches Geschick.

Eine einzigartige Frau, mit einer geheimnisvollen Vergangenheit und großen mystischen Fähigkeiten. Die Harkonnens wissen um die Loyalität, die innerhalb des Hauses Atreides gegenüber dem Herzog herrscht. Mit teuflischen Intrigen und der Hilfe des Verräters gelingt ihnen schließlich ein Überraschungsangriff. Das Haus der Atreides fällt, aber Paul und seiner Mutter gelingt die Flucht in die Wüste, wo er ihr, bevor sie auf die Fremen treffen, ein erschütterndes Geheimnis über ihrer beider Vergangenheit und Herkunft offenbart. Nun beginnt ein Abenteuer, wie ich es seit Tolkiens „Herr der Ringe“ nicht mehr gelesen habe.

Politische Ränkespiele und Tyrannei

Frank Herbert veröffentlichte1955 seinen ersten Roman „The Dragon in the sea“, bevor ihm 1965 der endgültige Durchbruch als Schriftsteller mit „Dune“ gelang. Dies war der Auftakt zum erfolgreichsten SF-Zyklus der Literaturgeschichte. Die Grundidee für „Der Wüstenplanet“ entstand übrigens, als Herbert 1953 in Oregon für einen Artikel recherchierte, der sich mit einem wissenschaftlichen Projekt zur Kontrolle von Sanddünen befaßte.

„Arrakis ist ein Ernteplanet. Er dient einer herrschenden Klasse, die auf ihm lebt, während sie eine große Masse von Halbsklaven unterdrückt“. So läßt sich kurz und bündig die Situation auf Arrakis, verursacht durch die Harkonnens, darstellen.

Politische Ränkespiele, Ausbeutung, Tyrannei, Verrat und Machtgier. All diese dem Menschen nicht unbekannte Begriffe bestimmen in Herberts einzigartigen Epos auch den Alltag auf dieser Welt. Jedoch läßt der Autor auch Mystik, religiösen Fanatismus und Aberglaube in seine Geschichte einfließen.

Ein detaillierter Anhang

Ein monumentales Werk, dessen erster Band des sechsteiligen Zyklus zugleich auch der umfangreichste ist. Auf nicht weniger als 870 Seiten präsentiert sich dem Leser ein unvergleichliches SF-Abenteuer. Hervorzuheben ist auch der ausgezeichnete und detaillierte Anhang, der fast einhundert Seiten des Romans umfaßt.

Enthalten ist zum Beispiel eine Karte von Arrakis sowie zusätzliche kartographische Erläuterungen zur nördlichen Polarregion des Planeten. Ein hervorragendes Lexikon, das die zahlreichen, fremdsprachigen Begriffe verdeutlicht, fehlt ebenso wenig wie eine ausführliche Einführung in die Ökologie oder die Religion von Arrakis. Darüber hinaus findet man zusätzliche Informationen zu allen wichtigen Personen und Auszüge zur Geschichte der Hohen Häuser.

Der erste Band des Zyklus enthält die ersten drei Teile von Dune, die erstmals zwischen 1963 und 1965 als Serie in dem amerikanischen SF-Magazin „Analog“ erschienen sind. Alle sechs Bände sind übrigens auch in einer liebevoll gestalteten Kassette erhältlich. Kompliment an den Heyne Verlag, der mit dieser vollständig überarbeiteten Neuausgabe ein wahres Schmuckstück in seinem Verlagsprogramm anbietet. Eine Hommage an den Autor Frank Herbert, der mit seiner grandiosen Geschichte für immer unvergessen bleiben wird.

Fazit

Spricht man von Jahrhundertliteratur, so zählt der Dune-Zyklus zweifellos dazu. „Der Wüstenplanet“ ist eine gelungene Symbiose zwischen SF und Fantasy. Dass man für dieses Werk viel Zeit und Muße benötigt, versteht sich von selbst. Nur dann wird es dem Leser möglich sein, den Wüstenplaneten nicht nur zu lesen, sondern ihn auch in seiner ganzen Intensität und Faszination zu erleben.

Kein geringerer als Arthur C. Clarke sagte: „Neben Tolkiens Herr der Ringe und diesem Epos, kenne ich nichts vergleichbares.“

Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.

Ihre Meinung zu »Frank Herbert: Der Wüstenplanet«

Bugsbunnybean zu »Frank Herbert: Der Wüstenplanet« 24.01.2013
Der einstig zu diesem Buch fiel mir unglaublich schwer,die ersten 200 Seiten zogen sich wie zähflüssiger Gummi.Aufgrund der ausführlichen Beschreibungen ,aber auch der vielen Fremdwörter und Fachbegriffe (Im Rückteil erklärt) legte ich das Buch mehrmals beiseite und entschloss mich dazu, den Anhang als Erstes zu lesen.
Nach längerer Abstinenz griff ich wieder zum Buch und habe es nicht bereut. Unglaubliche Spannung und mitfühlend geschriebene Odysee zogen mich in den Bann des Buches.
Es lohnt sich durchzuhalten !
Stefan83 zu »Frank Herbert: Der Wüstenplanet« 02.09.2012
Es gibt Bücher, deren Lektüre, trotz vergleichsweise normalen Umfangs, dem Leser gleich Wochen kostet, weil sie einfach zäh wie Brei zu lesen sind und der Funke irgendwie nicht überspringen will. Auch "Der Wüstenplanet" war knapp 14 Tage, und damit für meine Verhältnisse relativ lang, Begleiter bei der täglichen Zugfahrt. In diesem Fall lag das langsame Vorankommen allerdings darin begründet, dass ich einfach jeden Aspekt dieses Sci-Fi-Klassikers in Gänze erfassen wollte - denn eins wird bereits nach wenigen Seiten klar: Herberts Epos ist dermaßen facettenreich, das bereits zwei oder drei überflogene Sätze schon einen unwiderbringlichen Verlust darstellen. Seine detaillierte, akribische und zuweilen schon pedantische genaue Schreibe hat mich von der ersten Seite an in den Bann gezogen und bis zum Schluss nicht losgelassen. Ähnlich wie das beschriebene Gewürz, so hat auch dieses Buch eine süchtig machende Wirkung. Für mehr als 800 Seiten war ich auf Arrakis, diesem unwirtlichen, fremden, aber doch irgendwie auch bekannten Planeten, bin neben Fremen marschiert, habe geschwitzt und den von Würmern bewegten Sand beinahe unter den Füßen zu spüren geglaubt. "Der Wüstenplanet" ist Abenteuer, Heldengeschichte, Familiensaga und doch gleichzeitig soviel mehr - und es ist gerade diese Vielschichtigkeit, die Herberts Meisterwerk, denn nichts anderes ist dieses Buch, so besonders macht. Ein faszinierender Auftakt zu einem Zyklus, der auch nach knapp 50 Jahren immer noch modern wirkt und es wohl immer bleiben wird.
Beverly zu »Frank Herbert: Der Wüstenplanet« 12.03.2012
Mit "Der Wüstenplanet" hat Frank Herbert das Epos eine fernen und düsteren Zukunft begonnen, das viel Stoff zum Nachdenken und für Diskussionen bietet. Wir haben da von Frank Herbert selbst:

- Der Wüstenplanet
- Der Herr des Wüstenplaneten
- Die Kinder des Wüstenplaneten
- Der Gottkaiser des Wüstenplaneten
- Die Ketzer des Wüstenplaneten
- Die Ordensburg des Wüstenplaneten

Brian Herbert und Kevin Anderson schildern in den "Frühen Chroniken" das Universum von Dune, ehe es unter die Herrschaft der Atreides geriet. Da haben wir

- Das Haus Atreides
- Das Haus Corrino
- Das Haus Harkonnen

Lange Zeit hat mir der "Wüstenplanet"-Zyklus Kopfzerbrechen b ereitet. Die Fortsetzungen waren nicht immer so spannend wie "Der Wüstenplanet" selbst und es erwies sich als aussichtsloses Unterfangen, in dem Epos nach dem Guten, den positiven Helden oder gar einer lebenswerten Gesellschaft zu suchen.

Das Dune-Universum gehört nicht zu den SF-Welten, in denen ich gern leben würde. Einfache Menschen, zu denen ich nun einmal gehöre, zählen da nichts. Der Gebrauch von Computern ist ihnen untersagt (sie sollen ja nicht allzuviel wissen), alldiweil die Herrschenden mit "Mentaten" genannten menschlichen Rechenmaschinen Datenverarbeitung betreiben. Die so genannte "Gilde" hat ein Monopol auf die interstellare Raumfahrt aufgebaut, so dass Gegenprojekte zum feudalen Schmu, mit dem die Massen unwissend und machtlos gehalten werden, keine Chance haben. Dummerweise ist die Gilde widerum vom "Gewürz" abhängig, das es nur auf Arrakis gibt.
Bekanntlich dreht sich alles um dieses Gewürz und als Paul Muad'dib mit Hilfe der Fremen die Kontrolle über Arrakis erlangt, ist die Niederlage seiner Feinde besiegelt.

Doch Paul ist kein Befreier, sondern nur der Super-Tyrann, der um sich einen mit pseudoreligiösem Geschwurbel aufgebauten Mythos aufbaut. Obwohl ich keine Christin bin, kann ich die christliche Rezensentin verstehen, die Paul Muad'Dib als Schwindler und falschen Propheten brandmarkt. Während die "echten" Religionen immerhin Aussagen machen, denen man zustimmen oder die man verwerfen kann, fällt die Religion des Muad'Dib dadurch auf, dass sie außer "Muad'Dib ist der Größte" so gar nichts zu bieten hat.
In der realen Geschichte entspricht Pauls Leben im Großen und Ganzen das des jungen Temudschin. Auch Temudschin verlor seinen Vater durch einen Mord, musste in die Wildnis fliehen und kehrte wieder, um sich an seinen Feinden zu rächen. Aber aus dem jungen sympathischen Mongolen, der um sein Leben kämpft, wurde der grausame Tyrann Dschinghis Khan, der und dessen Nachfolger Eurasien verwüsteten und Millionen Menschen umbringen ließen.
Im Dune-Epos nun tyrannisieren Paul, seine Erben sowie andere Machtfaktoren - Bene Gesserit, Geehrten Matres - den Kosmos. Ich kann nicht glauben, dass einem so scharfsinnigen Autor wie Frank Herbert, der im Dune-Epos die Mächtigen immer wieder vorführt und manchmal sogar verspottet, nicht klar war, dass er eine veritable Dystopie geschrieben hat.

Der Wüstenplanet selbst? Seine Ökologie und die Kultur der Fremen sind genial, auch wenn Herbert IMHO bei den Fremen sowohl Anleihen an die in der Sahara lebenden Berber als auch die Araber gemacht hat. Aber geschieht mit den Fremen? In "Der Wüstenplanet" feiern sie Paul Muad'Dib noch als Erlöser. In "Der Herr des Wüstenplaneten" ziehen sie für ihn mordend durch den Kosmos und in "Die Kinder des Wüsteplaneten" erkennen besonders hellsichtige Fremen, dass die Atreides die Totengräber ihrer Kultur sind. Folgerichtig gibt es in "Der Gottkaiser des Wüstenplaneten" nur noch "Museumsfremen" und in einem der späteren Bände wird Arrakis von den Geehrten Matres zerstört.
So erweist sich auch am Schicksal des titelgebenden Planeten das Epos vom Wüstenplaneten als eine der monumentalsten Dystopien, die es in der Science Fiction gegeben hat.
Juli zu »Frank Herbert: Der Wüstenplanet« 29.01.2011
Ich habe mir dieses Buch vor ca 3 Jahren geholt.es war mein erstes science fiction buch. Ich war ein wenig überforddert von der Geschichte und den Inhalt aber ich muss sagen das ich dieses buch wirklich klasse fand und als ich gesehn habe wie viele teile es zu deisem buch gibt war ich echt begeistert von Frank herberts Werk.
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Chiron zu »Frank Herbert: Der Wüstenplanet« 07.05.2008
Einer meiner ersten Science Fiction Romane, die ich in Deutsch und in Englisch gelesen habe - auch wenn es manchmal nicht leicht ist, sollte man das Buch im Original kennen lernen! Extrem dicht geschrieben, die Atmosphäre kommt ganz anders rüber als in der Übersetzung.
"Fear is the mind killer" - wie soll man das so knapp und stimmig in Deutsch sagen?
Bitte nur nicht mit den Filmen vergleichen - Farnk Herbert hat doch keine Family-Action geschrieben!
Der erste Band der Dune-Reihe ist wahrscheinlich der beste, es stimmt hier alles - und damit meine ich nicht nur die Handlung, sondern auch die Botschaft, die heute, nach über vierzig Jahren, fast noch aktueller ist als damals, wo man von Genetik, Klonen usw. noch nicht viel hörte.
Alles zusammengefasst: Hundert Punkte auf der Skala!
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