Einsiedler von Garry Kilworth

Buchvorstellung

Einsiedler von Garry Kilworth

Originalausgabe erschienen 1977unter dem Titel „In Solitary“,deutsche Ausgabe erstmals 1982, 173 Seiten.ISBN 3-453-30725-9.Übersetzung ins Deutsche von Hans Maeter.

»Einsiedler« kaufen oder zum Merkzettel hinzufügen

bestellen bei amazon

in mein Bücherregal

In Kürze:

Das Gesetz der Soal
1. Kein Angehöriger der menschlichen Rasse, Eingeborener des Planeten Erde, darf irgendwelchen Kontakt zu einem anderen Eingeborenen dieser Art haben, weder direkt noch indirekt, nachdem er das Alter von 170 Monaten erreicht hat, es sei denn zur Durchführung der Begattung.
2. Kein Angehöriger der menschlichen Rasse, Eingeborener des Planeten Erde und unter 170 Monaten alt, darf irgendwelchen Kontakt mit einem männlichen Mitglied derselben Rasse haben.
Die Strafe für die Verletzung des Gesetzes der Soal ist der Tod.
Seit Jahrhunderten leben die Reste der menschlichen Rasse unter der Herrschaft der Soal, mächtigen vogelähnlichen Wesen, die mit ihrer hochentwickelten Technologie die Erde an sich gerissen und die Bewohner dezimiert und in unwirtliche Gegenden abgedrängt haben, wo sie wie Tiere leben.
Manche Menschen haben das zweifelhafte Glück, als Haustiere der Soal aufzuwachsen. Cave gehört zu ihnen, bis er eines Tages in der Bibliothek erwischt wird. Er wird ausgestoßen, wird zum Mörder an einem seiner Verfolger und ist von Stund an ein Gejagter.
Um die halbe Erde flieht er, doch das Überwachungssystem der Soal ist perfekt, die Jäger bleiben ihm auf den Fersen und treiben ihr grausames Spiel mit ihm. Er soll ihnen den Vorwand liefern, den Rest der Menschheit auszurotten.

Ihre Meinung zu »Garry Kilworth: Einsiedler«

Beverly zu »Garry Kilworth: Einsiedler«27.06.2012
Die Erde ist von Außerirdischen kolonisiert worden, deren Heimatplanet unbewohnbar geworden ist. Die Rotation ihrer Heimatwelt verlangsamte sich, bis er seinem Stern immer die gleiche Seite zuwandte. Auf der Tagseite wurde es glühend heiß und auf der Nachtseite eisig kalt, weshalb die Wesen in unterirdischen Bunkern Schutz suchten.
Das Leben unter der Erde gefiel ihnen aber nicht und so verließen sie ihre Heimatwelt und eroberten die Erde. Allerdings können die Wesen durch das lange Leben in Bunkern mit stets gleicher Temperatur den Wechsel von Warm und Kalt, wie er für das Wetter der Erde typisch ist, nicht vertragen. Sie haben deshalb eine globale Temperaturkontrolle errichtet, die für immer gleiches Wetter sorgt.
Diese Wetterkontrolle erweist sich als Achillesferse der Invasoren, denn es gibt noch Menschen, die sich mit dem Verlust ihrer Heimatwelt nicht abfinden wollen ...

Fazit: "Einsiedler" ist ein spannender Roman mit interessanten Ideen, nur will mir die (Un-)logik des Invasionsromans mal wieder nicht in den Kopf. Stets machen wesen, die über Raumfahrt verfügen, Fehler, die noch unter dem Niveau dumpfbackiger Konqistadoren liegen. Die hatten mit der Eroberung Amerikas Erfolg, Außeridische, die ihnen wissenschaftlich und technisch im Wortsinne um Lichtjahre voraus sind, werden von den Erdlingen in einem Roman nach dem anderen vertrieben.
So geschieht es auch in "Einsiedler" und es ist nicht das erste Mal, dass ein Invasionsroman damit endet, dass sowohl Menschen als auch Außerirdische verloren haben. Das war schon bei der Eroberoberung Amerikas durch die Europäer so, wo BEIDE Seiten von einem Austausch von Wissen und Waren mehr profitiert hätten als von der Vernichtung einer Zivilisation durch die andere.
Ihr Kommentar zu Einsiedler

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.