Gert Prokop

Gert Prokop wurde am 11. Juni 1932 in Richtenberg bei Stralsund geboren und wuchs auch dort auf. 1950 zog er nach Berlin, wo er an der Kunsthochschule Weißensee zwei Semester lang studierte. Dann wurde er Journalist bei der Neuen Berliner Zeitung. Von 1967 bis 1970 war er Filmdokumentarist bei verschiedenen Filmen des Studios Heynowski & Scheumann. Seit 1971 arbeitete er als Schriftsteller. Seiner ersten SF-Story „Der Tod der Unsterblichen“ um den zwergenhaften Privatdetektiv Timothy Truckle, die er 1971 anläßlich eines Wettbewerbs verfasste, ließ er weitere folgen, die in den Bänden „Wer stiehlt schon Unterschenkel?“ und „Der Samenbankraub“ erschienen. 1990 wurde Prokop mit dem Deutschen Science Fiction Preis und 1994 mit dem Kurd-Laßwitz-Preis ausgezeichnet. Neben SF schrieb Prokop auch Kriminalromane, Hörspiele und Kinderbücher. Gert Prokop starb am 1. März 1994 in Berlin. Er schied angesichts einer unheilbaren Krankheit freiwillig aus dem Leben.

Phantastisches von Gert Prokop:

  • andere Bücher
    • (1973) Der Tod des Reporters
    • (1976) Einer muß die Leiche sein
    • (1994) So blond, so schön, so tot
    • Kinderbücher
      • (1974) Der Drache mit den veilchenblauen Augen
      • (1975) Gute-Nacht-Geschichten für verträumte Kinder
      • (1976) Der kleine Riese und andere Märchen
      • (1980) Die Maus im Fenster
      • (1982) Detektiv Pinky
    • Sachbücher
      • (1978) Die Sprache der Fotografie