Die Saat von Guillermo del Toro & Chuck Hogan

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 2009unter dem Titel „The Strain“,deutsche Ausgabe erstmals 2009, 528 Seiten.ISBN 3-453-43518-4.Übersetzung ins Deutsche von .

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In Kürze:

New York, Flughafen. Eine Maschine aus Europa landet – und bleibt plötzlich stehen. Die Lichter gehen aus, nichts rührt sich mehr. Was ist geschehen? Ein Terroranschlag? Eine Seuche? Oder etwas ganz und gar Unvorstellbares …

Für Ephraim Goodweather, den Chef des New Yorker Seuchenpräventionsteams, ist es keine Nacht wie jede andere. Für die gesamte Menschheit ist es keine Nacht wie jede andere. In dieser Nacht kommt auf dem John-F.-Kennedy-Flughafen eine gerade gelandete Maschine unvermittelt zum Stehen, der Pilot bricht den Funkverkehr ab, alle Lichter erlöschen. Goodweather trommelt seine Leute zusammen, und gemeinsam betreten sie das Flugzeug. Es bietet sich ihnen ein gespenstisches Bild: Die Passagiere sitzen aufrecht in ihren Sesseln und rühren sich nicht. Als Goodweather näher herangeht, bemerkt er bei allen einen kleinen Schnitt am Hals. Und er macht eine weitere unglaubliche Entdeckung: Die Passagiere leben – aber sie sind keine Menschen mehr …Nein, es ist keine Nacht wie jede andere: In dieser Nacht beginnt der epische Kampf gegen das Böse, das gekommen ist, um New York zu erobern. Und nicht nur diese Stadt, sondern die ganze Welt.

Das meint Phantastik-Couch.de: „Auf sie – mit (Werbe-) Gebrüll!“50

Horror-Rezension von Michael Drewniok

Auf dem John-F.-Kennedy-Flughafen in New York landet ein Passagierflugzeug. In seinem Inneren findet man mehr als 200 blutleere Leichen und vier desorientierte Überlebende, die keine Ahnung haben, wie ihnen wann geschah. Die US-Seuchenbehörde alarmiert ihre „Canary“-Truppe, die das Flugzeug und seinen Inhalt penibel auf mögliche Giftspuren untersuchen soll; im Jahr 8 nach 9/11 liegt in den USA die Vermutung einer raffinierten Terroristen-Attacke nahe.

„Canary“-Leiter Ephraim Goodweather und sein Team stellen im Rumpf der Maschine nur eine Abweichung vom Normalzustand fest: Dort steht ein uralter, mit Erde gefüllter Sarg, der kurz darauf spurlos verschwindet. Während der Leser längst seine Schlüsse gezogen hat, herrscht in den Köpfen der Ermittler weiterhin Leere. Erst Abraham Setrakian, ein alter rumänischer Pfandleiher und Wissenschaftler, bringt Goodweather und Co. auf die richtige Spur. Als junger Mann wurde er in ein Konzentrationslager verschleppt, dessen Insassen tagsüber von den Nazis ermordet und nachts von einem Vampir heimgesucht wurden. Setrakian hat dessen Attacken einst überlebt und ist ihm viele Jahre heimlich gefolgt. Nach seiner Emigration in die USA wartet er auf die Wiederkehr des Ungeheuers, um ihm endlich den Garaus zu machen.

Die Ankunft des Vampirs verdankt die noch ahnungslose Menschheit dem ebenso milliardenschweren wie kranken Konzern-Magnaten und Theologen Eldritch Palmer, der so sehr an seinem Leben und seiner Macht hängt, dass er sogar einen Pakt mit dem Teufel eingegangen ist: Der Biss des Vampirs verheißt Gesundung, Unsterblichkeit und übermenschliche Kräfte. Allerdings unterschätzt Palmer die Dankbarkeit seines ´Gastes´, der eigene Pläne hat, die sich um die Weltherrschaft drehen. In schmaler Besetzung bemühen sich Goodweather und Co., den „Meister“ zu stoppen, während in den Straßen von New York dessen Saat für Angst und Mord zu sorgen beginnt …

Hysterisch breitgetretener Quark

Existiert der Begriff „Event-Bestseller“ eigentlich schon? Falls nicht, habe ich ihn hiermit erfunden und werde ihn umgehend mit Leben füllen; Leben der diesem seltsamen ´Roman´ weitgehend abgeht. Wo beginnt man, wenn man Scheitern einerseits und Enttäuschung andererseits in Worte fassen möchte? Noch stärker als in der modernen Buchindustrie ohnehin üblich wirkt nebensächlich, was zwischen die Einbanddeckel gebunden wurde. „Viel Energie wird stattdessen eingesetzt, um “Die Saat„ multimedial und möglichst werbewirksam zum Ereignis aufzubauschen. Es gibt sogar einen Videoclip zum Buch, der einen Kinofilm anzukündigen scheint.

Das ist nicht unbedingt abwegig, denn “Die Saat„ gilt als geistiges Kind von Guillermo del Toro, der zweifellos ein begnadeter Filmemacher ist. “Cronos„ (1993), “Hellboy„ (2004 u. 2008), “Pans Labyrinth„ (2006) und bald “Der Hobbit„ sind nur die Höhepunkte einer Liste phantastischer Kinowerke. Aber wie stark war und ist del Toro in das “Saat„-Projekt faktisch involviert? Hat er – der Verdacht liegt nahe – nur die “Idee„ gehabt und in groben Zügen entwickelt, worauf ein Lohnschreiber dem vielbeschäftigten Meister zur Seite sprang und das eigentliche Formulieren übernahm? Dass del Toros Name deutlich größer auf dem Titel prangt als “Chuck Hogan„, spricht keineswegs dagegen; del Toro trägt nun einmal den prominenteren und damit kundenlockenden Namen.

Aus Friedhofserde wird Bockmist

Ausgerechnet Vampire! Man spricht diese beiden Worte mit einem Stöhnen aus. Die Blutsauger treten sich längst gegenseitig auf die Totenhemden. Vor allem seit sie zur Projektionsfigur für pubertäre Mädchen degenerierten, suchen die Untoten die Unterhaltungsmedien dieser Welt inflationär heim. Immer neue Trittbrettfahrer springen auf diesen Zug auf und versuchen, mit minimalem Erzähltalent ihr Publikum maximal auszubeuten. Schwülstige Lovestory und stumpfer Metzel-Horror bilden die Enden dieser Vermarktungskerze, die an beiden Enden kräftig brennt.

Von einem Mann wie Guillermo del Toro hätte man neue Impulse in Sachen Vampir-Horror erwartet. Stattdessen drischt er nur Stroh. “Die Saat„ bietet keine echte Idee, sondern präsentiert ausschließlich Bekanntes, Bewährtes und Ausgelaugtes im Gewand einer Hit-&-Run-Story. Wer während der Lektüre echte Unterhaltung sucht, mache sich den Spaß, die gerade gelesenen Passagen Szenen aus Filmen zuzuordnen, von denen sie ´inspiriert´ wurden. (Keine Sorge, dies ist möglich, ohne dass darüber der rote Faden der Geschichte verloren ginge.)

Dreist proklamiert das Autorenduo die Alleinherrschaft des Klischees. Was eigentlich schon nach wenigen Buchseiten eindeutig ist, wird als Geheimnis förmlich zelebriert. Endlos lassen del Toro und Hogan ihre offenbar zum Wohle der Handlung lobotomisierten ´Helden´ über die ´Rätsel´ eines mit Erde gefüllten Sarges oder blutleer gesaugte Menschen spekulieren. Verdammt noch einmal – jedes Kind weiß, dass hier Vampire ihr Unwesen treiben! Um das spannungsförderlich zu verschleiern, müssten die Autoren deutlich raffinierter vorgehen.

Tempo, Tempo, damit niemand einschläft!

War “Die Saat„ ursprünglich als Drehbuch geplant? Der ´Roman´ zerfällt in unzählige Kapitel und Kapitelchen, die einen hektisch geschnittenen, ´schnellen´ Film vor- und widerspiegeln. Vielleicht ist das gut so; hat der Leser nach wenigen Zeilen begriffen, dass ihm ein weiteres vorgestanztes Ereignismodul vorgesetzt wird und er daraufhin einzunicken droht, wird er zur nächsten ´Sensation´ gerissen.

Paradoxerweise tritt die Handlung trotz ständiger Ortswechsel auf der Stelle. An sich klar verständliche Szenen werden erneut ins schier Unendliche gedehnt. Schon die Bergung der scheintoten Flugzeug-Passagiere beansprucht beinahe ein Buchdrittel. Technobabbel soll Realitätsnähe suggerieren. Noch das kleinste und unwichtigste Detail wird exzessiv beschrieben. Vermutlich kann der Leser nach der “Saat„-Lektüre mit geschlossenen Augen ein Flugzeug der Marke Boeing 777 auseinandernehmen und wieder zusammensetzen. Später wird der Vampirismus als virale Mutation ´wissenschaftlich´ erklärt, was die Story weder fordert noch ihr hilft.

Als die ´neuen´ Vampire dann durch die Straßen von New York stürmen, lassen die Autoren ihnen immer wieder neue Bürger ahnungslos vor die Fänge laufen. Dass die Blutsauger gefährlich sind, haben wir spätestens nach der zweiten oder dritten Metzelei verstanden. Folglich ist es unnötig bis kontraproduktiv, uns mit Blutbad 4 bis 10 zu langweilen, statt endlich die eigentliche Handlung voranzutreiben!

Hohle Helden für ein grobes Buch

Dem dürren Handlungsfaden entsprechend fällt die Figurenzeichnung so flach aus, dass der Mediziner wahrscheinlich von einer Flatline spräche. Ernsthaft fragt man sich, ob ein Name wie “Ephraim Goodweather„ Ironie andeuten soll. Da die Handlung generell unter ihrem Bierernst zusammenzubrechen droht, ist davon nicht auszugehen. Die nicht mit der Schreibfeder, sondern wie mit dem Maschinengewehr zum Einsatz gebrachten Klischees bestätigen die unguten Vermutungen. Ephraim ist ein zerstreutes Genie und viel zu nett für diese grobe Welt. Das zielt primär gegen seinen der Politik und den Medien hörigen Chef, der ihm im Kampf gegen die Vampire ständig in die Parade fährt, um “Panik zu vermeiden„.

Auch privat hat es Ephraim nicht leicht. Von Gattin Kelly wurde er geschieden, weil sie seine idealistische Hingabe an den Job nicht ertrug. Inzwischen hat er in seiner Assistentin Nora eine viel ´bessere´ Lebensgefährtin gefunden. Weil er Kelly insgeheim noch immer liebt – so ein Guter ist unser “Eph„! -, merkt er das aber nicht. Stattdessen frönt er seiner Affenliebe zu Sohn “Zach„, einer pubertierenden Pestgestalt, die muffig wird, wenn Papa die Welt retten will, statt mit ihm am Sonntag zum Baseballspiel zu gehen.

Als wissend-würdigen Graubart in beratender Funktion fungiert Abraham Setrakian, den die Autoren offensichtlich nach Bram Stokers Dracula-Jäger Van Helsing formten. Während sein Vorbild dem Vampir-Grafen höchst nachdrücklich auf den Fersen war, beschränkt sich Setrakian darauf, im Keller seiner Pfandleihe Anti-Vampir-Waffen zu bunkern. Zu einem echten Plan hat er es nie gebracht. Erst Eph beendet den Dornröschenschlaf dieses ´Spezialisten´.

In der Gewalt von Proll-Vampiren

Die Gegenseite ist nicht eindrucksvoller aufgestellt. Der vampirische “Meister„ legt großen Wert auf eindrucksvolle Auftritte, die er mit bedrohlichen Ankündigungen à la “Jetzt hat deine letzte Stunde geschlagen!„ zu würzen pflegt. Obwohl er so böse und schlau und böse und stark und böse ist, wird er vom schwächlichen Eph und seinen Mitstreitern mächtig in den untoten Arsch getreten; das kommt auch für den Leser überraschend, nachdem es bis kurz vor dem Finale so aussah, als liefe alles nach Plan für den “Meister„.

Des Meisters untote Schergen entsprechen dem modernen Klischeetyp 2 – sie schmachten keine Jungfrauen an, sondern schneiden ihnen die Hälse durch. Auch sonst können sie vor Kraft kaum laufen, toben meuchelnd durch die Stadt, lassen sich mit Kugeln unterschiedlichsten Kalibers vollpumpen (nützt nichts) und zerbröseln detailfroh eklig, wenn sie angeleuchtet werden oder man ihnen die Köpfe abschlägt – ein Effekt, der in unzähligen Variationen wiederholt wird.

Das Ende bleibt offen, denn “Die Saat„ ist nur der Start in eine Trilogie, für deren Verlauf der erste Teil wahrscheinlich als Blaupause dient: Es wird ca. weitere 1000 Seiten verfolgt (Eph & Co.) und getückt (“Meister„ und Brut) sowie gerannt und gemetzelt (alle). Höchstens die Dimension des künstlich aufgerührten Grauens ändert sich, wenn ab Band 2 noch sechs weitere “Mächtige" mitmischen, die bisher die Umtriebe ihres abtrünnigen Gefährten zwar ungnädig aber tatenlos zur Kenntnis nahmen. Ob die daraus resultierenden Verwicklungen jene versöhnen können, die sich durch den Auftaktband gekämpft haben? Ekstatisch werden dagegen jene Leser auf die Fortsetzung warten, die ein Faible für frisch aus der Klischee-Retorte gezapften Krawall-Horror haben. Wenigstens sie dürfen sich gut bedient fühlen.

Ihre Meinung zu »Guillermo del Toro & Chuck Hogan: Die Saat«

Holger zu »Guillermo del Toro & Chuck Hogan: Die Saat«17.05.2015
Es ist doch ganz angenehm, wie del Toro und Hogan die klassischeGeschichte neu erzählen. Wer das Original von Stoker (und dessen Vorgänger "Der Vampyr" von A. Polidori um 1830 geschrieben) und die beste moderne Interpratation (die Bücher von Anne Rice) kennt, der hat seine Freude, wie altbekanntes neu zusammengesetzt wird. Und nichts anderes macht JEDER Autor mehr oder weniger offensichtlich, denn schon lange sind ALLE Geschichten erzählt.
Angesichts der ganzen Teenie-Vampire-Invasionen ist es v.a. ein Verdienst, die Vampire endlich mal wieder zu dem zu machen, was sie immer waren: Angst einflössende Monster der Nacht, die einem das Blut gefrieren lassen. Und das passiert hier. Zudem erinnert die Atmosphäre gerade am Anfang sehr an Stoker, nur ist es eben ein "Totenflugzeug" und kein "Totenschiff"...
Nicht sonderlich originell das Ganze, aber kurzweilige Unterhaltung allemal. Und mehr will es auch nicht sein.
meni77 zu »Guillermo del Toro & Chuck Hogan: Die Saat«05.02.2014
Die Saat begann eigentlich recht vielversprechend, ich muss dem Kritiker jedoch hinsichtlich zustimmen, dass die Handlung zum Teil auf der gleichen Stelle tritt und keine überraschenden Wendungen enthalten sind, was ich von einem Horror-Thriller schon erwarte. Es gibt sicherlich bessere Vampir-Roman wie z.B. Brennen muss Salem oder Bram-Stokers Dracula, ich zähle Die Saat zum guten Mittelmaß, die Fortsetzung DAS BLUT habe ich noch langweiliger empfunden muss ich sagen und ich weiß gar nicht, ob ich den dritten Teil überhaupt lesen werden, del Toro wird mit Sicherheit die Story verfilmen. Die Saat erreicht nicht mehr als 65 Prozent
Regina zu »Guillermo del Toro & Chuck Hogan: Die Saat«29.01.2014
Laaaaaaaaaaaangweilig!!! Schon wieder Vampire. Das Thema ist ausgelutscht wie ein alter Kaugummi, genauso wie das Thema Nationalsozialismus. Ich habe "Die Saat" als Hörbuch reingezogen aber nach dem ersten Drittel aus Langeweile aufgegeben. Da bin ich von "Der Schwarm" und "Oneiros" doch wesentlich mehr begeistert. Endlich mal was neues.
Melanie zu »Guillermo del Toro & Chuck Hogan: Die Saat«12.03.2013
Ich habe dieses Buch letztes Jahr verschlungen und auch den zweiten Teil. Jetzt lese ich gerade beide Bücher noch einmal da im Juni das Taschenbuch des dritten Teiles erscheint.
Ich finde gerade den Aspekt das vieles im Detail beschrieben ist spannungsfördernd.
Ich kann das Buch kaum aus der Hand legen und muss immer noch ein Kapitel mehr lesen.
es hat auch nichts mit Teenie Vampir Filmen wie twilight zu tun, sondern hat seinen eigenen Charakter. Ich finde dieses Buch und das zweite "das Blut" sehr gelungen und bin gespannt auf einen dritten Teil.
Videos oder andere Werbung habe ich zu diesem Buch noch nicht gesehen, gehört oder gelesen. Es wurde mir nur von einer Bekannten empfohlen.
Falls es wirklich verfilmt wird ist es fraglich ob es so umgesetzt wird wie im Buch, aber das ist ja immer kritisch bei Buchverfilmungen.
Stefan zu »Guillermo del Toro & Chuck Hogan: Die Saat«23.01.2013
Ekstatisch werden dagegen jene Leser auf die Fortsetzung warten, die ein Faible für frisch aus der Klischee-Retorte gezapften Krawall-Horror haben. Wenigstens sie dürfen sich gut bedient fühlen.

Was soll das einem sagen?

Naja, es wird andere Internetseiten mit anderen Kritikern geben die mich nicht so vergraulen wie dieser letzte Satz...
Saibot zu »Guillermo del Toro & Chuck Hogan: Die Saat«28.10.2012
Ich bin ganz zufällig über das Buch gestolpert und habe nichts bereut.

Das Buch bietet gute Unterhaltung und als ich bemekt habe, dass es sich um ein Vampirbuch handelt - und vor allen Dingen um ein Vampirbuch, bei dem die Vampire nicht glitzernd in der Sonne tanzen - hab ich mich richtig über diesen Glücksgriff gefreut.

Wie bereits gesagt, spannend und kurzweilig geschrieben, und darauf kommt es doch an bei Unterhaltungsliteratur.
Will man was um den geistigen Horizont zu erweitern, hat man genug Ausweichmöglichkeiten.

Also, wer Spass will beim lesen sollte zugreifen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
phil zu »Guillermo del Toro & Chuck Hogan: Die Saat«01.05.2012
ich habe die saat gelesen und bin jetzt bei der hälfte von- das blut - ich finde den aufbau der geschichte, die einfliesenden infos die immer wieder in den büchern vorkommen spannend - gerade diese dinge geben der ganzen sache einen realen touch dinge wie seuchen - naziverbrecherjagt und terror sind mittlerweile alltag und del toro hält dem leser mit spannung an alten wie auch an neuen verbrechen am "laufenden "
ich finde die bücher einfach genial!!!
simsa zu »Guillermo del Toro & Chuck Hogan: Die Saat«05.07.2011
Darum geht es:
Ein Flugzeug landet am JFK-Flughafen in New York. Was zu Beginn ganz normal aussieht, ist alles andere als Routine. Denn von Bord kommen keinerlei menschliche Bewegungen. Weder die Elektronik scheint zu funktionieren, noch passiert sonst etwas. Als die Seuchenschutzbehörde an Bord kommt muss sie feststellen, dass alle Passagiere tot sind. Und das ist erst der grausige Anfang…

Für mich hat sich die Saat absolut spannend und fesselnd gelesen. Teilweise hatte ich wirklich Mühe das Buch zur Seite zu legen, da man immer das Gefühlt hatte etwas zu verpassen. Auch hat man als Leser das Geschehen bildlich vor Augen, was nicht immer schön ist, aber das Ganze noch lesenswerter macht. Man merkt, dass einer der Autoren auch Drehbücher schreibt. Den Film sehe ich regelrecht vor mir.
Kurz gesagt: Die Saat unterhält wirklich gut und da es sich bei dem Buch um den 1. Teil einer Trilogie handelt, müssen auch die restlichen beiden Teile dringend gelesen werden.
(Denkt euch einen Namen aus) zu »Guillermo del Toro & Chuck Hogan: Die Saat«06.06.2011
Aaaalso....ich möchte bei Ihrer Meinung eigentlich nur hinzufügen, dass ich mich am Anfang des Buches wirklich gefragt habe, was in der Story sein Unwesen treibt. Das mit den Vampiren war mir überhaupt nicht klar! :P
Also liebe Freunde der Horror-Thriller...Das Buch ist wirklich gut. Ich kann es nur empfehlen!
Gruß der Namenlose
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Patricj zu »Guillermo del Toro & Chuck Hogan: Die Saat«26.04.2011
Es ist leichte Lektüre, die, wenn man sich von der Erwartung freimacht, dass G. Del Toro immer etwas bahnbrechend originelles kreieren muss, Spaß macht.
Es ist zumeist ernst und doch auch teilweise überspitzt.
Nachdem ich mich darauf eingelassen hatte, hatte ich viel Spaß bei der Lektüre und fühlte mich, ganz banal, gut unterhalten.
Beide bisher erschienen Bücher haben mir Spaß gemacht.

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