Himmelskraft von Hans Dominik

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Himmelskraft von Hans Dominik

Originalausgabe erschienen 1937, 156 Seiten.ISBN 3-453-30156-0.

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In Kürze:

Energie für die Welt von morgen
Aus der Fülle technischer Zukunftsmöglichkeiten greift der Autor -ausgehend von der Beherrschung atomarer Kräfte – das Problem der Nutzbarmachung atmosphärischer Elektrizität und die Entdeckung eines neuen Schwerstoffs mit revolutionierenden Eigenschaften auf. Zwei mächtige Konzerne, die um die Priorität des Erfolges ringen, liefern sich buchstäblich einen Kampf bis aufs Messer …

Ihre Meinung zu »Hans Dominik: Himmelskraft«

Helmut Wilhelm Knotek zu »Hans Dominik: Himmelskraft«26.11.2012
Helmut Wilhelm Knotek, Oberschützen, 6.11.2012
zu Hans Dominiks Buch "Himmelskraft":
Dieses Buch gelangte in meine Hände als junger Mittelschüler, offen für alles Spannende und Neue. Die Gewinnung von Elektrizität, die noch neue Kraft aus dem Nichts des hohen Luftraums, wurde durch die Rivalitäten von forschenden Firmen interessant und spannend dargestellt. Die damaligen tatsächlichen Experimente mit metallischen Leitern in größere Höhen führten meines Wissens zu dramatischen Unfällen. Erstaunlich auch der damals (1937) fantastisierte Wirtschaftsraum von Nordamerika bis zu den Ostgrenzen Deutschlands.
Die Gewinnung von Elektrizitätsenergie elektrisiert heute mehr denn je, und ich darf sagen, diesem Buch verdanke ich sicher zum Teil die Grundstimmung, an der Techn. Hochschule Graz meine Studien begonnen zu haben. Mein Berufsweg ging dann zwar andere Wege, aber der Nachhall "dieser Himmelskraft" ließ dann doch noch, zwar erst in meiner Pension, die einmal angeregte und durch Technikstudium unterfütterte Technikfantasien zu Hans Dominiks nicht ganz unähnlichen Ergebnissen kommen.
Es war ein Patent über die Herstellung von Energiegasen Wasser- und Sauerstoff auf Doppelrumpfsegelschiffen aus ozeanweiten Windenergien über eine Kaskade von Energieumformungen, darunter auch Stromenergie, zum Zweck der Vereinigung der genannten Gase an beliebigen Orten, um daraus wieder Energie zu gewinnen, auch Elektrizitätsenergie. Das Patent, mir unter der Patentnummer 507229 des österr. Patentamtes am 15. Mai 2011 erteilt, kann also durchaus in einem gewissen Zusammenhang mit Hans Dominik gesehen werden. Allerdings harrt auch diese Realfiktion der industriell-wirtschaftlichen Erschließung.
Hans Dominiks Literatur daher noch immer mit Gewinn spannend und lesenswert.
Wolf-Dietmar Seidel zu »Hans Dominik: Himmelskraft«14.02.2011
Ich habe die Originalausgabe von 1937 gelesen (Scherl Verlag, 306 S.). Ich finde, es ist nicht der spannendste Roman von Dominik, aber einer mit netten Besonderheiten. So spielt das Heidjer Plattdeutsch eine Rolle, manche Sätze werden auch auf Platt gesprochen. Es geht in dem Roman um Energiegewinnung durch ein Energienetz, dass an Ballons in 8 km Höhe schwebt und durch ein neues Element Riesenenergiemengen erzeugen kann. Für 1937 fand ich besonders bemerkenswert, dass der Erfinder betont, eine Erfindung gemacht zu haben, "die für Kriegszwecke einfach unbrauchbar ist. Unserer Energiewirtschaft, dem Wohlstand der Völker, dem allgemeinen Besten werden die neuen Werke dienen. Ich sehe Gott sei Dank keine Möglichkeit, sie zu anderen Zwecken zu mißbrauchen, wie es bisher noch mit jeder Erfindung geschehen ist." Und zum Schluss wird ein friedlicher Vertrag mit dem Konkurrenzunternehmen in der USA geschlossen.
Ob dem Zensor 1937 diese Friedenszeilen entgangen sind? Auf jeden FAll wäre das wohl zwei Jahre später nicht mehr so möglich gewesen.
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