Herbert W. Franke

Der österreichischer Wissenschaftler und Schriftsteller Herbert Werner Franke wurde am 14. Mai 1927 in Wien geboren. Kurz vor Kriegsende wurde er 1944 noch zur Luftwaffe eingezogen. Er studierte in Wien Physik, Mathematik, Chemie, Psychologie und Philosophie und promovierte 1950 in theoretischer Physik. Er arbeitete nach Studium und Hochschultätigkeit fünf Jahre lang in der Werbeabteilung von Siemens. Seit 1956 arbeitet er als freiberuflicher Publizist. 1958 erschien seine erste SF-Kurzgeschichte und zwei Jahre danach konnte er sein erstes Buch, die Storysammlung „Der grüne Komet“, veröffentlichen. Ab 1960 war er als Berater bei Goldmann tätig und überprüfte SF-Manuskripte auf ihre wissenschaftliche Stichhaltigkeit.

Neben Romanen, Kurzgeschichten und Hörspielen schrieb Franke zahlreiche Sachbücher und populärwissenschaftliche Artikel. Insbesondere befasst er sich mit Computergrafik oder Computerkunst sowie Höhlenforschung. An der Ludwig-Maximilians-Universität München lehrte er von 1973 bis 1997 „Kybernetische Ästhetik“, zwischenzeitlich gab er an der Fachhochschule Bielefeld eine „Einführung in die Wahrnehmungspsychologie“.

Franke war Mitglied der Gruppe parallel, einem Zusammenschluss von Künstlern und Wissenschaftlern und ist Mitbegründer der Ars Electronica in Linz. Seit 1980 ist er Mitglied des deutschen PEN-Clubs. Er gilt als „prominentester deutsch schreibender SF-Autor“. Er ist verheiratet und lebt heute in der Nähe von München.

mehr über Herbert W. Franke:

Phantastisches von Herbert W. Franke:

  • Sachbücher
    • (1956) Wildnis unter der Erde
    • (1957) Kunst und Konstruktion
    • (1958) Magie der Moleküle
    • (1959) Wohin kein Auge reicht
    • (1959) …nichts bleibt uns als das Staunen
    • (1960) Vorstoß ins Unbegreifliche
    • (1962) Phänomen Technik
    • (1962) Die Sprache der Vergangenheit
    • (1964) Neuland des Wissens
    • (1964) Der manipulierte Mensch
    • (1966) Der Mensch stammt doch vom Affen ab
    • (1966) Kunststoffe erobern die Welt
    • (1967) Sinnbild der Chemie
    • (1967) Leuchtende Finsternis (mit A. Bögli)
    • (1967) Phänomen Kunst
    • (1969) Methoden der Geochronologie
    • (1970) Die unbewältigte Zukunft (mit E. H. Graul)
    • (1971) Computergraphik – Computerkunst
    • (1973) Apparative Kunst. Vom Kaleidoskop zum Computer (mit G. Jäger)
    • (1974) Geheimnisvolle Höhlenwelt
    • (1978) Kunst kontra Technik / Leonardo 2000
    • (1978) In den Höhlen dieser Erde
    • (1980) Die Atome
    • (1980) Die Moleküle
    • (1982) Die geheime Nachricht
    • (1984) Computergrafik-Galerie. Bilder nach Programm – Kunst im elektronischen Zeitalter
    • (1985) Siliziumwelt (mit M. P. Kage)
    • (1988) Die Welt der Mathematik (mit H. Helbig)
    • (1989) Digitale Visionen
    • (1995) Das P-Prinzip. Naturgesetze im Rechnenden Raum
    • (1995) Wege zur Computerkunst
    • (1997) Ästhetische Information (mit H. G. Frank)
    • (2002) Animation mit Mathematica
    • (2003) Vorstoß in die Unterwelt