Bedenke Phlebas von Iain M. Banks

Buchvorstellung

Bedenke Phlebas von Iain M. Banks

Originalausgabe erschienen 1987unter dem Titel „Consider Phlebas“,deutsche Ausgabe erstmals 1989, 762 Seiten.ISBN 3-453-21530-3.Übersetzung ins Deutsche von Rosemarie Hundertmarck.

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In Kürze:

Sie sind ein kleiner tollkühner Haufen, der immer dort auftaucht, wo das Ende bevorsteht, ob freischwebende, Zehntausende von Kilometern durchmessende Haabitate aus stratgischen Gründen gesprengt werden oder brennende Raumschiffe in den Tiefen des Alls lodern, oder der Gegner Planeten zu Staub zermalmt. Meistens gehen ihre Aktionen schief, und nur einige entrinnen um Haaresbreite dem Tod, aber trotzdem sind sie beim nächsten Mal wieder dabei. Nur gegen die Idiraner, die alte Kriegerrasse insektenhaften Ursprungs, haben sie keine Chance, denn die sind ihnen weit überlegen an Kampfkraft und perfidem Einfallsreichtum, was Vernichtung um jeden Preis betrifft.

Ihre Meinung zu »Iain M. Banks: Bedenke Phlebas«

TB zu »Iain M. Banks: Bedenke Phlebas«22.10.2017
"Bedenke Phlebas" war das erste Buch von IB, das ich gelesen habe. Und das, welches ich in der Retrospektive als das am wenigsten gelungene von ihm empfinde. Aber ... es ist besser (im Sinne von unterhaltsamer, handwerklich solider, innovativer, lustiger ... ) als 99% aller anderen SF-Werke, die ich in meinem Leben gelesen habe.
Sternenmacher zu »Iain M. Banks: Bedenke Phlebas«08.12.2014
Sie wollen Space-Opera und keine Hard SciFi.
Sie wollen Spannung.
Sie wollen das ganze vor einem sehr detailiert überdachten Hintergrund (mit diversen Aufenthalten im Weltraum).
Dann ist dieses Buch das richtige für Sie.
In einer anderen Galaxis zu einer anderen Zeit herrscht die "Kultur" über einen grossen Teil der bekannten Welt. Genetische Manipulation ist gang und gebe, Künstliche Intelligenzen bestimmen die Politik und den meisten Wiedersacher ist die Kultur inzwischen nähergebracht worden.
In diese Welt wird Horza Gorbul geworfen damit der Leser mit ihm eine interessante Reise erleben darf...
Ich habe das Buch im Urlaub gelesen, und mit seinen 750+ Seiten ist es nicht gerade ein Leichtgewicht. Aber trotzdem fliegt man nur so über die Seiten. Horza Gorbul, eine Held der über gewisse Fähigkeiten verfügt, die ihn zu einem guten Spion machen, arbeitet für eine Rasse die sich als eine der letzten gegen die Kultur verteidigt. Er selbst gehört einer anderen Rasse an. Im Buch wird er von Episode zu Episode getrieben und muss sich immer wieder auf neue Umstände einlassen. Durch die ganze Geschichte zieht sich aber ein roter Faden der konstant verfolgt wird.
Dabei wird er beschossen, soll gefressen werden, stiehlt Raumschiffe, erlebt den Untergang einer Welt, wird in den Weltraum geschleudert, ersäuft (2x), erlebt das grosse Spiel und beendet das Buch reifer als vorher.
Jede der Episoden bietet etwas neues und sie werden nur von der Dringlichkeit verbunden die eine Aufgabe zu erfüllen.
Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam aber besonders der Protagonist hat mir unglaublich gut gefallen. Er ist kein Held im eigentlichen Sinne. Dem Leser wird die ganze Zeit über geschildert wie Horza die Welt wahrnimmt, was er plant und wie er zur Kultur steht, seine Gedanken verleihen seiner Figur das gewisse Etwas um sich mit ihm zu identifizieren. Die Interaktion mit anderen Romanfiguren wirkt sehr stimmig und bleibt den ganzen Roman über interessant.
Fast alle Nebenfiguren sind sehr interessant geraten.
Und das ganze vor einem Geschichte in der geballert, geliebt, betrogen, verzeifelt, philosophiert und gestorben wird.
Der Roman ist abgeschlossen, aber es gibt noch weitere die in dem beschriebenen Universum spielen.
Und nicht zu vergessen, das Ende läßt einen nicht unzufrieden zurück.
Fazit:
Der ultimative Roman für den SciFi-Begeisterten im Urlaub.
Beverly zu »Iain M. Banks: Bedenke Phlebas«26.02.2012
"Bedenke Phlebas" hat für mich seinerzeit neue Maßstäbe in der Space Opera gesetzt. Ballerei mit Raumschiffen reicht nicht mehr (obwohl in dem Roman auch geballert wird), Tiefgang, Vielschichtigkeit und Originalität im Weltentwurf sind gefragt.
Vor dem Hintergrund eines Krieges zwischen der "Kultur" und den Idiranern, erzählt Banks die Geschichte seines Protagonisten aus dem Volk der "Wandler". Es ist die Geschichte eines letztendlich zum Scheitern verurteilten Charakters, der aus nachvollziehbaren Ansichten Entscheidungen trifft, sie sich als falsch herausstellen. Seine Gegenspielerin, eine Agentin der Kultur, ist zwar auf der siegreichen Seite, doch sie fragt sich, ob der Krieg alles nicht schlimmer gemacht hat.
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