Interview mit Jenny-Mai Nuyen

Noir ist ein ehrliches Buch, das ehrlichste, was ich in dem Moment schreiben konnte.“

Jenny-Mai Nuyen war mit ihrem Roman „Nijura“ bereits in jungen Jahren sehr erfolgreich und hat sich als Autorin von klassischer Fantasy für Jugendliche etabliert. Mit ihrem aktuellen Buch „Noir“ beschreitet sie nun neue Wege. Wie sieht die Schriftstellerin ihre bisherige Karriere und was hat sie zu diesem Richtungswechsel bewogen? Erfrischend offen erzählte uns Jenny-Mai Nuyen, wie sie im Kinderzimmer angefangen hat und wohin ihre Reise in den nächsten Jahren gehen soll.

Phantastik-Couch.de: Jenny, Du bist mit 24 Jahren zwar noch jung, aber mit inzwischen sieben veröffentlichten Romanen schon ein alter Hase im Phantastik-Literatur-Geschäft. Wie bist Du zum Schreiben gekommen und was waren rückblickend betrachtet, die wichtigsten Stationen Deiner bisherigen Laufbahn?

Jenny-Mai Nuyen: Angefangen hat es eines Abends in meinem Kinderzimmer, als ich ein Buch aus der Bücherei zu Ende gelesen hatte. Ich erinnere mich nicht mehr, welches Buch es genau war, aber es muss eines gewesen sein, das mich nicht sehr beeindruckt hat. Und so bin ich zu der Meinung gelangt, dass ich das auch kann – Bücher zu schreiben kann ja nicht so schwer sein, man setzt nur ein Wort an das andere. Ich war damals 13 Jahre alt und außerdem der Meinung, ich wisse ja besser als die Erwachsenen, was Leser in dem Alter lesen möchten. Am gleichen Abend habe ich angefangen, eine Geschichte zu schreiben, die aber nicht veröffentlicht wurde. Und das nächste und übernächste Buch auch nicht. Aber das war der Anfang und seitdem habe ich nicht mehr aufgehört, zu schreiben. Der wichtigste Moment war wahrscheinlich einfach der, wo ich beschlossen habe „Ich mache das jetzt“. Ich habe nicht so viel darüber nachgedacht, ob ich das kann, ob das Buch gut wird oder nicht. Ich war in meiner Naivität ganz unbefangen. Ein weiterer wichtiger Schritt war, als mein erstes Buch „Nijura“ heraus kam. Zu dem Zeitpunkt war ich 18 Jahre alt, wusste aber schon 2 Jahre vorher, dass das Buch erscheinen würde. Mit 16 kommen einem diese 2 Jahre vor wie ein ganzes Jahrzehnt. Während ich mir bei „Nijura“ noch sehr sicher war, dass ich den Geschmack der Leser treffen würde, kamen mir schnell danach Bedenken. Ich malte mir aus, dass ich irgendwann das beste Buch schreiben würde, zu dem ich fähig wäre – und die Welt würde es nicht mögen! Dass das, was ich zu Papier bringen will, nicht mehr das sein könnte, was andere lesen wollen, war ein beunruhigender Gedanke. In dem Moment habe ich aufgehört, eine Leserin zu sein, die weiß, was Leser wollen, und wurde mehr zur Schriftstellerin, die weiß, was sie schreiben will. Das war ein wichtiger Wendepunkt für mich und meine Arbeit.

Phantastik-Couch.de: Bisher hast Du klassische Fantasy-Bücher geschrieben und nun mit dem Buch „Noir“ einen Richtungswechsel vorgenommen. Wie kam es dazu? War es eine bewusste Entscheidung? Spiegeln sich hier auch Veränderungen in Deinem Leben, z.B. der Wohnortwechsel nach Berlin wieder?

Jenny-Mai Nuyen: Als ich angefangen habe zu schreiben, war es nicht von mir geplant, für immer Fantasy-Jugendbücher zu machen. Es war einfach das, was ich in dem Moment schreiben wollte. Ich dachte damals, ich kann immer schreiben, was ich will, auch etwas ganz anderes als Fantasy. Dann hatte ich aber das Glück, vielleicht auch ein bisschen das Pech, dass ich mit dieser klassischen Fantasy für Jugendliche sehr erfolgreich war. Und schließlich merkte ich, dass ich Geschichten dieser Art vielleicht nicht mehr schreiben will, auch wenn sie die meisten Erfolgschancen haben und von den Verlagen und den Lesern gewünscht werden. Das war eine schwierige Erkenntnis, schwer auch bei mir selber durchzusetzen. Auch weil ich für „Noir“ viel länger gebraucht habe als für die anderen Bücher. Zuvor habe ich jedes Jahr ein Buch heraus gebracht, in einem Jahr sogar zwei. Ich hatte jedoch das Gefühl, ich muss mich auf das zurückbesinnen, was Schreiben eigentlich sein sollte, nämlich eine Leidenschaft und etwas Ehrliches. Und auf einmal war es schwer, dieses Ehrliche überhaupt zu finden. Ich habe lange in mich hinein horchen müssen, welche Geschichte ich eigentlich schreiben will. Ich hatte eine Phase, in der ich verschiedene Geschichten angefangen und wieder abgebrochen habe. Auch mit „Noir“ hatte ich eine Menge Probleme, mehr als mit jedem anderen Buch, das ich bis dahin geschrieben hatte. Weil die Geschichte sich gewandelt hat und immer wieder anders sein wollte. Ich war sehr unsicher, was ich eigentlich schreiben möchte und das spiegelt sich in der Geschichte wieder. „Noir“ ist ein ehrliches Buch, das ehrlichste, was ich in dem Moment schreiben konnte. Sicherlich auch meine dunkelste Geschichte.

Phantastik-Couch.de: Bekommst Du schon Leserreaktionen auf „Noir“? Sind auch kritische Stimmen darunter, weil Deine Leser bisher klassische Fantasy von Dir gewohnt waren? Wie gehst Du damit um?

Jenny-Mai Nuyen: Ich hatte ganz lange nicht mehr geschaut, wie sich meine zwei vorherigen Bücher verkauft haben. Aber jetzt bekomme ich Nachrichten von Lesern und mein Verlag schickt mir Links mit Rezensionen zu. Und darin sind die Reaktionen schon so, wie ich sie erwartet hatte. Viele Leute haben gehofft, dass ich so weiter schreibe, wie ich es bisher gemacht habe. Das ist immer ein Problem, man weiß nicht, welche Leute man wirklich erreichen kann. Es tut mir auch wahnsinnig leid, ich möchte natürlich nicht, dass Leute das Buch kaufen und dann enttäuscht sind. Aber andererseits hätte ich nicht mit dem, was Leute von mir verlangen, weitermachen können.

Jenny-Mai Nuyen

Phantastik-Couch.de: Du beschreibst die Schauplätze anschaulich und die Story fügt sich so passend in diese von ihrer Vergangenheit geprägten Stadt ein, dass man denken könnte, Berlin habe Dir die Geschichte zugeflüstert. Trifft das zu?

Jenny-Mai Nuyen: Ich glaube, dass eher die Tatsache, dass ich nach Berlin gezogen bin und drei Jahre in dieser Stadt wohne, dafür verantwortlich ist, dass ich so eine Geschichte schreiben konnte. Ich denke mir zuerst eine Geschichte aus und überlege danach, wo diese Geschichte spielen könnte. Ich habe aus dem Roman eigentlich ganz herausgenommen, dass er in Berlin spielt. Man soll es schon an einigen Details bemerken, aber richtig benennen wollte ich den Schauplatz nicht. Man muss nicht wissen, dass es Berlin ist.

Phantastik-Couch.de: Wenn man Deinen bildhaften Schreibstil ein wenig kennt und die Videos, die Du über Dich drehst und veröffentlichst, kann man sich Dich gut als Filmemacherin vorstellen. Verrätst Du uns, warum Du das Studium der Filmwissenschaft in New York aufgegeben hast?

Jenny-Mai Nuyen: Ich werde erst einmal erzählen, warum ich das überhaupt angefangen habe. Nach der Schule wusste ich, dass ich in Deutschland ein Buch veröffentlichen würde, aber ich wollte unbedingt noch etwas studieren. Sofort erwachsen zu sein, so erwachsen, wie man als Schriftstellerin eben sein kann, war für mich irgendwie keine Option. Meine beste Freundin hat mit mir gemeinsam überlegt, was wir machen könnten und so kamen wir darauf, dass Film uns beiden gefällt. Zwei Jahre lang habe ich das studiert und mit meinen Buchverkäufen in Deutschland finanziert, was hieß, dass ich zugleich immer Romane schreiben musste. Das wurde auf Dauer sehr anstrengend, weil das Studium immer mehr von den Studenten verlangt hat. Ab dem zweiten Jahr habe ich dann gemerkt, dass diese ganze Filmindustrie nicht unbedingt meins ist. Ich dachte ursprünglich, wenn ich schreiben kann, dann kann ich vielleicht das Film-Studium auch noch machen, ich wollte ein bisschen experimentieren. Aber diese ganz große Leidenschaft, die andere Filmschüler dort auf der Schule hatten, die hatte ich eben nicht. Ich war auch erschöpft, ich musste einfach mal eine Pause einlegen. Ich musste mich vielleicht wieder auf das Schreiben konzentrieren. Das war eine Karriere, die lief, und ich lief vor ihr weg. Ich hatte mir vorgenommen, ein Semester Pause in Deutschland zu machen. Ich wollte für drei Monate nach Berlin gehen, um mir die Stadt anzuschauen, und dann hat sie mir so gut gefallen, dass ich nicht mehr zurückgehen konnte.

Phantastik-Couch.de: Du bist jemand der intensiv den Kontakt zu seinen Lesern sucht. Du bist auf Deiner Facebook-Seite sehr aktiv und machst für Dein Buch „Noir“ eine Blog-Tour, schreibst „Randnotizen“ zum Buch auf Internetblogs. Wie kam es dazu?

Jenny-Mai Nuyen: Der Verlag hat eines Tages angefragt, ob ich Lust hätte, bei einer Blog-Tour mitzumachen, ich wusste bis dahin nicht, was das ist. Ich dachte, das sei so ein Internetphänomen, von dem nur ich noch nichts gehört hätte. In den letzten zwei Jahren hatte ich kaum noch etwas im Internet gemacht. Der Verlag hat mir erklärt, was eine Blogtour ist und dann fand ich die Idee eigentlich ganz witzig. Ich mache so etwas total gerne, denn es ist einfach eine Abwechslung zu dem Alltag, den ich sonst habe. Ich wusste gar nicht, dass es so viele Leute gibt, die bloggen und rezensieren und so viel lesen. Da hat sich eine ganz neue Welt für mich aufgetan. Das ist schön, ich mag das sehr. Durch das Schreiben, was ja eigentlich eine einsame Tätigkeit ist, tun sich so auf einmal viele Kontakte mit Leuten auf, die etwas ganz anderes machen, mit denen man aber durch die gleiche Leidenschaft verbunden ist.

Phantastik-Couch.de: Wie wichtig ist Dir der Kontakt zu den Lesern?

Jenny-Mai Nuyen: Ich bekomme sehr viele Nachrichten auf Facebook und über E-Mail, früher vermehrt in Form von Fan-Art für meine Homepage. Ich werde mich wohl nie daran gewöhnen, dass die Geschichten, die ich mir ausdenke, an anderen Menschen so resonieren, dass die ihre Tagträume befruchten. Das ist unglaublich, weil meine Geschichten für mich eigentlich etwas Intimes sind.

Phantastik-Couch.de: Wie recherchiert man Szenen wie die in „Noir“ auf der illegalen Party? Hast Du selbst einmal eine solche besucht?

Jenny-Mai Nuyen: Ich war schon auf solchen Partys. Ich glaube, man kann dieser Party-Szenen-Welt nicht entgehen, wenn man alleine in einem bestimmten Alter nach Berlin zieht. Die ganze Stadt befindet sich in so einer Art jugendlichem Taumel, weil immer mehr junge Leute nach Berlin kommen. Immer mehr Künstler, immer mehr Leute, die versuchen, ein alternatives Leben zu leben. Oft schwimmen die in diese Drogenwelt hinein, um alles auszuprobieren und keine Grenzen zu kennen. Nach einem Jahr sind die meisten wieder `raus und vollkommen erschöpft, nur die wenigsten bleiben dabei und sind für immer in dieser Parallelwelt gefangen. Ich glaube, dass das Teil dieser Stadt und ihrer Kultur ist. Ich war also bei diesen Partys dabei und habe diese Dinge gesehen. Das muss nachdrücklich Eindruck auf mich gemacht haben, sonst hätte es keine Resonanz in meinem Buch bewirkt.

Phantastik-Couch.de: Du bist halb Deutsche und halb Vietnamesin. Inwieweit prägt Dich und Dein Schreiben die vietnamesische Kultur?

Jenny-Mai Nuyen: Sehr wenig. Ich habe zu meinem Vater keinen Kontakt mehr und habe von der vietnamesischen Kultur auch als Kind nicht so richtig viel mitbekommen. Aber ich koche manchmal vietnamesisch und gehe auch gern vietnamesisch essen. Also beim Essen zeigt sich doch diese Kultur, weil ich auch als Kind jeden Tag Reis gegessen habe. Aber sonst weiß ich leider fast gar nichts über das Land und die Kultur.

Phantastik-Couch.de: Wie schreibst Du? Planst Du erst intensiv den Plot, bevor Du ihn mit Story füllst oder schreibst Du eher spontan darauf los?

Jenny-Mai Nuyen: Es entwickelt sich mit der Zeit eine Atmosphäre, ein Gefühl. Dafür suche ich dann eine Hülle oder eine Verpackung und das ist dann die Geschichte. Bevor ich anfange, sie zu schreiben, mache ich einen Plan, wie viele Kapitel es sein sollen und was in jedem Kapitel passieren könnte. Und wenn ich am Ende weiß, dass die Möglichkeit besteht, diese Geschichte zu erzählen, dann fange ich einfach an. Und dann halte ich mich nicht mehr an dieses Gerüst. Aber es ist wichtig für mich zu wissen, bevor ich anfange die Geschichte zu schreiben, dass sie auf irgendeine Art funktioniert. Am Ende sieht sie meistens komplett anders aus. Das funktioniert aber besser, als wenn ich mich an den Plan halten würde, denn Schreiben ist für mich etwas Intuitives, so etwas wie ein Tagtraum. Ich versuche selber der Handlung hinterherlaufen, und die Teile daraus aufzusammeln, ohne zu wissen, wie sie als Ganzes am Ende aussehen wird. Wenn ich das wüsste, wäre ich schon im Vorfeld gelangweilt.

Phantastik-Couch.de: Wie entstehen Deine Figuren? Gibt es Vorbilder? Nino und Du, Ihr habt einige Gemeinsamkeiten, seid beide 24 Jahre alt und habt beide einen multikulturellen Hintergrund. Wie viel von Dir steckt in dieser Figur?

Jenny-Mai Nuyen: Die Übereinstimmung des Alters war mir wichtig, weil ich mit „Noir“ eine Geschichte schreiben wollte, die ich erzählen kann. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt in meinem Leben das Gefühl, dass ich viel zu sehr in mir selber drin stecke. Viel zu sehr in diesem Prozess des Erwachsenwerdens, als das ich über jemanden schreiben könnte, der älter ist als ich. Ich wollte aber nicht zu sehr über mich schreiben, sondern lieber, das der Hauptprotagonist ein Junge ist. Und ich war von der Idee fasziniert, wie ein Junge mit der Situation umgehen würde. Ich brauche immer persönliche Reize, um etwas zu schreiben und ich wollte mich gern in einen Jungen hinein versetzen. Abgesehen davon, glaube ich, sind Gemeinsamkeiten eher zufällig. Eine Figur führt man von außen ein, aber sie wird auch von dem erfüllt, was man selber mitbringt.

Phantastik-Couch.de: Du bist ebenfalls Malerin. In welche Stilrichtung sind Deine Bilder einzuordnen?

Jenny-Mai Nuyen: Beim Malen bin ich wie beim Schreiben ein vollkommen ungebildeter Autodidakt. Ich könnte gar nicht sagen, was für ein Stil es ist. Ich weiß einfach nur, dass das Malen etwas ist, was ich machen kann und machen möchte. Ich glaube, dass meine Bilder meinen Romanen, oder meinen Geschichten, die ich schreibe, sehr ähnlich sind. Das sind immer Bilder, in denen Figürliches angedeutet wird, aber nicht ganz klar erkennbar ist. Ein Freund von mir meinte einmal, dass meine Bilder so aussehen, als würde es darin um Auflösen und Verschwinden gehen. Im Nachhinein macht das durchaus Sinn. Auch in meinen Büchern geht es darum, wie etwas am Anfang funktioniert und sich auflöst, deshalb haben sie vielleicht auch so oft offene Enden.

Phantastik-Couch.de: Hast du in der Malerei eine ähnliche Entwicklung mitgemacht, wie beim Schreiben?

Jenny-Mai Nuyen: Ich habe lange Zeit nicht gemalt. Als Jugendliche habe ich viel gemalt, in der Zeit eher figürlich. Da wollte ich das Malen erlernen und so gut wie möglich machen. In der Zeit habe ich mich mit Comic-Zeichnern getroffen und gemeinsam mit ihnen gemalt. In letzter Zeit habe ich damit aufgehört. Früher ging es mir darum, alles möglichst gut zu machen, mich zu beweisen. Das ändert sich jetzt allmählich.

Phantastik-Couch.de: Du hast in recht wenigen Jahren schon sehr viel erreicht. Was hast Du für Ziele für die nächsten Jahre?

Jenny-Mai Nuyen: Ich habe gerade in diesem Herbst angefangen, Philosophie und Religionswissenschaft zu studieren. Ich freue mich wahnsinnig darauf, weil ich glaube, ich brauche einen Ausgleich zum Schreiben. Ich brauche etwas, wo ich lernen und mich anstrengen muss, was mir vielleicht nicht so liegt. Damit ich mich danach wieder auf das Schreiben freuen kann. Denn wenn das Schreiben zum Beruf wird, bin ich total gehemmt. Weil ich mich nur darauf konzentrieren musste, hat es mit „Noir“ auch so lange gebraucht, bis ich den Roman fertig schreiben konnte. Ich freue mich sehr auf dieses Studium, weil dort für mich persönlich wichtige Fragen für das Leben beantwortet werden. Und das wird sich sicherlich auch in meinem Schreiben wiederspiegeln.

Phantastik-Couch.de: Es ist also damit zu rechnen, dass sich in Zukunft die Themen Philosophie und Religion in Deinen Büchern wiederfinden?

Jenny-Mai Nuyen: Ja, durchaus. Ich hoffe, dass ich dann nicht total verschroben werde.

Das Interview führte Eva Bergschneider auf der Buchmesse in Frankfurt im Oktober 2012
Foto: Eva Bergschneider