Interview mit Kerstin Pflieger

„Ich glaube aber, dass Leben und Lesen eng miteinander verbunden sind. Wenn man intensiv lebt, kann man auch das Geschehen in einem Roman besser mitempfinden.“

„Immer wieder einmal entdecken die Verlage neue, junge Autoren, die dem allgemeinen Kanon der phantastischen Veröffentlichungen ihren ganz eigenen Stempel aufdrücken können“ schrieb unser Rezensent über Kerstin Pflieger und ergriff gleich die Gelegenheit, ein Interview mit der Autorin zu führen. Lesen Sie hier, wie ihr Debütroman „Alchemie der Unsterblichkeit“ entstanden ist und was Kerstin Pfliegers Lebensmotto mit Büchern zu tun hat.

Phantastik-Couch.de: Hallo Frau Pflieger. Könnten Sie uns zu Beginn ein wenig von Ihnen erzählen?

Kerstin Pflieger: Zu den trockenen Fakten kann man sagen, dass ich 1980 geboren wurde, in Heidelberg Biologie studierte und nun im Landkreis Heilbronn lebe. So gewöhnlich das auch klingt, war meine Jugend aber durchaus etwas außergewöhnlich. Mein Vater fing, als ich noch ein kleines Kind war, mit dem Windsurfen an und von dem Zeitpunkt an bestimmte dieser Sport zu einem großen Teil unser Leben. An den Wochenenden ging es vor allem in die Niederlande, sämtliche verlängerte Wochenenden wurden für Surf-Trips genutzt und natürlich verbrachten wir auch jeden Urlaub am Meer. Meine Eltern bauten sogar einen alten Linienbus zum Wohnmobil um, mit dem wir dann die Küsten Europas abklapperten. Später wagten wir uns dann bis nach Asien vor und inzwischen steht auch Afrika auf unserer Reiseliste. Dadurch hatte ich als Kind bei den langen Fahrten natürlich viel Zeit zum Lesen und entdeckte meine Liebe zum geschriebenen Wort.

Phantastik-Couch.de: Wie kamen Sie zum Schreiben und was ist Ihnen wichtig, wenn Sie vor der Tastatur sitzen? Das Packen des Lesers, so dass dieser die Realität vergisst, oder ihm bei der Lektüre etwas mitzugeben?

Kerstin Pflieger: Ich lernte schon früh zu lesen – meine Mutter behauptet, dass ich es nur lernte, damit ich die Fernsehzeitung lesen konnte, um herauszufinden, wann die Sesamstraße läuft – und fing bereits in der ersten Klasse an, ein Buch nach dem anderen zu verschlingen. Zudem las meine Mutter mir als kleines Kind sehr viel vor und mein Großvater erzählte mir bei jedem Besuch Geschichten vom Rübezahl – da lag es nahe, dass ich irgendwann anfing, meine eigenen Geschichten zu erfinden. Es begann in der Grundschule mit der Erzählung vom kleinen Mann im Mond, der zur Sonne reisen wollte, und ging dann mit unzähligen Gedichten, Kurzgeschichten und angefangenen Romanen weiter. Mir ist es beim Schreiben wichtig, den Leser für einige Stunden aus der Realität zu entführen und ihn in dieser seine Sorgen vergessen zu lassen. Ich mache mir nie vorher irgendwelche Gedanken über wichtige Botschaften, die ich vermitteln möchte. Trotzdem kann man aus meinen Geschichten mit Sicherheit immer etwas herauslesen, da ein Teil von mir und meinen Ansichten in meinen Texten steckt.

Phantastik-Couch.de: Was machen Sie, wenn Sie nicht vor der Tastatur sitzen – bleibt Ihnen Zeit für Hobbies?

Kerstin Pflieger: Ja, mir sind meine Hobbys, meine Freunde und Familie sehr wichtig. Eines meiner zeitraubendsten Hobbys sind meine Hunde, aber sie sorgen auch dafür, dass ich einen freien Kopf bekomme. Ansonsten bin ich begeisterte Windsurferin, mache allgemein gerne Sport (auch wenn ich eine ziemliche Niete bin, sobald ich festen Boden unter meinen Füßen spüre ;) ), lese viel, spiele ab und an mit meinen Freunden RPGs (vor allem D&D, AD&D und Shadowrun) und gehe oft ins Kino.

Phantastik-Couch.de: Was bedeuten Ihnen persönlich Bücher?

Kerstin Pflieger: Sehr viel, ohne Bücher wäre die Welt ein sehr trauriger und einsamer Ort. Ich liebe es, mich ab und an in fremde Welten und Gedanken hineinzulesen und die Wirklichkeit hinter mir zu lassen, bzw. aus den Augen anderer Personen zu betrachten. Ich gehöre auch zu den Menschen, die ein Buch niemals wegwerfen könnten, selbst wenn es mir nicht gefallen hat. Das fühlt sich für mich einfach falsch an.

Phantastik-Couch.de: Das bringt mich zu der Frage, welche Autoren Sie bewundern, wer Sie inspiriert hat?

Kerstin Pflieger

Kerstin Pflieger: Es gibt keinen Autor, von dem ich alle Bücher schätze, trotzdem bewundere ich sehr viele: Tad Williams verehre ich für seinen unglaublichen Umgang mit der Sprache in "Das Geheimnis der großen Schwerter„ – ich weiß nicht, wie oft ich diese Bücher bereits gelesen habe; in Sara Douglass “Weltenbaum-Saga„ finde ich es faszinierend, wie sie die Figuren zum Leben erweckt, den Leser überrascht und in die Geschichte hineinzieht; Jennifer Fallons “Gezeitenstern-Saga„ liebe ich wegen der feinen Untertöne und den überraschenden Wendungen; Robert Jordans “Rad der Zeit" hat mich durch meine ganze Teenager-Zeit begleitet, ebenso wie die Liebesromane von Kathleen E. Woodiwiss; Markus Heitz bewundere ich für seine wunderbaren Lesungen und das, was er in Deutschland als Phantastik-Autor erreicht hat. Ich habe in meinem Leben allerdings so viele Bücher gelesen und geliebt, dass ich einer ganzen Reihe Autoren jetzt unrecht tue. Jedes einzelne Buch hat mich auf seine Weise inspiriert und mir Wege gezeigt, wie man eine Geschichte erzählt oder eben auch nicht.

Phantastik-Couch.de: Welche Bücher harren gerade darauf, dass Sie sich für sie Zeit nehmen?

Kerstin Pflieger: Ziemlich viele, man könnte mich wohl als büchersüchtig bezeichnen. Andere Frauen kaufen Schuhe, ich Bücher. Oh, Moment …Schuhe kaufe ich auch recht viele …Mist! Unter den etwa 90 Büchern, die darauf warten, von mir gelesen zu werden, freue ich mich besonders auf die drei Bücher um Olivia von Claudia Toman, den Collector-Roman von Christoph Hardebusch und "Vorübergehend tot" von Charlaine Harris. Zudem lese ich gerade die Evermore-Reihe und die Bücher von John Connolly.

Phantastik-Couch.de: An was arbeiten Sie gerade? Wann werden wir unseren Ermittler wieder auf seiner Suche nach Täter und Motiv begleiten können?

Kerstin Pflieger: Im Dezember erscheint mit „Der Krähenturm“ bereits der nächste Fall für Icherios Ceihn. Zurzeit gebe ich dem Roman gemeinsam mit meiner wunderbaren Lektorin den letzten Schliff. Daneben arbeite ich an einem neuen Projekt, über das ich noch nicht viel verraten möchte. Nur so viel sei gesagt: Es ist kein weiterer Roman aus der Icherios-Reihe, aber es bleibt fantastisch.

Phantastik-Couch.de: Warum haben Sie Elemente des Kriminalromans mit solchen aus der phantastischen Literatur verknüpft?

Kerstin Pflieger: Mein liebstes Genre ist mit Sicherheit die Phantastik, aber ich lese auch sehr gerne Thriller und Krimis. Dadurch lag es nahe, diese beiden Genre zu kombinieren. Den Anstoß dazu gab allerdings der Film „Sleepy Hollow“ von Tim Burton, den ich seit Jahren liebe und in dem diese Genre-Kombination ebenfalls auftaucht. Mit der „Alchemie der Unsterblichkeit“ wollte ich einen Roman schreiben, in dem die schön schauerliche Atmosphäre des Films eingefangen wird.

Phantastik-Couch.de: Nun haben Sie sich für ihre Handlung eine ungewöhnliche Zeit und einen mehr als ungewöhnlichen Schauplatz ausgesucht. Karlsruhe, der Schwarzwald um 1770 – wie kamen Sie darauf, wo und wie recherchiert man hier? Sind Sie selbst mit Land und Leuten verbunden?

Kerstin Pflieger: Ursprünglich sollte die „Alchemie der Unsterblichkeit“ eine High-Fantasy-Geschichte werden, da in diesem Genre meine Schreib-Heimat liegt und ich mir den realen historischen Hintergrund nicht zutraute. Deshalb suchte ich mir die Aspekte, die ich haben wollte – dunkle Wälder, schmale Gassen, Kutschen, Laternen ... – zusammen und versuchte daraus meine eigene Welt zu erschaffen.

Nach den ersten 100 Seiten musste ich allerdings feststellen, dass es so nicht funktioniert – meine Welt wurde der realen historischen Welt immer ähnlicher und ich geriet in eine Art Schreibblockade. Schließlich entschloss ich mich, den Schritt zu wagen, und den Roman vor historischem Hintergrund spielen zu lassen. Zuerst musste ich mir natürlich den Zeitrahmen überlegen. Ein Merkmal meiner Hauptfigur, das ich nicht ändern wollte, ist ihr überhoher Zylinderhut, ein sogenannter Kastorhut, der nur über einen relativ kurzen Zeitraum modern war, wodurch das Zeitfenster bereits eingegrenzt wurde. Zudem gefiel mir die Zeit der Aufklärung, in der sich Wissenschaft mit Aberglaube und Magie vermischte, sehr gut.

Für mich stand zudem fest, dass die Handlung in Deutschland spielen sollte. Ich finde es schade, dass viele Schauergeschichten in fremden Ländern spielen, obwohl Deutschland ebenfalls sehr viel zu bieten hat. Ich nahm mir eine Karte der damaligen Zeit und entdeckte, dass gerade der Schwarzwald zu dieser Zeit noch nicht sehr dicht besiedelt war und auf der Karte einige weiße Flecke mit der Markierung „Raubritterterritorium“ zu finden waren. Da der Schwarzwald nicht weit von meinem Wohnort entfernt liegt, war damit die Entscheidung für mich gefallen. Ich bin daraufhin mehrfach in den Schwarzwald gefahren, habe mir die kleineren Ortschaften dort angeschaut und bin durch die Wälder gewandert. Neben umfangreichen Recherchen über die Zeit und Lebensweise der Menschen habe ich mich auch ausführlich mit den Mythen über Vampire beschäftigt und zahlreiche Originaltexte aus vergangenen Zeiten gelesen.

Phantastik-Couch.de: Die Rosenkreuzer und die Alchemie – zwei weitere Bestandteile des Romans – ist das etwas, was Sie persönlich interessiert? Inwieweit ist die frühe Wissenschaft von den Stoffen heute noch aktuell, oder ist dies nur eine historische Kulisse?

Kerstin Pflieger: Die Alchemie finde ich sehr faszinierend, da dort Erkenntnisse und Methoden, die wir heute noch verwenden, auf Magie und Aberglaube trafen und sich vermischten. Heute sehen wir alles sehr nüchtern, verlassen uns auf Fakten und Messergebnisse und glauben, dass wir alles mit der Wissenschaft erklären können. Zur Zeit der Alchemie waren die Menschen noch offener für andere Ansätze und sahen die Wunder, die die Welt zu bieten hat.

Phantastik-Couch.de: Der Name Ihres Protagonisten Icherios Ceihn erinnert frappierend an Ichabod Crane aus der Erzählung von Washington Irving – eine ganz bewusste Ähnlichkeit?

Kerstin Pflieger: Wie ich bereits erwähnte, war eine meiner Inspirationsquellen für die „Alchemie der Unsterblichkeit“ der Tim-Burton-Film „Sleepy Hollow“ (die andere war Anne Rice mit ihrer Vampirchronik) und zu Beginn war meine Vorstellung von der Hauptfigur tatsächlich sehr von Johnny Depps Interpretation von Ichabod Crane geprägt, sodass ich nach vielen Stunden der Namenssuche nichts Passendes gefunden hatte. Erst als ich mich entschloss, einen ähnlich klingenden Namen zu wählen, erwachte die Figur zum Leben und konnte sich eigenständig entwickeln. Die Frage nach dem Namen beschäftigte mich erst dann wieder, als ich nach einer Agentur suchte. Bis dahin war mir die Namensähnlichkeit gleichgültig gewesen – ich schrieb ja ohnehin nur für mich und erwartete nicht wirklich, veröffentlicht zu werden. Nach einiger Überlegung entschloss ich mich allerdings, den Namen nicht zu ändern. Zum einen waren Figur und Name für mich zu einer Einheit verschmolzen und zum anderen betrachte ich die „Alchemie der Unsterblichkeit“ als eine Hommage an „Sleepy Hollow“ und möchte die Quelle meiner Inspiration nicht verbergen; vor allem, da die Geschichte und die Charaktere vollkommen eigenständig sind.

Phantastik-Couch.de: Sie beschreiben Ihre Hauptfigur als etwas unsicheren jungen Mann mit einem dunklen Geheimnis, der obzwar intelligent und aus guten Hause dem Laudanum verfallen ist. Wie ist das für Sie als Frau in die Rolle einer männlichen Hauptfigur zu schlüpfen und warum haben Sie nicht eine Frau ins Zentrum gestellt?

Kerstin Pflieger: Darüber habe ich mir irgendwie nie Gedanken gemacht. Seit die Geschichte in meinem Kopf herumspukte, hatte ich immer eine männliche Hauptfigur vor Augen. Zudem wünschte ich mir einen zwar starken Charakter, der aber eben auch Unsicherheit verspürt und mit seiner Rolle als Mann in der damaligen Zeit überfordert ist. Wenn man die Rolle der Frau zur Zeit der Aufklärung betrachtet, wäre es unwahrscheinlich gewesen, dass eine weibliche Hauptperson zugleich unsicher sein kann und sich dennoch so sehr in der Männerwelt durchzusetzen vermag, dass sie als Inspektorin, Forscherin und Agentin eines Geheimbunds arbeiten kann. Die Geschichte verlangte einfach nach einer männlichen Hauptfigur. Ich empfand es auch nicht als schwierig, mich in Icherios Ceihn hineinzuversetzen – mag auch daran liegen, dass ich hauptsächlich männliche Freunde habe. ;)

Phantastik-Couch.de: Viel schöner ist das Leben zu leben, anstatt nur von ihm zu lesen (Seite 293) – ein Motto, das auch für Sie selbst und eventuell Ihre Leser gilt?

Kerstin Pflieger: Im Prinzip ja. Ich glaube aber, dass Leben und Lesen eng miteinander verbunden sind. Wenn man intensiv lebt, kann man auch das Geschehen in einem Roman besser mitempfinden. Für mich war zum Beispiel ein sehr einprägsames Erlebnis, als ich beim Surfen sehr weit auf das offene Meer hinausgesurft bin, um zu einer benachbarten Insel zu gelangen. Irgendwann gab es dann einen Punkt, an dem das Land hinter mir im Dunst versank und die Insel vor mir nur als Schemen zu erkennen war. Ich war vollkommen alleine mit meinem winzigen Surfbrett und den dunklen Tiefen des Ozeans. In diesem Moment fühlte ich mich so winzig, unbedeutend und doch unglaublich lebendig. Wenn nun zum Beispiel in einem Science-Fiction-Roman beschrieben wird, wie klein sich ein Mensch beim Anblick der endlosen Weiten des Alls fühlt, kehren bei mir immer wieder die Empfindungen zurück, die ich damals auf dem Meer hatte.

Dafür lassen Bücher einen mehr als ein einziges Leben leben. Ich werde nie wie Perry Rhodan zu den Sternen reisen und die Rätsel des Universums lüften. Ich werde nie wie Martin in „Spektrum“ von Planet zu Planet reisen und mich dabei mit dem Sinn des Lebens auseinandersetzen. Aus mir wird nie eine „Raven“ werden, die als Schwertkämpferin durch eine fantastische Welt streift, und ich werde auch nie Tom Bombadil treffen oder als geniale Anthropologin spannende Mordfälle lösen. Dennoch lassen Bücher einen am Leben der verschiedensten Figuren teilhaben und ein wenig „mitleben“.

Phantastik-Couch.de: Wie viel von Ihnen selbst steckt in Ihren Figuren?

Kerstin Pflieger: In jeder steckt ein wenig von mir – ob es die schlechten Eigenschaften oder die guten sind. Dadurch kann ich mich immer ganz gut in sie hineinfühlen.

Phantastik-Couch.de: Benutzten Sie reale Personen als Vorbilder für Ihre Figuren?

Kerstin Pflieger: Jein, bei der ersten Charaktererschaffung greife ich oft auf Stereotypen zurück, die ich dann weiter ausarbeite und manchmal auch auf reale Personen. Diese werden dann im weiteren Verlauf allerdings so verändert, dass die Gemeinsamkeiten sich auf ein oder zwei äußerliche Eigenschaften oder Charakterzüge beschränken.

Phantastik-Couch.de: Hatten Sie, als Sie „Alchemie der Unsterblichkeit“ geschrieben haben, schon einen Verlag für das Werk. War es schwierig einen Verlag für das Manuskript zu begeistern?

Kerstin Pflieger: Nein, als ich die „Alchemie der Unsterblichkeit“ schrieb, hatte ich weder einen Verlag noch einen Agenten. Ich hatte auch nie zuvor etwas veröffentlicht, aber seit meiner Kindheit geschrieben. Nachdem das Manuskript fertig war, habe ich mich allerdings nicht direkt an einen Verlag gewandt, sondern mich bei einer Agentur beworben. Zu meiner großen Überraschung ging dann alles sehr schnell und mein fantastischer Agent verhalf mir innerhalb kurzer Zeit zum Buchvertrag.

Phantastik-Couch.de: Wann und wo schreiben Sie. Zu Hause oder haben Sie ein ruhiges Plätzchen, wo Sie sich ganz auf Ihre Muse konzentrieren können?

Kerstin Pflieger: Meistens schreibe ich zu Hause, manchmal nehme ich aber auch mein Diktiergerät mit, wenn ich mit den Hunden spazieren gehe, oder setze mich irgendwo in den Wald. Während ich beim Schreiben Ruhe bzw. Musik brauche, bin ich beim Überarbeiten und Planen gerne unter Menschen und erledige viel in dem Stammbrauhaus von meinen Freunden und mir (ich trinke allerdings kein Bier ;) ).

Phantastik-Couch.de: Wie lang dauert es von den ersten Notizen bis ein Buch fertig ist?

Kerstin Pflieger: Das kann bis zu 20 Jahre dauern. Ich schreibe meine Ideen und Gedanken seit der Grundschule in Notizbücher und sammle diese. Manchmal greife ich dann auf diese Fragmente zurück. Wenn ich mich allerdings dazu entschließe, ein Buch zu schreiben, geht es relativ schnell. Meistens sind es 6-8 Monate, bis ich eine vorzeigbare Fassung habe, die dann aber natürlich noch mithilfe meiner Lektorin überarbeitet wird.

Phantastik-Couch.de: Vielen Dank, dass Sie sich für uns Zeit genommen haben. Wir wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute!

Kerstin Pflieger: Ich habe zu danken!

Das Interview führte Carsten Kuhr