J. L. Bourne

Über das Privatleben des im US-Staat Arkansas geborenen J. L. Bourne ist kaum etwas bekannt. Vielleicht liegt es daran, dass er als aktives Mitglied der US-Marine und bedrohter Vaterlandsbeschützer in einer Welt wachsamer Terroristen & potenzieller Verräter wach- und sparsam mit Informationen sein muss. Um seinen Arbeitgeber nicht in Verlegenheit zu bringen, betont Bourne darüber hinaus, dass die in seinen Romanen zum Ausdruck gebrachten Äußerungen und Meinungen nicht die Äußerungen und Meinungen der US-Marine darstellen.

Als Schriftsteller machte Bourne 2003 erstmals auf sich aufmerksam. „Day by Day Armageddon“, das erste „Tagebuch der Apokalypse“, erschien als kostenfrei lesbare Loseblatt-Sammlung eines fiktiven Soldaten auf einer vom Verfasser selbst eingerichteten und gestalteten Website. 2007 folgte eine erste professionelle Buchausgabe, für die Bourne sein Material bearbeitete, um ihm die für einen Roman erforderliche inhaltliche Stringenz zu verleihen.

Der Erfolg stellte sich rasch ein, denn mit seiner Mischung aus Horror und „Military Fantasy“ lag Bourne richtig, zumal er über erzählerisches Talent verfügt und an der Spannungsschraube zu drehen vermag. Die „Apokalypse“-Serie wird weiterhin fortgesetzt. Außerdem hat Bourne eine weitere Serie um einen III. Weltkrieg begonnen. [Michael Drewniok]

Phantastisches von J. L. Bourne:

  • (2013) Grey Fox [Novelle]
  • Chronicles of Max
    • (2015) Tomorrow War

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