Der Dämon von J. R. Ward

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2010unter dem Titel „Crave“,deutsche Ausgabe erstmals 2011, 544 Seiten.ISBN 3-453-26701-X.Übersetzung ins Deutsche von Astrid Finke.

»Der Dämon« kaufen oder zum Merkzettel hinzufügen

bestellen bei amazon

in mein Bücherregal

In Kürze:

Der Ex-Biker Jim Heron ist wahrhaftig kein Unschuldslämmchen. Doch er ist der auserwählte Gefallene Engel, und sein neuester Auftrag hat es in sich. Jim soll einem Exsoldaten helfen, wieder auf die Beine zu kommen – denn Isaac Rothe, ehemals Elitekrieger und nun ein gefürchteter Boxer in illegalen Kämpfen, steckt tief in der Klemme. Nach einem beinahe tödlichen Kampf wird Isaac verhaftet, und sein Leben liegt nun endgültig in Scherben. Der einzige Lichtblick in Isaacs Leben ist seine hinreißende Verteidigerin, die sich für ihren Klienten geradezu aufopfert, und auch Isaac ist nicht unempfänglich für ihre Reize. Als sich jedoch ein finsterer Dämon einmischt und Jagd auf Isaacs Seele macht, muss Jim Heron in dem Kampf zwischen den Mächten des Lichts und der Finsternis selbst in den Ring steigen. Schließlich soll der Gefallene Engel nicht nur Isaacs Seele, sondern auch die Hoffnung auf eine neue Liebe retten . . .

Ihre Meinung zu »J. R. Ward: Der Dämon«

asta zu »J. R. Ward: Der Dämon«31.08.2011
Dieser zweite Band der Reihe *Fallen Angels* gefiel mir wesentlich besser als der erste...
Möglicherweise musste ich mich erst einlesen oder Ward musste sich erst einschreiben.... *g*...
"Der Dämon" überzeugt durch seine rotzige Erzählstimme (die Black Dagger Fans allerdings gewohnt sind) und durch rasant verflochtene Erzählstränge - die mich allerdings ganz am Anfang leicht genervt haben. Kaum war ich in einem Charakter, kam schon der nächste...!
Aber das legte sich ziemlich schnell und dann flutschte der Roman.
Auffallend sind Wards Bilder, die immer originell und dem krassen Erzählton angemessen sind. Schade, ich würde hier gern ein Beispiel bringen, aber... wenn man danach sucht... sorry...
Worte wie: Mist, Scheiße, Arsch, Schwanz und Hölle folgen fröhlich aufeinander und bilden einen reizvollen Kontrast zum göttlichen Thema. Aber diese Worte gehören zu Wards Lieblingen, wie schon in den Black Dagger Bänden.
Man gewöhnt sich dran und hat am Ende das Gefühl einem harten Kerl zugehört zu haben, der seinen weichen Kern verbirgt.
Wards Erzählstimme unterscheidet sich kaum von den Stimmen ihrer Protagonisten und das fällt mir besonders dann auf, wenn aus der Sicht einer jungen vornehmen Anwältin plötzlich dieselbe "Gossensprache" schimmert. Das mag vielleicht nicht ganz gelungen sein, aber letztendlich unterstreicht es den Ward-Stil, prägt ihn sogar.
Ich will hier keine Spoiler bringen, deshalb kürze ich meinen Leserkommentar auf das - aus meiner Sicht - Wesentliche.
Es gibtnicht sooo viele Bücher, die ich verschlinge, die mich festhalten, bis ich am Ende bin; die mich trotz einiger m. M. n. überflüssigen Sexszenen (oder vielmehr zu ausgewalzten) gefangen halten, die Spaß machen und unterhalten ohne anstrengend zu sein.... Ward gehört dazu und „Der Dämon“ ebenso...
Ich kann allen Fans von Black Dagger ruhigen Gewissens Wards neue Reihe empfehlen. Wer jedoch ihre Sprache vorher nicht mochte, wird sich auch hier nicht wohl fühlen... Allen Fans wünsche ich viel Spaß... und ich freue mich schon auf den nächsten Teil... ;-)
Ihr Kommentar zu Der Dämon

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.