Vor der Elfendämmerung von Jean-Louis Fetjaine

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Vor der Elfendämmerung von Jean-Louis Fetjaine

Originalausgabe erschienen 1999unter dem Titel „La crépuscule des elfes“,deutsche Ausgabe erstmals 2001, 352 Seiten.ISBN 3423208422.Übersetzung ins Deutsche von Michael Kleeberg.

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In Kürze:

Es war einmal vor langer Zeit: Die Welt ist bevölkert von Zwergen, Elfen und Menschen, den drei „;freien Völkern “;, die gemeinsam die Mächte des Bösen in Schach halten. Es ist eine Notgemeinschaft, denn die ruppigen Zwerge trauen den geheimnisvollen Elfen ebensowenig wie den minderbegabten Menschen – und umgekehrt…

Der trügerische Friede beruht lediglich auf einem sensiblen Gleichgewicht der Kräfte. Eines Tages aber beschuldigen die Zwerge die Sumpfelfen, ihren König ermordet und das heilige Schwert Excalibur geraubt zu haben. Das Schwert ist für das Zwergenvolk nicht nur Symbol des Königtums,sondern auch wundertätiger Talisman und Garant seines Überlebens. Eine paritätisch besetzte Untersuchungskommission soll für Klarheit sorgen, um den Frieden und die Ordnung der Welt zu retten. Die Elfen wählen Lliane aus,ihre wunderschöne blauhäutige, aber auch kampfgewaltige und zauberkundige Königin, die den Expeditionstrupp anführen soll. Von den Zwergen wird Tsimmi, der „;Meister der Steine “; und ihr mächtigster Zauberer, geschickt, und die Menschen entsenden den tapferen Ritter Uther. Ergänzt um eine Eskorte wagemutiger Gestalten machen sie sich auf einen Weg voller Gefahren.

Ihre Meinung zu »Jean-Louis Fetjaine: Vor der Elfendämmerung«

Poemi zu »Jean-Louis Fetjaine: Vor der Elfendämmerung«30.06.2010
Die Wetzlarer Zeitung schreibt: "endlich schreibt mal wieder einer wie Tolkien"
...
leider so gar nicht!
Schlecht finde ich das Buch nicht und es ist ja auch bisher erst der erste Teil (vllt wirds noch) aber mir fehlt komplett die Liebe zum Detail. Die Charaktere sind leider nicht sehr ausgereift und ich seh auch nicht wirklich unterschiede zwischen den einzellnen Völkern. Das einzige, was an Tolkien erinnert ist die Zusammenstellung (Menschen (verschiedener Gesinnungen), Elfen und Zwerge) der Gruppe, die sich dann auf den Weg macht, im ersten Teil um ne Kleinigkeit in Ordnung zu bringen, die sich dann als Katastrophe entpuppt (in den nächsten Teilenb gehts dann wahrscheinlich ums Welt retten...)
Was ich auch nicht unbedingt als Positiv bezeichnen würde, denn den Meister kopieren krieg ich auch noch hin...
Aber wie gesagt, ansonsten hats ja schon ne eigene -etwas flache- Handlung und wer die Finger nicht von Elfen, Zwergen oder einem Gemisch aus beidem lassen kann solls mal versuchen...
Ich probier mich noch an den andren Teilen ...
dragoness zu »Jean-Louis Fetjaine: Vor der Elfendämmerung«14.03.2009
Dieses Buch ist eindeutig nicht für Erwachsene geschrieben. Dafür ist es zu unausgereift.
Und auch die Schreibweise läßt stark zu wünschen übrig. Der schlechte Übersetzer hat da sicherlich seinen Teil dazu beigetragen. Sogar grammatikalische Fehler sind im Buch. Das ein Satz auch aus Verben besteht, scheint die deutsche Version manchmal zu vergessen. Und so machen einige Passagen einfach keinen Sinn.
Aber auch der Autor scheint mit sich zu hadern. Dabei ist der Gedanke der Geschichte gar nicht mal so schlecht. Aber miserabel in der Sprach- und Erzählweise umgesetzt. Es werden immer wieder Passagen eingeschoben, die ganz eindeutig später geschrieben und dann einfach da hineingepackt wurden. Zeitformen stimmen nicht, Erklärungen scheinen wie aus einem Lexikon zu kommen und dem Leser werden Meinungen vorgesetzt, als ob ein Historiker die Geschichte 300 Jahre später aus Archivresten zusammenstückelt.
Fazit: sehr enttäuschend und schlecht geschrieben. NICHT empfehlenswert!
Mondschatten zu »Jean-Louis Fetjaine: Vor der Elfendämmerung«19.10.2008
Ich habe dieses Buch während der Sommerferien vor ein paar Jahren gelesen. Der Gedanke von Artus usw. ist leider nicht mehr so neu aber aus der Sicht der Elfen auf jeden Fall interessant! Ich denke das ältere Leser ein bisschen enttäuscht werden, weil das Buch wahrscheinlich nur für Jugendliche gedacht war und das merkt man beim Lesen einfach!
Es ist kein übergroßes Fantasyspektakel aber als Ferienlektüre auf jeden Fall empfehlenswert!
Tark zu »Jean-Louis Fetjaine: Vor der Elfendämmerung«28.12.2006
Jean-Louis Fetjaine war mir bisher völlig unbekannt. Nach einer ausgiebigen Suche nach Rezensionen über seine Bücher fällt aber rasch auf, dass er allseits stark mit Lob überschüttet wird. Da dachte ich mir, da muss doch sicherlich etwas dran sein. Dies nicht zu Unrecht, wie ich später feststellte. Jean Louis Fetjaine hat hier eine Geschichte geschrieben, die von unzähligen Völkern in einer stimmigen und mystischen Welt erzählt, in der so manches nicht das ist, was es auf den ersten Eindruck zu sein scheint. Es ist nicht falsch, zu sagen, dass sich hier der Einfluss anderer Fantasygeschichten- oder Fragmente manifestiert hat. Auch die grobe Geschichte an sich ist schon mehr als einmal irgendwo in ähnlicher Weise vorgelegt worden. Dennoch, was die Details betrifft, was die Erzähltechnik, das Verständnis einer lebendigen und pulsierenden Welt anbelangt, ist Fetjaine trotzdem spitzenklasse. Die Handlung ist im Grunde eine einzige dramatische Verschwörung und man muss seine Fantasie stark walten lassen, um eine Vorstellung davon zu haben, wer nun die eigentlichen Fäden hinter dem Verrat zieht. Auf die eine Aktion, folgt der nächste unerwartete Verrat, was sich nach diesem Schema lange weiter zu ziehen vermag. Das ist auch ein grundlegender Faktor für die permanente Spannungshaltung im ganzen Buch. Die Ereignisse überschlagen sich manchmal dermassen, dass die betreffenden Personen davon im übertragenen Sinne geradezu überrollt werden und auf ihre Art und Weise versuchen, damit um zu gehen. Es ist Fetjaine auch gelungen, eine klare Abgrenzung zwischen den verschiedenen Völkern und Charakteren zu konstruieren. Die Menschen sind mächtig und stark, werden aber eigennützig und selbstsüchtig, wenn es nur ihren eigenen Nutzen dient und es die Situation erfordert. Zwerge sind raue, argwöhnische, exzentrische Gestalten, die für ihre Edelsteine und Schätze sogar über Leichen gehen würden. Die Elfen sind geheimnisvoll und wirken optisch zerbrechlich, verstehen die Schwächen anderer Völker kaum, aber besitzen einen grossen Sinn für Gerechtigkeit.
Der Autor hat es wirklich geschafft, ein glaubwürdiges Verhaltens- und Schwächebild zu schaffen, kein Volk ist demnach an sich perfekt. Fetjaine geht auch nicht zimperlich mit Leben und Blut im Buch um, er schildert Kämpfe und Auseinandersetzungen, auch wenn sie kurz sein mögen, einfühlsam und sehr intensiv. Es tut manchmal fast etwas weh, wenn man lesen muss, wie einige Charaktere, die mit grossem Charme und viel Hingabe geschildert werden, alles im Kampf geben, und nicht wenige sogar im Kampf unerwartet umkommen. Das alles wird als Ganzes so wunderbar erzählt, dass man meinen könnte, die Geschichte wird aus einer Folge von traumhaften, malerischen Gemälde erzählt, wovon man seine Augen nicht mehr wegnehmen kann. Ein Autor, welcher ein grosses Feingefühl für ästhetische Geschichten besitzt. Fantasy, wie sie im Grunde sein sollte.
Lea Zingel zu »Jean-Louis Fetjaine: Vor der Elfendämmerung«28.12.2006
Die Welt ist sehr gut beschriben, die verschiedenen Schichten und wie verschiedene Völker leben. Und obwohl es ja größtenteils um die Mission der Gruppe geht, ist es auch eine tiefsinnige Liebesgeschichte. Das Buch ist sehr schwer zu lesen, die Sätze waren manchmal für mich so verwickelt, dass ich sie zweimal lesen musste(da war ich noch 15). Doch das alles hat der Geschichte eine ganz bestimmte Kraft gegeben!
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