Die Götter von Amyrantha von Jennifer Fallon

Buchvorstellungund Rezension

Die Götter von Amyrantha von Jennifer Fallon

Originalausgabe erschienen 2008unter dem Titel „The Gods of Amyrantha“,deutsche Ausgabe erstmals 2008, 720 Seiten.ISBN 3802581792.

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In Kürze:

Die Macht der mythischen Gezeitenherrscher in Amyrantha wird immer stärker. Unerkannt haben sie sich unter die Bewohner der Welt gemischt und wollen sich erneut zur Herrschaft aufschwingen. Doch die junge Herzogin Arkady ist ihnen auf der Spur. Mit Hilfe eines Sets von Tarotkarten und den Erzählungen des unsterblichen Prinzen Cayal will sie die alten Götter ausfindig machen und die Welt vor ihrem zerstörerischen Zorn retten. Derweil hat sich am Königshof von Arkadys Heimatland Glaeba eine der Unsterblichen eingeschlichen und spinnt nun finstere Intrigen, um die Königsherrschaft an sich zu reißen.

Das meint Phantastik-Couch.de: „Die Gezeiten und die Spannung steigen gnadenlos! Die Unsterblichen werden rührig“90

Fantasy-Rezension von Verena Wolf

„;Die Götter von Amyrantha“ ist der zweite Teil der Gezeitenstern-Saga von Jennifer Fallon und wer Angst hatte, der zweite Teil könne gegenüber dem ersten Teil „;Der unsterbliche Prinz“ abfallen, sei beruhigt. Es wird noch spannender, noch besser.

Auf Amyrantha steigen die Gezeiten und die Unsterblichen spüren, dass ihre Zeit wieder kommt! Sie werden aktiv, verlassen ihre Verstecke und versuchen in den unterschiedlichen Ländern durch Geschick, Intrigen und Gewalt in möglichst gute Ausgangspositionen zu kommen, um sich die Zentren der Macht unter den Nagel zu reißen, wenn erst einmal die Flut da ist.

Dabei sind sie allerdings einander spinnefeind, außer eine kurze Allianz nutzt ihren eigenen Zielen. Jaxyn, der Ex-Liebhaber von Arkasys Ehemann Stellan zeigt sein wahres Gesicht und bildet ein Team mit Kylia, um sich Glaebas Thron zu bemächtigen. Aber auch die Unsterbliche Syrolee, die Kaiserin der fünf Reiche will ihren Sohn mit der erst zehnjährigen Prinzessin Nyah verheiraten und somit die Herrschaft von Caelum sichern. Aber Nyah flieht und findet Unterschlupf bei der Unsterblichen Malalyce, die zurückgezogen in den Bergen lebt und am liebsten in Ruhe gelassen werden will. Allerdings hält sie das nicht zurück, die Bruderschaft des Tarot zu unterstützen, den geheimen Zirkel, der die Unsterblichen vernichten will. Auch der unsterbliche Prinz Cayal ist wieder mit von der Partie. Er ist hin- und hergerissen zwischen seiner Liebe zu Arkady und seinem tiefsten Herzenswunsch: endlich zu sterben. Lukys, der ehrgeizigste und geheimnisvollste Unsterbliche will ihn überraschenderweise dabei helfen. Offensichtlich hat er einen Weg gefunden, dass Unsterbliche umgebracht werden können. Allerdings verfolgt Lukys damit seine ganz eigenen Pläne, er will sich zum Gott aufschwingen.

Fesselnde Intrigen in einer faszinierenden Welt

Aber auch die Menschen haben alle Hände voll zu tun. Arkady, die junge Fürstin von Lebec muss ihrem Gemahl Stellan auf diplomatischer Mission nach Torlenien begleiten. Die Sitten in diesem Land, wo Frauen nur tief verschleiert ausgehen dürfen und als eigenständige, denkende Person nicht so wirklich wahrgenommen werden, irritieren die selbstbewusste Fürstin zutiefst. Allerdings findet sie in der kaiserlichen Gemahlin eine mächtige, aber auch gefährliche Freundin. Denn auch sie ist nicht wirklich, wer sie vorgibt zu sein. Dann muss Arkady fliehen und fällt Sklavenhändlern in die Hände. Declan, der Erste Spion des Königs versucht sich den teuflischen Plänen der Unsterblichen entgegen zu stellen und Arkady aus der Ferne zu helfen. Beides gelingt eher schlecht als recht. Als der König und die Königin einem scheinbaren Unfall zum Opfer fallen, überschlagen sich die Ereignisse.

Brillante Fortsetzung, die man kaum aus der Hand legen will

Es ist alles wieder da: Perfekt durchdachte Intrigen, faszinierende Charaktere voller Tiefe und Entwicklung. Die Geschichte um die Unsterblichen, deren Schicksal gar nicht so angenehm ist, wird gekonnt weitergesponnen und ist voller überraschender Wendungen. Trotzdem bleibt die Handlung absolut nachvollziehbar und logisch, ein seltenes Gut bei Fantasy. Die schillernden Charaktere, allen voran der Erste Spion, die Crasii Tiji, die wie ein Chamäleon mit der Umgebung verschmelzen kann, Arkady und – natürlich – Cayal der unterbliche Prinz sind mit Bravour auf die Bühne zurückgekehrt.

Jennifer Fallon ist schon einige Jahre älter als ihre australischen Fantasy-Kolleginnen und das merkt man wohltuend. Die Situationen sind vielschichtig, gerade die Liebesgeschichten ertrinken nicht in Teenie-Kitsch, sondern sind schlau ausbalanciert, vor manchen Dialogen möchte man lachend den Hut ziehen, so intelligent und gut sind sie. Wenn man die letzte Seite verschlungen hat, der den Leser mit einem gemeinen Cliffhanger zurücklässt, will man eins: mehr!

Ihre Meinung zu »Jennifer Fallon: Die Götter von Amyrantha«

ElRascalito zu »Jennifer Fallon: Die Götter von Amyrantha«27.07.2009
Auch der zweite Teil der Gezeitenstern-Geschichte kann als absolut gelungen und empfehlenswert bezeichnet werden. Es werden andere Figuren aus dem 1. Teil ebenso in den Fokus gerückt und eine größere Handlung offenbart sich immer mehr. Besonders die Unsterblichen wissen hierbei als "Gegenspieler" zu überzeugen und zeugen für die nötige Spannung in diesem Buch. Dabei finde ich es besonders toll, dass diese nicht nur nach einem Muster agieren, sondern jeder aus anderen Motivationen handelt, Allianzen eingegangen werden (aber zeitgleich auch wieder gegen diese intrigiert wird) und "Foreshadowing" auf mögliche spätere Entwicklungen vollführt wird. Auch die Rückblicke spielen wieder eine Rolle um "aktuelle" Beziehungen in ihrem historischen Kontext zu bringen. Der Niedergang/Fall von einigen Protagonisten verspricht für den 3. Band einiges an neuen Erfahrungen besonders in Hinblick auf neue Ortschaften/Umgebungen/sozialen Begebenheiten, die es zu erforschen gilt und somit auch mögliche neue frische Ideen und Situationen liefert. Zum Schluss wartet das Buch auch mit einem (mehr oder minder überraschenden) Cliffhanger auf, der die Erwartungsfreude auf die Fortsetzung nur umso mehr verstärkt. Rundum eine tolle Arbeit.
Knuddel-Steffi zu »Jennifer Fallon: Die Götter von Amyrantha«11.06.2009
Im habe wie bisher alle Bücher von Jennifer Fallon innerhalb kürzester Zeit gelesen.
Während im ersten Teil Cayal und Arkady im Mittelpunkt stehen, gewinnen im zeweiten Teil andere Charaktere an Bedeutung. Dadurch das mehrere Figuren an Bedeutung gewinnen entstehen verschiedene Handlungsstränge, deren Zusammenhang aber immer erkennbar bleibt.
Besonders interessant waren für mich die verschiedenen Charaktere der Gezeitenfürsten. Jeder von ihnen geht anders mit der eigenen Unsterblichkeit um. Einerseits sind sie eine Gemeinschaft und doch geht jeder von ihnen seinen eigenen Weg um sich mit der eigenen Unsterblichkeit und den magischen Kräften auseinanderzusetzen.
Ich warte schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung.
Djamena zu »Jennifer Fallon: Die Götter von Amyrantha«21.10.2008
Bin soeben mit dem zweiten Teil der Gezeitensaga durch u. könnte heulen, weil der nächste Band noch nicht erschienen ist. Die Götter v. Amyrantha ist wirklich noch besser als der erste Teil u. endet mit einer für mich völlig unerwarteten Wendung der Dinge. Hinreißende Formulierungen, intelligente, witzige Dialoge, absolut spannende Handlung und hervorragend vielschichtige Protagonisten machen dieses Buch zu einem außergewöhnlichen Lesevergnügen.
Daniel zu »Jennifer Fallon: Die Götter von Amyrantha«22.09.2008
Da ich den ersten Band dieser Reihe schon vor einer Weile gelesen und seit dem ungeduldig auf die Fortsetzung gewartet habe, hatte ich schon leichte Angst enttäuscht zu werden. Aber nein, wenn es geht ist der zweite Band noch besser als der Erste!!! Weniger Rückblenden, überraschende Wendungen, sehr interessante Dialoge, Ansichten und Charaktere. Maßig Gefühl und wunderschöne Verknüpfungen.
Teilweise wurde ich an "was wir wollen" erinnert, dessen Autor ich hier jetzt doch nicht namentlich gegenüber stellen möcht..Herr der Ringe hat mir gut gefallen, als ich noch jünger(um die zwanzig) war, jetzt über 15 Jahre später..ist es sozusagen die Gezeitensaga..(nicht so viele Klisches..:-))
auch wenn man sich immer wieder an Highlander erinnert fühlt..;)
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