Die Verschwörer von Kalare von Jim Butcher

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Die Verschwörer von Kalare von Jim Butcher

Originalausgabe erschienen 2006unter dem Titel „Cursor\'s Fury“,deutsche Ausgabe erstmals 2010, 550 Seiten.ISBN 3-442-26585-1.Übersetzung ins Deutsche von Andreas Helweg.

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In Kürze:

Tavi, der junge Spion in Diensten des Ersten Fürsten, schleicht sich in die Armee von Kalare ein, denn ein Bürgerkrieg scheint unausweichlich, und der Fürst von Kalare ist der mächtigste Gegenspieler des rechtmäßigen Herrschers von Alera. Durch Mut und viel Glück steigt Tavi schnell auf, bis er eine ganze Legion befehligt. Da landet eine gewaltige Streitmacht der wolfsähnlichen Canim an der Küste Aleras – und nur Tavi und jene Soldaten, die er eigentlich ausspähen soll, können sie jetzt noch aufhalten …

Ihre Meinung zu »Jim Butcher: Die Verschwörer von Kalare«

Manfred Rathunde zu »Jim Butcher: Die Verschwörer von Kalare«05.02.2014
JIM BUTCHER „Codex Alera – Die Verschwörer von Kalare“ ,blanvalet‘

Im Kampf um die Krone des Ersten Fürsten Gaius, in dessen Diensten Tavi mittlerweile steht, hat ein Widersacher die Maske fallen lassen. Der Oberhäuptling des Hauses Kalare hat dem Reich den Krieg erklärt. Jahrelanges Vorbereiten mit Intrigen, auf die ein Machiavelli richtig stolz wäre, gibt dem Fürsten ein Faustpfand der Überlegenheit, sehr probates Mittel sind ja bekanntlich Geiseln. Jim Butcher führt sein Epos Alera, ohne Atempause weiter. Und mittendrin der junge Mann ohne Elementarkräfte, über die seine restliche Welt so reichlich verfügt. Zumindest ist Tavi kein Stiefsohn seines Schöpfers, er bekommt eine Chance zum Nachdenken und hat seine Familie, wenn auch in Abwesenheit, im Rücken. Und hat ein starkes Band zu einem Volk von Nichtmenschen entwickelt, denen das Wort „Lüge“ fremd ist, den Marat, insbesondere Doroga, Erster des Gargantenclans, der Tavi als Junghund, wohlgemeint, bezeichnet, und seiner Welpin Kitai, seit letzten Abenteuers die Botschafterin ihres Volkes in Alera. Jetzt ist er Spion in Gaius Namen und wird zu einer militärischen Einheit versetzt, die neu aufgebaut wird und im Gegensatz zu den anderen Streitkräften, aus allen Regionen des Landes Rekruten aufnehmen soll, der Ersten Aleranischen Legion. Nur dass Jim die Kriegstrommeln rührt und Fürst Kalare, in seiner unendlichen Weisheit und tausende Tote in Kauf nehmend, in voller Montur, aufmarschieren lässt. Und der hat Spielgefährten mitgebracht, vom Volk der Canim, einer Rasse von wolfähnlichen Kreaturen, die in Kampfrudeln durch das gemarterte Land ziehen und über massive magische Kräfte verfügen, die denen der Elementaren der Aleraner durchaus ebenbürtig sind. Und die sind eher ahnungslos, was sich zusammenbraut. Verrat beraubt die Erste Aleranische Legion ihrer Offiziere, tot oder schwer verwundet und plötzlich sieht sich Tavi in der Position des Hauptmanns wieder, was ihm gar nicht behagt. Er ist Kursor, Spion und kein militärischer Fachmann, aber ihm bleibt keine Wahl. Das Zeitfenster zum Handeln ist auf ein Minimum geschrumpft. Jim Butcher lässt mal so richtig die Sau raus, die Canim sind nicht Raubüberfall zu Besuch, sondern wollen mit Sack und Pack umziehen. Ist schon ein bisschen blöd, wenn einem das Wohnzimmer zu klein wurde und kein Immobilienmakler oder Vermieter mit Dir verhandeln will. Intrigen, Machtspiele mit tödlichem Hintergrund für viele tausende Existenzen, egal welcher Couleur, Jim zeigt wie Politik, bezeichnender Weise die Fortführung selbiger, mit militärischen Mitteln, funktioniert und das mit einer Perfektion im Schreiben, die an Wahnsinn grenzt. (MRD)

ISBN 978-3-442-26585-5 639 Seiten 15,00 € (D) 15,50 € (A)
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