Sturmnacht von Jim Butcher

Buchvorstellungund Rezension

Sturmnacht von Jim Butcher

Originalausgabe erschienen 2000unter dem Titel „Storm Front“,deutsche Ausgabe erstmals 2006, 333 Seiten.ISBN 3-426-63287-X.Übersetzung ins Deutsche von .

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In Kürze:

Der Detektiv und Magier Harry Dresden kommt einem mörderischen „;Kollegen” auf die Spur, den er unbedingt fassen und ausschalten muss, da die Polizei und der unduldsame “;Weiße Rat” der Zauberer sonst ihm die Untaten anhängen werden… Auftakt einer erfolgreichen Serie, die erfolgreich und unterhaltsam den „;Private Eye”-Krimi mit dem Horror-Thriller kombiniert. “;Sturmnacht” ist kein Highlight beider Genres, glänzt aber mit witzigen Einfällen und einem sympathischen Anti-Helden, auf dessen weitere Abenteuer man sich freuen kann.

Das meint phantastik-couch.de: „;Magier sind auch nur Menschen – und manchmal gute Detektive“;85

Horror-Rezension von Michael Drewniok

Harry Dresden ist Privatdetektiv in Chicago – eine Stadt, die in einer parallelen Welt existiert, welche mit der unseren bis auf eine, allerdings gravierende Tatsache fast identisch ist: Zauberei gibt es hier wirklich, sie ist ein Teil des modernen Alltags. Auch Dresden ist kein „;normaler” Ermittler, sondern ein leibhaftiger Magier. Mehr schlecht als recht schlägt er sich beruflich durch; meist engagieren ihn seine Kunden, um verlorene Wertgegenstände oder untergetauchte Ehemänner bzw. -frauen aufzuspüren. Gerade ist es die junge Monica Sells, die ihn deswegen angeheuert hat: Ihr Gatte Victor ist verschwunden, nachdem er sich in der letzten Zeit sehr intensiv mit magischen Praktiken beschäftigt hat.

Reine Routine, denkt Dresden, der deshalb noch einen weiteren Fall übernimmt. Die Kriminalpolizei beschäftigt ihn manchmal als Berater in Fällen, in denen offensichtlich Zauberei im Spiel ist. Karrin Murphy, Leiterin einer Sonderermittlungseinheit, führt ihn in das noble Madison-Hotel und an einen grausigen Tatort: Tommy Tomm, Leibwächter des Mafia-Bosses Johnny Marcone, wurde förmlich das Herz aus der Brust gerissen; ebenso starb die Edelprostituierte, mit der er sein Lotterbett teilte. Dresden erkennt die Handschrift eines “;Kollegen”, der offensichtlich einen Fluch ausgesprochen hat – ein Verbrechen, das der „;Weiße Rat”, dem sich alle Magier zu beugen haben, äußerst streng zu bestrafen pflegt.

So wird sich der Rat mit der Sache befassen. Freilich wissen nur Magier von seiner Existenz, und so soll es nach dem Willen des Rates bleiben. Dresden weiß das nur zu gut, denn er ist schon mehrfach mit dem Rat in Konflikt geraten und steht dort quasi unter Bewährung. Dennoch erklärt er sich bereit Murphy zu unterstützen. Damit fordert er nicht nur den Rat heraus: Marcone setzt sich mit ihm in Verbindung und fordert ihn auf sich herauszuhalten.

Nun steckt Dresden zwischen Hammer und Amboss. Und weil aller schlechten Dinge oft drei sind, muss er auch noch feststellen, dass es zwischen dem mörderischen Magier, dem brutalen Marcone und seiner Klientin Monica Sells gewisse Verbindungen gibt, die ihn endgültig zum Freiwild für Freunde und Feinde werden lassen. Mit Schusswaffen und Zauberei ist man hinter ihm her, Dämonen schickt man ihm auf den Hals, während Dresden verzweifelt versucht herauszufinden, wie er seinen Fall lösen und womöglich am Leben bleiben kann…

Nicht originell aber gut umgesetzt

Doppelt gemoppelt hält besser: Ein albern klingendes Sprichwort, das indes mehr Weisheit enthält als man zunächst annimmt. Die Unterhaltungsliteratur kennt Krimis und Horror-Thriller. Beide Genres sind beliebt. Was wäre also, wenn man sie kombiniert? Sie lassen sich verschmelzen, und das Ergebnis kann reizvoll ausfallen, auch wenn man es ansonsten – ein weiterer Anreiz für den Verfasser – an originellen Plotideen fehlen lässt: Im ungewöhnlichen Gewand wirkt halt auch das Bekannte anders.

Mord & Magie wurden natürlich schon vor Jim Butcher gemischt. Schon 1910 ließ William Hope Hodgson (1877-1918) “;Carnacki the Ghost Finder” ermitteln. Zu nennen ist auch Randall Garrett (1927-1987), der seinen magischen Ermittler Lord Darcy ab 1966 in einer  alternativen Welt auf Gauner- und Dämonenjagd gehen ließ. In den USA der 1930er Jahre schickt Patricia N. Elrod den Vampir-Detektiv Jack Fleming auf Spurensuche. Film & Fernsehen betreiben den Genremix noch intensiver. Okkulte Detektive Helden erweisen sich als erstaunlich tauglich für Abenteuer gleich in Serie, und dieselbe Erfahrung konnte auch Jim Butcher mit seinen „;Dresden-Files” machen, die er seit 2000 einmal jährlich auf den Buchmarkt bringt.

Die Originalität erschöpft sich bei nüchterner Betrachtung im Genre-Mix. Der erfahrene Krimi-Leser wird sehr schnell erkennen, wie der Plot-Hase läuft, während der Verfasser Harry Dresden ein wenig zu auffällig und lange im dunkeln tappen lässt. Nein, der eigentliche Reiz geht von der Eleganz und dem Witz aus, mit denen Butcher seine parallele Welt gestaltet. Er stellt Magie einerseits als alltägliches Element und andererseits als Talent dar, das keine Übermenschen schafft und strengen Regeln unterliegt. Zauberer müssen ihren Job erlernen, und manchen gelingt das besser als anderen. Butcher “;erklärt”, wie Magie „;funktioniert”, ohne dabei allzu sehr ins Detail zu gehen und sich dadurch zu blamieren. Er geht genauso so weit, wie er gehen darf, und so wirkt es durchaus plausibel, wenn Dresden und sein Schädelgeist Bob Liebes- oder Fluchttränke brauen, Zaubersprüche wahrlich magische (oder katastrophale) Folgen zeitigen oder ein Prostituiertenring von einer Vampirin geleitet wird.

Sehr hilfreich ist dabei Butchers Hang, seine Geschichte nicht wirklich Ernst zu nehmen. Er wandelt hier erfolgreich auf einem schmalen Grat: “;Sturmnacht” erzählt eine Geschichte, die mit zahlreichen (gelungenen & weniger gelungenen) Gags und Anspielungen auf literarische und filmische Vorbilder angereichert wird. (Dafür gibt’s im Angelsächsischen den schönen Ausdruck „;tongue-in-cheek”.) Die Leser werden spannend unterhalten und wissen doch jederzeit, dass genau dies und nichts anderes das Ziel des Verfassers ist. Richtig gruselig wird es nie, spannend aber oft, zumal Butcher immer einen Dreh findet, eigentlich “;todsichere” Zaubersprüche spektakulär schiefgehen zu lassen.

„;Sturmnacht” stellt als erster Teil einer Serie Weichen für die Fortsetzungen. Butcher hält sich mit Enthüllungen klug zurück, viele Fragen bleiben. Auch zukünftige Konflikte werden vorbereitet. Johnny Marcone oder seine neue Todfeindin, die Vampirfrau Bianca, werden Harry Dresden in späteren Episoden wieder zu schaffen machen.

Kein Held, sondern eine Hauptfigur, die gefällt

Zum Erfolg einer hoffentlich lang laufenden Reihe ist nicht nur eine tragfähige Handlung wichtig, sondern auch der Held, der sie bestreitet. Mit Harry Dresden ist Tom Butcher zweifellos das schwierige Kunststück gelungen ihn zu finden. Dabei geht er freilich gleich doppelt auf Nummer Sicher: Wie es sich für einen zünftigen Detektiv gehört, ist Dresden eine grundehrliche Haut und daher sowohl stets pleite als auch in Schwierigkeiten, wenn er erneut wider besseres Wissen einen Fall übernimmt, der ihm nur Ärger und wenig Einkommen bescheren wird. Er ist ein sympathisches Opfer seiner Rechtschaffenheit, die ihn zwingt die Partei der Schwächeren zu ergreifen: ein Sam Marlowe der Moderne – mit außergewöhnlichen Fähigkeiten freilich.

Aber auch als Magier steckt Dresden in Schwierigkeiten. Ohne eigenes Verschulden ist er mit dem mächtigen, sehr unflexiblen “;Weißen Rat” aneinandergeraten, der ihn wegen der in Notwehr erfolgten Tötung eines bösartigen Zauberers fast hingerichtet hätte. Gerade ist Dresden noch davongekommen, doch seither sitzt ihm der Apparatschik Morgan im Nacken, der ihn im Auftrag des „;Rates” überwacht und fatalerweise zu jenen gehört, die Dresden zu gern aus dem Verkehr ziehen würden.

Noch mehr Ungemach droht Dresden in der “;realen” Welt. Als Berater der Polizei verdient er zwar Geld, doch er muss sich mit dem Misstrauen seiner nur „;menschlichen” Kolleginnen und Kollegen auseinandersetzen, die verständlicherweise nervös werden angesichts eines Mitarbeiters, der ihre Gedanken lesen oder ihnen einen Eselkopf anhexen könnte. Sie wissen nicht vom “;Weißen Rat”, was wiederum Dresdens Problem ist, denn er kann sogar der ihm grundsätzlich gewogenen Karrin Murphy nicht erklären, wieso er manchen magischen Weg bei polizeilichen Ermittlungen einfach nicht nehmen darf.

Auch sonst „;stimmt“; alles

Karrin Murphy sorgt für die Verbindung zwischen den Welten der Magie und der Menschen. Butcher schildert sie vielleicht ein wenig zu taff und in ihren Job verliebt, aber auch das mag zu seinem Spiel mit den Elementen des Genres zu gehören. Selbstverständlich gibt es darüber hinaus allerlei knorrig-abgebrühte Copfiguren, die den Außenseiter Dresden ihr Misstrauen deutlich spüren lassen, und einen chronisch unzufriedenen Polizeichef, dessen Arbeit sich offenbar darin erschöpft zu schimpfen und Druck zu machen.

Zu großer Form läuft Butcher auf, wenn er Dresden auf Bewohner der „;anderen” Welt treffen lässt. Luftgeist Bob, der in einem Schädel wohnt, wurde bereits erwähnt. Gut charakterisiert als Verkörperung der Lust und des Grauens ist die Vampirin Bianca. Für den erwünschten Leserärger sorgt Dresdens Nemesis, der humorlose Ratsknecht Morgan. Ansonsten sind auch Dämonen oder Elfen nur Menschen; Dresden geht mit großer Selbstverständlichkeit mit ihnen um, weil sie berechenbar und im Grunde nicht wirklich “;übernatürlich” sind. Auch im Jenseits wird nur mit Wasser gekocht. Trotzdem gibt es Unwägbarkeiten genug, die immer wieder für jene Überraschungen sorgen, die Harry Dresden zur Freude seiner zahlreichen Fans zu einem weiteren Auftritt zwingen.

Ihre Meinung zu »Jim Butcher: Sturmnacht«

Chrisu zu »Jim Butcher: Sturmnacht«27.01.2014
Jim Butcher schreibt dieses Buch in der ICH-Form von Harry Dresden, ein Privatdetektiv und Magier, der der Polizei von Chicago, genauer, Karrin Murphy, Leiterin einer Sonderermittlungseinheit als Berater bei unerklärlichen Morden zur Seite steht. In diesem Fall handelt es sich um Opfer, denen das Herz herausgerissen wurde und der Täter muss über große Magie verfügen, um so was zu bewerkstelligen. Und da gerät Harry selber in das Scheinwerferlicht und wird gejagt. Außerdem muss er noch einen anderen Fall bearbeiten. Eine Frau sucht ihren Mann, er ist verschwunden und sie macht sich große Sorgen. Ob er aus diesem Disaster unbeschadet herauskommt, da ihn auch die Mafia und die Vampire auf den Fersen sind? Der Hauptprotagonist ist Harry Dresden, ein liebenswürdiger, hilfsbereiter Magier, der immer wieder in große Schwierigkeiten kommt. Seine Person wird sehr real dargestellt, er ist kein Übermensch und hat seine Fehler, die ihn sympathisch machen. Das Buch ist flüssig zu lesen, manchmal wird mit Blut nur so umsich geschossen, das fand ich übertrieben. Was ich noch anmerken möchte ist der trockene Humor von Harry, da musste ich oft schmunzeln. Wirklich ein gutes Buch, das man lesen sollte.
tassieteufel zu »Jim Butcher: Sturmnacht«09.08.2012
Harry Blackstone Copperfield Dresden ist Privatdetektiv in Chicago, außerdem ist er Magier und spezialisiert auf Fälle in denen ebendiese eine Rolle spielt. Doch in seiner Detektei herrscht eine Flaute und daher Ebbe in Harrys Börse. Da kommt es ihm sehr gelegen, dass ihn die Polizei wieder einmal als Berater zu einem Fall hinzuzieht. Karrin Murphy, Leiterin einer Sonderermittlungseinheit, bittet ihn an einen Tatort an dem einem Pärchen buchstäblich die Herzen herausgerissen wurden. Die Opfer stellen sich als eine Edelprostituierte und Tommy Tomm, Leibwächter des Mafia-Bosses Johnny Marcone heraus. Und Harry erhält noch einen weiteren Fall, Monica Sells vermißt ihren Gatten, der sich in letzter Zeit auffällig viel mit Magie beschäftigt hat.
Nun hat Harry 2 Fälle gleichzeitig und keiner von Beiden stellt sich als einfach heraus, zumal Harry noch von seinem Bewährungshelfer Morgen, einem Abgesandten den Weißen Rates beschattet und verfolgt wird, der auf die Einhaltung der magischen Regeln achtet und Harry im Visier hat, da dieser schon mehrfach mit diesen Regeln in Konflikt geraten ist.
Ich bin schon eine Weile um das Buch herumgeschlichen, war mir aber einerseits nicht sicher, ob es wirklich etwas für mich wäre, andererseits wollte ich nicht schon wieder mit einer Reihe anfangen, die schon so viele Teile hat, aber letztendlich siegte mal wieder die Neugier und enttäuscht wurde ich auch nicht. Also werden wohl in absehbarer Zeit noch weitere Fälle von Harry Dresden bei mir eintrudeln, zumal die Neuauflagen des Verlages Feder & Schwert auch wirklich sehr schön gestaltet sind.
Die Idee mit einer Parallelwelt, die identisch ist mit unserer Welt in der eben nur die magische Komponente dazu kommt, ist sicher nicht neu, doch Jim Butcher ist es gelungen, eine in sich glaubwürdige Welt zu schaffen und sie mit allerlei schrägen und skurrilen Figuren zu bevölkern. Da ist allen voran die Hauptfigur und Sympathieträger Harry. Was mir an ihm so gut gefällt ist, dass er kein Überheld ist, sondern Schwächen, Ecken und Kanten hat. Von Anfang an steckt Harry in der Zwickmühle, will er Karrin Murphy helfen, so muß er magische Formeln anwenden, die verboten sind, was für ihn besonders schwierig ist, da er ja eh schon überwacht wird von Kettenhund Morgan. Bestimmte Informationen muß er Karrin aber vorenthalten, was wiederrum deren Mißtrauen weckt und ihre Freundschaft gefährdet. Probleme bekommt er auch mit Mafia-Bosses Johnny Marcone, der möchte, das sich Harry aus den Ermittlungen raushält. So hängt Harry zwischen allen Fronten und muß trotzdem versuchen, beide Fälle zu lösen. Ganz glaubwürdig sind aber auch die anderen Charaktere wie Karrin Murphy oder Susan und auch die „magischen“ Wesen sind dem Autor gut gelungen, vor allem Schädel Bob, den Harry statt eines Computers benutzt, hatte es mir angetan oder der vergeßliche Elf Toom mit seiner Vorliebe für Pizza! Hier zeigt sich, daß der Autor Phantasie hat und auch von gängigen Klischees abweichen kann.
Der Plot an sich ist ganz gut konstruiert, ohne den magischen Aspekt hätte man hier einen klassischen Detektivroman vor sich, in dem sauber ermittelt wird, nur das die hier zu jagenden Bösewichte eben Dämonen o.ä sind. Durchweg rasant und spannend steuert die Story dann auf ein fulminantes Ende zu. Als kleinen Kritikpunkt empfand ich lediglich, das doch vieles was Harry betraf, im Dunkeln blieb, ein wenig nebulös blieb für mich auch das Niemalsland, unter dem ich mir nicht wirklich etwas vorstellen konnte. Erhellung dazu wird es dann sicher in den Folgebänden geben.
Einen großen Reiz des Buches machte aber für mich die humorvolle Art und Weise aus, wie Jim Butcher seine Geschichte geschrieben hat. Wenn Harry von einem Schlamassel in den nächsten stolperte, hatte das teilweise schon Slapstickartige Züge und ich mußte öfter mal herzhaft lachen! Herrlich die Szene mit Susan und dem Krötendämon als die Zaubertränke verwechselt wurden, da hab ich mich köstlich amüsiert.

Fazit: eine Geschichte mit Charme und Witz die Lust auf mehr macht! Locker und leicht geschrieben kann man hier amüsante und spannende Lesestunden verbringen.
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
steffi zu »Jim Butcher: Sturmnacht«20.11.2009
Ich bin auf der Suche nach einem tollen Buch durch die Bibilothek geschlichen und habe Silberlinge entdeckt. Erst später habe ich herausgefunden, dass ich mit diesem Buch so ziemlich mittendrin eingestiegen bin.
Das war allerdings kein Problem, es wurde alles verständlich, aber nicht zu genau und somit nicht nervig für die, die die Geschichte schon kennen, noch einmal erlärt.
Besonders originell oder ideenreich sind die Dämonen nicht. Das ist aber auch vollkommen unwichtig, wie ich finde. Schon beim ersten Satz habe ich mich in das Buch - und besonders den Titelhelden - verliebt!
Und ich habe noch nie soviel bei einem Buch gelacht. Harry Dresden ist realistisch dargestellt, ihm unterlaufen Fehler wie jedem "Durchschnittsmenschen", was ihn sehr sympathisch macht. Ich habe das Buch verschlungen, was nicht zuetzt an dem tollen Schreibstil lag. Jetzt lese ich Bluthunger und danach fange ich mit der ganzen Reihe noch einmal an. Ich kann es kaum erwarten!!
Auf jeden Fall ist das Buch etwas Besonderes, das ich jedem Fantasyliebhaber mit Humor dringend empfehle. Auch schön finde ich, dass es so viele Teile gibt, da ist die Geschichte nicht gleich zu Ende.
Viel Spaß beim Lesen!
Patzi zu »Jim Butcher: Sturmnacht«24.10.2009
Es ist länger her, dass ich beim Lesen eines Buches lauthals gelacht habe.

Ich war schon länger auf der Suche nach einem etwas anderen phantastischen Roman und bin bei Jim Butcher fündig geworden.

Das Buch ist eine perfekte Symbiose zwischen Krimi und phantastischem Roman. Einfach klasse.

Ich werde jetzt mit Wolfjagd weitermachen und kann nur hoffen, dass der Verlag auch die in Deutschland noch nicht erschienenen Bücher herausbringt.
Sonny zu »Jim Butcher: Sturmnacht«13.07.2009
Leichte Kost für Zwischendurch. Butcher nimmt sich selber nicht ganz ernst und lässt eine Welt erstehen, in der sich alle möglichen Gestalten wie selbstverständlich bewegen. Er hält sich nicht mit langwierigen Erklärungen auf. Bei ihm ist das einfach so. Sieht man von den mystischen Einschlägen ab, handelt es sich hierbei um einen klassischen Detektivroman, dessen Held weder besonders schlau und stark, noch auffällig kaputt ist. Kuriose Gestalten (Stichwort Bob) und jede Menge Wortwitz, sowie eine angenehm flüssige Schreibe runden das Buch ab.
sue82 zu »Jim Butcher: Sturmnacht«14.05.2009
Harry Dresden ist ein sympathischer Ermittler, der sich nicht gerade überarbeitet. Er hilft der Polizei bei Ermittlungen, wenn die Morde aussergewöhnlich sind und findet verlorene Dinge wieder. Ein Minuspunkt ist, dass man sich bei diesen ersten Teil vorkommt, als gäbe es davor schon einmal einen. Er bezieht sich desöfteren einmal auf frühere Fälle oder Ergebenheiten. Die Story ist spannend, gepaart mit einer gehörigen Portion Witz und Charme. Allein Bob, der Schädel in seinem Keller, ist ein Highlight in dem Buch.
sgerdom zu »Jim Butcher: Sturmnacht«04.11.2007
Ich habe mich dreißig Jahre zurück in einen "Mike Hammer"-Krimi versetzt gefühlt. Harry Dresen wird auch genauso oft zusammengeschlagen wie der legendäre Held von Mickey Spillane - nur, dass der sich nicht mit Dämonen und ähnlichem Gelichter herumschlagen musste.
Die coole Atmosphäre der knallharten Private-Eye-Krimis ist jedenfalls großartig eingefangen und in ein etwas anderes Genre übertragen worden.
JaneDoe zu »Jim Butcher: Sturmnacht«27.07.2007
Dieser Harry Dresden ist mir ausgesprochen sympathisch. Was er im Laufe des Geschehens alles über sich ergehen lassen muß, man kann schon Mitgefühl mit ihm bekommen. Die Story ist eher ein wenig simpel, war für mich aber eh fast Nebensache, so gespannt war ich darauf, mehr vom Leben und Wirken dieses Magiers zu erfahren. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.
Daniel Thürmer zu »Jim Butcher: Sturmnacht«19.12.2006
Dieses Buch ist sehr spannend geschrieben und macht dadurch richtig Spaß es zu lesen. Da am Anfang viele Täter in Frage kommen bleibt es bis zum Ende spannend. Ich freue mich schon auf die nächsten Bücher. :)
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