Der Goblin-Held von Jim C. Hines

Buchvorstellungund Rezension

Der Goblin-Held von Jim C. Hines

Originalausgabe erschienen 2008, 334 Seiten.ISBN 3-404-28526-3.Übersetzung ins Deutsche von Axel Franken, Michael Krug, Michael Kubiak, Ralph Sander, Malte S. Sembten und Marianne Schmidt.

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In Kürze:

In diesem Sammelband erleben Sie die Goblins von ihrer quirligsten Seite. Vier brandneue Abenteuer mit Jig dem Goblin lassen den Leser mitzittern. Spannung pur, bei der auch der Humor nicht zu kurz kommt. Ob es um ein Goblin-Schlaflied, einen Drachenmeister oder gar Hirn-Burger geht: Hier zeigt Hines sein volles Spektrum und beweist, dass er nicht nur zu den besten Fantasy-Autoren der Gegenwart zählt.

Das meint Phantastik-Couch.de: „Falsche Vorzeichen“60

Fantasy-Rezension von Carsten Kuhr

Jim, unser Lieblings-Goblin ist zurück. Nach immerhin drei recht kurzweiligen Romanen legt Bastei-Lübbe mit einer Story-Sammlung weiteres Lesefutter der amüsanten Art nach. Vier neue Geschichten um Jim und seine Freunde erwarten den Leser, dazu gesellen sich elf weitere Stories von Jim C. Hines.

Verbindendes Glied der Geschichten ist der besondere Humor Hines´. Das ist zwar keine große Literatur, das sind sowohl von der Charakterzeichnung als auch von den Plots her keine wirklichen Novitäten, aber es liest sich flüssig und spannend in einem Rutsch durch.

Natürlich nehmen die Erzählungen um die Goblins eine Sonderstellung ein. Sei es, dass wir Jig als Baby kennen lernen, als er an der ausladenden Brust Grells sich mit Möchtegern-Königen und Elfen herumschlägt, dass er Zaubergeistern aus der Patsche helfen soll oder seine Feuerspinne Klecks kennen lernt, die Geschichten bilden zusammen mit der Beschreibung der Goblin-Magierin Veka, die zur Ausbildung an der Zauberakademie weilt, das Grundgerüst des Buches.

Dazu gesellen sich Novellen um Diebe, Zauberer, dem Angriff einer nekromantischen Motorradgang auf ein Westernmuseum, religiöse Erfahrungen mit Prinzen, einem Ausflug ins Zombieland, einer Jägerin, die auf Pirsch nach den Fae geht, einer Rentnergruppe, die sich aufmacht, den von Banditen gefangen genommenen Enkel zu befreien und den Halunken zu zeigen, was eine Harke ist, etc. pp.

Das ist kurzweilig zu lesendes Abenteuergarn für allzu düstere Herbst- und Wintertage, das kann man immer einmal wieder einschieben kann, ohne dass die liebe Verwandtschaft ob des Verschwindens hinter den Buchdeckeln allzu böse wird. Die Geschichten lesen sich nett und flüssig, Unterhaltung ohne viel Tiefgang, aber auch ohne echte Höhepunkte.

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